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	<title>Besser 2.0 &#187; Wiki</title>
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		<title>Es ist eine Matrix! Social Software verstehen und vergleichen mit der Socialsoftwarematrix</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 08:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte November ist sie als Beta Version live, wir haben schon immer mal darüber gesprochen und darauf verlinkt, aber jetzt wird es höchste Zeit, unserer neuesten Errungenschaft (unserem Baby:-) hier deutlich mehr als nur einen Link zu widmen. Also: Bühne frei für die <a href="http://socialsoftwarematrix.org/">socialsoftwarematrix.org</a>.</p>
<p>Im folgenden die <strong>acht wichtigsten Punkte</strong>, die man zur Matrix wissen sollte:</p>
<p><strong>1. Wofür braucht man die Matrix?</strong></p>
<p>Der Markt für Social Software explodiert förmlich. Neue Anbieter kommen aus den Nischen von Foren-, Wiki- oder Blogsoftware und rüsten Ihre Produkte zu vollwertigen Social Software Suiten auf. Auf der anderen Seite gibt es die etablierten Platzhirsche im Bereich Collaboration und CMS Anbieter, die Ihren Tools Web 2.0 Funktionen hinzufügen. Ein sehr dynamischer Markt, der in Zukunft einige Stars aber auch viele Sternschnuppen sehen wird. Die Matrix soll helfen, in diesem Dschungel den Überblick zu behalten und angepasst an die eigenen Bedürfnisse und Absichten eine Shortlist der spannendsten Anwendungen erstellen zu können. Diese engere Wahl sollte dann im Idealfall als Pilot installiert und ausführlich getestet werden. Erst dann kann man eine wirklich belastbare Entscheidung über das am besten passende System treffen.</p>
<p><object id="matrix" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="510" height="370" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="menu" value="false" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://widget.socialsoftwarematrix.org/matrix.swf?mainColor=0xCC0000&amp;secondColor=0xFF9900&amp;mainTextColor=0xFFFFFF" /><param name="name" value="matrix" /><embed id="matrix" type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="370" src="http://widget.socialsoftwarematrix.org/matrix.swf?mainColor=0xCC0000&amp;secondColor=0xFF9900&amp;mainTextColor=0xFFFFFF" name="matrix" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" quality="high" menu="false" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object></p>
<p><strong>2. Es gibt doch schon Vergleiche von Wiki Systemen oder?<span id="more-724"></span></strong></p>
<p>Viele kennen die <a href="http://www.wikimatrix.org/">Wikimatrix</a>, die aktuell mehr als 120 Systeme beinhaltet. Das ist gut für einen ersten Eindruck, aber die Tatsache, dass zwei Anwendungen eine Wiki Funktionalität anbieten, sagt sehr wenig darüber aus, wie das Wiki implementiert ist, wie es mit anderen Funktionalitäten zusammenspielt oder wie einfach es zu benutzen ist.  Darüber hinaus wollen wir uns vor allem auf komplette Suiten fokussieren, die nicht nur ein Wiki beinhalten, sondern auch Blogs, Foren, abgrenzbare Bereiche, Dashboards u.s.w.enthalten und auch technisch und administrativ für den Einsatz im Unternehmen geeignet sind.</p>
<p>Die größte Herausforderung für einen belastbaren Vergleich ist aber eine andere Besonderheit von Social Software. Sie ist außerordentlich flexibel und offen für verschiedenste Arten der Anwendung. Der Wert besteht darin, einen einfachen und flexiblen Rahmen zu schaffen, in dem persönliche und gemeinsame Orte der Konversation und Zusammenarbeit entstehen können. Diese große Flexibilität hat aber einen Haken. Es gibt sehr viele Antworten auf die Frage: „Was genau macht man eigentlich damit?&#8221; Man kann mit einer Social Business Suite sehr viele verschiedene Anwendungsszenarien unterstützen. Es gibt deshalb nicht das eine beste System, sondern verschiedene Antworten, je nachdem ob man mehr Projektarbeit im überschaubaren Team oder unternehmensweite Vernetzung im Sinn hat. Aus unserer Sicht sollte deshalb die Basis eines Vergleiches nicht aus technischen Features bestehen, sondern beim Anwendungsfall ansetzen.</p>
<p><strong>3. Nach welchen Anwendungsfällen wird in der Matrix unterschieden?</strong></p>
<p>Wir betrachten fünf verschiedene geschäftliche Anwendungsfälle, außerdem drei technische Szenarien und zwei Aspekte zur Bewertung des Anbieters:</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Geschäftliche Anwendungsfälle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Enterprise Communication:</span> Hier wird bewertet wie ein Social Software Tool die Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Partnern und Kunden ermöglicht und ob es sich als zentrale Kommunikationsplattform einsetzen lässt.<em> Hauptanforderungen: Blog- und Foren Funktionalität</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Collaboration &amp; Knowledge Exchange:</span> Hier wird analysiert in welchem Ausmaß Zusammenarbeit und Wissensaustausch zwischen Nutzern auf der Social Software Plattform möglich ist.<em> Hauptanforderungen: Offene und geschlossene Arbeitsräume, Wiki, Dateiaustausch</em></p>
<p><em></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Social Networking &amp; Expert Search:</span> Hier wird getestet wie gut ein Social Software Produkt Mitarbeiter bei Aufbau und Ausbau ihres Netzwerkes unterstützt und wie leicht es ist, Experten zu finden.<em> Hauptanforderung: Nutzerprofile, Follower/Connect-Funktion, Skill/Personensuche</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Personal Information Management:</span> Wie einfach ist es für den Nutzer, sich zu organisieren und alle persönlich relevanten Informationen zentral zu aggregieren.<em> Hauptanforderung: Personal Dashboard, Activity-</em>Streams, RSS-Support, Suche</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Project Management:</span> Dieser Fall baut auf den Anforderungen von Collaboration &amp; Knowledge Exchange auf und bewertet darüber hinaus wie gut zusätzliche Funktionalitäten das Management und die Durchführung von Projekten unterstützen.<em> Hauptanforderung: Kalendar und Zeitmanagement, Aufgabenverteilung</em></p>
<p><strong>Technische Szenarien:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Operational Flexibility:</span> In dieser Kategorie wird bewertet wie einfach es ist, die analysierte Social Software Plattform aufzusetzen und unter verschiedenen Bedingungen in die IT-Landschaft von Unternehmen zu integrieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Customization &amp; Extensibility:</span> Diese Kategorie dreht sich um die Möglichkeiten die Social Software auf User- und Plattform Ebene anzupassen und den gegebenen Funktionsumfang selbst oder mit Drittanbieter Software zu erweitern.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Data &amp; Security:</span> In Data &amp; Security wird das Datenhandling und Zugriffsmanagement der Social Software Systeme bewertet.</p>
<p><strong>Betrachtung des Anbieters:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vendor Position:</span> Die Vendor Position ergibt sich unter anderem aus der Größe-, Marktposition-, und der Produktstrategie- des Social Software Herstellers. Aus der Gesamtbetrachtung dieser Variablen kann man auf das Zukunftspotenzial des Social Software Produktes schließen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Support &amp; Services:</span> In der Kategorie Support &amp; Services wird neben den direkten Herstellerleistungen besonders die Größe und Qualität des Partnernetzwerkers in Betracht gezogen. Die Kombination entscheidet in wie weit die für Firmen nötigen Service-Level erreicht werden.</p>
<p><strong>4. Welche Tools werden bewertet?</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Der Enterprise Social Software Markt bietet eine große Bandbreite an Tools mit einer klaren Tendenz in Richtung integrierter Social Software Suites, denen viele die größten Chancen im Wettbewerb einräumen. Diesem Trend folgend wurden bei der Toolauswahl nur Produkte berücksichtigt die wenigstens vier der angesprochenen Anwendungsfälle abdecken. Aus einer Vorauswahl von zwanzig Tools wurden dann für den Launch der Social Software Matrix die neun vielversprechendsten ausgewählt. Die Tools:</p>
<ul>
<li>Atlassian Confluence 3.0</li>
<li>blueKiwi 2009</li>
<li>Google Apps Pro + Wave</li>
<li>IBM Lotus Connections 2.5</li>
<li>Jive SBS 4.0</li>
<li>Liferay Social Office</li>
<li>Microsoft SharePoint 2010</li>
<li>Socialtext</li>
<li>MindTouch</li>
</ul>
<p><strong>5. Wie funktioniert die Bewertung?</strong></p>
<p>Die Bewertungen der Tools wurden anhand eines Benchmarking-Verfahrens abgeleitet, indem das Leistungsangebot der verschiedenen Tools für jede Kategorie mit dem jeweiligen Category-Champion verglichen wurde. Die Category-Champions konnten durch einen Vergleich der Kategorieanforderungen mit den ausgewählten Tools bestimmt werden. Um die Ergebnisse aus dem theoretischen Leistungsvergleich in den Use-Case Kategorien praktisch zu überprüfen, wurde standardisierter Beispielcontent für die Use-Cases erstellt und in alle Tools eingepflegt. Auftretende Unterschiede zwischen theoretischem Vergleich und praktischer Erfahrung, wurden in die Bewertung mit eingerechnet. Informationen zu einem System bekommt man auf drei Ebenen. Man kann es entweder bei einem Überblick über die Systeme und Szenarien belassen, oder eine Ebene tiefer auf ein einzelnes System springen und dann sogar für jeden Anwendungsfall ein Reihe von Screenshots sehen, die ein gutes Gefühl für jede Applikation und Ihre Stärken und Schwächen vermitteln.</p>
<p><strong>Ebene 1:</strong> Überblick mit dem Vergleichswidget (siehe oben)</p>
<p><strong>Ebene 2: </strong>Details zum System und Beschreibung der einzelnen Anwendugsfälle</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-740" title="ebene2" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/01/ebene2.jpg" alt="ebene2" width="391" height="448" /></p>
<p><strong>Ebene 3: </strong>Screenshots zu jedem Anwendungsfall</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;noautoplay=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fsocialsoftwarematrix%2Falbumid%2F5426299341889037585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" src="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;noautoplay=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fsocialsoftwarematrix%2Falbumid%2F5426299341889037585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde"></embed></object></p>
<p><strong>6. Was ist noch wichtig?</strong></p>
<p>Einige Systeme sind nach der Installation praktisch funktionsbereit, andere verstehen sich eher als Framework, die sehr flexibel sind, aber für den Anfang einiges an Konfigurations- und teilweise auch Entwicklungsarbeit benötigen, um gut nutzbar zu sein. Wir haben hier versucht, einen guten Mittelweg zu finden, aber es ist klar, dass man alle Tools in der Matrix mit mehr oder weniger großem Entwicklungsaufwand in allen Anwendungsfällen auf 100% bringen könnte.</p>
<p>Ein weiterer Punkt, der schon zu Diskussionen geführt hat, ist die Tatsache, dass wir mit Sharepoint 2010 ein System im Betastadium mit aufgenommen haben. Uns geht es vor allem darum, eine Entscheidung zur Softwareauswahl zu unterstützen, die mittelfristige einige Auswirkungen hat und für die nächsten Jahre in der Unternehmens IT eine Richtung vorgibt. Aus diesem Grund wollen wir das aktuell bestmögliche Wissen in der Matrix zusammentragen, auch wenn das den Vergleich aktuell verfügbarer Systeme evtl. etwas verändert.</p>
<p><strong>7. Kommen weitere Tools dazu?</strong></p>
<p>Das ist auf jeden Fall unser Ziel. Die Übersicht soll fortlaufend aktualisiert werden. Auch haben wir viele Anfragen von Anbietern, Limit ist vor allem die Zeit. Wir denken über eine Vorschlags- und Bewertungsfunktion nach, um die Leser über die spannendsten Systeme abstimmen zu lassen.</p>
<p><strong>8. Die Helden der Matrix</strong></p>
<p>Wer länger in der Matrix unterwegs ist, bekommt eine Ahnung wie viel Arbeit darin steckt. Dahinter stehen viele engagierte und pfiffige Köpfe, die mit viel Enthusiasmus und Einsatz diesen Stand möglich gemacht haben: Bernd Appelhans, Christoph Rauhut, Sandra Barthel, Ulf Kossol, Uwe Schuster, Yvonne Koletzki, Katharina Simon und Joachim Heinz. Danke!</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Wir sind dabei die Matrix ins Gespräch zu bringen und sowohl technisch als auch inhaltlich weiter zu entwickeln. Wir freuen uns sehr über Feedback und Diskussionen, denn letzendlich entscheiden die Anwender, welche Tools sich im harten Praxiseinsatz auf Dauer am besten bewähren. Die Antwort ist irgendwo da draußen <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Neo: What is the Matrix?</p>
<p>Trinity: The answer is out there, Neo, and it&#8217;s looking for you, and it will find you if you want it to.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wikis, Blogs und Co. in der Internen Kommunikation: 11 Punkte für den Einstieg</title>
		<link>http://www.besser20.de/wikis-blogs-und-co-in-der-internen-kommunikation-11-punkte-fur-den-einstieg/655/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 10:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es im Unternehmen einen Bereich gibt, den die Möglichkeiten von Social Software am unmittelbarsten betreffen, dann ist es die Interne Kommunikation. Neben neuen Möglichkeiten entstehen hier aber auch bislang unbekannte Herausforderungen:</p>
<blockquote><p>Am Beispiel Web 2.0 Tools kann man gut beobachten, dass alle mitmachen wollen, selbst die, die meinen, das sei eine neue Software für den PC. Aber die Implikationen bei Personalbedarf oder Risiken sind selten klar, sodass interne Kommunikationsfachleute stark gefordert sind, wenn es darum geht, innovative Kommunikationsmodelle mit Erwartungsmanagement bei ihren Auftraggebern und Kunden, also den Mitarbeitern, in Einklang zu bringen.</p>
<p>(Henriette Viebig, Leiterin Interne &amp; Online Kommunikation RWE in <a href="http://daten.interne-kommunikation.net/IKimFokus_0409.pdf">&#8220;Der Interne Kommunikationsmanager im Wandel&#8221;</a>)</p></blockquote>
<p>Für alle, die beim Einstieg in die neue Web 2.0 der Internen Kommunikation etwas Orientierung suchen, habe ich nachfolgend 11 Punkte zusammengestellt. Mehr wären möglich, weniger wird schwer, denn ich finde alle gleich wichtig:</p>
<p><strong>1. Die Basis verstehen</strong></p>
<p>Als Einstieg ein Muss: das sogenannte „Cluetrain Manifest“ – 95 Thesen zur neuen Art der Kommunikation von Unternehmen mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden. Schon 10 Jahre alt, aber immer noch voll gültig. Die erste These ist schon legendär: „Markets are conversations.“ (<a href="http://www.cluetrain.com/">www.cluetrain.com</a>)</p>
<p><strong>2. Anwendungsfälle, die Probleme lösen <span id="more-655"></span></strong></p>
<p>„Wir machen eine Community“ ist kein Anwendungsfall. Langfristigen Erfolg wird Web 2.0 nur dann im Unternehmen haben, wenn es konkrete Probleme der Mitarbeiter löst und ihnen hilft, ihre Arbeit besser oder schneller zu erledigen. Beispiele für Anwendungsfälle: Innovationsmanagement, Prozessdokumentation, Organisation von Events und Offsites, Standorte und Bereiche, Communities of Practise, Speisepläne, Management Blog, Starter Kit für neue Mitarbeiter, Umfragen, Management interner Projekte, unternehmensweiter Wochenbericht.</p>
<p><strong>3. Management Unterstützung</strong></p>
<p>Management Support wird immer eingefordert, die Frage ist oft, ob und wie er dann auch kommt. Wer sicher gehen will,der achtet auf Anwendungsfälle, die das obere und mittlere Management aktiv einbeziehen und deren Leben leichter machen. Wir haben z.B. die Erarbeitung unserer neuen Unternehmensstrategie gemeinsam mit 60 Führungskräften neben realen Workshops auch intensiv in unserem Social Intranet dokumentiert und diskutiert.</p>
<p><strong>4. Keine Angst vor Vandalismus</strong></p>
<p>Wer was schreibt, ist gut nachvollziehbar, damit ist die Angst vor Missbrauch weitestgehend unbegründet. Dazu kommt, dass jeder denkbare Schaden heute auch schon per E-Mail eintreten kann.</p>
<p><strong>5. Wiki, Blog und Co: nur gemeinsam sind sie stark</strong></p>
<p>Aus dem Internet sind Wikis, Blogs oder Foren als separate Anwendungen bekannt. Diese Trennung macht im Unternehmen meist keinen Sinn und verbaut mittelfristig viele Anwendungsfälle. Für den Einsatz im Unternehmen gibt es so genannte Social Software Suites (auch Social Business Suites &#8211; SBS genannt). Diese Plattformen integrieren Wikis, Blogs, etc. mit Funktionen wie abgrenzbaren Arbeitsbereichen und Benutzer-/ Rechteverwaltung. Die wichtigsten haben wir unter <a href="http://www.socialsoftwarematrix.org">www.socialsoftwarematrix.org</a> zusammengestellt und bewertet.</p>
<p><strong>6. Nicht ohne das Intranet</strong></p>
<p>Web 2.0 Anwendungen drehen sich um Kommunikation und Zusammenarbeit und überschneiden sich damit mit einigen existierenden Systemen wie z.B. dem meist vorhandenen Intranet. Ein zukünftiges Szenario sollte ganzheitlich betrachtet werden und kann als Intranet 2.0 (auch: Social Intranet) auch eine konsolidierte Lösung sein.</p>
<p><strong>7. Maximale Offenheit für Transparenz und Vernetzung</strong></p>
<p>Alle Inhalte, die nicht in irgendeiner Weise geschützt werden müssen (z.B. aus rechtlichen Gründen), sollten für alle Mitarbeiter frei zugänglich sein. Ein einfacher Wechsel der Perspektive reicht als erster Schritt schon aus: Offenheit sollte die Regel sein und Geschlossenheit die Ausnahme. Das Einrichten geschlossener Bereich ist möglich, muss aber gut begründet werden.</p>
<p><strong>8. Brücken in die klassische Welt</strong></p>
<p>Nicht jeder ist ein sogenannter „Digital Native“ und taucht ohne zu zögern in die neue 2.0 Welt ein. Deshalb sind Brücken mit eher klassischen Instrumenten, wie Newsletter oder redaktionierten Unternehmensnachrichten, wichtig und sollten unbedingt beibehalten werden.</p>
<p><strong>9. Der Redakteur wird nicht überflüssig, nur seine Rolle ändert sich</strong></p>
<p>Social Software macht es Nutzern viel einfacher, Inhalte selbst zu erstellen und zu publizieren. Redakteure sind nun vor allem als Qualitätsgaranten und zur inhaltlichen Organisation und Strukturierung gefragt. Neue Begriffe für diese Rolle sind Wiki-Gärtner oder Wiki-Champion.</p>
<p><strong>10. „Beta“ statt „Big Bang“</strong></p>
<p>Anforderungen aufnehmen, Grobkonzept, Feinkonzept, Programmierung, Test, Go-Live. Anwendungen, die extrem davon abhängen, dass Mitarbeiter im Unternehmen sie gern und oft nutzen, kann man so nicht mehr entwickeln. Das Zauberwort hier heißt Perpetual Beta – es gibt kein umfangreiches Feinkonzept, sondern Funktionen werden schrittweise eingeführt und sofort mit Pilotnutzern getestet. So entstehen Lösungen, die viel näher an den wirklichen Anforderungen und Nutzungsgewohnheiten der Mitarbeiter liegen.</p>
<p><strong>11. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Amara">Amara’s Gesetz</a></strong></p>
<p>„Wir tendieren dazu, kurzfristige Auswirkungen neuer Technologien zu überschätzen und langfristige zu unterschätzen.“ Auch wenn die Bedeutung und Konsequenzen von Web 2.0 teilweise übertrieben dargestellt werden, haben wir es mit einer mächtigen Idee zu tun, die unsere gewohnte Art zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten nachhaltig verändern wird. Kein Unternehmen wird sich dem langfristig entziehen können.<span id="_marker"> </span></p>
<p><span> </span></p>
<p>Diese Punkte sind auch als Beitrag zum Thema Web 2.0 in der Internen Kommunikatio im Newsletter <a href="http://www.interne-kommunikation.net/wordpress/835-news-test-3/">Interne Kommunikation im Fokus</a> erschienen. Danke nochmal für die freundliche Einladung dazu an <a href="http://www.scmonline.de/">SCM</a>!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8216;Don’t fuck the customer&#8217; &#8211; Atlassian Summit 09</title>
		<link>http://www.besser20.de/%e2%80%9edon%e2%80%99t-fuck-the-customer%e2%80%9c-atlassian-summit-09/117/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 00:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Atlassian]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Teil der Überschrift ist einer der 5 Unternehmenswerte von Atlassian, und genau so wird er auch kommuniziert. Schon daran merkt man, dass Atlassian vor 7 Jahren aufgebrochen ist, um bei der Entwicklung von Software in vielerlei Hinsicht neue Wege zu beschreiten. Der Summit ist die erste weltweite Veranstaltung dieser Art für die Australier, die mit mittlerweile 8 Produkten (allen voran die beiden Flagschiffe Confluence als Enterprise Wiki und Jira als Issue Tracker) und 15.000 Kunden zu einer festen Größe im Bereich Collaboration und SW-Development geworden sind.</p>
<p><a href="http://www.projektmanagement20.de/wp-content/uploads/2009/06/summit.png"><img class="alignnone size-full wp-image-118" title="summit" src="http://www.projektmanagement20.de/wp-content/uploads/2009/06/summit.png" alt="" width="500" height="129" /></a></p>
<p>Mit-Gründer Mike Cannon-Brookes  hat dann auf seiner Keynote auch eine ganze Reihe von Neuheiten hervorzaubern können &#8211; allen voran <a href="http://confluence.atlassian.com/display/DOC/Confluence%203.0%20Release%20Notes">Confluence 3.0</a> das ab heute zu haben ist. Es kommt mit vielen Verbesserungen und neuen Features – im folgenden die aus meiner Sicht spannendsten Punkte:<span id="more-117"></span></p>
<ul>
<li>Macro Browser – auch weniger erfahrene Nutzer können nun in Wiki Seiten ganz einfach alle verfügbaren Makros einzubinden und konfigurieren</li>
<li>Networks – man kann anderen Nutzern folgen und deren Aktivitäten monitoren</li>
<li>Microblogging &#8211; Status Update Fuktion, die von überall aus aufgerufen werden kann, 140 Zeichen erlaubt und auch Links beinhalten kann</li>
<li>Confluence App für das iPhone &#8211; <a href="http://www.miniconfluence.com/">http://www.miniconfluence.com/</a></li>
<li>Komplett überarbeitete pdf Export Funktion – Exporte können mittels CSS auf Space Level vollkommen individuell angepasst werden</li>
<li>Rich Text Editor – neben anderen Funktionen wurde hier vor allem das Handling von Tabellen sehr erleichtert. Viele Funktionen sind jetzt einfach im Kontext Menü abrufbar und Copy/Paste ist jetzt möglich.</li>
<li>Performance – bis zu 100% Verbesserung bei Clustern, bis zu 50% schneller bei normalen Installationen. Weitere Verbesserungen sollen auch in den Releases 3.1 und 3.2 kommen.</li>
</ul>
<p>Ausblick: Die nächsten großen Themen sind Gadgets auf Basis von Open Social und Dashboards. Jira 4.0 zeigt schon heute wie das aussehen kann – einzelne Gadgets können per Drag und Drop auf dem Dashboard beliebig angeordnet werden. Apropos Drag&amp;Drop: Es gab sogar Szenenapplaus für ein Firefox Plugin, mit dem man Dokumente einfach vom Explorer oder Desktop in eine Wiki Seite ziehen kann – Veröffentlichung in den nächsten Wochen.</p>
<p>Alles in allem vielversprechend, auch unter dem Eindruck des Vortrags von Tim Colson von Cisco, der eindrucksvoll zeigt, wie man mit Confluence auch eine Installation mit 70.000 Nutzern und 250.000 Seiten performant betreiben kann. Bin gespannt auf den 2. Tag!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Telekom Barcamp &#8211; das Erste</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 19:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fand in Bonn das erste Telekom Barcamp statt. Hauptanlass war sicher das neue Telekom Wiki, aber es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von bemerkenswerten Enterprise 2.0 Aktivitäten im Konzern: Corporate Social Network, Blogplattform, Telekom Xing Gruppe (die viertgrösste Gruppe überhaupt bei Xing)… Interessant fand ich auch das Projekt Reverse Mentoring 2.0 bei dem Praktikanten, Werkstudenten oder junge Mitarbeiter (die sogenannten Digital Natives) dem Top-Management das Thema 2.0 näherbringen. Schöne Idee zum Thema Kulturveränderung.<br />
Das Barcamp selbst war noch nicht so locker wie man das von diesen Veranstaltungen sonst kennt; die Krawatten waren selbst zu später Stunden noch gefühlt in der Mehrzahl. Es gab aber schon eine Twitter Wall (#tbar08) und die Organisation selbst fand komplett im neuen Wiki statt.<br />
Ein deutliches Zeichen für den Stellenwert der gestarteten 2.0 Aktivitäten war der Besuch von T-Systems Chef Reinhard Clemens, der nicht nur für eine kurzen Stippvisite vorbeikam, sondern diese Gelegenheit nutzte, um ausführlich mit den Teilnehmern über Perspektiven und Chancen der Telekom zu diskutieren. Auch ein Zeichen zur Kulturveränderung, dass bei allen Teilnehmern richtig gut ankam. Alles in allem ein spannender Abend – wir freuen uns auf das nächste Mal!</p>
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		<title>Atlassian User Group Meeting in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 18:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Atlassian]]></category>
		<category><![CDATA[Confluence]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.atlassian.com/">Atlassian</a> ist der Hersteller der schnelle wachsenden Enterprise Wiki Software Confluence. Ein zweites Atlassian Produkt ist Jira, ein Issue Tracking System. Beide arbeiten gut miteinander zusammen und sind damit eine spannende Option für all jene, die die Offenheit und Freiheit eines Wikis (mit integrierter Blogfunktionalität) mit Workflow Funktionen kombinieren wollen. Für uns eine der spannendsten Kombinationen, wenn man über Projektmanagement 2.0 spricht. Atlassian kommt ursprünglich aus Sydney, besitzt aber weltweit Offices und hat gegenwärtig vor allem Europa im Blick , da hier derzeit das größte Wachstum stattfindet (Deutschland ist der zweitgrößte Markt weltweit).</p>
<p>Der Atlassian CEO Jeffrey Walker war auch da und sich sehr gefreut, dass er zum erstem mal in Berlin zu Gast ist, obwohl er schon ganz oft in Deutschland war und sogar mal eine deutsche Freundin hatte <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Es gab einen Ausblick auf kommende Releases, obwohl sich Atlassian bei diesem Punkt traditionell sehr bedeckt hält, um sich zum einen nicht unter Druck zu setzen, aber auch, um flexibel auf die Kundenbedürfnisse zu reagieren. Eine zentrale Herausforderung sieht er in den grossen Confluence Installationen wie bei Accenture (80.000 Nutzer), Oracle (80.000 Nutzer )und IBM (100.000 Nutzer). Confluence wurde original nicht für diesen Zweck entwickelt und stößt hier sowohl von der Übersicht/ Navigation als auch in technischer Hinsicht (Performance) an seine Grenzen. In der Größenordnung ist das schon eine richtige Enterprise Anwendung, die eher in die SAP Liga passt, als zu den herkömmlichen Web 2.0 Tools.</p>
<p>Interessant der Vortrag von Michael Mielke von der Deutschen Bahn, die Confluence als Wiki benutzt und schrittweise in Ihren Bereichen ausrollt. Mittlerweile sind 20.000 Nutzer registriert – das dürfte damit eines der größten Enterprise Wikis in Deutschland sein:</p>
<ul>
<li>Das Vorgehen ist sehr pragmatisch: Jeder Bereich bekommt einen eigenen Space, der für andere Nutzer geschlossen ist:  Mielke: „Wir hätten es niemals geschafft das von Anfang an offen zu gestalten – die Bereiche sollen sich erst mal an das Wiki gewöhnen und dann ist die Öffnung der nächste Schritt“. Die Nutzer Taggen auch noch nichts, sondern orientieren sich an einer Struktur aus Personen, Themen, Kunden und Projekten.</li>
<li>Wissensmanagement steht bei den Mitarbeitern in der Zielvereinbarung. (Ich bezweifle, dass dies der richtige Weg ist, da keiner am Ende überprüfen kann, was gutes oder schlechtes Wissen ist – also kann ich nur messen wie viele Präsentationen jeder hochgeladen hat und damit produziert man vor allem viel Schrott im Wiki.) Es gibt keinen offiziellen Qualitätscheck, die Bahn setzt auf Selbstheilung und Feedback unter den Nutzern.</li>
<li>Das Wiki wird mit den jährlichen verliehenen „Marvin Awards“ (so heißt das Projektmaskottchen)  -promoted. Die Awards gibt es in vielen Kategorien („Beste Seite“, „Bestes Persönliches Profil“ etc…) und werden einmal jährlich auf einem großen Event vergeben. Nach Mielke wirkt die Motivation eines solchen Events noch ein halbes Jahr nach. Sehr ambitioniert, aber auch ein großer Aufwand.</li>
</ul>
<p>Alles in allem ein sehr erfrischender Vortrag <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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