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	<title>Besser 2.0 &#187; social media</title>
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		<title>I like your brand &#8211; Argumente, Strategien und Risiken für Unternehmen im Social Web</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 08:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1749" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2011/05/smprism14_web_small-398x400.jpg" alt="smprism14_web_small" width="130" height="130" />Im Harvard Business Manager (Ausgabe April 2011) gibt Soumitra Dutta, Professor für Business and Technology, CEOs und deren Mitarbeitern im Unternehmen wertvolle Hinweise für die &#8220;Unternehmenskommunikation 2.0&#8243;. Der Artikel ist unter anderem mit dem Begriff Selbstmanagement überschrieben, geht aus meiner Sicht aber weit darüber hinaus. Er gliedert sich grob in die Punkte <strong>Argumente</strong>, <strong>Strategie</strong> und <strong>Risiken</strong>. Die Inhalte dieser Punkte möchte ich hier kurz vorstellen und meine persönliche Meinung dazu abgeben. <span id="more-1756"></span></p>
<h3>Drei Argumente pro Social Media</h3>
<p>Argumente für und wider Unternehmsaktivitäten im Social Web gibt es ganz zahlreiche. Prof. Dutta zählt hier drei wesentliche auf:</p>
<blockquote><p>Social Media bietet kostengünstige Plattformen zum Aufbau der persönlichen Marke</p></blockquote>
<p>Personal Branding ist ein wesentlicher Fakt, den wir hier im Blog auch schon <a href="http://www.besser20.de/du-bist-eine-marke-wie-das-social-web-schon-jetzt-unseren-arbeitsalltag-verandert/1686/">beleuchtet haben</a>. Ein schönes Beipiel für den Aufbau einer persönlichen Marke ist Tom Dickson, der in seinen Videos unter <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qg1ckCkm8YI">anderem iPhones in seinen Mixer</a> wirft und damit  sein Unternehmen und sich über das Netz berühmt gemacht hat. Seit der Publizierung der Videos wird er persönlich in Talkshows und andere TV-Sendungen eingeladen. Ich persönlich halte Personal Branding für einen wichtigen Faktor, da häufig Personen, vor allem CEOs ganz eng mit dem von ihnen geführten Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Steve Jobs ist da das wohl bekannteste Beispiel, Kirstin Walther, Geschäftsführerin der Saftkelterei Walther ein regionaleres. Niemand wird so euphorisch und authentisch über &#8220;sein Baby&#8221; berichten, wie ein Geschäftsführer, der mit Leib und Seele hinter seinem Unternehmen und dessen Produkten und Dienstleistungen steht.</p>
<blockquote><p>Social Media bieten eine einfache Möglichkeit, sich intern und extern auszutauschen</p></blockquote>
<p>Über leicht zu bedienende Kanäle und Medien können Geschäftsführer ihre Botschaften an alle Stakeholder auf einfache Art und Weise kommunizieren. Die Möglichkeiten reichen dabei von Suche nach Investoren bishin zur Bitte um Feedbach der eigenen Mitarbeiter. Ich persönlich halte diese Art der Kommunikation für absolut zeitgemäß. Wichtig ist nur, sich nicht &#8220;blind&#8221; in die eizelnen Kanäle zu stürzen, sondern vorher deren eigenen Spielregeln zu kennen. So kann allein die Anrede (Du vs. Sie) schon entscheidend sein, ob eine Anfrage wahrgenommen oder beantwortet nicht oder eben nicht.</p>
<blockquote><p>Bequemes Lernen aus Feedback</p></blockquote>
<p>&#8220;Crowdsourcing&#8221; ist ein schon häufig beschriebenes Themengebiet. Nur ist dies schon die höchste Entwicklungsstufe von Feedbackverarbeitung. Vorher passiert schon ganz viel im einfachen Dialog, bei dem man nicht zwingend die Auslagerung eines Produktionsschrittes an die &#8220;Crowd&#8221; zum Ziel hatte. Die einfache Frage nach Feedback erreicht über die Dialogkanäle mit einem einzigen Post viel mehr Leute, als wenn man den kleinen Kollegen- oder Familienkreis um deren Meinung bittet. Ein Unternehmen aus Sachsen hat so beispielsweise seine Facebook-Fans um <a href="http://www.socialmediaevolution.de/2011/01/19/crowdsourcing-at-its-best-homepagerelaunch-via-facebook/">Feedback zum Design der zukünftigen Website</a> gebeten.</p>
<h3>Der Weg zur Strategie für die Aktivitäten in den Social Media</h3>
<p>&#8220;Wir machen mal einen Twitter-Kanal auf, das tun ja alle&#8221; oder &#8220;Wir brauchen einen Blog&#8221; sind keine Strategien. Was dabei passieren könnte, habe ich schon einmal etas überspitzt in einem <a href="http://www.socialmediaevolution.de/2010/09/28/warum-eine-social-media-strategie-unerlasslich-ist-2-2/">anderen Blogartikel </a>beschrieben. Nur: der Weg zur Strategie ist schwer, da es im Bereich Social Media bisher nur wenige Erfahrungswerte gibt. Prof. Dutta definiert drei wesentliche Fragen, die sich Geschäftsführer stellen sollten, bevor sie im Social Web aktiv werden. Anhand der Fragen lassen sich Botschaften festlegen, die man in den neuen Medien kommunizieren sollte und vor allem Kanäle definieren, in denen es sich lohnt, mit den Botschaften präsent zu werden.</p>
<blockquote><p>1. Verfolgen Sie private oder berufliche Ziele oder beides?</p></blockquote>
<p>Klingt eigentlich banal, aber diese Clusterung ist wichtig, um bei allen Zielgruppen dieselben Botschaften zu platzieren und sich nicht zu widersprechen. Gibt es aber innere Konflikte in der Zielgruppe der Ansprache, dann muss man unterscheiden, welche Zielgruppe für die Ansprache wichtiger ist &#8211; und die Antwort auf genau diese Frage liefern die individuellen Argumente für den Einsatz von Social Media.</p>
<blockquote><p>2. Ist Ihre angestrebte Zielgruppe privat oder öffentlich?</p></blockquote>
<p>Soll mit den Social-Media-Aktivitäten nur ein kleiner Kollegenkreis erreicht werden oder die ganze Welt? Jede öffentliche Botschaft wird immer mit dem Autoren in Verbindung gebracht (Stichwort Personal Reputation). Können Sie damit leben, dass Ihr Urlaubsbild auf Twitter jeder sehen kann? Reicht es Ihnen, Feedback zum neuen Logo Ihres Unternehmens &#8220;nur&#8221; von fünf Kollegen zu bekommen?</p>
<blockquote><p>3. Welche Mittel stehen Ihnen zur Verfügung?</p></blockquote>
<p>Für viele die wohl wichtigste Frage. Social Media sind in erster Instanz sehr häufig kostenlos. An deren Moderation und Bedienung hängt aber einge ganze Menge Zeitaufwand, der nicht unterschätzt werden darf. Eine Rückfrage auf Facebook sollte bspw. nicht nach zwei Wochen beantwortet werden. Das heißt, Prof. Dutta spricht hier sowohl von IT-Ressourcen als auch von zeitlichen Ressourcen. Im Unternehmen eine Kollaborationsplattform auszurollen, ist zeitaufwändig und unter Umständen auch sehr teuer. Eine Facebook Fanpage zu erstellen hingegen ist (in erster Instanz) kostenlos. Die zur Vergfügung stehenden Ressourcen sind also ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Kanäle und der zu transportierenden Botschaft.</p>
<h3>Welche Risiken bergen Social Media?</h3>
<p>Prof. Dutta führt in seinem Artikel im Harvard Business Manager drei wesentliche Risiken auf, die mit Aktivitäten im Social Web verbunden sind:</p>
<blockquote><p>Die Zielgruppen und die damit verbundenen Risiken</p></blockquote>
<p>Sie können Ihre Zielgruppe noch so genau spezifiziert haben &#8211; Social Media sind Dialogkanäle, das bedeutet, Sie können nicht sicherstellen, dass nur diese definierte Zielgruppe auch mit Ihnen in Kontakt tritt. Wie behandeln Sie eine Facebook-Freundschaftsanfrage eines Kollegen? Wie überprüfen Sie die &#8220;Echtheit&#8221; Ihrer Kontakte? Facebook bietet mit den Listen eine einfache Möglichkeit, bestimmte Neuigkeiten nur der dafür definierten Zielgruppe anzuzeigen, aber wie funktioniert das auf anderen Kanälen? Als Lösung bietet Prof. Dutta an, seinen Kontaktkreis nur langsam und selektiv aufzubauen. Meine persönliche Meinung dazu lautet eher, wirklich nur das zu veröffentlichen, was alle Ihre Zielgruppen (und auch Nicht-Zielgruppen!) bedenkenlos über Sie erfahren dürfen. Nur, wenn Sie selbst in den Social Media Kanälen aktiv werden, können Sie es auch in gewissen Bahnen steuern. Denn Kommunikation über Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen finden garantiert auch heute schon statt. Mit oder ohne Sie.</p>
<blockquote><p>Die Botschaft und die damit verbundenen Risiken</p></blockquote>
<p>Bei allem, was Geschäftsführer oder Kollegen in den neuen Kanälen kommunizieren, stellt sich die Frage des geistigen Eigentums. Verletzen bestimmte Äußerungen Brachen- oder Unternehmensregeln? Der CEO von Coca Cola wird wohl alles andere als erfreut darüber sein, wenn einer seiner Mitarbeiter die geheime Rezeptur der Getränke auf Twitter publiziert. Wenn Sie die Informationshoheit aus der Hand geben und Kollegen sich aktiv beteiligen lassen (was ich dringend empfehle), legen Sie Leitplanken fest. Social Media Guidelines sind hier das Stichwort &#8211; sie sollten Ihren Mitarbeitern Hilfestellungen geben, bei dem, was kommuniziert werden sollte und was nicht. Sie sollten in erster Linie zum Mitmachen motivieren und die Möglichkeit geben, bei Unsicherheit nachfragen zu können.</p>
<blockquote><p>Der persönliche Fortschritt</p></blockquote>
<p>Dieser Punkt klingt schon wieder nach Personal Reputation. Ist in diesem Fall aber ganz anders gemeint. Ich finde es ganz wichtig, dass unter den drei Risiken dieser Punkt mit vorkommt: Wie erfüllen Sie den Anspruch neuer Inhalte, den a) die Nutzer , b) die Kanäle und nicht zuletzt c) sie selbst an sich haben? Als Blogautor spüre ich es am eigenen Leib, wie schwierig es ist, neben dem Tagesgeschäft immer wieder spannende Beiträge zu formulieren. Mit dem Posten eines Beitrages ist es ja auch längst nicht getan. Fragen und aufkommende Diskussionen wollen beantwortet und aufgegriffen werden, denn daraus gewinnen Sie ja neue Erkenntnisse. Bedenken Sie bereits bei der Kanalwahl, wie viel Zeit und Ressourcen Sie investieren können und wollen, um die Dynamik aufrecht zu erhalten. Der angesprochene Tom Dickson hatte mit Sicherheit in seiner Terminplanung vor der Veröffentlichung der Youtube-Videos keine Blocker für Fernsehauftritte vorgesehen.</p>
<h3>Und wo bleibt der ROI?</h3>
<p>Fast jeder, der mit der Aussage &#8220;Wir müssen ins Social Web&#8221; zu seinem Vorgesetzten geht, wird auf die Frage gefasst sein müssen <strong>&#8220;Und was haben wir davon?&#8221;</strong> Prof. Dutta subsumiert unter den drei Hauptargumenten pro Social Media (Markenbildung, Austausch und Lerneffekte) kleine Unterziele. In einem weiteren Artikel auf unserem <a title="Aktivitäten von Social Media und deren Messbarkeit" href="http://www.socialmediaevolution.de/2011/05/09/ziele-von-social-media-aktivitaten-und-deren-messbarkeit/" target="_blank">Partnerblog möchte ich diese Unterziele gern genauer vorstellen</a> und versuchen, sie messbar zu machen.</p>
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		</item>
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		<title>Social Media Newsroom &#8211; die Vereinigung aller Social Media Auftritte</title>
		<link>http://www.besser20.de/social-media-newsroom-die-vereinigung-aller-social-media-auftritte/1522/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 12:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[newsroom]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der <a href="http://newsroom.t-systems-mms.com/">Social Media Newsroom</a> unseres Arbeitgebers, der T-Systems Multimedia Solutions, live gegangen. Er basiert auf dem Social Media Content Management System der iMedia Lounge und wurde umgesetzt von der myON-ID Media GmbH aus München. Neben den offiziellen Social Media Kanälen der T-Systems MMS, werden auch die privat betriebenen Blogs unserer Kollegen zur Ansicht gebracht, so zum Beispiel auch besser20.de. Auf <a href="http://www.socialmediaevolution.de/2010/11/02/social-media-newsrooms-die-vereinigung-aller-social-media-aktivitaten/">www.socialmediaevolution.de</a> erklärt Mario Grobholz, Geschäftsführer der myON-ID Media GmbH, in einem kurzen Interview den Nutzen eines Social Media Newsrooms.</p>
<p>Auf der <a href="http://blog.myonid.de/2010/11/employer-branding-t-systems-mms-launcht-social-media-newsroom-auf-basis-der-imedia-lounge/">Website des Unternehmens</a> beschreibt myON-ID die Besonderheit des Social Media Newsrooms der T-Systems MMS</p>
<p>Wir freuen uns über den Launch und auf spannende Diskussionen.</p>
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		<title>We call it evolution: Willkommen zu unserem neuen Blog!</title>
		<link>http://www.besser20.de/we-call-it-evolution-willkommen-zu-unserem-neuen-blog/1444/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 09:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf-Jost Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[competence]]></category>
		<category><![CDATA[process]]></category>
		<category><![CDATA[strategy]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Besser 2.0 berichtet nun schon seit gut 2 Jahren über Themen rund um Web2.0 im Unternehmen. Neben den Leitthema Intranet 2.0 haben wir hier auch immer mal wieder die andere Variante unseres Wahlspruchs bedacht, nämlich wie sich Unternehmen &#8220;da draußen&#8221; im web 2.0 aufstellen und welche Erfahrungen sie dort sammeln. Gerade unsere Serie über den<a href="http://www.besser20.de/warum-der-chief-social-media-officer-kommen-wird/392/"> Chief Social Media Officer</a> oder aber auch das Interview mit <a href="http://www.besser20.de/hallo-ich-bin-marcell-davis/776/">1&amp;1</a> waren sehr nachgefragte Artikel.</p>
<p style="text-align: justify;">Social Media ist unumstritten nicht mehr nur ein Buzzword sondern ist in der Realität angekommen. Es stellt sich nicht mehr die Frage , ob Social Media relevant ist und man mitmachen sollte, sondern &#8220;nur noch&#8221; wie. Diesem &#8220;Wie?&#8221; widmen wir in Zukunft besondere Aufmerksamkeit und verlagern alle Ideen, Berichte, Meinungen und Dialoge zum Thema Social Media auf einem neuen Blog: <a href="http://www.socialmediaevolution.de">www.socialmediaevolution.de</a>.  Wir freuen uns auf spannende Kommentare, kritische Dialoge und viel Spaß mit dem social web.</p>
<div id="__ss_5366153" style="width: 425px;"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a title="Be prepared for social media!" href="http://www.slideshare.net/wunschlos75/be-prepared-for-social-media">Be prepared for social media!</a></strong><object id="__sse5366153" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=20101004-bepreparedforsocialmedia-101005151450-phpapp01&amp;stripped_title=be-prepared-for-social-media&amp;userName=wunschlos75" /><param name="name" value="__sse5366153" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5366153" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=20101004-bepreparedforsocialmedia-101005151450-phpapp01&amp;stripped_title=be-prepared-for-social-media&amp;userName=wunschlos75" name="__sse5366153" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/wunschlos75">Ulf Kossol</a>.</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Olympische Grauzonen: Das IOC ruft die ersten Social Media Spiele aus.</title>
		<link>http://www.besser20.de/twitter-und-facebook-bei-olympia-das-ioc-ruft-die-ersten-social-media-spiele-aus/824/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging Guidelines]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lindsay Vonn, die derzeit beste alpine Skirennläuferin der Welt, hat Ende der letzten Woche mit folgender Facebook Meldung das Thema Social Media und Olympia urplötzlich in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses katapultiert:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-825" title="lindsay" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/02/lidsay.JPG" alt="lindsay" width="549" height="96" /></p>
<p>Der darauf folgende Medianaufschrei war groß. Die hoch schlagenden Wogen wurden erst durch eine Richtigstellung des IOC Kommunikationsdirektors Mark Adams geglättet. Adams erklärte, dass Athleten natürlich bloggen dürften, sie müssten sich nur an die <a href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_1433.pdf">IOC Blogging Guidelines</a> halten. Die Guideline umfassen 13 Regeln, so dürfen Athleten nur über sich selbst und nicht über andere Sportler schreiben, keine Videos oder Bilder von sportlichen Aktivitäten oder offiziellen Zeremonien posten und keine olympischen Symbole verwenden.</p>
<p>Jens Weinreich weist in seinem <a href="http://jensweinreich.de/2010/02/08/vancouver-2010-die-ersten-social-media-spiele/#more-6605">sehr lesenswerten Artikel zum Thema</a> darauf hin, das Kommunikationsdirektor Mark Adams durchaus zugibt, das diese 13  Regeln wohl nur schwer der realen Komplexität der neuen Medienwirtschaft gerecht werden können. Das IOC „<em>spricht von Grauzonen, in die man sich vortaste.</em>“</p>
<p>Als ich das alles gelesen hatte, fühlte ich mich sofort an einen wunderbaren Blogartikel aus dem letzten Jahr erinnert. Er handelte von der SPD und ihren kläglich gescheiterten Bemühungen, den Bundestagswahlkampf 2009 zu einem Social Media Wahlkampf zu machen: <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0939-wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider/">No we can’t</a>. Es ist fast rührend zu lesen, wie die SPD auf der einen Seite alle Vorteile und Segnungen der sozialen Medien ambitioniert in ihren Wahlkampf einbauen wollte, auf der anderen Seite aber nie verstanden hat, dass man dabei Kontrolle abgeben muss und nicht jedes Lebenszeichen nach außen über den Tisch des einen Wahlkampfmanagers gehen kann.</p>
<p>Auch das IOC hat ambitionierte Ziele mit Social Media:</p>
<blockquote><p>“London 2012 is certainly expected to set an example in terms of proven &amp; profitable commercial model being reached on digital media broadcast of the Olympic Games spectacle.”</p></blockquote>
<p>All dem liegt eine zentrale Frage zugrunde: <strong>Kann man die Wirkmechanismen von Social Media in seine Bestandteile zerlegen, sich dann die gewünschten, profitablen und nahe liegenden aussuchen und den Rest in 5, 13 oder 100 Blogging , Web 2.0 oder Social Media Guidelines verbieten?</strong> Ich glaube nicht. Das hat bei der SPD nicht funktioniert und auch wenn das IOC ein weltweiter Monopolist ist, wird es dort mittelfristig auch nicht funktionieren. Noch mal Jens Weinreich:</p>
<blockquote><p>„Wie so ein Tanker wie das IOC auf die Herausforderungen reagiert, zählt für mich zu den interessantesten Sportthemen des Jahres.“</p></blockquote>
<p>Wir sind erst mal froh, das Lindsay nun doch live von den Spielen berichten kann und hoffen sehr, sie kommt immer heil ins Ziel, schreibt bei Twitter und Facebook nur über sich selbst und  postet keine Fotos auf denen im Hintergrund Sport getrieben wird. Ansonsten würde ja Regel Nummer 13 greifen und das, fänden wir wirklich schade:</p>
<blockquote><p>13. Infringement of Guidelines</p>
<p>Violation of these Guidelines by an Accredited Person may lead to the withdrawal of such person’s Olympic identity and accreditation card, as foreseen in the Olympic Charter. The IOC reserves the right to take any and all other measure(s) it deems fit with respect to infringements of these Guidelines, including taking legal action for monetary damages and imposing other sanctions.</p></blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-826" title="lindsay1" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/02/lidsay1.JPG" alt="lindsay1" width="566" height="94" /></p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/LindseyVonnUSA" target="_blank">http://www.facebook.com/LindseyVonnUSA</a></p>
<p><a href="http://twitter.com/olympics" target="_blank">http://twitter.com/olympics</a> (6400 Followers)</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/olympicgames">http://www.facebook.com/olympicgames</a> (825.000 Fans)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hallo, ich bin Marcell Davis!</title>
		<link>http://www.besser20.de/hallo-ich-bin-marcell-davis/776/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf-Jost Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[1und1]]></category>
		<category><![CDATA[marcell davis]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-795" title="1und1gleich2punkt0" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/01/1und1gleich2punkt0-65x65.png" alt="1und1gleich2punkt0" width="65" height="65" />Die Begrüßung des neuen Leiters Kundenzufriedenheit des DSL- und Webhostinganbieters 1und1 aus Montabaur ist seit nunmehr einem Monat vielen von uns bekannt. Einem zum ersten Weihnachtstag 2009 erstausgestrahltem <a title="1und1 PressOffice auf youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=iranKTRu86E">Fernsehspot</a> über die neue Kundenzufriedenheitsoffensive bei 1und1 folgte mittlerweile ein weiterer &#8211; dies blieb wie erwartet auch im Internet nicht ungehört: Etliche <a title="Google Blogsearch für &quot;Marcell Davis&quot;" href="http://blogsearch.google.de/blogsearch?hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;q=marcell+davis&amp;btnG=Blogs+durchsuchen&amp;lr=">Blog</a>- und <a title="Twittertrends fuer #davis" href="http://www.twitter-trends.de/trend/1.html">Twittereinträge</a> dokumentieren beispielhaft, wie tief die Verzahnung von klassischen Werbemaßnahmen via TV mit den neuen Medienkanälen im web2.0 bereits vorangeschritten ist, Werbung wird rückkanalfähig und Unternehmen stehen vor der Herausforderung, mit dieser Welle umzugehen. In unserer <a title="Der Chief Social Media Officer" href="http://www.besser20.de/index.php?s=csmo&amp;x=0&amp;y=0">Serie über den CSMO</a> haben wir bereits diese Thematik aufgegriffen, dass Beispiel von 1und1 dient uns hier als erste Fallstudie.</p>
<p>Nachdem ich auf <a title="Bericht auf wunsch.los.gluecklich." href="http://www.wunsch-los-gluecklich.de/blog/2009/12/29/wer-ist-eigentlich-herr-marcell-davis/">meinem privaten Blog</a> vier Tage nach der Erstausstrahlung über die Kampagne und meine Anfangszweifel über den Protagonisten zum Ausdruck gebracht hatte, bekam ich Anfang des Jahres Post vom Head of Social Media von 1und1. Er lud mich ein, zusammen mit anderen Bloggern Herrn Davis (der aus dem Spot) persönlich kennen zulernen. Da ich jedoch eher am Team hinter der Kampagne interessiert war, bat ich <a title="Xing Profil Andreas Maurer" href="https://www.xing.com/profile/Andreas_Maurer">Herrn Andreas Maurer</a> von 1und1 um die Beantwortung einiger Interviewfragen zum Thema Social Media.</p>
<p><strong>1.  Sind Sie für die social media Aktivitäten von 1und1 unternehmensweit weisungsbefugt? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Ja, die Social-Media-Abteilung steuert &#8211; natürlich in Abstimmung mit unserem Vorstand &#8211; entsprechende Aktivitäten. Natürlich gab es schon einzelne Aktivitäten, bevor unser Team offiziell im November gebildet wurde. Diese binden wir nun nach und nach in eine konsolidierte Social-Media-Strategie ein.</p></blockquote>
<p><strong>2. Sind Sie durch externe Berater unterstützt worden? <span id="more-776"></span></strong></p>
<blockquote><p>A.M.: In Deutschland haben wir den Bereich Social Media ohne externe Berater aufgebaut. In den USA unterstützt uns derzeit eine Agentur, hier hatten wir besondere Anforderungen im Bereich SEO. Natürlich kann es sein, dass wir bei einzelnen Projekten auf externe Unterstützung zurückgreifen.</p></blockquote>
<p><strong>3. Welche Kanäle beobachten Sie im Netz (Twitter, facebook, Blogs, &#8230;)? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Im Mittelpunkt stehen bei uns Foren und Blogs, und natürlich Twitter vor allem als  Aggregator. Social Networks beobachten wir auch, im Moment sind diese in Deutschland aber noch nicht so bedeutend von uns. In den USA sieht das etwas anders aus, hier gibt es im Bereich Webhosting weniger Foren mit großer Reichweite, dafür spielt Facebook erwartungsgemäß eine größere Rolle.</p></blockquote>
<p><strong>4. Ist bei Ihnen ein automatisches Monitoringtool im Einsatz oder wird das durch Mitarbeiter sichergestellt? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Wir sind derzeit in der Evaluationsphase für eine Monitoring-Lösung. Die Anbieter betreiben zumindest schon einmal gutes Eigenmarketing, denn wenige Wochen nach dem Start unserer Aktivitäten sind vier oder fünf Hersteller auf uns  zugekommen. Allerdings haben wir schon seit vielen Jahren &#8211; also lange vor dem Start einer dedizierten Social-Media-Abteilung &#8211; eine sehr gute Forenbeobachtung im Bereich Customer Care, die wir natürlich ebenfalls nutzen.</p></blockquote>
<p><strong>5. Werden die Statistiken und Kennzahlen regelmäßig auch an den Vorstand berichtet? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Ja, selbstverständlich erhält der Vorstand regelmäßige Reportings aus dem Bereich Social Media. In der Regel erfolgt dies monatlich, bei Bedarf natürlich häufiger.</p></blockquote>
<p><strong>6. Wie sind andere 1und1-Units in Ihr social media Konzept integriert? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Wir haben vor Beginn unserer Aktivitäten die wichtigsten Schnittstellen zu anderen Fachabteilungen definiert. Faktisch finden Social-Media-Aktivitäten natürlich in nahezu allen Bereichen eines Unternehmens statt, mit dem Kundenservice und dem Online-Marketing haben wir aber besonders viele Berührungspunkte, so dass wir diese institutionalisiert haben. Und da das Social-Media-Team eine Einheit der PR-Abteilung ist, haben wir hier natürlich einen besonders kurzen Draht.</p></blockquote>
<p><strong>7. Wie stark ist Ihr Team? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Für 1&amp;1 Deutschland haben wir derzeit vier Planstellen, außerdem eine Kollegin in den USA. Wir planen aber auch Social-Media-Aktivitäten in den übrigen Ländern, in denen 1&amp;1 aktiv ist, so dass unser Team in diesem Jahr vermutlich noch größer wird.</p></blockquote>
<p><strong>8. Gibt es Prioritäten? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Aktuell stehen für uns unternehmensweite Social Media Guidelines ganz oben auf der Agenda, schließlich haben wir 4.000 potenzielle Multiplikatoren im Unternehmen. Und natürlich ist bei rund 9 Millionen 1&amp;1-Kunden weltweit die Abstimmung mit dem Kundenservice besonders wichtig. Immer mehr Kunden sprechen über und mit uns im Web 2.0, und das wollen und müssen wir natürlich adressieren.</p></blockquote>
<p><strong>9. Sind Sie als Head of Social Media von Beginn der neuen Kampagne an in die unternehmensweite Kommunikationsstrategie einbezogen worden? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Ja, wir sind bereits in der Planungsphase mit eingestiegen &#8211; bevor es das Social-Media-Team &#8220;offiziell&#8221; gab &#8211; und haben uns eng mit unserer Marketing-Abteilung und der Agentur Jung von Matt abgestimmt. Zum Hintergrund muss man natürlich sagen, dass wir das Thema Kundenzufriedenheit nicht erst im November entdeckt haben. Seit gut einem Jahr gibt es bei 1&amp;1 bereichsübergreifend eine Qualitätsoffensive, bei der wir ganz gezielt mit zahlreichen Einzelmaßnahmen an der Verbesserung der Service- und Produktqualität arbeiten. Und von Anfang an haben wir diese Kampagne mit umfangreichen internen Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Im Dezember haben wir dann mit der Werbekampagne zum Thema Kundezufriedenheit den nächsten großen Schritt gemacht. Übrigens bewusst nicht als Social-Media-kampagne &#8211; allerdings war uns klar, dass im Web-2.0 darüber geredet wird, und darum haben wir uns natürlich entsprechend aufgestellt.</p></blockquote>
<p><strong>10. Haben Sie mit soviel Veröffentlichungen im Netz zu der aktuellen Kampagne gerechnet? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Ja, das haben wir &#8211; Kundenzufriedenheit ist natürlich ein Thema, das geradezu dazu einlädt. Das <a title="Das 1und1 Blog" href="http://blog.1und1.de/category/marcelldavis/">1&amp;1 Blog</a> hatte ich eigentlich erst für dieses Jahr geplant, aber so konnten wir unseren Kunden parallel zum Kampagnenstart kurzfristig einen eigenen Rückkanal eröffnen. Hier haben ja einige Kunden ihre persönlichen Probleme geschildert, aber wir haben mittlerweile auch schon sehr viel positives Feedback erhalten. Und auf Twitter hat sich natürlich ein ein Großteil der Diskussion um die Frequenz des ersten Spots gedreht, dem man als Fernsehzuschauer zwischen den Jahren sicherlich schwer entkommen konnte &#8211; was mit dem Kampagnenstart am ersten Weihnachtstag natürlich auch gewünscht war. Aber abseits von der Kritik auf Twitter haben wir hier eigentlich nur positive Rückmeldungen bekommen &#8211; sowohl darüber, dass wir überhaupt den Mut hatten, das Thema Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt einer Kampagne zu stellen, als auch darüber, unserem Service mit Marcell D&#8217;Avis als Leiter Kundenzufriedenheit ein authentisches Gesicht zu geben.</p></blockquote>
<p><strong>11. War die Idee mit dem Bloggertreffen (ich nenne es mal Pressekonferenz 2.0) geplant oder ist sie spontan entstanden? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Wir haben schon im Vorfeld geplant, Blogger einzuladen, um uns direktes Feedback zu haben. Spätestens seit der Netzsperren-Debatte im letzten Jahr haben wir hier auch schon intensive Kontakte. Nachdem dann einige Nutzer die &#8220;Echtheit&#8221; von Marcell D&#8217;Avis bezweifelt haben, und auch mehrfach der Wunsch nach einem Gespräch mit ihm an uns herangetragen wurde, haben wir das kurzfristig vorgezogen. Wir planen aber mit etwas mehr Vorlauf einen weiteren Termin mit Marcell im Februar in Karlsruhe &#8211; da können wir dann auch unser Rechenzentrum besuchen, und WLAN gibt&#8217;s auch. <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Interessant fand ich, dass einige Blogger einen Besuch mit der Begründung ablehnten, sie wollten uns nicht ohne Honorar an ihrem Wissen teilhaben lassen.</p></blockquote>
<p><strong>12. Fühlen Sie und Ihre Mitarbeiter sich persönlich angegriffen oder reagieren Sie eher nüchtern und professionell auf die doch stellenweise verletzenden Aussagen? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Die persönlichen  Angriffe halten sich ja glücklicherweise in Grenzen. Da unterscheidet sich die Arbeit im Bereich Social Media auch gar nicht so sehr von der klassischen PR, aus der ich ja komme &#8211; auch da halten wir unser Gesicht für die Firma hin. In unserem Blog haben wir die Regel, dass beleidigende Postings gar nicht erst veröffentlicht werden, und mancher Beitrag unterhalb dieser Grenze sprechen sicherlich für sich selbst. Ansonsten sind wir für konstruktive Kritik dankbar, und wenn wir nicht zuhören wollten, hätten wir das Blog sicher nicht für Kommentare geöffnet.</p></blockquote>
<p><strong>13. Gibt es bereits erste &#8220;Lessons learned&#8221; aus der aktuellen Kampagne? </strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Insgesamt waren die Reaktionen auf einem Niveau, wie wir es erwartet hatten. Allerdings ist der personelle Aufwand, auf Rückmeldungen im Blog, auf Twitter oder künftig auch in anderen sozialen Netzwerk schnell zu reagieren, doch immens. Hier werden wir sicher noch nachjustieren. Außerdem denken wir über den Aufbau eines eigenen Support-Forums nach, um schneller und gezielter auf Kundenanfragen reagieren zu können. Das wird im Livebetrieb aber unseren Customer-Care-Bereich weitaus mehr betreffen, als das Social-Media-Team.</p></blockquote>
<p><strong>14. Hätten Sie sich die Position des Head of Social Media so vorgestellt?</strong></p>
<blockquote><p>A.M.: Im Großen und Ganzen ja &#8211; sowohl unsere Kommunikationsabteilung insgesamt als auch ich persönlich beschäftigen sich ja glücklicherweise nicht erst seit gestern mit dem dem Thema. Andererseits ist der Bereich doch so jung, und sind die Ausgangspositionen verschiedener Branchen und Firmen so unterschiedlich, dass ich sehr offen an diese Herausforderung herangegangen bin. Generell denke ich, dass Social-Media-Experten im Unternehmen künftig immer stärker koordinierende Aufgaben übernehmen werden, und vor allem als Coach und Berater für Mitarbeiter aus anderen Bereichen agieren müssen.</p></blockquote>
<p>Der Fall 1und1 zeigt deutlich, welche Herausforderungen Unternehmen im Umgang mit Social Media bewältigen müssen. Es reicht nicht aus, lediglich nur präsent im web2.0 zu sein und zum Beispiel Werbespots im youtube-Kanal zu veröffentlichen und Pressemitteilungen via Weblog zugänglich zu machen. Ein Social Media Bewusstsein bedeutet harte Arbeit und eine verpflichtende Wahrnehmung auf höchster Managementebene. Es muss gewollt sein, völlige Transparenz zu zeigen und den Stand auf dem Pranger auszuhalten. Dies erfordert nicht nur Mut sondern ein Konzept, welches nicht erst als Reaktion eilig gestrickt werden kann, sondern frühzeitig mit allen Beteiligten erarbeitet werden muss.</p>
<p>Wir danken Herrn Maurer von 1und1 für die ausführliche und offene Beantwortung unserer Fragen und wünschen viel Erfolg auf dem Weg zum <a title="Der CSMO" href="http://www.besser20.de/stellenausschreibung-chief-social-media-officer/225/">Chief Social Media Officer</a>.</p>
<p><strong>Eine Bitte der besser2.0-Redaktion:</strong> Wir möchten mit diesem Beitrag das Thema &#8220;Umgang mit Social Media in Unternehmen&#8221; begleiten und nicht ein weiteres Forum für individuelle Anfragen zur Produktreihe von 1und1 geben. Derartige Kommentare sind besser im offiziellem <a title="1und1 Blog" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;ved=0CAkQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fblog.1und1.de%2F&amp;ei=FMVeS4HlMZmGsAa35t3XCw&amp;usg=AFQjCNFaXZ-1ZhvWU4pVjKKAMv4NBDazGQ&amp;sig2=i39whSGYXQkFH_zi9M_rog">1und1-Blog</a> aufgehoben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.</p>
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		<title>Social Media Strategie: ein Mythos?</title>
		<link>http://www.besser20.de/social-media-strategie-ein-mythos/627/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[cluetrain]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine bemerkenswerte Präsentation von David Gillespie, die nicht nur nach einem Tweet, sondern nach etwas mehr als 140 Zeichen verlangt. Der Lesewiderstand ist bei 263 Slides nicht zu unterschätzen, aber wer einmal angefangen hat, wird sich so schnell nicht mehr entziehen können. Ich will bei dem Umfang gar nicht den Versuch einer Inhaltsangabe machen, aber ein Aspekt ist ja schon hier im Titel angeklungen: Wenn die unbegrenzte Kommunikation über Unternehmensgrenzen hinweg durch soziale Medien dazu führt, das es keine Geheimnisse, keine künstlich aufgebaute Fassade mehr geben kann, dann ist nur noch die Essenz (wird in der Präsentation als &#8220;Intent&#8221; bezeichnet) eines Unternehmens wichtig. Die steht für sich selbst und ist die ungeschminkte Basis aller Kommunikation. Das ist nicht unbedingt neu, die These 12 des <a href="http://www.cluetrain.com/">Cluetrain Manifestes</a> &#8211; immerhin schon 10 Jahre alt, trifft den Nagel auf den Kopf:</p>
<p><em>&#8220;There are no secrets. The networked market knows more than companies do about their own products. And whether the news is good or bad, they tell everyone.&#8221;</em></p>
<p>Was für mich neu ist, ist die Frage, ob ein Unternehmen durch eine geplante und gezielt gesteuerte Strategie diesen Prozess so bewusst beeinflussen kann. Ich glaube nicht. Am Ende wird diese Essenz vor allem durch Menschen &#8211; die Mitarbeiter und deren individuelle Art in den verschiedensten Kanälen zu kommunizieren, transportiert. Einer Strategie sollte dann eher die Aufgabe zufallen, den Rahmen und Vorraussetzungen zu schaffen. Was dann wie und wann genau in dem Kommunikationsraum zwischen Unternehmen und seiner Außenwelt abläuft, ist eher Social Media Operations oder Social Media Taktik. Also mit den richtigen Absichten, die richtigen Mitarbeiter finden, denen die richtigen Rahmenbedigungen schaffen und sich dann einfach mal raushalten. Klingt fast wie eine Strategie.</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_2238584"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/DavidGillespie/digital-strangelove-or-how-i-learned-to-stop-worrying-and-love-the-internet" title="Digital Strangelove (or How I Learned To Stop Worrying And Love The Internet)">Digital Strangelove (or How I Learned To Stop Worrying And Love The Internet)</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=digitalstrangelovefinal-091016000419-phpapp02&#038;stripped_title=digital-strangelove-or-how-i-learned-to-stop-worrying-and-love-the-internet" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=digitalstrangelovefinal-091016000419-phpapp02&#038;stripped_title=digital-strangelove-or-how-i-learned-to-stop-worrying-and-love-the-internet" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/DavidGillespie">David Gillespie</a>.</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum der Chief Social Media Officer kommen wird</title>
		<link>http://www.besser20.de/warum-der-chief-social-media-officer-kommen-wird/392/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Heinz</dc:creator>
				<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Social Media Officer]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht bemerkenswert? Seit es einigermaßen günstige Internetzugänge und kostenlose Medien gibt, mit denen sehr viele Menschen erreicht werden, findet ein Wandel in der Gesellschaft statt. Dieser Wandel ist langsam, aber so sicher wie das Amen in der Kirche. Sicher bin ich nicht der erste, der dies feststellt. Waren es jedoch vor Jahren und Monaten visionäre Bücher und Blogeinträge, so treten jetzt Strömungen und Veränderungen zu Tage, getrieben durch Medien, welche meist kostenlos Vernetzung, Meinung und Teilung ermöglichen und die wir  als „Social Media“ kennen.</p>
<p>Es ist dabei unwichtig, ob man in die Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft schaut. Gesellschaftlich gesehen sind Facebook oder Youtube Beispiele, wie sich Millionen Menschen heute vernetzen und Inhalte teilen. Aktuelles Beispiel in der Politik ist die Piratenpartei, welche durch die neuen Medien und ihr Anliegen aus dem <a href="http://www.zeit.de/2009/36/DOS-Die-Apolitischen?page=1">Sandkastenstadium herausgekommen ist</a>. Auch die Wirtschaft steht vor tiefgreifenden Änderungen. Kunden tauschen sich massenhaft aus, Mitarbeiter beteiligen sich an Social Networks und Blogs. Es entstehen neue Geschäftsmodelle, <a href="https://www.tchibo-ideas.de/">Tchibo lässt Produkte</a> entwickeln durch Kunden, Dell lässt sich auf gleichem Weg <a href="http://www.ideastorm.com/">Ideen geben</a>.</p>
<p>Die Wucht dieser Änderungen beschreibt Karen <a href="http://blogs.hairboutique.com/index.php/2009/08/13/the-rise-of-the-chief-social-media-officer-csmo/">Shelton von Hairboutique.com</a> aus einer anderen Richtung: Wie das gewesen sei, als der PC und eMail Einzug hielten in die Unternehmen. Als die ersten Prozesse digital umgesetzt wurden, wurde der Chief Information Officer bestellt: Verantwortlich für die strategische und operative <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chief_Information_Officer">Führung</a> der Informationstechnologie  – mittlerweile sind die Informationsarchitekturen das Rückgrat jedes größeren Unternehmens.<span id="more-392"></span></p>
<p>Dies bewegt mich dazu, folgende Analogie herzustellen. Starten wir bei den Neunzigern: das Internet hält Einzug, kurz davor Siegeszug des PCs, eMail – heute kennen wir dieses  Konglomerat, inklusive der vorherrschenden, geschlossenen Firmenphilosophie als „Welt1.0“. Lesen von Informationen und ausführen der Anweisungen ist der wichtigste Faktor, welcher die Unternehmen voranbringt.</p>
<p>Aus heutiger Sicht hat sich einiges verändert. Das Internet ist um die Variante „schreiben“ reicher geworden, Social Media ist geboren &#8211; ich nenne es „Welt2.0“. Hier ist lesen, schreiben, teilen, miteinander, die Regel geworden.   Ein Lebensraum ist entstanden, welcher sich weiterentwickeln wird (Web Squared, darüber später mehr). Die Erschließung und Nutzung dieses Lebensraums ist in etwa von gleicher Bedeutung wie seinerzeit eMail und Internet, nun haben die Unternehmen also die nächste große Veränderung vor sich.</p>
<p>In der „Welt1.0“ haben die Unternehmen Ihren Platz und „Mode of Operation“ gefunden – was also ist zu tun, um mit der „Welt2.0“ Schritt zu halten?</p>
<p>Viele Unternehmen reagieren zögerlich in Zusammenhang mit den Möglichkeiten und Veränderungen von Social Media. Das ist verständlich, schon bei erster flüchtiger Betrachtung wird klar, dass es das Unternehmen intern und extern betrifft. Häufig beobachte ich also ein hohes „Ausprobierpotential“, meist zögerlich ob der ungewohnten Materie und ohne klare Positionierung der Verantwortlichkeit im Unternehmen selbst. Wer verantwortet unternehmensweite Social Media Aktivitäten? Kommunikation? Marketing? Ich sage: Weder noch, denn jede Abteilung hat zwar klare Aufgaben in Bezug auf Social Media. Allein, es fehlt an der zentralen Instanz, welche die Unternehmensziele als Ganzes versteht und  in der Lage ist, daraus die richtigen, harmonisierten Maßnahmen für das gesamte Unternehmen zu erarbeiten.</p>
<p>Es ist daher nur konsequent, dies aufzugreifen und strategisch anzugehen, es ist die Geburtsstunde des Chief Social Media Officers, CSMO.</p>
<p>Noch in unserem <a href="../stellenausschreibung-chief-social-media-officer/225/#more-225">ersten Beitrag zum CSMO</a> hatten wir stark die Brille der Einführung, Kommunikation sowie Einordnung im Unternehmen auf. Das war die richtige Richtung, dies wird nun einen Schritt weiter definiert.</p>
<p>Wie festgestellt, betrifft Social Media das Unternehmen in fast jedem Bereich. Demnach ist ein direkter Einfluss auf die Unternehmenszielerreichung gegeben. Der CSMO erhält also die gleiche strategische und operative Führungsrolle – dafür erhält er mit Budget und Zielen Rechte und Pflichten.</p>
<p>Aus Sicht der Rechte dürfte die größte Schwierigkeit aus der Rolle selbst kommen: Sind doch die „herkömmlichen“ Ressorts klar gegliedert und abgegrenzt, stellt die horizontale und vertikale Verantwortung des CSMO die Organisation vor die Herausforderung, neue Weisungsstrukturen zuzulassen. Die Pflichten stellen die Zielerreichung dar und werfen ein neues Licht auf die Frage der Messbarkeit der Social Media Anstrengungen. Das neu justierte Aufgabengebiet des CSMO könnte demnach so aussehen (übersetzt aus <a href="http://blog.sysomos.com/2009/09/14/the-case-for-chief-social-media-officers/">Sysomos</a> Blog und angereichert)</p>
<p>- Erarbeiten einer strategischen Vision und Planung für Social Media Aktivitäten des Unternehmens<br />
- Umsetzungsverantwortung horizontal und vertikal<br />
- Koordination und Integration der Planungen mit den weiteren Geschäftsaktivitäten<br />
- Erfolgsüberprüfung und Benchmarking der Social Media Aktivitäten<br />
- Führen des Social Media Teams und der Community Manager<br />
- Evangelisierung und konsequentes Vorleben der internen und externen Aktivitäten</p>
<p>Die Diskussion um die Notwendigkeit eines CSMO steht und fällt mit der Weiterentwicklung des Web2.0 in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Die aufkommende Auseinandersetzung unter dem Stichwort „Social Business“ zeigt, wo Web2.0 hinführen wird. Insofern ist es für (große) Unternehmen nur konsequent, schon heute über eine zentrale Rolle eines CSMO mindestens nachzudenken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media Marketing: Wenn Elefanten fliegen lernen</title>
		<link>http://www.besser20.de/social-media-marketing-wenn-elefanten-fliegen-lernen/254/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 08:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media Marketing ist in aller Munde. Leider wissen bislang weder die Betreiber der großen sozialen Netzwerke einerseits, noch die meisten grossen Unternehmen und Agenturen andererseits, wie man Millionen von Nutzern hier, mit Produkten, Services und Werbebotschaften da, einvernehmlich und für alle profitabel zusammenbringen kann.</p>
<p><a href="http://netzwertig.com/author/agoeldi/">Andreas Göldi </a>hat dazu im <a href="http://netzwertig.com/2008/12/18/werbung-das-komplexitaetsproblem-von-social-media-marketing/">Dezember 2008 eine sehr gute Analyse verfasst </a>mit dem Fazit, dass moderne Grossunternehmen zwar die klassische 1:n Kommunikation perfekt beherrschen, aber in der komplexen n:n Welt sozialer Netzwerke bislang eher überfordert sind:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt inhärent keine Möglichkeit, in einem n:n-Medium eine Marketingbotschaft konsistent und kontrolliert an eine grosse Zahl von Empfängern zu pushen. Die Empfänger können den Botschaften nämlich ausweichen, darauf direkt reagieren oder sie einfach ignorieren, weil sie mehr an der Kommunikation mit anderen Menschen interessiert sind als an Werbeinhalten. Werbung darf in Social Media nicht zu aufdringlich werden, sonst ruft sie ähnlich negative Reaktionen wie Spam-Mail hervor.“</p></blockquote>
<p>Ich stimme der Analyse durchgehend zu, bis auf einen Punkt:</p>
<blockquote><p>„Wer dann wie Robert Scoble und andere Grössen der Blogosphäre den Firmen empfiehlt, doch einfach ganz, ganz transparente “Konversationen” im Internet zu beginnen, handelt sehr naiv. Geradesogut könnte man einem Elefanten empfehlen, zwecks schnellerer Fortbewegung doch einfach zum Fliegen überzugehen.“ <span id="more-254"></span></p></blockquote>
<p>Eines ist richtig: Wer nichts zu sagen hat, sollte besser schweigen. Aber bei vielen Unternehmen gibt es interessierte Kunden, Partner und eine allgemeine Öffentlichkeit, die einerseits gut auf eine einseitige Marketingbeschallung verzichten können, aber andererseits ein wirkliches Interesse an einer echten Konversation haben.</p>
<blockquote><p>Markets <span style="text-decoration: underline;">want</span> to talk to companies. <a href="http://cluetrain.com/">(The Cluetrain Manifesto)</a></p></blockquote>
<p>Stimmt. Unternehmen sind für dieses Gespräch heute größtenteils nicht aufgestellt, aber diese Aufstellung zu verändern, erfordert kein mehrjähriges Change Management Programm. Im ersten Schritt reicht die Änderung von Prioritäten und eine Umverteilung von Budgets. Wie das aussehen müsste, erklärt sich am besten bei einer Gegenüberstellung von klassischem und Social Media Marketing.</p>
<p><strong>Klassisches Marketing</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-255" title="KLM" src="http://www.projektmanagement20.de/wp-content/uploads/2009/08/KLM-570x320.PNG" alt="KLM" width="570" height="320" /></p>
<p>Der Sender (Zeitung, Website, Fernsehen) verbreitet seine Inhalte an viele Empfänger. Die Botschaft wird passiv konsumiert, es gibt keinen direkten Rückkanal. Kommunikation erfolgt 1:n. Die Großteile des Marketingbudgets werden für die Finanzierung der Kanäle verwendet. Inhalte werden vor allem durch die Limitierungen der Kanäle bestimmt (30 Sekunden Länge, Anzeige A5, …).</p>
<p>Auch aus anderen Gründen hat der Kanal hohe Priorität: Den Kanal kann man nämlich messen (10 Millionen Zuschauer, Auflage von 50.000,…), wohingegen die Qualität des Inhalts selbst schwer messbar ist. Wie immer ist dort, wo Messbarkeit gegebenen ist (und damit die Möglichkeit sich und seine Aufgabe zu rechtfertigen), mehr Aufmerksamkeit und Geld.</p>
<p><strong>Social Media Marketing</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-256" title="SMM" src="http://www.projektmanagement20.de/wp-content/uploads/2009/08/SMM.PNG" alt="SMM" width="582" height="326" /></p>
<p>Zur Verteilung braucht man keinen Kanal mehr, es gibt ja das Netz. Inhalte verteilen sich „viral“. Klar, dass dies den Marketingverantwortlichen Freudentränen in die Augen treibt: Die hohen Kosten für den Kanal fallen nicht an, die Nutzer übernehmen die Verteilung selbst. Inhalte wie Unternehmenspräsentation, Videos etc. sind da und müssen nur noch in die richtigen Kanäle „gekippt“ werden.</p>
<p>Stopp. Das reicht. Wer so denkt, vernachlässigt die überragende Bedeutung der Qualität der Inhalte. Zwischen einer klassischen Werbebotschaft, die einfach nur auf Menschen einprasselt und zum großen Teil nicht messbare Effekte erzielt und einer viralen Kommunikation, die ein Nutzer nicht nur konsumiert, sondern auch noch aktiv seinem Netzwerk empfiehlt, liegen qualitativ Welten. Das Budget, das vorher auf Kanal und Inhalt verteilt war, muss nun vor allem auf den für die Nutzer spannenden Inhalt verwendet werden. Das hat Konsequenzen:</p>
<ul>
<li><strong>Organisatorisch:</strong> fachliche hochwertige und authentische  Inhalte können kaum noch vom Marketing oder von externen Agenturen kommen, sondern müssen von den ohnehin schon vielbeschäftigten Wissens- und Leistungsträgern eines Unternehmens erstellt werden. Sie sind diejenigen, die den Produkten und der Wertschöpfung am nächsten sind und damit genau den Dingen, für die ein Unternehmen in seinem Kern steht.</li>
<li><strong>Inhaltlich:</strong> Inhalte im klassischen Marketing drehen sich um die eigene Botschaft und die Frage, wie man diese für die Zielgruppe &#8220;verpacken&#8221; kann. Social Media Marketing  stellt zunächst die Zielgruppe und Ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt und sucht dann nach einer Verknüpfung zur eigenen Botschaft. Wie das für den einzelnen genau funktioniert, dafür gibt es leider kein Patentrezept, aber <a href="http://www.stuntdubl.com/2007/06/26/smm-b2b/">Regeln die helfen</a>.</li>
</ul>
<p>Social Media Marketing ist also nicht unbedingt kostengünstiger als herkömmliche Werbung. Der Anreiz, es trotzdem zu tun, ist dennoch stark. Inhalte, die mir Menschen in meinem Netzwerk empfehlen, werden natürlicherweise eine ganz andere Beachtung finden, als die täglich auf uns einströmende anonyme und kontinuierliche Flut von klassischen Werbeformaten. Dieser Wechsel von anonymer Werbebotschaft zu echter Konversation, wird mittlfristig vielleicht sogar der einzige Weg sein, um überhaupt noch zuverlässig zu seiner Zielgruppe durchdringen zu können.</p>
<blockquote><p>&#8220;The corporate website is an unbelievable collection of hyperbole, artificial branding, and pro-corporate content. As a result, trusted decisions are being made on other locations on the internet.&#8221; <a href="http://www.web-strategist.com/blog/2007/05/29/web-strategy-how-to-evolve-your-irrelevant-corporate-website/">Jeremiah Owyang</a></p></blockquote>
<p>Die Transparenz und Messbarkeit von Social Media Kampagnen im Internet ist ein zusätzlicher Pluspunkt: es ist sehr gut nachvollziehbar,  wer welche Botschaften wie weiterverteilt – Erfolgskontrolle in Echtzeit und eine Detaillierung, von der klassische Werbung nur träumen kann.</p>
<p><strong>Wo bleibt der Corporate Blogger?<br />
</strong></p>
<p>Ein Lösungsansatz für Unternehmen könnte sein, das ausgewählte Mitarbeiter den Status des „Corporate Bloggers“ oder &#8220;Social Media Botschafters&#8221; erhalten, der neben internem Ansehen und externer Sichtbarkeit auch Zeit und Aufwand für die Kommunikation abdeckt. Die organisatorischen Rahmenbedigungen müssten auch durch den klaren Willen quer durch das Unternehmen hindurch begleitet werden, diese neuen Rollen wirklich anzuerkennen und nicht in irgendeine &#8220;Auch du bist auch so ein Blogger &#8211; deine Zeit möchte ich haben&#8221; Ecke zu stellen.</p>
<blockquote><p>“Regarding career path, becoming an “animator” (a business blogger for example) will be recognized as a specific complementary experience, and expert paths will become more open as new tools help individuals to become visible and known within the community with minimal barriers. And excellence will remain the ingredient for success.”<a href="http://www.business.att.com/content/whitepaper/WP-soc_17172_v3_11-10-08.pdf">AT&amp;T Whitepaper &#8220;The Business Impacts of Social Networking&#8221;</a></p></blockquote>
<p>Mir ist heute noch kein Fall in Deutschland bekannt, wo Unternehmen systematisch interne Budgets für Arbeitszeit von ebendiesen Experten bereitstellen, um diese zum Bloggen und diskutieren im Netzt anzuhalten (über Gegenbeispiele freue ich mich.) Der Bereich Marketing hätte hier vor allem eine koordinierende Funktion und bringt die  &#8211; neu zu erwerbende &#8211; Kompetenz über geignete Social Media Plattformen und Kanäle ein. Unter diesen Bedingungen wäre dann auch eine wirkliche Konversation mit den Zielgruppen möglich. Da diese vor allem von internen Leistungsträgern geführt würde, wäre auch das nach außen vermittelte Bild überdurchschnittlich. In dem einen oder anderen Fall mag dann sogar der Eindruck entstehen, dass Elefanten fliegen können.</p>
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		<item>
		<title>Stellenausschreibung: Chief Social Media Officer</title>
		<link>http://www.besser20.de/stellenausschreibung-chief-social-media-officer/225/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 07:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut, Joachim Heinz</dc:creator>
				<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Social Media Officer]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise20]]></category>
		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ihre Aufgaben:</strong></p>
<ul>
<li>Planung, Einführung und Steuerung von Social Media-Anwendungen zur Verbesserung der internen und externen Kommunikation, Kollaboration und des Informationsaustausches</li>
<li>Koordination aller internen und externen Social Media Aktivitäten des Unternehmens über Abteilungsgrenzen hinweg</li>
<li>Entwicklung von Social Media Strategien und Konzepten</li>
<li>Management von internen Einführungsprojekten von Social Media Anwendungen</li>
<li>Etablierung von Anwendungsszenarien innerhalb der Social Media Anwendungen</li>
<li>Aufbau von Social Media Kanälen im Internet</li>
<li>Entwicklung und Durchführung von Marketing-Kampagnen und div. PR-Aktivitäten im Internet in enger Abstimmung mit dem Marketing und der Unternehmenskommunikation</li>
<li>Regelmäßige Auswertungen von Kennzahlen und Statistiken der internen und externen Social Media Aktivitäten</li>
<li>Direktes Reporting an den CEO/Vorstand</li>
</ul>
<p>So oder so ähnlich könnte eine Stellenausschreibung für einen Chief Social Media Officer (CSMO) lauten. Warum schreiben wir darüber? Zum Einen unterhielt ich mich mit meinem Kollegen darüber das Social Media Aktivitäten, sowohl extern, als auch intern, nie eine reine IT, Marketing oder HR Aufgabe sein können und es daher eigentlich einer Querschnittsrolle bedarf. Zum Anderen existieren im Internet aktuelle <span id="more-225"></span>Diskussionen ob die Rolle eines Social Media Verantwortlichen, der direkt an den CEO berichtet, eine Berechtigung hat oder nicht.</p>
<p>Jennifer Leggio warf am 16. April 2009 in ihrem <a href="http://blogs.zdnet.com/feeds/?p=1010">Blog</a> auf ZDNet die folgende Frage auf „Is it time for a Chief Social Media Officer?“. Dazu das folgende Zitat, wie sie die Rolle des CSMO sieht:</p>
<blockquote><p>“Someone who has an intricate understanding of the company’s business goals and objectives. Someone who understands how to leverage social media to accomplish those objectives. Someone with a proven track record of turning programs into measurable successes.”</p></blockquote>
<p>Die Meinungen (siehe Diskussion in Jennifers Blog) spalten sich bei dieser Frage. Uns sind diese Diskussionen zu einseitig. Die Verantwortung eines mögliche CSMO sollte nicht bei den Social Media Kanäle (Blog, YouTube, Twitter) im Internet aufhören, sondern auch die Planung, Steuerung und Implementierung von internen Social Media Plattformen (siehe Stellenbeschreibung oben) einschließen. Ja, stimmt, außerhalb des Unternehmens sprechen wir vor allem von einer Marketing-Verantwortung. Doch im Unternehmen ist die Aufgabe eines CSMO nicht so eindeutig einer Abteilung oder einem C-Level zu zuordnen.</p>
<p>Schaut man sich SAP-Projekte an, so ist schnell klar, dass das vor allem ein IT und ein Prozessthema ist. Doch bei den Social Media Aktivitäten ist es nicht so einfach. Anteilig gesehen spielen die IT-Budgets für die Implementierung von Social Media (oft sogar Open Source) eher die kleinere  Rolle (sollten sie jedenfalls). Viel mehr schlagen da Aufgaben des Change Management, der Kommunikation, der Nutzerunterstützung und der richtigen Einführung von Anwendungsszenarien zu Buche.</p>
<p>Hier fehlt es unserer Meinung nach, an einer solchen Rolle im Unternehmen. Organisatorisch gesehen bedarf es einer Person auf C-Level Ebene, die ein Enterprise 2.0 oder Social Media Programm aufsetzen und steuern kann und die nötigen Entscheidungsmöglichkeiten mitbringt. Viele Social Media Anwendungen ziehen ihren Nutzen aus einer größtmöglichen Offenheit: Die Entscheidung,  dies entgegen jahrzehntelanger Gewohnheiten wirklich umzusetzen und Offenheit als Regel und Geschlossenheit als Ausnahme zu definieren, braucht schon die Nähe zum &#8220;C-Level&#8221;. Aus einer einzelnen Abteilung heraus, hätte man nie die Kompetenzen ein solch breit aufgestelltes Programm zu steuern und nötige Entscheidungen zu forcieren.</p>
<p>Es gibt bereits Unternehmen, die diesen Bedarf erkannt haben. Die Van Marcke Group zum Beispiel, hat am 11. Juni 2009 die <a href="http://www.pitchengine.com/vanmarckegroup/van-marcke-group-appoints-chief-social-media-officer/14528/">Meldung</a> veröffentlicht, dass Philippe Borremans als Chief Social Media Officer eingestellt wurde.</p>
<blockquote><p>„The Chief Social Media Officer will report to Caroline Van Marcke and will hold a cross company &#8211; cross business unit responsibility for all internal and external online communications and collaboration.”</p></blockquote>
<p>Eine sehr ähnliche Rolle gab bzw gibt es ja immer noch im Unternehmen.  Könnte man hier auch von der Reinkarnation des Chief Knowlegde Officer reden? Also alter Wein in neuen Schläuchen? In Wikipedia ist diese Rolle wie folgt beschrieben:</p>
<blockquote><p>„… besteht die Aufgabe des CKO darin, eine Kultur des Wissensaustauschs im Sinne des Wissensmanagements zu etablieren und zu fördern…“ (Quelle: Wikipedia).</p></blockquote>
<p>Unsere Meinung zu diesem klassischen Wissensmanagement-Ansatz ist ja bekannt (<a href="http://www.besser20.de/english/">siehe hier</a>).  Auch Rod Boothby bezweifelt in einem Post auf seinem Innovation Creators Blog (<a href="http://innovationcreators.com/wp/?p=190">Quelle</a>) stark den Erfolg eines „klassischen“ Chief Kowledge Officer.  Er definiert in seinem Blog die neue Rolle des Chief Knowledge Officer dagegen so:</p>
<blockquote><p>„The new definition: the CKO’s job is to empower knowledge workers. That means giving knowledge workers tools that make them more productive. That means helping knowledge workers to communicate more effectively.“</p></blockquote>
<p>Diese Definition überschneidet sich meiner Meinung nach stark mit den Zielen, die ein Chief Social Media Officer haben sollte. Zumindest für den internen Einsatz von Social Media Anwendungen.</p>
<p>Das Thema Chief Social Media Officer ist also gar nicht so weit weg und vielleicht sehen wir bald schon mehr (und ernst gemeinte) Stellenausschreibungen. Zu klären ist bis dahin, wie diese übergreifende Aufgabe mit der Richtigen Mischung an Budget, Entscheidungsbefugnis und Aufgaben ausgestattet werden kann, um nicht das Schicksal diverser anderer &#8220;übergreifender Querschnittsfunktionen&#8221; zu erleiden: Als Tiger starten und als Bettvorleger landen, den nach einiger Zeit im Unternehmen keiner mehr wirklich ernst nimmt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>3. Dresden Future Space in Berlin</title>
		<link>http://www.besser20.de/3-dresden-future-space-in-berlin/120/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[buzzriders]]></category>
		<category><![CDATA[Future Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Homebase]]></category>
		<category><![CDATA[robert basic]]></category>
		<category><![CDATA[Semantik]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 19. Juni 2009, fand in Berlin der <a href="http://www.community.dresdner-zukunftsforum.de/dresden_future_space.htm">3. Dresden Future Space</a> (Twitter: <a href="https://twitter.com/#search?q=dos3">#dos3</a>) statt. Der Ort des Geschehens war die <a href="http://www.homebase-berlin.net/">HomeBase Lounge</a> (in der Nähe des Potsdamer Platzes), was auf jeden Fall eine gute Wahl war. Das Event stand unter dem Motto &#8220;<em>SOCIAL WEB IMPLICATIONS ON FUTURE BUSINESS</em>&#8221; und hatte zum Ziel herauszufinden, welche Auswirkungen das Social Web auf Unternehmen (deren Geschäftsmodelle und Beziehung zu Kunden), auf die Gesellschaft und die Entwicklung des Internets allgemein hat. Des Weiteren sollten Chancen, Potenziale und Risiken des Social Web beleuchtet werden. Innerhalb des 3. Dresden Future Space gab es drei parallele Veranstaltungen:</p>
<ul>
<li><strong>Strategie 2.0 Workshop</strong> &#8211; Möglichkeiten von Social Media Anwendungen für die Entwicklung und Umsetzung von Unternehmensstrategien</li>
<li><strong>Semantic Camp</strong> &#8211; Diskussion zum aktuellen Stand von semantischen Technologien und deren Nutzen für bestehende und zukünfige Geschäftsmodelle</li>
<li><strong>Open Space</strong> &#8211; Offene Diskussionrunden zu frei gewählten Themen (ähnlich Barcamp)</li>
</ul>
<p>Im Anschluss an diese drei Veranstaltungen fand ein <strong>Digital Live Pitch</strong> statt, in dem neun Ideen von Startups dem Publikum vorgestellt wurden. Ziel der Startups ist es dabei, die eigenen Ideen bekannter zu machen, zu diskutieren und Mitstreiter bzw. Unterstützer zu finden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-122 aligncenter" title="LoadImageServlet" src="http://www.projektmanagement20.de/wp-content/uploads/2009/06/LoadImageServlet.jpg" alt="LoadImageServlet" width="594" height="120" /></p>
<p><span id="more-120"></span><strong>Strategie 2.0 Workshop:</strong></p>
<p>Am Anfang des Workshop stand eine Einführung in den Entwicklungsprozess von Unternehmensstrategien von Frank Mattes (Hirzel Leder &amp; Partner), danach folgte eine Erfahrungsbericht von Marcella Gäb. Sie stellt vor, wie die T-Systems MMS ihren Strategieprozess mittels eines Enterprise Wiki unterstützt hat (<a href="http://www.computerwoche.de/job_karriere/personal_management/1878893/">Bericht Computerwoche</a>). Ebenso präsentierte Ghislaine Caulat (Ashridge Consulting), wie ein virtueller Strategieprozess bei einem schwedischen Unternehmen durchgeführt wurde. Das reine Nutzen von Videokonferenzen, erfüllte dabei aber nicht die Erwartungen an einen wirklichen Strategie 2.0-Prozess durch Social Media.<br />
Innerhalb des Workshop wurden die Teilnehmer dazu aufgefordert, sich Gedanken zur Frage &#8220;Wie sieht der Strategieprozess in 10 Jahren aus?&#8221; zu machen. Die Anworten reichten dabei von &#8220;keine Veränderung zu heute&#8221;, über Optimierung aller Strategiephasen (Analyse, Entwicklung, Umsetzung) durch Social Media, bis hin zur totalen Offenheit und Einbeziehung von Kunden und Partner in den Prozess der Strategieenwicklung. Fazit zu dieser Frage könnte sein, dass es sicherlich Potenziale von Social Media im Strategieprozess gibt, aber diese Tools den Strategieprozess nicht revolutionieren werden.</p>
<p><img class="size-full wp-image-124 alignleft" title="tweet_strategie20" src="http://www.projektmanagement20.de/wp-content/uploads/2009/06/tweet_strategie20.JPG" alt="tweet_strategie20" width="453" height="58" /></p>
<p><strong>Semantic Camp:</strong></p>
<p>Zwei besondere Sessions im Sematic Camp waren die Vorstellungen der semantischen Suche von Qimaya als auch die derzeit im Aufbau befindliche Buzzriders-News von Robert Basic.</p>
<p>Dr. Klaus Holthaus von <a href="http://bit.ly/ZmNBj">Qimaya</a> stellte die semantische Suche von Qimaya vor. Die Suche basiert jedoch nicht auf ontologischen Mechanismen, sondern auf neuronale Strukturen. Da diese Daten, die mittels semantischem Web verknüpft sind, aufgrund der neuronalen Struktur einer Art &#8220;natürlichen Alterung&#8221; unterliegen, entsteht als Nebenprodukt eine semantische Suchfunktion, die auf Inhalten und Konzepten fokussiert, weniger auf Intepretation und Quellen (anders als z.B. Google, hier spielen die Quellen eine wichtige Rolle, die Interpretation ist zweitrangig).</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-133" title="buzzriders-gewinner" src="http://www.projektmanagement20.de/wp-content/uploads/2009/06/buzzriders-gewinner.png" alt="buzzriders-gewinner" width="200" height="66" />Anschliessend berichtete Robert Basic vom Aufbau seiner Site <a href="http://bit.ly/1p8qH">Buzzriders</a>. Buzzriders hat zum Ziel, Plätze mit Menschen und Themen zu verbinden. Es sollen lokale, durch Nutzer erstellte Nachrichten im Twitter-Style ortsbezogen aggregiert werden. So lässt sich z.B. der Radius, aus welchem die Nachrichten der User kommen, &#8220;stufenlos einstellen&#8221;. Die Site befindet sich noch im Aufbau, und dieser ist besonders: Robert Basic lebt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikinomics">Wikinomics</a>. Für den Aufbau hat er ausschliesslich freiwillige Programmierer, welche er koordiniert.  Als Erfolgsrezept nennt Robert einen Punkt immer wieder: Vollständig offene und transparente Kommunikation.</p>
<p><strong>Open Space:</strong></p>
<p>Einige Auszüge aus den diskutierten Ideen:<strong> 9-to-5 meets 24/7</strong>: Wie passen diese Kulturen zusammen? Beispiel einer Kundenbindung mittels &#8220;Personal Video Callback&#8221;.</p>
<p><strong>Digital Live Pitch:</strong></p>
<ul>
<li><a title="aka aki" href="http://www.aka-aki.com/" target="_self">aka aki</a>: <span>Alles dreht sich bei aka-aki um Begegnung. Eine Handysoftware zeigt Nutzern an, welche anderen Mitglieder gerade in der Nähe sind und welche Interessen und Hobbies sie haben. Willst Du wissen, wen Dein Sitznachbar aus der S-Bahn heute Abend trifft? Dann frag aka-aki. Visitenkarte war gestern – jetzt gibt’s aka-aki!</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="barcoo" href="http://www.barcoo.de/" target="_self">barcoo</a>: <span>barcoo bietet direkten und kostenlosen Zugriff auf unabhängige Informationen zu Produkten in Läden, unterwegs &#8211; einfach überall. Das Handy wird zum Barcode-Scanner und zeigt Dir sofort an, was Du wissen willst: Preisvergleich, Testberichte, Öko- und Gesundheitsinformationen oder den nächsten Laden, in dem das Produkt verkauft wird.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="isoporzellan" href="http://www.goldprodukt.de/individualized/" target="_blank">Isoporzellan</a>: <span>Isoporzellan bietet individualisierbares Isolationsporzellan mit integrierter Induktionstechnologie. Neu ist, dass man das Porzellan zum Kochen verwenden kann. Neu ist auch, dass die Nutzer ihr eigenes Porzellan-Geschirr entwerfen können.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="qimaya" href="qimaya.wordpress.com" target="_blank">Qimaya</a>: <span>Qimaya steht für die Entwicklung eines semantischen und damit dynamischen Internet. Inhalte und Daten können wie von einem Menschen erkannt werden. Über Domaingrenzen hinweg sollen sich Informationen und Applikationen mit Inhalten verknüpfen lassen. Arbeitete der Nutzer noch für das Web 2.0 arbeitet das Web 3.0 jetzt für den Nutzer!</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="wlp" href="www.world-lecture-project.org" target="_blank">world lecture project</a>: <span>Das World Lecture Project stellt Lernwilligen weltweit eine Plattform zum Besuch von Online-Vorlesungen zur Verfügung. Egal welches Fachgebiet oder welche Sprache &#8211; das World Lecture Project bietet Links zu diversen Video-Vorlesungen in nahezu allen Sprachen.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="nandoo" href="www.nandoo.net" target="_blank">nandoo</a>: <span>Nandoo.net ermöglicht Lesern, sich ihre persönliche Zeitung mit allen Themen zusammenzustellen, die sie interessieren. Aus den wichtigsten Nachrichtenquellen werden mit Hilfe von semantischen Algorithmen automatisch genau die Artikel in die Zeitung einsortiert, die inhaltlich zu den Themen passen. Jede Nachricht findet so interessierte Leser.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="peritor" href="http://www.peritor.com/de/company/index.html" target="_blank">peritor cloud computing</a>: <span>Die Peritor GmbH bietet Unternehmen eine webbasierte Softwarelösung für das Management von Servern in der so genannten Cloud. Die Anzahl der Server, die ein Kunde anmietet, passt sich durch die Software automatisch dem Bedarf des Kunden an. Zielgruppe sind kleine bis große Unternehmen, die flexible und skalierbare Serverlösungen benötigen und Wert auf Green-IT legen, da die Einsparpotentiale für Kunden bei mehr als 60% der bisherigen Ausgaben für Serverinfrastruktur liegen.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><a title="sofatutor" href="www.sofatutor.com" target="_blank">sofatutor</a>: <span>sofatutor ist eine Videoplattform, die sich strikt auf Bildungsvideos fokussiert. Die Videos werden von Usern produziert und sind interaktiv gestaltet. sofatutor stellt Inhalte On-Demand zur Verfügung und revolutioniert den Nachhilfemarkt mit Effizienz.</span></li>
</ul>
<ul>
<li>YOU! Ultimate Soccer Talent</li>
</ul>
<p><strong>Fazit: </strong>Es lässt sich schnell zusammenfassen: Wann ist das nächste Future Camp?</p>
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