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	<title>Besser 2.0 &#187; Gartner</title>
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		<title>Gartner Magic Quadrant. Die neuen Leader im Social Software Markt.</title>
		<link>http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-die-neuen-leader-im-social-software-markt/463/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Techologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Atlassian Confluence]]></category>
		<category><![CDATA[Gartner]]></category>
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		<category><![CDATA[IBM Connections]]></category>
		<category><![CDATA[Jive Social Business Software]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint 2010]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Established vendors need to build up their products, while specialist vendors need to build up their reputation.</p></blockquote>
<p>Mit diesem Zitat könnte man den aktuellen Gartner Magic Quadrant für den Social Software Markt 2009 zusammenfassen. Dieser wurde am 22.10.2009  offiziell fertiggestellt (<a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-workforce-2009">Quelle</a>). Im Gegensatz zu 2008, grenzt Gartner die Betrachtung in diesem Jahr auf den Bereich der internen Nutzung durch Mitarbeiter in einer Organisation/Unternehmen ein. Gartner zielt dabei auf eine Schärfung des Scope für die Bewertung der jeweiligen Anwendungen ab. Dabei sind Gartner unter anderem Kriterien wie: Social Networking and Search, Communities und Collaboration, Discussion and Comments wichtig. Für den Magic Quadrant, wurden nur „suite-like products“ mit einbezogen. Das heißt, dass die Anwendungen entweder eine Vielzahl der wesentlichen Social Software Funktionalitäten mitbringen oder ein Anbieter in der Lage ist, externe Service/Applikationen oder Third-Party Lösungen einzubinden. Dadurch sind Anwendung, wie KickApps, Lithium Technologies oder auch Oracle Beehive aus der Betrachtung rausgefallen. Der Magic Quadrant ist an sich ausgerichtet nach den Dimensionen „Ability to Execute” und “Completness of Vision”, wodurch sich eine 4-Felder-Matrix (Leader, Challengers, Visionaries und Niche Players) ergibt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-workforce-2009" ><img class="size-full wp-image-472 aligncenter" title="gartner_magic quadrant 2009_klein" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/gartner_magic-quadrant-2009_klein.png" alt="gartner_magic quadrant 2009_klein" width="138" height="156" /></a></p>
<p><span id="more-463"></span></p>
<p><strong>Überblick</strong></p>
<p><strong>Leaders: </strong>Im Quadranten der „Leaders” wurden die drei großen Player im Social Software Markt platziert. Dazu zählen die Anbieter bzw. Produkte: Microsoft Office SharePoint, IBM Lotus Connections und Jive Social Business Software. Dabei hat Microsoft die Nase im Bereich „Ability to Execute“ und Jive bei der „Completeness of Vision“ vorne. IBM hängt noch etwas hinterher.</p>
<p><strong>Challengers:</strong> Die Anbieter, die zwar ein gut positioniertes Produkt haben, bei denen aber Unsicherheiten bezüglich der Positionierung im Markt und der weiteren Entwicklung bestehen, wurde im Quadranten der „Challengers” einsortiert. Dazu zählen Open Text und Atlassian Confluence. Im Fall von Atlassian Confluence steht auf der einen Seite, das am meist verbreitete Enterprise Wiki im Markt, aber auf der anderen Seite eine relativ kleines Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeiter (verteilt auf alle Produkte).</p>
<p><strong>Visionaries:</strong> Im Fall der Anbieter, die visionäre Produkte anbieten, mit guten Chancen an Bedeutung im Markt zu gewinnen, sind Google, Drupal und Socialtext zu nennen. Aber auch blueKiwi kann ganz knapp dem „Visionaries“-Quadranten zugeordnet werden. Gerade Google mit all seinen Applikationen, die die Kollaboration und Kommunikation unterstützen und nicht zu Letzt durch die neuesten Entwicklungen in Bezug zu Google Wave, wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Google hat durch seine Bekanntheit und Verbreitung eine besonders gute Ausgangsposition, um den Social Software Markt in Zukunft ordentlich aufzumischen.</p>
<p><strong>Niche Players:</strong> Die meisten Anbieter, die im Gartner Magic Quadrant betrachtet wurden, sind im Bereich der „Niche-Players” zu finden. Die starke Fluktuation in diesem Teil des Magic Quadranten lässt schon darauf schließen, dass die Anbieter versuchen müssen eine Antwort zu finden, auf das was die Vorreiter im Social Software Markt vorgeben oder ihre speziellen Niche finden müssen. Drei aussichtreiche Kandidaten sind aus unserer Sicht: Huddle, Liferay Social Office, Mindtouch.</p>
<p><strong>Die „Leader“ im Vergleich zu 2008</strong></p>
<p><strong>Jive Social Business Software</strong></p>
<ul>
<li>Jive wird weiterhin als eine der am vollständigsten ausgestattete Social Software Suite im Markt gesehen.</li>
<li>Die gute Kundenentwicklung, positive Feedback/Bewertung und die klar ausgerichtete Strategie werden auch in 2009 als eine der Stärken von Jive gesehen.</li>
<li>Wurde 2008 die Anzahl der Mitarbeiter von Jive noch als hemmender Faktor für die zukünftige Entwicklung gesehen, kommt jetzt der Hinweis, dass mit dem starken Wachstum im Jahr 2009 gut umgegangen werden muss.</li>
</ul>
<p><strong>Microsoft SharePoint</strong></p>
<ul>
<li>Die Kombination im Umgang mit strukturierten Inhalten und Abbildung von Workflows, mit Social Software Funktionalitäten wird auch 2009 als eine der großen Stärken von Microsoft Office SharePoint 2007 gesehen.</li>
<li>Die weitere Verbreitung und Etablierung als eine der Standardanwendungen in Unternehmen, unterstreicht die gute Positionierung von Microsoft.</li>
<li>SharePoint 2007 weist weiterhin Schwächen bei den Social Software Funktionalitäten wie Tagging, Bookmarking und Wiki auf und tut sich schwer, bei den Unternehmen, die auf der Suche nach einer reinen Social Software Suite mit einer guten Usability sind.</li>
</ul>
<p><strong>IBM Lotus Connections</strong></p>
<ul>
<li>IBM hat es geschafft mit Lotus Connections 2.5 eine umfangreiche Social Software Suite anzubieten, was 2008 noch als eine der Schwächen gesehen wurde.</li>
<li>Auch die Integration mit anderen Anwendungen, wie Microsoft Office und eine web-oriented Architecture wird mit Pluspunkten für IBM bewertet.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der von Gartner erstellte Magic Quadrant, zum Einsatz von Social Software Suiten im Unternehmen, gibt einen relativ guten Überblick über den Markt und die entsprechenden Anbieter. Wobei es den Stand vor Oktober 2009 abbildet. Entwicklungen wie <a href="http://www.jivesoftware.com/products/whats-new ">Jive SBS 4.0</a> und<a href="http://sharepoint2010.microsoft.com/Pages/default.aspx "> Microsoft SharePoint 2010</a> wurde noch nicht mit einbezogen. Zudem kann Gartner nur eine sehr generische Einschätzung abgeben. Im Einzelfall, lassen sich die Ergebnisse nicht 1:1 auf die Bedürfnisse und Anforderungen eines Unternehmens übertragen (siehe dazu auch unseren Artikel „<a href="http://www.besser20.de/social-software-vergleiche-wir-sind-verwirrt/276/">Social Software Vergleiche: Wir Sind Verwirrt</a>“). Im Vergleich zu 2008, konnten sich 2009 drei Anbieter ganz klar als Leader im Social Software Markt positionieren, wobei der Scope der Betrachtung von Gartner auf den internen Unternehmensbereich eingegrenzt wurde. Die große Frage wird sein, wer sich in Zukunft weiterhin in Richtung Social Software Suite entwickeln bzw. verbessern kann. Alle Anbieter weisen Schwächen auf und müssen kontinuierlich an ihren Produkten arbeiten, um in einem sehr dynamischen Markt bestehen bzw. sich positionieren zu können.</p>
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		<item>
		<title>10 Technologien, welche die IT in den nächsten Jahren verändern &#8211; Die Gartner Prognosen</title>
		<link>http://www.besser20.de/10-technologien-welche-die-it-in-den-nachsten-jahren-verandern-die-gardner-prognosen/374/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Gartner]]></category>
		<category><![CDATA[Multicore]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubiquitous Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Unified Communications]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Web-oriented Architectures]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 08.09.2009 fand auf Schloss Vollrads (Nähe Frankfurt am Main) die <a href="http://www.synergie-fachtagung.de">Synergie Fachtung „Dynamisierung des Mittelstandes durch IT“</a> statt. Unter den Vortragenden war auch Klaus Thomas,  Analyst bei Gartner, der zu den Technologie-Trends der nächsten 10 Jahren referierte. Die vollständigen Präsentationsunterlagen gibt es <a href="http://www.synergie-fachtagung.de/fileadmin/files/synergie-fachtagung/schloss_vollrads_09/Thomas_080909.pdf">hier</a>.</p>
<p>Die folgenden 10 disruptive Technologien, werden nach Aussage von Gartner, die IT in den nächsten 10 Jahren verändern:</p>
<p><span id="more-374"></span></p>
<ol>
<li><strong>Multicore</strong>: Eine wesentliche Verbesserung der Leistung von Prozessoren, wird nicht mehr in der Verkleinerung von Schaltkreisen liegen, sondern in der Nutzung mehrerer Kerne (Parallelität) in einem Prozessor.</li>
<li><strong>Benutzerschnittstellen</strong>: Neue Schnittstellen werden Einzug halten in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Dazu zählen flexible und Head Mounted Displays, berühungsloses Erkennen von Informationen (RFID, Gesichterkennung) und die Nutzung von Geräter mit einer extremen Verbreitung (Mobiltelefone für Internet).</li>
<li><strong>Virtualisierung</strong>: Die Virtualisierung von Hardware-Ressourcen wird die Effizienz und Auslastung von Rechner erheblich steigern. Die Mehrzahl aller Server wird in Zukunft virtualisiert sein.</li>
<li><strong>Unified Communications</strong>: Die Digitalisierung     von Informationen, die Vereinheitlichung der Informationsübertragung auf ein Protokoll und die Vereinheitlichung der Netze (Daten und Sprache) werden sich in Zukunft durchsetzen.</li>
<li><strong>Ubiquitous Computing</strong>: Die Anzahl der Computer und Chips, die den einzelnen Menschen umgibt, wird erheblich steigen und unser alltäglich Leben verändern.</li>
<li><strong>Business Intelligence</strong>: Die Unmengen von Daten und Informationen, die in einem Unternehmen vorhanden sind, sollen für das Geschäft nutzbar gemacht werden. Ganz nach dem Leitmotiv: „Wenn das Unternehmen wüsste, was das Unternehmen weiß“.</li>
<li><strong>Web-orientierte Architekturen</strong>: Internet, Web und Cloud-basierte Konzepte werden die Architektur- und Entwicklungsmodelle von Software zunehmend beeinflußen und verändern. Trend geht zu service-orientierten Architekturen.</li>
<li><strong>Web Mashups</strong>: Durch die Nutzung von internet-basierten Informationen und Services in Form von Mashups, werden sich neue Anwendungsmöglichkeiten ergeben.</li>
<li><strong>Cloud Computing</strong>: Das Web wird in Zukunft nicht nur eine Plattform für Informationen, sondern vor allem für Anwendungen und Services (z.B. CPU-Leistung, Speicherplatz, SaaS) sein.</li>
<li><strong>Social Software</strong></li>
</ol>
<p>Spannend ist für uns natürlich der Punkt 10 “Social Software”. Im Gardner HypeCycle sind die dazugehörigen Tools und Technologien rund um das &#8220;Tal der Tränen&#8221; angeordnet. Der Hype um Social Software Suites und Microblogging (oder auch Web 2.0 allgemein) ist also kurz (oder lang)  vorüber, es geht nun vielmehr um Einsatzszenarien, praktische Erfahrungen und Optimierung. Und trotzdem findet Social Software einen Platz in den Top Ten der disruptiven Technologien der nächsten Jahre.</p>
<p>Es geht also um viel mehr als nur die Tools. Wichtige Aussagen von Gartner zu Social Software sind:</p>
<blockquote><p>&#8220;Strategic Planning Assumption: The concepts, language and technologies of consumer social software will become part of mainstream workplace technology vendors by 2010.”</p></blockquote>
<blockquote><p>“Strategic Planning Assumption: By 2012, 70% of the population in developed nations will spend more time interacting with people online than in person.”</p></blockquote>
<p>Gartner prognostiziert also eine sich völlig verändernde Conversation und Interaktion zwischen Menschen in den nächsten Jahren. Wir werden mehr online interagieren als real kommunizieren? Kann das sein? Es bleibt spannend &#8230;</p>
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		<title>Social Software Vergleiche: Wir Sind Verwirrt</title>
		<link>http://www.besser20.de/social-software-vergleiche-wir-sind-verwirrt/276/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 08:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[Forrester]]></category>
		<category><![CDATA[Gartner]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der sich mit Social Media und Enterprise 2.0 beschäftigt und in der Blogosphäre unterwegs ist, kennt sie. Die Übersichten von Social Software Anwendungen, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Gartner, Forrester, CMSWatch und Co. geben sich viel Mühe, um sich in ihren Darstellung zu übertreffen. Dion Hinchcliffe zum Beispiel hat eine <a href="http://i.zdnet.com/blogs/enterprise_2_map_of_the_2009_marketplace_large.jpg" target="_blank">Einteilung von Social Software Anwendungen</a> nach dem <a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=143" target="_blank">FLATNESSES Modell</a> herausgebracht. Gartner hingegen teilt die <a href="http://mediaproducts.gartner.com/reprints/microsoft/vol6/article5/article5.html" target="_blank">Betrachtung</a> nach den Dimensionen &#8220;Completeness of Vision&#8221; und &#8220;Ability to execute&#8221; ein. Eine <a href="http://www.cmswatch.com/images/2009ESSCR-XCheck.jpg" target="_blank">Unterscheidung</a> nach den Kriterien &#8220;Vendor Evolution&#8221; und &#8220;Product Development&#8221; nimmt <a href="http://www.cmswatch.com/" target="_blank">CMSWatch</a> vor.</p>
<p>Was wollen uns die Autoren damit sagen? Ein Beispiel soll die Schwierigkeit der Interpretation der verschiedenen Übersichten verdeutlichen. Angenommen, ein IT-Entscheider sucht nach einer geeigneten Social Software für den internen Unternehmeneinsatz. Als Erstes schaut er sich bei Gartner um. Hier sind Microsoft SharePoint, IBM Quickr, Atlassian Confluence und Jive Social Business Software die favorisierten Tools. Danach geht&#8217;s zu <a href="http://www.forrester.com/rb/Research/wave%26trade%3B_community_platforms%2C_q1_2009/q/id/46468/t/2" target="_blank">Forrester</a>. Hier sind Telligent Enterprise, Jive Social Business Software, Pluck und Mzinga ganz oben dabei. Aber Achtung, Forrester hat speziell Community-Plattformen bewertet! Dann noch weiter zum <a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=143" target="_blank">ZDNet-Blog von Dion Hinchcliffe.</a> Hier findet er die &#8220;<a href="http://i.zdnet.com/blogs/enterprise_2_map_of_the_2009_marketplace_large.jpg" target="_blank">Enterprise 2.0 Map of the 2009 marketplace</a>&#8220;. Hier sind wiederum Acquia Drupal und Socialtext 3.0 weit vorne.</p>
<p>Problematisch ist, dass jeder seine eigenen Metriken und seine eigene &#8220;Betrachtungswelt&#8221; als Grundlage ansetzt. Diese bewerten die vorhandenen Social Software Anwendungen nach höchst unterschiedlichen Kriterien. So kommen also auch die unterschiedlichen Ergebnisse zustande. Für einen orientierungssuchenden IT Entscheider keine befriedigenden Situation. Die (teilweise widersprüchlichen) Aussagen der einzelnen Übersichten  eignen sich kaum für eine belastbare Shortlist von passenden Anbietern, ganz zu schweigen von direkten Investitionsentscheidung für eine Pilotinstallation.</p>
<p><strong>Geschäftsszenarien als Basis für Vergleiche</strong></p>
<p>Jedes Unternehmen bzw. jede Organisation hat sehr unterschiedliche Anforderungnen und Anwendungsszenarien für den geplanten Einsatz von Social Software . Somit sind also auch die Kriterien für die Auswahl der geeigneten Software und deren Gewichtungen unterschiedlich. Eine allgemeine Betrachtung ist hier wenig hilfreich. Es kommt erschwerend hinzu, dass die oben genannten Darstellungen Äpfel mit Birnen vergleichen. Es ist klar, dass eine Blog-Software wie Wordpress nicht mit Socialtext oder Jive mithalten kann (siehe &#8220;<a href="http://i.zdnet.com/blogs/enterprise_2_map_of_the_2009_marketplace_large.jpg" target="_blank">Enterprise 2.0 Map of the 2009 marketplace</a>&#8221; von Dion Hinchcliffe). Aber für den Anwendungsfall Corporate Blogging ist Wordpress eine der besten Lösungen, die es derzeit gibt.</p>
<p>Daher sollten für eine Auswahl nicht vordergründig Kriterien wie Vollständigkeit der Social Software Funktionen oder die Vision/Strategie des Anbieters herangezogen werden, sondern ein sehr starker Bezug zu dem eigentlichen Anwendungsszenarium hergestellt werden. Nur so lassen sich konkrete Anforderungen und damit auch Kriterien für den Vergleich definieren.</p>
<p>Ein gutes Beispiel für diesen Ansatz kommt von CMSWatch und nennt sich &#8220;<a href="http://www.cmswatch.com/Social/Report/" target="_blank">The Enterprise Social Software and Collaboration Report 2009</a>&#8221; (zu kaufen für $1.650). Im Report vergleicht CMSWatch eine große Anzahl an Social Software Anwendungen (Plattformen, Social Software Suites, Wikis, Blogs etc.) und mappt diese anhand von Anwendungsszenarien. Diese teilt CMSWatch nach internen und externe Anwendungsszenarien ein. Interne Szenarien sind zum Beispiel: Project Collaboration, Enterprise Collaboration, Info Organization &amp; Filtering, Enterprise Networking etc. Zu den externen Szenarien gehören: Branded Customer Communities, Partner Collaboration, Professional Networking. Das ganze wird noch abgerundet durch wirklich fundierte Handlungsempfehlungen zur Social Software Einführung im Unternehmen und eine angenehme Distanz zum Hype um Social Software, die aber die vielen Informationen und Details auf über 500 Seiten eher noch glaubwürdiger macht. Fazit: Leider sehr teuer, aber das Geld auf jeden Fall wert!</p>
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