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	<title>Besser 2.0 &#187; enterprise 2.0</title>
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		<title>Die Wolke verblasst – Tag Clouds und Folksonomien im Intranet</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 12:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[folksonomies]]></category>
		<category><![CDATA[Semantische Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[taxonomien]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf jeder Startseite eines der vielen Bereiche innerhalb unseres <a href="http://www.besser20.de/ein-jahr-social-intranet-%e2%80%93-ein-erfahrungsbericht/446/">Social Intranets </a>prangt unübersehbar rechts oben eine Tag Cloud mit den meist vergebenen Stichwörtern (Tags) des Bereiches. Nach über zwei Jahren der Nutzung ist mir aufgefallen, dass ich so gut wie noch nie diese Tag Cloud zum Auffinden von Inhalten benutzt habe.  Ich habe dann ca. weitere 30 Mitarbeiter gebeten, mir zwei Fragen zu beantworten:</p>
<ol>
<li>Wer von euch benutzt die Tag Cloud, um Inhalte zu finden?</li>
<li>Wer benutzt die Tag Cloud, um sich einen schnellen Überblick über die Themen des jeweiligen Bereiches zu verschaffen?</li>
</ol>
<p><span id="more-1732"></span>Bei der ersten Frage hat sich niemand gemeldet – 0%. Bei der zweiten Frage haben sich ca 20% gemeldet.</p>
<p>Das wirft natürlich Fragen auf. Brauchen wir Tag Clouds überhaupt im Intranet? Und wenn nicht, wie gut funktionieren Tags und damit das Konzept der Folksonomie überhaupt für den unternehmensinternen Gebrauch?</p>
<p><strong>Brauchen wir Tag Clouds im Intranet?</strong></p>
<p>Tag Clouds sind sehr effektiv darin, die wichtigsten Tags hervorzuheben und schnell erfassbar zu machen. Dieser Vorteil wird jedoch dadurch erkauft, dass alle anderen Tags visuell zwischen den Top-Tags verschwinden:</p>
<blockquote><p>Tag clouds provide suboptimal support when searching for specific tags.</p></blockquote>
<p>bestätigt eine <a href="http://www.uni-due.de/~s400268/Lohmann09-interact.pdf">Studie</a> der Uni Duisburg Essen.</p>
<p>Für ein ernst zu nehmendes Navigationsinstrument ist das zu wenig. Für die schnelle Darstellung der wichtigsten Themen eines Bereiches kann es nützlich sein – das fanden ja auch ca. 20% der Befragten in meiner Umfrage. Hier ist aber die Frage zu stellen, ob der übersichtliche Nutzen einer Tag Cloud den Platzbedarf an den zentralen Stellen eines Intranets rechtfertigt.</p>
<p>Und spätestens hier drängt sich die zweite Frage auf: Haben wir mit der Tag Cloud nur ein Visualisierungsproblem, oder versagt das zugrundeliegende Konzept der Folksonomien?</p>
<p><strong>Wie gut funktionieren Folksonomien im Intranet?</strong></p>
<p>Social Tagging ist eine Form der freien Verschlagwortung (Indexierung), bei der Nutzer von Inhalten die Deskriptoren (Schlagwörter) mit Hilfe verschiedener Arten von Sozialer Software ohne Regeln zuordnen. Die bei diesem Prozess erstellten Sammlungen von Schlagwörtern werden Folksonomien genannt (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Tagging">Wikipedia Definition</a>).</p>
<p>Folksonomien sind im Internet z.B. bei großen Bild oder Videosammlungen ein mittlerweile etabliertes Konzept. Für den unternehmensinternen Anwendungsfall warten jedoch neue Herausforderungen:</p>
<ol>
<li>Das Suchverhalten im Intranet ist ein anderes. Es geht nicht wie im Internet darum, z.B. die besten fünf  Resultate zu sehen, sondern es geht um eine ganz bestimmte Information, die man finden muss. Eine Navigation über Tags ist in diesem Fall Glückssache, die auch noch sehr von der Qualität und Sorgfalt derjenigen abhängt, die die Inhalte eingestellt und getaggt haben.  Die Kombination aus Suche und Navigationsstruktur ist hier klar im Vorteil.</li>
<li>Ist man dann doch explorativ („Was gibt es alles zum Thema XY?“)  unterwegs, trifft man auf ein weiteres Problem der Folksonomien. Es geht vor allem um Quantität. Der meist vergeben Tag ist auch der sichtbarste. Das ist im Intranet problematisch, denn „organisatorische“ Tags wie Projektmanagement, Wochenbericht, Protokoll, Fachkonzept, etc  dominieren oft die weniger vergebenen thematischen Tags.  Wenn einige thematische Tags dann ähnlich oft vergeben werden (bei uns ist das zum Beispiel „Enterprise 2.0“ <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ), sind sie zu breit, um wirklich eingrenzend zu wirken.</li>
<li>Ein weiterer Punkt zum explorativen Suchen: Es geht bei Folksonomien und deren Darstellung vor allem um Quantität &#8211; welche Inhalte wirklich spannend und definitiv lesenswert sind, lässt sich daraus nicht erschließen.</li>
<li>Ein weiteres Problem könnte auch noch das Verhältnis der Nutzerzahl zum Umfang der Begriffswelten sein.  Große Unternehmen haben riesige eigene Begriffswelten aus Produkten, organisatorischen Einheiten, Abkürzungen, Standorten, Methoden, Dokumenten, etc, die von  vergleichsweise wenigen Nutzern gepflegt werden. Die resultierenden Folksonomien sind häufig unausgewogen und betonen diejenigen Inhaltsbereiche, die von den eifrigsten Taggern eingepflegt wurden. Im Web gibt es dagegen vergleichsweise mehr Nutzer, die sich oft auf einer Seite zu einem thematischen Schwerpunkt treffen – das Verhältnis von Nutzerzahl zum Umfang der Begriffswelten ist also günstiger und führt zu valideren Folksonomien. </li>
<li>Und spätestens hier kommt es aufgrund der angesprochenen Probleme zu  einem verhängnisvollen Kreislauf. Intranet Nutzer bemerken, dass Tags in Ihrem Such- und Filterverhalten nur eine untergeordnete Rolle spielen und verlieren dadurch die Motivation eigene Inhalte gewissenhaft zu taggen.</li>
</ol>
<p>Die spezifischen Rahmenbedingungen einer unternehmensintern Anwendung stellen das Konzept der Folksonomien vor große Herausforderungen. Folksonomien funktionieren eher bei vielen Nutzern, einem dynamischen, breiten oder noch unklarem thematischen Schwerpunkt (also alles Dinge, bei denen es Taxonomien schwer haben) und vor allem in einem 80% Modus &#8211; es ist nicht wirklich schlimm, wenn 20% nicht gefunden werden.</p>
<p><strong>Ideen für Verbesserungen und Alternativen</strong></p>
<ul>
<li>Automatische Methoden wie semantische Textanalyse und Autotagging erlauben eine durchgängige Verschlagwortung von Inhalten mit wenig manuellem Aufwand. Zum Erschließen der Bedeutung braucht es nur gut gepflegte thematisch ähnliche Beispielinhalte. Diese gepflegten Daten geben bei einem inhaltlichen Zusammenhang genügend Hinweise, um auch schwer erfassbares viel besser in seiner Bedeutung zu erschließen. Mehr Details dazu <a href="http://www.besser20.de/%e2%80%9esemantik-macht-arbeit-und-ist-keine-magie%e2%80%9c/632/">hier</a>.</li>
<li>Es ist unrealistisch eine komplette und valide Begriffswelt für ein Unternehmen bis ins letzte Detail aufzubauen. Folksonomien sollten gezielt dort verwendet werden, wo Taxonomien an ihre Grenzen stoßen: thematisches Neuland oder noch keine Ahnung was das Thema sein wird, oder sich sehr schnell verändernde Begriffswelten. Dazu braucht es möglichst viele Nutzer, die taggen. Es wird in einem Intranet vergleichsweise wenige, sehr konzentrierte Bereiche geben können, in denen Folksonomien funktionieren.</li>
<li>Eine gute Folksonomie braucht darüber hinaus mehr Pflege als wir das heute üblicherweise einplanen. Wie Pflege aussehen kann, zeigt z.B. der aufsteigende Web Frage- und Antwortdienst <a href="http://www.socialmediaevolution.de/2011/01/12/wie-funktioniert-eigentlich-quora/">Quora</a>. Ein interner Quora Klon könnte übrigens einer der Bereiche sein, in den der Folksonomie Ansatz auch intern funktioniert.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1733" title="quora1" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2011/03/quora1.png" alt="quora1" width="599" height="361" /></p>
<p><em>Tags heißen bei Quora &#8220;Topics&#8221;. Jeder Nutzer kann alle Topics einfach mit organisieren, z.B. zusammenfassen. Zusätzlich bietet der Punkt &#8220;Organize Topic&#8221; die Möglichkeit Über- oder Unterthemen für ein bestimmtest Topic zu definieren.</em></p>
<ul>
<li> Auf die beschriebenen, schmalen Schultern der Folksonomien, sollten keine allzu gewichtigen Aufgaben gelegt werden. Es gab Ansätze, nach denen es egal ist, wo ein Inhalt im Intranet erstellt wird, Hauptsache er wird korrekt vertaggt und die Nutzer suchen sich ihre Inhalte dann über Tags zusammen. Tags sind in so einem Falle neben der Suche das zentrale verbindende Element, dass ein Intranet zusammenhält – eine Aufgabe, die aufgrund der geschilderten Probleme völlig unrealistisch ist. Nutzer und Inhalte sollten durch Strukturen stärker konzentriert werden: z.B. sollten Bereiche mit ähnlicher thematischer Ausrichtung zusammengelegt werden und – wenn wichtig genug – über eine prominente Verlinkung (Top Navigation, Top Links, eigenes Widget auf der Startseite,…) erreichbar sein. </li>
<li>Die Rolle als Trendbarometer und Quelle für „Das könnte auch Interessant sein“ kann in einem Social Intranet sehr gut die automatische Auswertung von Nutzerverhalten spielen. Ganz trivial heißt das welche Inhalte wurde am meisten kommentiert oder am besten bewertet. Eine Stufe weiter bedeutet das z.B. die Frage „Was liest ein Mitarbeiter, der mir in seinem inhaltlichen Nutzerverhalten sehr ähnlich ist, was ich nicht lese?“</li>
</ul>
<p>Vor ca. zwei Jahren habe ich noch folgenden Satz in einer Präsentation geschrieben: &#8220;Tags sind das Rückgrat von Social Software.&#8221; Diesen Satz würde ich heute so nicht mehr schreiben. Folksonomien können ein Element eines Social Intranets sein, sie sind aber aktuell weit davon entfernt, ein zentrales Ordnungskriterium zu bilden. Was meinen Sie dazu? Sehe ich die Rolle von Folksonomien zu kritisch? Ich freue mich auf Ihre Meinung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>NEU! Rising Vendors jetzt in der Social Software Matrix</title>
		<link>http://www.besser20.de/neu-rising-vendors-jetzt-in-der-social-software-matrix/1302/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 19:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Rising Vendors]]></category>
		<category><![CDATA[Social Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software Matrix]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr habe wir die Social Software Matrix gestartet. Jetzt haben wir die Social Software Matrix um einen weiteren Bereich erweitert. Der Bereich der "Rising Vendors" ermöglicht es allen Toolanbietern ihr Produkt vorzustellen. Die Vorstellung der einzelnen Anbieter und deren Produkt erfolgt in den bekannten Kategorien der Social Software Matrix.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr habe wir die Social Software Matrix<a href="http://www.besser20.de/es-ist-eine-matrix-social-software-verstehen-und-vergleichen-mit-der-socialsoftwarematrix/724/trackback/"> gestartet</a>. Jetzt haben wir die Social Software Matrix um einen weiteren Bereich erweitert. Der Bereich der &#8220;Rising Vendors&#8221; ermöglicht es allen Anbietern von Social Software ihr Produkt vorzustellen. Die Vorstellung der einzelnen Anbieter und deren Produkt erfolgt dabei in den bekannten Kategorien der Social Software Matrix.</p>
<p><a href="http://socialsoftwarematrix.org/rising_vendors/">Hier gehts</a> zum neuen Bereich der Rising Vendors auf der Social Software Matrix.</p>
<p><span id="more-1302"></span>Im Gegensatz zu den in der <a href="http://socialsoftwarematrix.org/tools/">Social Software Matrix bewerteten Tools</a>, können Anbieter im Bereich ihre Produkte selbst einstellen und somit einer Vielzahl von Interessenten zugänglich machen. Der Markt für Social Software wächst stetig. Anbieter möchten sich am Markt bestmöglich positionieren und Kunden benötigen eine auf sie zugeschnittene Software. Auf der einen Seite gibt es Anbieter, die sich auf dem Social Software Markt längst etabliert haben und ihre Tools mit immer raffinierteren Web 2.0 Funktionen erweitern. Auf der anderen Seite gibt es Anbieter die sich auf dem Markt noch positionieren möchten oder bisher nur in einer Nische zu finden waren. Es ist schwer in diesem „Dschungel“ von Social Software den Überblick zu behalten. Genau hier setzen wir an. Wir wollen den Anbietern die Möglichkeit geben, ihr Tool auf dem Social Software Markt zu präsentieren und einer breiten Masse an Interessenten bekannt zu machen. Jeder Toolanbieter hat die Möglichkeit sein Tool in den bekannten Kategorien der Social Software Matrix vorzustellen.</p>
<p>Nutzer, die im Internet auf der Suche nach verfügbaren Social Software Tools sind, können sowohl in der bisher bekannten Social Software Matrix fündig werden, als auch vom stetig wachsenden Pool an Produktvorstellungen im Bereich der Rising Vendors profitieren. Des Weiteren können Nutzer, die bereits Erfahrungen mit vorgestellten Tools gesammelt haben, diese mittels eines Kommentars und einem Rating anderen Lesern mitteilen. So entsteht über die Zeit eine Bewertung der Tools innerhalb der Rising Vendor Section durch die Nutzer &#8211; ganz im Sinne des Web 2.0.</p>
<p>Unser Ziel mit der neuen Rising Vendors Section ist es, das Spektrum an vorgestellten und verfügbaren Social Software Tools im Markt, im Sinne des Web2.0 durch die Tool-Hersteller, stetig zu erweitern. Des Weiteren arbeiten wir kontinuierlich daran, die Liste der Tools in der Social Software Matrix zu ergänzen und werden hierbei in Zukunft auch auf den Pool der Rising Vendors zurückgreifen.</p>
<p>Wir hoffen, dass die Neuerung auf gute Resonanz stößt und den Markt-Überblick für Interessierte weiter erhöht. Alle Tool-Anbieter sind hiermit herzlich aufgerufen, sich zu beteiligen!</p>
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		<item>
		<title>SharePoints kleiner Bruder: Projektmanagement mit SharePoint Foundation 2010</title>
		<link>http://www.besser20.de/sharepoints-kleiner-bruder-projektmanagement-mit-sharepoint-foundation-2010/1115/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi Kirchner und Ulf-Jost Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft SharePoint 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint Foundation 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Windows SharePoint Services 3.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 12.05.2010, wird die 2010er Version von Microsoft SharePoint Server offiziell veröffentlicht (<a href="http://sharepoint.microsoft.com/businessproductivity/proof/pages/2010-launch-events.aspx#fbid=Y0hfLeYeQ56" target="_blank">Launch Event</a>). Gerade in der Kombination mit Office 2010, welches ebenfalls heute gelauncht wird, bringt der Softwaregigant aus Redmond ein mächtiges Werkzeug für zeitgemäße Kollaboration auf den Markt (siehe unsere Bewertung auf <a title="Bewertung auf socialsoftwarematrix.org" href="http://socialsoftwarematrix.org/microsoft-office-sharepoint-server/" target="_self">socialsoftwarematrix.org</a>).</p>
<p><strong>Zu erwachsen für den Anfang</strong><br />
Mächtig bedeutet jedoch auch, dass eine Investition in den SharePoint Server 2010 mit nicht ganz unerheblichen Investitionskosten verbunden ist. Für alle, deren Anforderungen an eine Online-Kollaborationsplattform zunächst noch überschaubar sind, lohnt sich ein Blick auf den weniger bekannten kleinen Bruder des SharePoint Servers, die ab der Version 2010 sogenannte SharePoint Foundation 2010 (Nachfolger der WSS 3.0). Die Foundation ist nämlich Bestandteil des Microsoft Servers 2008 und kann somit mit den vorhandenen Serverlizenzen kostenfrei genutzt werden.</p>
<p><span id="more-1115"></span></p>
<p><strong>Mögliches Szenario</strong><br />
Am Beispiel eines verteilt arbeitenden Projektteams bestehend aus Marketing Manager, Sales Manager, Führungskräfte und Assistenten, zeigen wir im Folgenden, was für die Vorbereitung einer Messeteilnahme mit der SharePoint Foundation 2010 realisiert werden kann, um online zusammenzuarbeiten und den Projektfortschritt transparent dem Management und Mitarbeitern zu visualisieren.</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Foundation</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li><a title="Kalender" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/kalender.JPG" target="_blank">Kalender mit einfach anpassbaren Ansichten</a></li>
<li><a title="Dokumentenmanagement" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/dms.JPG" target="_blank">Dokumentenmanagement: Ablage von Dateien</a></li>
<li><a title="Content Management" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/cms.JPG" target="_blank">einfache Content-Management-Funktionalitäten</a></li>
<li><a title="Listen" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/listen.JPG" target="_blank">individuelle Liste, z.B. für Kontakte</a></li>
<li><a title="Diskussion" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/diskussion.JPG" target="_blank">Diskussion</a></li>
<li><a title="Aufgaben" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/startseite.JPG" target="_blank">Aufgabenverteilung</a></li>
<li>einfacher Drei-Stufen-Workflow z.B. für Aufgabenzuweisungen und Monitoring des Bearbeitungsstatus</li>
<li>Ribbon Bar: aus Office 2007 bekannte Oberfläche zum Editieren von Artikeln und Seiten</li>
</ul>
<p>Wer darüber hinaus erweiterte Funktionen insbesondere bezüglich integrierter Fachanwendungen, umfassenderer Suche und komplexer Reportings nutzen möchte, kommt allerdings nicht am Server-Produkt vorbei:</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Server</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li>Enterprise Wiki mit Co-Authoring, Page Rating, Categories, schnelles Editieren</li>
<li><span>Intelligente, übergreifende Suche (teilweise  durch zusätzliche Integration mit FAST-Technologie) mit Sortierfunktionalitäten,  Ranking, visuelle Darstellung (Thumbnail, Preview) von z.T. personalisierten  Suchergebnissen</span></li>
<li>MySite (Aufbau eines firmeninternen Social Networks)</li>
<li>Formulare</li>
<li>Integration von Fachanwendungen, z.B. ERP-Daten</li>
<li>Dashboards</li>
<li>Tiefenintegration von MS Excel und Access</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der kleine Bruder des neuen SharePoint Servers 2010 bietet eine kostengünstige Möglichkeit, ein modernes Intranet zu etablieren und kann dank der Upgradefähigkeit auf den großen Bruder mit den Anforderungen wachsen. Gerade für Anwendungsfälle wie oben beispielhaft beschrieben, ist es eine empfehlenswerte Variante, da die Einführung von neuer Software auch immer ein Umdenken bei den Nutzern erfordert. Somit kann bei überschaubaren Investitionskosten eine Art Pilotteam erste Erfahrungen sammeln und deren Projektmitglieder im günstigsten Fall als spätere wichtige Multiplikatoren bei einer unternehmensweiten Einführung dienen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie: Der Stand von Enterprise 2.0 im deutschsprachigen Raum</title>
		<link>http://www.besser20.de/studie-der-stand-von-enterprise-2-0-im-deutschsprachigen-raum/1044/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 12:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ, Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Centrestage]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Enterprise 2.0 schafft mittlerweile auch hierzulande den wichtigen Sprung von den Whitepapers, Konferenzen und Trendbüchern in die tatsächliche Unternehmenswirklichkeit. Sicher, dort ist es in vielen Fällen als &#8220;Wikipedia im Unternehmen-Bettvorleger&#8221; gelandet, aber die neue <a href="http://www.centrestage.de/enterprise-2-0-studie/">Untersuchung von Centrestage </a>basierend auf 72 Fallstudien zeigt, dass sich mittlerweile nachhaltigere Anwendungsgebiete wie Interne Kommunikation, Ideenmanagement oder Projektmanagement durchgesetzt haben. Der dominierende Anwendungsfall heisst jedoch Wissensmanagement und Wissensmanagement allein scheint in seinem Ansatz eigentlich viel zu breit und unklar definiert, als das es für einen guten und allgemeingültigen Anwendungsfall ausreichen würde. Der Umgang mit Wissen steht doch immer im Zusammenhang mit spezifischen Aufgaben, wie z.B. Dokumentation, Projektmanagement, CRM, Ideenmanagement etc.,  und sollte nicht um seiner selbst Willen passieren.</p>
<p>Ein besonderes Lob für ein merkenswertes  Zitat zum Thema Betriebsrat und Enterprise 2.0, das wir uns für die nächste einschlägige Diskussion  &#8211; und die kommt bestimmt <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211;  auf jeden Fall behalten sollten:</p>
<blockquote><p>Eigentlich müsste in den Unternehmen der Betriebsrat eine Enterprise 2.0 Bewegung sehr unterstützen. Typische Forderungen der Betriebsräte wie Mitarbeiterpartizipation, Demokratisierung, Selbstorganisation, Lernprozesse, unternehmensweite und abteilungsübergreifende Kooperation und Kommunikation werden durch Enterprise 2.0 nicht nur unterstützt, sondern vielfach erst realisierbar.</p></blockquote>
<p><strong>Fazit:</strong> Eine schöne konsolidierte Sicht auf den deutschsprachigen Enterprise 2.0 Raum und eine gute und hilfreiche Zusammenfassung für Entscheider.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagträumen oder warum das Enterprise 2.0 die Kreativität fördert.</title>
		<link>http://www.besser20.de/tagtraumen-oder-warum-das-enterprise-2-0-die-kreativitat-fordert/936/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 17:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Koletzki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[creativity]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fühlt es sich an, in einem Business Vortrag zu sitzen und erst einmal dazu aufgefordert zu werden, die Augen zu schließen und sich einem &#8220;Daydream&#8221; hinzugeben?</p>
<p>Auf den ersten Blick: seltsam. Dann: befreiend. Aber was hat Kreativität nun mit dem Enterprise 2.0 zu tun? Der Vortrag von Robert Epstein auf der Global Conference zeigt deutlich die Möglichkeiten auf, wie Unternehmen von kreativ(er)en Mitarbeitern profitieren können.</p>
<p>Wenn wir es schaffen, unsere Kreativität wieder anzutriggern, unsere Grenzen neu auszuloten, finden wir mehr Lösungen, schneller und besser. Warum? Ganz einfach: Ein Unternehmen muss neues und kreatives Denken zulassen, um zu Innovationen zu gelangen. Und Innovationen bringen einem Unternehmen kommerziellen Nutzen.</p>
<p>Was steht unserer Kreativität aber im Wege? Warum fällt es vielen Mitarbeitern so schwer, neuen Denkweisen zu folgen, kreative Lösungsansätze zu entwickeln und daraus Innovationen zu generieren? Dr. Robert Epstein (Creativity International) leitet dies von der Sozialisation ab. Sie gibt uns starre Regeln vor, mit dem Schulbeginn wird uns beigebracht, in den vorgegebenen Linien zu schreiben und sich in den vorgegeben Räumen zu bewegen. Träumer sind nicht erwünscht.<span id="more-936"></span></p>
<p>Wie kann ein Unternehmen aber Kreativität zusätzlich fördern &#8211; außer, indem es Mitarbeitern ausreichend Raum lässt? Laut Epstein ganz einfach durch Training und immer wieder neue Zusammensetzung von Teams.</p>
<p>Es geht darum keine künstlichen Grenzen vorzugeben. Statt dessen haben die Mitarbeiter die Möglichkeit mehr Ideen als &#8220;nötig&#8221; vorzustellen. Epstein geht davon aus, dass eine Mindestvorgabe die Kreativität steigert, d.h. man sagt: &#8220;Macht mindestens 3 Verbesserungsvorschläge&#8221; statt &#8220;Macht maximal 3 Vorschläge&#8221;.</p>
<p>Regelmäßiges Rejustieren der Teams: Mitglieder von Teams werden immer wieder neu zusammengestellt. So ergeben sich neue Ideen. Alternativ nimmt man sich in einem Meeting eine Auszeit von zehn Minuten, lässt jeden Mitarbeiter einzeln arbeiten, und bringt anschließend die Gedanken wieder zusammen. Das kostet keine zusätzliche Zeit, erlaubt aber, mehr eigene Ideen einzubringen.</p>
<p>Der Enterprise 2.0-Gedanke gibt den Mitarbeitern Raum für eigene  und neue Wege und sorgt dafür, dass sie selbst die Regeln in verschiedenen  Bereichen definieren. Mehr Freiheit lässt mehr Kreativität entstehen und damit mehr Innovationen.</p>
<p>Ein innovatives  Unternehmen schafft es, das Potenzial seiner Mitarbeiter zu fördern und  zu bewahren. Dazu gehört auch ein anderer Umgang mit Fehlern. Sie werden als wichtige Instrumente des Lernens betrachtet und nicht länger als Makel, frei  nach dem Motto:</p>
<p>&#8220;Macht Fehler, auf dass wir alle davon profitieren!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein frohes neues Jahr 2010!</title>
		<link>http://www.besser20.de/ein-frohes-neues-jahr-2010/707/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 14:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[besser20]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterportale]]></category>
		<category><![CDATA[Social ERP]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wünschen unseren Lesern ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2010. Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren, Twittern und Verlinken im letzten Jahr! Wir konnten 2009 die Zahl unserer Besucher vervierfachen, das freut uns sehr und ist natürlich auch ein Ansporn für dieses Jahr. Wir haben im besser20 Team noch vor Weihnachten zusammengesessen und über Verbesserungen für unseren Blog nachgedacht. Einige der Punkte die wir gefunden haben und die wir umsetzen wollen:</p>
<ul>
<li>Bessere und langfristigere Redaktionsplanung</li>
<li>Erweitertes Redaktionsteam, damit einhergehend mehr Informationen über den Autor direkt am Artikel</li>
<li>Ähnliche Artikel zu einem Thema als Link unter den Artikeln</li>
<li>Aktiveres Kommentieren und Diskutieren in den Social Media Kanälen (andere Blogs, Twitter, Xing, Facebook,&#8230;)</li>
<li>Formale Regeln für die Artikel vereinheitlichen (Suchmaschienenfreundliche Titel, klarere Kategorien, mehr Taggen)</li>
<li>W3C Konformität des Blogs verbessern</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Vielleicht sehen wir uns auch auf einer Veranstaltung in diesem Jahr? Wir wollen unsere Teilnahme an Konferenzen und Barcamps aktiver hier im Blog ankündigen und freuen uns auf noch mehr &#8220;reale&#8221; Treffen mit Lesern und anderen Bloggern. Die nächste Gelegenheit dazu ist die Konferenz der Hochschule Aalen zum Thema &#8220;<a href="http://www.mipo10.de ">Mitarbeiterportale 2.0</a>&#8220;, bei der wir am 20. Januar zwei Vorträge halten werden.</p>
<p>2010 wird ganz sicher ein spannendes Jahr, ein Jahr das nach <a href="http://www.linkedin.com/in/hutchcarpenter">Hutch Carpenter</a> im Bereich Enterprise 2.0 vor allem von <a href="http://bhc3.wordpress.com/2009/12/31/three-enterprise-2-0-themes-you-should-be-watching-in-2010/">3 Themen dominiert </a>sein sollte:</p>
<p><strong>Sharepoint 2010</strong> &#8220;SharePoint 2010 will likely be a big catalyst for Enterprise 2.0 growth.&#8221;</p>
<p><strong>Enterprise 2.0 ist überall</strong> &#8220;Enterprise 2.0 is becoming less a destination and many of its concepts are being integrated into non-social software apps.&#8221;</p>
<p><strong>Der Social Software Markt diversifiziert sich</strong> &#8220;I see the Enterprise 2.0 market splitting into these two models: 1. General collaboration suites that replace intranets and portals and 2. Specialized applications that deliver tangible value around a specific activity&#8221;</p>
<p>Die Punkte 2 und 3 hängen zusammen, denn klassische Intranet Portale sind auch &#8220;non-social software apps&#8221;. Gerade Punkt 3 haben wir hier ja schon in einigen Artikeln über das <a href="http://www.besser20.de/enterprise-2-0-and-intranet-1-0-how-two-problem-childs-can-benefit-from-each-other/591/">Intranet 2.0</a> angesprochen und können dem nur beipflichten.  In 5 Jahren fragt dann also keiner mehr &#8220;Habt Ihr ein Wiki?&#8221; sondern &#8220;Habt Ihr ein Social Intranet?&#8221; oder &#8220;Habt Ihr schon die neue Social SAP Release?&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise 2.0 and Intranet 1.0: How two problem children can benefit from each other</title>
		<link>http://www.besser20.de/enterprise-2-0-and-intranet-1-0-how-two-problem-childs-can-benefit-from-each-other/591/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 21:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.besser20.de/intranet-2-0-%E2%80%93-evolution-durch-content-management-oder-revolution-durch-social-software-workshop-auf-dem-enterprise-2-0-summit/552/">As promised</a> the slides from my Intranet 2.0 workshop at the <a href="http://www.enterprise2.0-summit.de/">Enterprise 2.0 Summit</a> in Frankfurt last week. Talking about classical intranets at an Enterprise 2.0 conference means for me talking about two &#8220;problem children&#8221;. Enterprise 2.0 is promising a lot and still struggles to prove its inevitableness for companies to survive in quickly changing environments. There had been many discussions and questions at the summit about measurable and intangible benefits and the right use cases for social applications within the enterprise.  Classical intranets on the other hand are in many cases a real disappointment for their promoters, because the substantial investments in the application and an (mostly central) editing infrastructure did often not create a vibrant information and communication platform but a rather static electronic newspaper.</p>
<p>An Intranet 2.0 means that both join forces and put their strengths together – the intranet as an existing, accepted and budgeted (!) information platform and Enterprise 2.0 as very compelling approach to move from a one2many communication to a highly interactive conversation and collaboration platform. Four good reasons to join forces:</p>
<ul>
<li>Web 2.0 features are on every intranet managers agenda</li>
<li> “Cost of Doing Business” vs. ROI</li>
<li>Many “given” use cases to start with</li>
<li>Smooth way to Enterprise 2.0</li>
</ul>
<p>This sounds promising but is just a start &#8211; open points remain:</p>
<ul>
<li>CMS or a Social Business Suite or an integration of both as technical platform? (see the last slides for a first approach)</li>
<li>Is structure still required (I think yes) or are search and tagging sufficient?</li>
<li>Is there still a need for complex editing work-flows within companies? (most of the participants said &#8220;No&#8221;)</li>
<li>Do intranets still require multiple design templates to achieve a newspaper-like layout or is a blog-like design sufficient?</li>
</ul>
<p>Looks like we are not running out of topics to cover here at besser20 <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Thanks to all participants for their active participation and the interesting discussion!</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_2540228"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/besser20/intranet-20-evolution-from-content-management-or-revolution-by-social-software-2540228" title="Intranet 2.0: Evolution from Content Management or Revolution by Social Software?">Intranet 2.0: Evolution from Content Management or Revolution by Social Software?</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webversion-091119153133-phpapp02&#038;stripped_title=intranet-20-evolution-from-content-management-or-revolution-by-social-software-2540228" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webversion-091119153133-phpapp02&#038;stripped_title=intranet-20-evolution-from-content-management-or-revolution-by-social-software-2540228" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/besser20">besser20  </a>.</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Soziale Männer unter sich: Der Enterprise 2.0 Summit und die Frauenquote</title>
		<link>http://www.besser20.de/soziale-manner-unter-sich-der-enterprise-2-0-summit-und-die-frauenquote/569/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/soziale-manner-unter-sich-der-enterprise-2-0-summit-und-die-frauenquote/569/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.e20summit.com/program/speakers.html">Enterprise 2.0 Summit</a> in Frankfurt letzte Woche ist Geschichte und könnte in diese aus meiner Sicht als wirklich gelungene Veranstaltung eingehen, wäre da nicht ein Makel, den wir hier nicht einfach vergessen können.</p>
<p><strong>Von insgesamt 31 </strong><a href="http://www.e20summit.com/program/speakers.html"><strong>Sprechern</strong></a><strong> waren männlich: 31 und weiblich: 0. NULL.</strong></p>
<p>Nun könnte man schnell einwenden, dass die Frauenquote in unserer eher technisch geprägten Industrie eben schon immer sehr gering ist. Das stimmt auch, laut Bitkom liegt beispielsweise der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitkom-Zahl-der-IT-Auszubildenden-steigt-Frauenquote-sinkt-212146.html">Anteil weiblicher Auszubildender</a> in IT Berufen bei unter 10%. Eine ähnliche Quote ist übrigens auch im Schnitt bei vielen <a href="http://www.miradlo.net/bloggt/blog/frauenquote-an-barcamps-bezogen-auf-barcamp-stuttgart-und-blogcamp-switzerland">Barcamps</a> zu beobachten. Mit der Ausrede geben wir uns hier aber nicht zufrieden, denn eine 10% Quote wären ja immerhin 3 weibliche Vortragende gewesen, aber wir reden hier über 0%!</p>
<p>Viel schwerer wiegt jedoch ein inhaltliches Argument: <a href="http://blogs.zdnet.com/Howlett/?p=1228">Einige</a> <a href="http://www.besser20.de/enterprise-2-0-und-die-kuh-im-propeller/362/">Anzeichen</a> <a href="http://netzwertig.com/2009/07/05/enterprise-2-0-noch-nicht-richtig-vom-fleck/">sprechen</a> dafür, dass das Thema Enterprise 2.0 an einer gewissen inhaltlichen Distanz zwischen der weit vorausgeeilten Community (Blogger, Berater, Toolanbieter,…) einerseits, und der eigentlichen Zielgruppe in den Unternehmen (Marketing, Kommunikation, HR, IT) andererseits, leidet. Man spricht zueinander, aber versteht sich oft nicht, denn Vokabular, Inhalte, Nutzenargumentationen und Risikowahrnehmung liegen teilweise weit auseinander. Ich spreche gelegentlich auf Vorträgen und Weiterbildungen vor Mitarbeitern von interner und externer Kommunikation und ein Großteil des Publikums ist dort weiblich. Ähnlich sieht es im Bereich HR und Marketing allgemein aus. <strong>Grosse Teile der von Enterprise 2.0 adressierten Fachbereiche werden vorwiegend von Frauen vertreten.</strong> Und nun wissen wir ja aus zahllosen populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen, das Mann und Frau geradezu ideal dafür geeignet sind, sich gründlich misszuverstehen. Vieleicht ein Teil der Erklärung?</p>
<p>Trotz der Gefahr, hier in allzu einfache Klischees abzugleiten,  könnte man sich geschlechtsspezifische Sichtweise des Themas Enterprise 2.0 so vorstellen (100% subjektiv!):</p>
<ul>
<li><strong>Männlich:</strong> technologieorientiert, Umbruch, Auflösung der Hierarchien, Konzentration auf die 15% Vorreiter und Early Adopter– die anderen werden oft vergessen, Chancen maximieren,&#8230;</li>
<li><strong>Weiblich:</strong> umsichtiges Vorgehen, soziales Verhalten – nicht die 15% Spitze ist im Fokus sondern die breite Mehrheit und die Interessen der (eher) Schwächeren, pragmatischer Umgang mit Technologie, Risiko minimieren,&#8230;</li>
</ul>
<p>Und nun? Veränderungsmöglichkeiten sehe ich vor allem in zwei Bereichen:</p>
<p>Zum einen sollten sich die Frauen aktiver und selbstbewusster einbringen. Die weibliche Sicht der Dinge wird dringend benötigt und sicher von einer großen Mehrheit der Männer auch dankbar angenommen. Vorreiterinnen wie <a href="http://itsinsider.com/">Susan Scrupski</a>, die Organisatorin der Web 2.0 Adoption Council, Groundswell Co-Autorin<em> </em><a href="http://www.charleneli.com/">Charlene Li</a> oder <a href="http://www.business20.ch/">Andrea Back</a>, Professorin für Business 2.0 an der Uni St. Gallen und viele andere mehr, tun genau dies bereits und sind damit sehr erfolgreich.</p>
<p>Zum anderen sollten die Organisatoren zukünftiger Web 2.0 und Enterprise 2.0 Veranstaltungen Frauen als wichtige Zielgruppe sowohl im Auditorium als auch auf der Bühne erkennen und gezielt daran arbeiten, deren verstärkte Teilnahme aktiv zu fördern. Wir jedenfalls werden die Frauenquoten der nächsten einschlägigen Veranstaltungen aufmerksam beobachten <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn sich also zukünftig die Männer in trauter Enterprise 2.0 Runde mal wieder ein „It is not about technology!“ zurufen, dann wäre auf der Suche, worum es denn dann eigentlich geht, auch eine weibliche Perspektive wertvoll und uns sehr herzlich willkommen.<span id="_marker"> </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.besser20.de/soziale-manner-unter-sich-der-enterprise-2-0-summit-und-die-frauenquote/569/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media Policies, Social Return on Invest und die kommenden Trends: Zweiter Teil des Interviews mit Frank Schönefeld über sein Buch &#8220;Praxisleitfaden Enterprise2.0&#8243;</title>
		<link>http://www.besser20.de/social-media-policies-social-return-on-invest-und-die-kommenden-trends-zweiter-teil-des-interviews-mit-frank-schonefeld-uber-sein-buch-praxisleitfaden-enterprise2-0/512/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/social-media-policies-social-return-on-invest-und-die-kommenden-trends-zweiter-teil-des-interviews-mit-frank-schonefeld-uber-sein-buch-praxisleitfaden-enterprise2-0/512/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi Kirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[vorgehen]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.besser20.de/?p=512</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine relativierte Sicht auf das Thema Enterprise 2.0 nach dem Schreiben des Buches, dennoch nicht nachlassende Begeisterung für das Thema und seine Wirkung auf Unternehmen waren die Erkenntnisse von Dr. Frank Schönefeld im ersten Teil des Interviews. Der zweite Teil zeigt, wie die Einführung gelingt, warum das Immunsystem eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit spielt und wo diese Themen mit dem Autor live diskutiert werden können.</p>
<p><strong>Neben der erfolgreichen Einführung betonen Sie auch die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Können Unternehmen sich nur noch durch Kommunikation voneinander abheben? Sind die Produkte alle vergleichbar? </strong></p>
<blockquote><p>Das ist durchaus die Grundthese des Buches! Wenn alle Prozesse erschöpfend automatisiert und optimiert sind, und alle Einsparungspotentiale ausgereizt sind &#8211; und in einigen Industrien befinden wir uns durchaus an diesem Punkt &#8211; so kann letztlich nur das soziale Gut eines Unternehmens, also das Wissen der Mitarbeiter und die Art der Kommunikation zum Erfolgsgaranten werden. Enterprise 2.0 sehe ich hier als langfristiges Mittel, um das Immunsystem eines Unternehmens zu stärken und das intellektuelle Potential freizusetzen. Mit dem gestärkten Immunsystem ist es dann einfacher, auf veränderte, wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu reagieren. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind hier die Ziele, die es zu erreichen gilt.</p>
<p><span id="more-512"></span></p></blockquote>
<p><strong>Social Media Policy wird auch in unserem Unternehmen derzeit heiß diskutiert. Im Buch beschreiben Sie, dass die Unternehmenskommunikation für Wiki-Policies zuständig ist, und diese in den Code of Conduct sowie in die IT-Governance integrieren muss. Wie treffen hier Theorie und Praxis zusammen?</strong></p>
<blockquote><p>Ich bin der Überzeugung, dass eine zweiseitige Vereinbarung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen beide Seiten in der Kommunikation unterstützen kann. Bisherige Policies – ich bevorzuge den Begriff „Guidelines“ – sind mir zu einseitig, da sie lediglich dem Mitarbeiter Regeln vorschreiben. Unzureichend diskutiert ist meiner Meinung nach die fließende Grenze zwischen privater und beruflicher Äußerung. Ein Satz zur Akzeptanz dieser Grauzone in einer Guideline könnte schon helfen: „Als aktiver Internetnutzer sollte man sich stets bewusst sein, dass private Aussagen auch geschäftlich interpretiert werden können und auch berufliche Kommentare Rückschlüsse auf die private Person nicht ausschließen.“</p></blockquote>
<p><strong>Wie lang dauert Ihrer Meinung nach ein Übergang zum  Enterprise 2.0? Wieviel Zeit sollte man sich geben und wann sollte man akzeptieren, dass man nie ein Enter</strong><strong>prise 2.0 werden kann?</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-520" href="http://www.besser20.de/social-media-policies-social-return-on-invest-und-die-kommenden-trends-zweiter-teil-des-interviews-mit-frank-schonefeld-uber-sein-buch-praxisleitfaden-enterprise2-0/512/img_2944-3/"><img class="size-full wp-image-520 alignright" title="IMG_2944" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_29442.jpg" alt="IMG_2944" width="281" height="403" /></a></p>
<blockquote><p>Die wesentlichen Voraussetzungen für einen solchen Übergang  sehe ich primär in dem Vertrauen in die Mitarbeiter und dem</p>
<p>Willen, diesen Weg wirklich gehen zu wollen. Ein zeitlich begrenztes Experimentierfeld, um die Wirkung im Kontext des eigenen Unternehmens zu testen, unterstützt vom Management und begleitet von einem hochbegeistertem Projektteam, gepaart mit einer gewissen Technologie-Affinität sind für mich die erforderlichen Grundlagen. Fehlt einer dieser Bausteine, so sollte man sich die Frage stellen, ob man wirklich von Herzen ein Enterprise 2.0 werden möchte.</p></blockquote>
<p><strong>Was steckt hinter dem “Social Return of Invest”?</strong></p>
<blockquote><p>Neben den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen werden auch immer mehr weiche Faktoren in den Fokus der Investitionsbewertung rücken, denn die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, aber auch Kunden und Partnern, beinflussen das Verhalten eines Unternehmens. Die Beispiele für den Social Return of Invest habe ich im Buch unter sechs Enterprise 2.0-Pattern zusammengefasst.</p></blockquote>
<p><strong>Sehen sie in Enterprise 2.0 ein Potential, starre Exzellenzprozesse (EFQM) greifbarer für Mitarbeiter zu machen und dem Management bereits akzeptierte Führungsinstrumente an die Hand zu geben?</strong></p>
<blockquote><p>Mit sozialen Technologien kann man alle Elemente eines Exzellenzprozesses beeinflussen, um somit Transparenz, Plausibilität und Nachhaltigkeit zu schaffen. Dennoch bleibt die Aufgabe, ein Verständnis für Exzellenzprinzipien zu schaffen, eine Verantwortung der Führungskräfte, die von sozialer Technologie lediglich unterstützt, aber nicht abgelöst werden kann.</p></blockquote>
<blockquote><p>Führungsprozesse können bspw. durch Social Software untersützt werden – ein viel reisender Manager kann über einen Blog Transparenz über seine Aufgaben schaffen und somit das Vertrauen in ihn stärken. Im unseren Unternehmen haben wir den Prozess der Strategieentwicklung wikigestützt begleitet und auf diese Weise, die Führungskräfte gleich zur Arbeit mit Social Software motiviert. Das hatte positive Effekte – sowohl in der Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung als auch für die spätere Breiteneinführung des Social Intranets.</p></blockquote>
<p><strong><br />
Wie geht es weiter im Enterprise 2.0? Was sind die nächsten Trends? </strong></p>
<blockquote><p>Ich denke, die Unternehmen, die am Anfang ihrer Erfahrungen mit Social Software stehen, haben noch einige Reifegradstufen, z.B. weg vom Testfeld hin zur Durchdringung aller Arbeits- und Führungsprozesse mit sozialen Technologien, zu durchlaufen. Überraschende Technologien mit einer sofortigen sehr hohen Nutzerakzeptanz, wie bspw. Twitter, erwarte ich ebenfalls im Unternehmenskontext. Auf technologischer Ebene bin ich mir sicher, dass zunächst Einzelfunktionen wie Blogs und Wikis in einer Social Suite aggregiert werden und, in einer weiteren Integrationsstufe, Collaboration und Content Management Suiten zusammengelegt werden.<a rel="attachment wp-att-521" href="http://www.besser20.de/social-media-policies-social-return-on-invest-und-die-kommenden-trends-zweiter-teil-des-interviews-mit-frank-schonefeld-uber-sein-buch-praxisleitfaden-enterprise2-0/512/praxisleitfaden_titel-3/"><img class="alignright size-medium wp-image-521" title="praxisleitfaden_titel" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/praxisleitfaden_titel2-271x400.jpg" alt="praxisleitfaden_titel" width="138" height="204" /></a></p></blockquote>
<p><strong>Wo kann man mit ihnen demnächst das Buch diskutieren? </strong></p>
<blockquote><p>Zum Thema Einführungsstrategien spreche ich Anfang November auf dem <a href="http://www.e20summit.de/">E2.0 Summit</a>. Kurz danach tausche ich mich mit bekannten Firmen wie Lufthansa, Google, Xing oder EnBW auf dem <a href="http://e12-gipfel.ieb.net/">E12-G</a><a href="http://e12-gipfel.ieb.net/">ipfel</a> zu den Best Practices aus. Für kommendes Jahr gibt es ebenfalls schon feste Termine, z.B. das <a href="http://www.telekomforum.de">Telekomforum</a> im März 2010.</p></blockquote>
<p><strong><br />
Wenn Sie ein zweites Buch schreiben würden, was wäre der Titel?</strong></p>
<blockquote><p>Ich wäre zunächst über eine zweite Auflage des aktuellen Buches glücklich. Dann könnte ich nämlich die sechs kleinen Fehler, die ich schon entdeckt habe, korrigieren.</p>
<p>Es gibt aber durchaus auch Ansätze für weitere Kapitel, da ich im Praxisleitfaden den Fokus sehr stark auf die interne Zusammenarbeit gelegt habe. Da Enterprise 2.0 aber auch Wirkung auf die externe Kommunikation mit Kunden und Partnern hat, kann ich mir nähere Betrachtungen von Social Media, Open Innovation oder Co-Creation sehr gut vorstellen. Wenn ich Hype-Cycle gerecht schreiben würde, dann sicher über <a href="http://www.slideshare.net/TSystemsMMS/cloud-computing-eine-einfhrung">Cloud Computing</a>.</p></blockquote>
<p>Herr Schönefeld, recht herzlichen Dank für das Interview!</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von U-Booten, Robustheit und enthusiastischen Projektteams: Interview mit Frank Schönefeld über sein Buch &#8220;Praxisleitfaden Enterprise2.0&#8243;, Teil 1</title>
		<link>http://www.besser20.de/von-u-booten-robustheit-und-enthusiastischen-projektteams-interview-mit-dr-frank-schonefeld-uber-sein-buch-praxisleitfaden-enterprise2-0-teil-1/478/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/von-u-booten-robustheit-und-enthusiastischen-projektteams-interview-mit-dr-frank-schonefeld-uber-sein-buch-praxisleitfaden-enterprise2-0-teil-1/478/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 09:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi Kirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[changemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise20]]></category>
		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.besser20.de/?p=478</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Praxisleitfaden-Wettbewerbsf%C3%A4hig-Zusammenarbeit-Kundenbindung-2-0-Technologien/dp/3446418008/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1256914071&amp;sr=8-1" ><img class="alignright size-medium wp-image-484" title="Praxisleitfaden Enterprise 2.0" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/praxisleitfaden_titel-271x400.jpg" alt="Praxisleitfaden Enterprise 2.0" width="139" height="206" /></a>Dr. Frank Schönefeld ist als CTO von T-Systems Multimedia Solutions nicht nur verantwortlich für die Bereiche Technologie und Innovation, sondern auch ein fundierter Kenner und genauer Beobachter technologischer Trends und deren Auswirkungen für Menschen und Unternehmen. Anfang Oktober ist sein Buch „<a href="http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41800-4&amp;area=Wirtschaft">Praxisleitfaden Enterprise2.0</a> &#8211; Wettbewerbsfähig durch neue Formen der Zusammenarbeit, Kundenbindung und Innovation. Basiswissen zum erfolgreichen Einsatz von Web 2.0-Technologien“ im Hanser Verlag erschienen. Wir haben Frank Schönefeld zum Buch, seinen Erfahrungen und zukünftigen Projekten befragt.</p>
<p><strong>Eigene Erfahrungen im Unternehmen und der Community haben sie zu dem Buch bewogen. Woher kamen Inspirationen und Ideen? Können Sie uns Beispiele nennen?</strong></p>
<p><em><span id="more-478"></span></em></p>
<blockquote><p>Es fing 2003 mit einer frühen Installation eines Wikis an; quasi ein U-Boot-Projekt, über Nacht eingerichtet. Die Nutzung dieses Wikis hat sich eigendynamisch entwickelt bis hin zu einer geschäftskritischen Anwendung weit über die Grenzen eines Glossars hinaus: Die Application und Service Manager haben ihr tägliches Wissen im Wiki dokumentiert und auch die Schichtübergaben per Blog umgesetzt.</p>
<p>Später faszinierten mich die Machtergreifung der Nutzer im Web2.0 und ihre Eigenartikulierung durch User-Generated Content. Die daraus resultierenden Diskussionen um die (un-)gesteuerte Freisetzung von Web2.0-Kräften im Unternehmen, also die Frage nach Technologie und Architektur, nach der Bedeutung der veränderten Arbeitsweise für die Unternehmensentwicklung haben mich interessiert und immer wieder zu kleineren Artikeln angeregt.</p>
<p>Schließlich haben wir im Unternehmen den bottom-up Weg ergänzt und ein strategisch gesteuertes Projekt für ein Social Intranet durchgeführt. Die Management-Entscheidung für Enterprise2.0 war also gegeben, das Projekt hätte jedoch nicht den Erfolg gehabt, hätte es nicht ein enthusiastisches Kernteam gegeben, welches Hindernisse überwunden hat und stets das große Ziel im Auge behielt. Letztlich waren die intern gesammelten Erfahrungen wertvoll, um auch unseren Kunden praktische Hinweise geben zu können.</p></blockquote>
<p><strong>Auf welches Kapitel sind Sie besonders stolz?</strong></p>
<blockquote><p>Etablierte soziale Technologien wie Wikis und Blogs werden in 30% der Unternehmen eingesetzt. Das Medium des Buches habe ich gewählt, um diejenigen 70% der Unternehmen zu sensibilisieren, die das Thema Enterprise 2.0 noch nicht für sich entdeckt haben. Für diese Zielgruppe bieten die Kapitel über den Weg vom Web2.0 zum Enterprise2.0 ein gutes Grundverständnis darüber, was es bedeutet, wenn man Social Software ins Unternehmen holt.</p>
<p>Die Kenner und diejenigen Unternehmen, die Social Software bereits einsetzen, sollten sich Kapitel 4 genauer anschauen, denn obwohl in vielen Konzepten die Aussage „Social Software fördert Netzwerkeffekte“ stets zu finden ist, so ist doch selten ausführlich erklärt, was dahinter steckt. So hoffe ich, dass auch für Experten mein Ausflug in die Netzwerktheorie einen hilfreichen Input für Gespräche liefert, um zu verstehen, wie Unternehmen sich effizienter organisieren (kleine Welten, kurze Wege) und auch robuster im Wettbewerb agieren können. Robustheit kann durch lebendige Netzwerke in Organisationen gefördert werden, d.h. es bestehen intensive Verbindungen zwischen dem Management und dem Team, aber auch zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Teams – unter Umständen auch an den Chefs vorbei.</p>
<p>Weiterhin finde ich es spannend, sich tiefere Gedanken zu machen, wie Web2.0 die Grenzen von Unternehmen verändert und wie eine Verkopplung von Enterprise 2.0 mit Business-Excellence-Modellen (z.B. EFQM) stattfinden kann.</p></blockquote>
<p><strong><em><br />
</em> Was unterscheidet ihr Buch von anderen zahlreichen „2.0“-Büchern?</strong></p>
<blockquote><p>In den deutschsprachigen Veröffentlichungen kommen die 2.0 Philosophie und auch umfassende akademische Abhandlungen nicht zu kurz. Andere Bücher vertiefen sich zu sehr in technologische Details. Ich denke, Unternehmen brauchen einen guten Mix: theoretische Hinleitung zum Thema, praktische Erfolgsbeispiele, Ckecklisten und konkrete Leitfäden. In den neun Kapiteln meines <a href="http://www.amazon.de/Praxisleitfaden-Wettbewerbsf%C3%A4hig-Zusammenarbeit-Kundenbindung-2-0-Technologien/dp/3446418008/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1256571388&amp;sr=8-1-spell">Praxisleitfadens</a> versuche ich den Leser zum Nachdenken, aber auch zum Entscheiden und Handeln anzuregen: Welche sozialen Technologien sind meinem Unternehmen wichtig? Welche Handlungsfelder sind für uns relevant? Wie kann ich ein Self-Assessment durchführen, um zu sehen, welchen Reifegrad des Enterprise 2.0 mein Unternehmen bereits erreicht hat? Um die Möglichkeiten der sozialen Technologie aufzuzeigen, liefere ich 60 Einsatzszenarien (Blueprints) für verschiedene Fach- oder Querschnittsabteilungen – vom Marketing über Innovation bis hin zu Führung und Kommunikation. Alle Onlinequellen des Buches sind auch unter <a href="http://delicious.com/praxisleitfaden_e20">delicious.com/praxisleitfaden_e20</a> erreichbar.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-483" href="http://www.besser20.de/von-u-booten-robustheit-und-enthusiastischen-projektteams-interview-mit-dr-frank-schonefeld-uber-sein-buch-praxisleitfaden-enterprise2-0-teil-1/478/img_2944/"><img class="aligncenter size-full wp-image-483" title="IMG_2944" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_2944.jpg" alt="IMG_2944" width="285" height="410" /></a></p>
<p><strong>Was zum Thema Enterprise 2.0 sehen Sie nach dem Schreiben des Buches anders als zuvor?</strong></p>
<blockquote><p>Die intensive Beschäftigung mit dem Thema hat mir gezeigt, dass es gerade in Krisenzeiten Nöte von Unternehmen gibt, auf die Enterprise 2.0 nur bedingt reagieren kann. Ich sehe daher ein Social Intranet eher als eine mittel- bis langfristige Investition, um ein Unternehmen auf die zunehmende Flexibilisierung und Anpassungsfähigkeit vorzubereiten. Es ist durchaus eine der großen, aber eben nicht die einzige Herausforderung, vor der Firmen stehen.</p>
<p>Außerdem hat mir das Schreiben des Buches die Erkenntnis gebracht, dass der allumfassende Integrationsansatz – also auch Social Software in Fachanwendungen wie CRM oder ERP zu integrieren, bspw. durch ein unternehmensweites Tagging über alle Systeme hinweg – wenig realistisch ist, da die technologischen Gräben derzeit einfach noch zu tief sind.</p></blockquote>
<p><strong>Ihr Lieblingszitat zum Thema Enterprise 2.0?</strong></p>
<blockquote><p>„Mit welchem Experiment könnte ich beweisen, dass meine Lieblingsidee falsch ist?“.</p></blockquote>
<blockquote><p>Dieses Zitat von R.B. Laughlin zeigt, dass man bei aller Begeisterung für das Thema Enterprise 2.0 auch einen klaren Kopf behalten und die Grenzen eines sinnvollen Einsatzes kennen muss.</p></blockquote>
<p><strong>Sie greifen in Ihrem Buch die fünfjährige Historie des Konzeptes Web2.0 auf, beschreiben den Weg zum Enterprise 2.0. Sind Sie erstaunt darüber, wie lange sich das Thema bereits hält?</strong></p>
<blockquote><p>„Ja, hält es sich denn noch?“ ist hier die Frage.<br />
Man kann diese Entwicklungen natürlich sehr radikal bewerten, wie bspw. Steve Ballmer, der behauptet Web 2.0 sei <a href="http://www.microsoft.com/presspass/exec/steve/2008/03-03cebit.mspx">bereits Geschichte</a> und die eigentlichen Innovationen sind die Revolutionen der Geräte und User Interfaces  &#8211; oder wie Tim Berners-Lee, der Web2.0 für einen <a href="http://www.ibm.com/developerworks/podcast/dwi/cm-int082206.txt">unsauberen Sprachgebrauch</a> hält. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass die Entwicklungen im Internet eine qualitative Veränderung in der Wahrnehmung und Nutzung hervorgebracht haben: Im Web2.0 haben die Bewohner des Netzes sich die Technologie zu eigen gemacht und sich selbst einen digitalen (Arbeits-) und Lebensraum erschaffen. Das halte ich für einen Hauptgrund für den Erfolg des Web 2.0, die Technologie tritt schrittweise in den Hintergrund und unterstützt soziale Grundbedürfnisse (Darstellung, Austausch, Anerkennung) des Menschen.</p></blockquote>
<p><strong>Welche neuen Rollen oder Positionen sehen Sie in Unternehmen, die Enterprise 2.0 werden wollen?</strong></p>
<blockquote><p>Neue Aufgabenfelder wird es mit Sicherheit geben, was jedoch die Ausmaße im Unternehmen angeht, so behaupte ich, haben wir noch kein vollständiges Bild. Jedoch habe ich drei Bereiche identifiziert, in denen Enterprise 2.0 eine Rolle spielt und in denen es sicher auch neue Rollen und Aufgaben geben wird:</p>
<ol>
<li> <strong>Social Media</strong>: In der externen Kommunikation ist es, gerade für B2C-Unternehmen, wichtig, im steten Dialog mit Kunden zu stehen. Hier kann Social Software unterstützen und eine neu geschaffene Rolle, wie bspw. der <a href="http://www.besser20.de/warum-der-chief-social-media-officer-kommen-wird/392/">Chief Social Media Officer</a>, kann die Fäden zusammen halten.</li>
<li><strong>Interne Kollaboration</strong>: In unserem Unternehmen haben wir die Stragieentwicklung im Wiki vorangetrieben. Hier haben wir erkannt, dass neben einem mit Herzblut arbeitenden Projektteam auch eine Untersützung in der Rolle eines Wiki-Gärtners sinnvoll ist, der Anwendern hilft, Strukturen pflegt und auch mal Verbindungen zwischen Inhalten wieder richtig herstellt. Ebenso werden Content-Aggregatoren bzw. –Broker wichtig, die Inhalte zu einem Thema zusammentragen und somit auch abteilungsübergreifende Expertenteam bilden können.</li>
<li><strong>Partner Management</strong>: Im Buch habe ich es „instantane, also sofortige Zusammenarbeit“ genannt. In einer flexiblen und schnellen Wirtschaftswelt darf einer Kommunikation mit Partnern nicht erst eine lange Initialisierungsphase vorausgehen. Daher braucht der Partner-Manager (Community Manager) schnell Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten, auch auf technologischer Ebene. In unserer Firma haben wir bereits über 500 Zusammenarbeitsbereiche – hauptsächlich mit Kunden, aber auch mit Partnern.</li>
</ol>
<p>Ein genaues Verständnis über neue Funktionen und die Relevanz im eigenen Unternehmen wird sich sicher erst im Laufe der Zeit und der eigenen Erfahrungen entwickeln.</p></blockquote>
<p><strong>Wo kann man mit ihnen demnächst das Buch diskutieren?</strong></p>
<blockquote><p>Zum Thema Einführungsstrategien spreche ich Anfang November auf dem <a href="http://www.e20summit.de/">E2.0 Summit</a>. Kurz danach tausche ich mich mit bekannten Firmen wie Lufthansa, Google, Xing oder EnBW auf dem <a href="http://e12-gipfel.ieb.net/">E12-Gipfel</a> zu den Best Practices aus. Für kommendes Jahr gibt es ebenfalls schon feste Termine, z.B. das <a href="http://www.telekomforum.de">Telekomforum</a> im März 2010.</p></blockquote>
<p>Lesen Sie demnächst im zweiten Teil des Interviews, wie die Einführung von Social Software gelingt, was der Social Return of Invest ist und wie Exzellenzprozesse von Enterprise 2.0 profitieren können.</p>
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