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	<title>Besser 2.0</title>
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		<title>Janus Boye Conferences Aarhus 2010</title>
		<link>http://www.besser20.de/janus-boye-conferences-aarhus-2010/1386/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang November dieses Jahres bin ich in Aarhus bei der <a href="http://www.jboye.com/conferences/aarhus10/program/tracks/intranet/">Janus Boye Conference</a>. Janus hat mich gebeten unseren Lesern diese Veranstaltung zu empfehlen, was ich hiermit sehr gern tue. Zielgruppe der dreitägigen Veranstaltung (erster Tag Workshops, dann zwei Tage Konferenz) sind:</p>
<blockquote><p>“Online practitioners in the widest sense; web managers, web project managers, intranet managers and other online professionals operating both in- and outside the firewall. “</p></blockquote>
<p>Ich freue mich auf den spannenden <a href="http://www.jboye.com/conferences/aarhus10/program/tracks/intranet/">Intranet Track</a> und meine <a href="http://www.jboye.com/conferences/aarhus10/program/speakers/frank-wolf/#presentation1">Session</a> gemeinsam mit Mark Morrell von der British Telekom, die anderen Themen der Konferenz (u.a. Digital Strategy, Social Media, Web project management) und auf Dänemark <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<item>
		<title>Prezi als Lösung für wirklich &#8220;andere&#8221; Präsentationen</title>
		<link>http://www.besser20.de/prezi-als-losung-fur-wirklich-andere-prasentationen/1332/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/prezi-als-losung-fur-wirklich-andere-prasentationen/1332/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 11:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[keynote]]></category>
		<category><![CDATA[powerpoint]]></category>
		<category><![CDATA[präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[prezi]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a href="../pimp-my-presentation-mit-diesen-tools-werden-powerpoint-oder-keynote-prasentationen-zu-einem-echten-blickfang/1249/#comments" target="_self">Artikel</a> vom 05.07.2010 stellte ich Tools vor, die Powerpoint und Keynote-Präsentationen aufwerten können. Johannes Egenolf hatte in den Kommentaren zu diesen Post <a href="http://prezi.com" target="_self">Prezi</a> als &#8220;Super Software für wirklich andere Präsentationen&#8221; angepriesen. Am vergangenen Mittwoch bot sich mir beim Twittwoch Sachsen in Dresden die Möglichkeit, Prezi einmal auszuprobieren.</p>
<p>Das Thema, über das ich berichtet habe, lautete &#8220;(In)Corporative Blogging&#8221;. Nicht ganz grundlos hatte ich diese Überschrift gewählt, denn ich wollte gern unseren Besser 2.0 Blog vorstellen, der zwar von Kollegen der T-Systems Multimedia Solutions betrieben wird, allerdings nicht als ein offizieller Unternehmensblog auftritt.</p>
<p>Das Ergebnis dieser Präsentation möchte ich gern als Beispiel für eine Präsentation mit Prezi vorstellen und bin sehr gespannt auf Erfahrungsaustauch und Feedback von Nutzern, die ebenfalls Prezi im Einsatz haben.</p>
<iframe src="http://prezi.com/wzljuz-jiiea/incorporative-blogging-besser20de " width="600" height="400"></iframe>
<p><span id="more-1332"></span></p>
<p>Die Erstellung der Präsentation ist kinderleicht und hat viel Spaß  gemacht. Mich würde noch interessieren, ob jemand die Desktop-Variante  von Prezi im Einsatz hat und dazu Erfahrungsberichte geben kann. Da die bei Prezi erstellten Präsentationen online stehen und &#8211; bei entsprechender Rechtevergabe des Autors &#8211; jedem Nutzer zum Kopieren und Weiterverwenden bereitstehen, an dieser Stelle auch noch der <a href="http://prezi.com/wzljuz-jiiea/incorporative-blogging-besser20de/" target="_blank">Link zur Präsentation</a>.</p>
<h3><strong>Funktionsumfang von Prezi</strong></h3>
<p>Um Prezi nutzen zu können, braucht es nicht mehr als einen Account. Die Registrierung ist schnell abgeschlossen und dem Anwender stehen in der kostenlosen Version (&#8221;Public&#8221;) bereits viele Funktionen zur Verfügung. Prezi unterscheidet noch in einen &#8220;Enjoy&#8221;- und einen &#8220;Pro&#8221; Account, deren Funktionsumfänge sich folgendermaßen unterscheiden:</p>
<p style="text-align: left"><img class="size-full wp-image-1363 aligncenter" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/08/Funktionsumfang.png" alt="Funktionsumfang" width="596" height="512" /></p>
<p style="text-align: left">Neben der Onlineversion kann man auch eine Offlineversion downloaden, die auf Adobe Air beruht. Ich selbst habe bisher nur den &#8220;Public&#8221; Account und finde den Funktionsumfang für meine bisherigen Anforderungen durchaus ausreichend. In allen drei Versionen ist das Einbinden von Bildern, Videos und sogar PDF-Dateien problemlos möglich. Selbst YouTube-Videos lassen sich durch ein einfaches Copy&amp;Paste der URL des Videos einbinden.</p>
<h3><strong>Schwachstellen von Prezi</strong></h3>
<p style="text-align: left">Trotz der Möglichkeit, wirklich &#8220;andere&#8221; Präsentationen zu erstellen, gibt es aus meiner Sicht (noch) einige kleine Nachteile von Prezi, die ich an der Stelle nur kurz auflisten möchte. Vielleicht hat ja jemand auch einen Lösungsvorschlag, worüber ich mich sehr freuen würde:</p>
<ul>
<li><strong>Integration von Weblinks</strong>: Einbindung ist möglich, aber 1) pro Textfeld nur einer und 2) werden die Links erst aktiv, wenn man die Webseite neu lädt</li>
<li><strong>Embed in Wordpress:</strong> Wie in diesem Blogartikel leicht zu erkennen, ist die Einbettung in Wordpress nicht wirklich schön. Das einfache Kopieren des Embed Codes, den Prezi zur Verfügung stellt, funktioniert leider gar nicht, Abhilfe schafft das Wordpress-Plugin <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/prezi-shortcode/" target="_blank">Prezi Shortcode</a>. Diese Abhilfe ist allerdings nicht sehr schön, denn es wird nicht nur die Präsentation eingebettet, sondern ein Ausschnitt (der in seiner Größe variabel ist) der ganzen Seite. Wenn jemand eine elegantere Lösung gefunden hat, bin ich für Tipps sehr dankbar.</li>
<li><strong>Ausrichten von Objekten:</strong> Der geneigte Powerpoint User sucht vergeblich nach der Möglichkeit, mehrere Objekte (Textboxen, Bilder o.ä.) aneinander auszurichten. Das geht nur per Augenmaß oder an den Hilfslinien, die es in einigen Stylevorlagen gibt.</li>
<li><strong>Auswahl mehrerer Objekte:</strong> Der Powerpoint-Junkie ertappt sich ein weiteres Mal, wenn er versucht, per Maus einen Rahmen um mehrere Objekte zu ziehen und diese damit markieren will.</li>
<li><strong>Anwendung eigener Styles:</strong> Prezi bietet insgesamt 9 verschiedene Styles an, die sich in der Hintergrundfarbe und in Schriftarten und -größen unterscheiden. Eigene Styles können laut eigener Auskunft von Prezi (noch) nicht integriert werden.</li>
</ul>
<p>Mein Fazit über die Schwächen des Tools ist recht generisch: Jeder, der häufig Powerpoint nutzt, muss sich vor der Erstellung einer Präsentation mit Prezi vollständig vom gewohnten Habitus verabschieden und sich &#8220;auf etwas Neues&#8221; einlassen. Dann wird man die Möglichkeiten, die das Tool schon in der kostenlosen Version bietet, schnell lieben lernen. Viele erste Anwendungsproblemchen lassen sich durch einen Blick in die umfangreichen <a href="http://prezi.com/learn/" target="_self">Tutorials</a> jedoch aus dem Weg räumen.</p>
<h3><strong>Alternativen zu Prezi</strong></h3>
<p><em>pptPlex als Plugin für Powerpoint 2007 und 2010</em><br />
Microsoft hat eine &#8220;Labs&#8221;-Abteilung. Wenn ich nicht über <a href="http://musingsaboutlibrarianship.blogspot.com/2009/11/zooming-into-presentations-zoomit-prezi.html" target="_blank">diesen Artikel</a> im Web gestolpert wäre, hätte ich das nicht gewusst. Und diese Labs haben ein Tool rausgebracht &#8211; pptPlex. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung befindet sich auf der <a href="http://www.officelabs.com/pptplex" target="_blank">Seite der Officelabs</a>. Was ich bisher gelesen habe, klingt sehr vielversprechend. Mit Hilfe dieses Plugins lässt es sich &#8211; ähnlich wie bei Prezi &#8211; in Ausschnitte auf Folien zoomen und einzelne Slides können miteinander verbunden werden, obwohl sie nicht sequenziell angeordnet sind. Bei mir läuft der Download bereits und ich werde meine Erfahrungen damit natürlich gern wieder zur Diskussion stellen.</p>
<p><em>ahead &#8211; &#8220;Ready to make an online impression?&#8221;</em><br />
Ahead ist ebenfalls ein Tool, das webbasiert Inhalte veranschaulicht. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert und auch noch keine Erfahrungen dazu gehört. Was auf der <a href="http://ahead.com/#view/lilaspaces/main/welcome?scene=HOME" target="_blank">Website von Ahead</a> zu lesen ist, klingt allerdings sehr vielversprechend und im Funktionsumfang Prezi sehr ähnlich. Auch hier gibt es wieder eine kostenlose Version, die 300MB Speichervolumen bietet. Ich freue mich über Erfahrungen mit diesem Tool von den Lesern von besser 2.0.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsere Gedanken zu den &#8220;10 Tipps zum Einstieg&#8221; ins Social Web des BVDW</title>
		<link>http://www.besser20.de/unsere-gedanken-zu-den-10-tipps-zum-einstieg-ins-social-web-des-bvdw/1305/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/unsere-gedanken-zu-den-10-tipps-zum-einstieg-ins-social-web-des-bvdw/1305/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bvdw social web guidelines web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.besser20.de/?p=1305</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat am 19.07.2010 das Dokument „Messbarer Erfolg im Social Media Marketing – 10 Tipps für den Einstieg“ veröffentlicht: (<a href="http://www.bvdw.org/mybvdw/media/view?media=2115">Download hier</a>)</p>
<div class="WordSection1">
<h1><img class="alignnone size-full wp-image-1310" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/08/BVDW1.PNG" alt="BVDW1" width="532" height="312" /></h1>
</div>
<p class="MsoNormal">Der Leitfaden behandelt – wie es der Name schon erahnen lässt – vor allem marketingrelevante Belange des Web 2.0 und deren Erfolgsmessung. Meines Erachtens verbergen sich hinter den 10 Tipps kaum Neuigkeiten, die nicht schon in vielen Büchern, Blogeinträgen, Vorträgen und Veröffentlichungen thematisiert wurden. Schön ist es dennoch, gerade für die im Titel adressierten Einsteiger, eine Zusammenfassung zu beachtender Schritte im Social Web zu haben.</p>
<p class="MsoNormal">Auch wenn der Titel ganz klar darauf hindeutet, dass es sich um ein Paper über Marketingaktivitäten handelt, so möchte ich an dieser Stelle<br />
nicht den Atem verlieren, davor zu warnen, das Web 2.0 einzig als Marketingkanal zu bedienen und den Erfolg allein an quantitativen Kennzahlen zu messen. Die für mich absolut hervorzuhebenden Erfolgskriterien verbergen sich – leider etwas spät – in Punkt 10.</p>
<blockquote><p>&#8220;Berücksichtigen Sie Erfolgsfaktoren von Social Media Kampagnen&#8221;</p></blockquote>
<p class="MsoNormal">Im Text zu diesem Tipp wird näher auf diese <em>Erfolgsfaktoren</em> eingegangen und ich möchte ausgewählte an dieser Stelle beleuchten und kritisch hinterfragen.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-1305"></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Zuhören, Verstehen, Handeln: Orientieren Sie sich an diesen erfolgsversprechenden Prinzipien des Social Media Marketings. Seien Sie aufmerksam und verfolgen alle Aktivitäten genau. Hierzu zählen auch Aktivitäten Ihrer direkten und indirekten Wettbewerber.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if gte vml 1]&gt;--></span></p>
<p><!--[if !vml]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Touché, dem ist nichts hinzuzufügen. Wer im Social Web nicht zuhört, kann nicht davon ausgehen, mit seinen (daraus folgenden) Aktivitäten<br />
den Nerv des adressierten Users zu treffen. Der Start von Social Media Aktivitäten muss immer damit beginnen, zuzuhören. Der Nutzer bestimmt das Ergebnis und warum nicht zuhören, um das gewünschte Ergebnis schon vorher zu kennen?</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Bieten Sie einen Mehrwert für Ihre Zielgruppe. Social Media lebt von Beteiligung und Beteiligung wiederum lebt vom individuellen Nutzen. Schauen Sie über den Tellerrand und publizieren Sie nicht ausschließlich rein werbliche Inhalte über eigene Produkte und Dienstleistungen oder das Unternehmen selbst. Bieten Sie Ihren Nutzern regelmäßig ein thematisches Portfolio an relevanten Informationen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if gte vml 1]&gt;--></span></p>
<p><!--[if !vml]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">In dieser Beschreibung ist die wesentliche Information für meinen Geschmack noch nicht genügend hervorgehoben: Bieten Sie NIEMALS rein<br />
werbliche Inhalte im Web 2.0 an. Alles, was Sie publizieren, muss für den Nutzer einen Mehrwert bieten. Ein Verkaufsgespräch in der Fußgängerzone beendet der ins Gespräch Verwickelte schon recht zügig. Ein Klick auf das Kreuz im Browser ist noch weniger kompliziert. Im schlimmsten Fall haben Sie sich durch plumpen Vertrieb im Social Web nicht nur einen Nutzer vergrault; ist dieser Nutzer ein Meinungsführer und Aktiver, wird er seine Enttäuschung in seine Kanäle weitertragen und andere (potenzielle) Kunden damit davon abhalten, mit Ihnen Geschäfte zu machen. Doch es gilt (und ich werde nicht müde, es zu erwähnen): Bietet ein Beitrag Mehrwert, dann darf er auch vertrieblich sein.<br />
Ein Beispiel? Ein Nutzer sucht nach einer Möglichkeit, in Bolivien einen Mietwagen mit Automatik zu mieten. Zählen bolivianische Fahrzeugvermietungen nun zu Ihrem Portfolio und verfügt Ihre Flotte noch dazu über Fahrzeuge mit Automatikgetriebe, dann antworten Sie es dem User. Nett verpackt, versteht sich und mit einem Hinweis, ihm gern weiterzuhelfen. Das werden auch andere Bolivienreisende lesen und dann ist er wieder da, der Longtail.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Seien Sie authentisch und transparent, nur so erzielen Sie Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Gerade in sozialen Medien wird alles andere mit großem negativen „Buzz“ bestraft.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if gte vml 1]&gt;--></span></p>
<p><!--[if !vml]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Okay, auch das Thema „Authentizität“ ist unweigerlich eines der Buzzwords, mit dem Web 2.0 verbunden wird. Und ich will dessen Bedeutung<br />
nicht herunterspielen. Aber sind wir mal ehrlich: was nützt dem User Authentizität, wenn doch die authentischen Inhalte total langweilig sind. Ein Verfasser sollte sich nicht verstellen, aber auch nicht seinen verfassten Text noch drei Mal lesen und selbstreflektierend prüfen ‚war ich auch schön authentisch?’. Wichtig ist, dass ein Unternehmen „mit einer Stimme“ spricht. Verteilen Sie die Verantwortung der Kommunikation im Social Web auf mehrere Mitarbeiter, müssen diese sich an zwingend vorher erstellte Spielregeln halten und dürfen sich – nicht in ihren persönlichen Meinungen – aber in konkreten Unternehmensbelangen nicht widersprechen.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Planen Sie genügend zeitliche und personelle Ressourcen ein. Im Gegensatz zu klassischen Werbekampagnen erfordert die Moderation der Kommunikation und die Reaktion auf das Feedback der Zielgruppe über den gesamten Kampagnenzeitraum hinweg aktives Handeln. Ohne dies wird kein erfolgreicher Dialog mit der Zielgruppe entstehen. Jede Pflege von Kontakten und potenziellen Kommunikatoren braucht seine Zeit. Planen Sie die notwendige Zeit ein, um in eine Diskussion mit der Zielgruppe aktiv einzusteigen. Legen Sie Ausdauer an den Tag, um durch die Diskussionen ein Netzwerk aufbauen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span> </span><span><!--[if gte vml 1]&gt;--></span></p>
<p><!--[if !vml]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Falls es unter den im Text erwähnten Erfolgsfaktoren einen wichtigsten gibt, dann ist das meiner Meinung nach dieser. Und die Hauptaussage<br />
versteckt sich im ersten Satz. Social Media ist ein Prozess und kein Projekt. Wenn Sie sich entscheiden, mitzuspielen (und Sie tun gut daran, es zu tun), dann müssen Sie zu jeder Zeit dahinter stehen. Denn wenn Sie aus einer positiven Grundstimmung der Nutzer über Sie anfangen, die selbst gesteckten Regeln zu brechen, wird das umso größere Folgen haben, da Ihnen dann schon eine Usergemeinde regelmäßig zuhört und sich mit Ihnen identifiziert. Enttäuschen Sie sie durch „falsche“ Inhalte oder durch Inaktivität, wird sich diese Enttäuschung schnell auf Ihren Ruf im Netz auswirken. „Mal eben einen Twitteraccount einrichten und dann mal schauen, was passiert“ reicht bei den Anforderungen der User heute nicht mehr.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Beachten Sie die Sprache und die Kommunikationsregeln in den sozialen Medien. Geben Sie allen an der Kampagne involvierten Mitarbeitern entsprechende Social-Media-Richtlinien an die Hand, um Orientierung für den Dialog mit der Zielgruppe zu geben und Fehler zu vermeiden.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if gte vml 1]&gt;--></span></p>
<p><!--[if !vml]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Weiter oben hatte ich diese Richtlinien schon erwähnt. In unterschiedlichen Kanälen herrschen unterschiedliche Sitten und Sie werden in<br />
den einzelnen Kanälen nur anerkannt, wenn Sie deren Gepflogenheiten kennen. Teilen Sie die Informationen, die Sie streuen wollen strikt auf und halten Sie sich an diese Aufteilung. Weitere Punkte dieser Richtlinien können z. B. sein: die Bedienung welcher Kanälen, die Uhrzeit Ihrer Postings, die Ansprache der User („Du“ oder „Sie“), die Reaktionszeit auf konkrete Anfragen, etc.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Halten Sie den Informationsfluss in Ihrem eigenen Unternehmen über Ihre Aktivitäten in Social Media am Laufen. Involvieren Sie nicht nur Ihre eigene Abteilung, sondern informieren Sie auch die Presseverantwortlichen und bei Bedarf die Rechtsabteilung über Ihre Social-Media-Kampagne.&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if gte vml 1]&gt;--></span></p>
<p><!--[if !vml]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Social Media Aktivitäten im stillen Kämmerlein zu planen und durchzuführen ist gefährlich. Ein Großteil Ihrer Mitarbeiter wird privat<br />
bereits sehr engagiert sein im Social Web. Wird er dann z. B. auf XING auf den Twitterkanal Ihres Unternehmens angesprochen und weiß nichts davon, ist das nicht nur gefährlich für die evtl. Auswirkungen seiner Antwort bei XING; sie verspielen damit auch die Chance, einen engagierten Mitarbeiter für die Unternehmenskommunikation zu gewinnen. Social Media Guidelines müssen für alle präsent sein – am schwarzen Brett, im Intranet oder vielleicht sogar gemeinsam entwickelt in einem Unternehmenswiki. Ihre Mitarbeiter sollten sich dazu verpflichten, auch in Ihrem Privatleben im Social Web über Ihr Unternehmen nur so zu sprechen, wie es Ihre Social Media Guidelines vorgeben.</p>
<h3>Guidelines erstellen, zuhören, interessante Inhalte bieten, Regeln beachten</h3>
<p class="MsoNormal">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Prozess ins Social Web in gewissen Leitplanken ablaufen sollte. Diese Leitplanken beginnen Sie<br />
durch die Festlegung eigener Social Media Guidelines in Ihrem Unternehmen. Der Sprung ins Getümmel muss dann zwingend damit beginnen, zuzuhören. Und zwar solange, bis Sie der Meinung sind, etwas nutzenstiftendes und interessantes beitragen zu können. Dieser Beitrag muss nach den definierten Guidelines erfolgen und mögliche Reaktionen darauf sollten in die eventuelle Anpassung dieser Guidelines für zukünftige Aktivitäten im Web 2.0 eingehen. Dann beginnt wieder alles von vorn – es ist eben <strong>ein Prozess.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gartner Magic Quadrant für den Social CRM Markt</title>
		<link>http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-fur-den-social-crm-markt/1285/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 19:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwendungsszenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Customer Self Service]]></category>
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		<category><![CDATA[Jive Social Business Software]]></category>
		<category><![CDATA[Social CRM]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche hat Gartner seinen weitbekannten Magic Quadrant zum Thema Social CRM herausgegeben (<a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-2010-crm">Quelle</a>). In den Dimensionen „Ability to Execute“ und „Completeness of Vision“ ordnet Gartner die untersuchten Anwendungen ein. Gartner definiert Social CRM wie folgt:</p>
<blockquote><p>„Social CRM application encourage many-to-many participation among internal users, as well as customers, partners, affiliates, fans, constituents, donors, members and other external parties, to support sales, customer service marketing processes. Social CRM works with each of these domains, for example, to provide a social enterprise feedback mechanism in the service domain, or social monitoring or prduct development in the marketing domain.”</p></blockquote>
<p>Vereinfacht gesagt, soll ein Social CRM all die „sozialen“ Prozesse im Leben eines Produktes oder Services und die entsprechenden Kontakte/Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Kunden (B2B und B2C), Partnern und weiteren Stakeholdern abbilden. Dazu gehören Anwendungsszenarien in Vertriebs- und Marketing-Prozessen, in der Produktentwicklung, im Customer (Self) Service und im Bereich Social Monitoring. Gartner betrachtet dabei sowohl externe und interne Communities, als auch die Mischung dieser beiden Formen. Nicht Bestandteil der Betrachtung sind klassische CRM-Funktionen, wie sie SAP, Oracle und Microsoft mit ihren CRM-Plattformen bieten. Diese sieht Gartner in den nächsten Jahren aber sehr stark in die Richtung 2.0 streben.</p>
<p><span id="more-1285"></span>Von den Funktionalitäten her, sollte eine Social CRM Plattform die gängigen 2.0-Features wie Forum, Kommentare, Umfragen, Ratings, Chat, Blog, Wiki usw. unterstützen. Klar, was sollte an einer solchen Plattform sonst „social“ sein. Darüber hinaus verbindet Gartner damit aber auch Funktionsbereiche wie Moderation, Reputation Management, Dashboards, Event Management, Privacy Management usw. D.h., es geht hierbei nicht nur um die bloße Abbildung von 2.0-Funktionen, sondern die professionelle Steuerung von Inhalten. Zum einen natürlich aus datenschutzrechlichen Gründen aber auch aus der Unsicherheit heraus die Kontrolle über die Inhalte der Nutzer zu verlieren.</p>
<p><a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-2010-crm"><img class="aligncenter" title="Gartner 2010 Magic Quadrant for Social CRM" src="http://img.en25.com/eloquaimages/clients/jivesoftware/%7b2abb7296-ff6f-4ac7-ae8c-d1007008e8f5%7d_promo-gartner-magic-quadrant-2010-scrm.png" alt="" width="343" height="367" /></a></p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr <a href="http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-die-neuen-leader-im-social-software-markt/463/">berichteten</a> wir über den Magic Quadrant von Gartner im Social Software Markt, der starke Parallelen im funktionalen Bereich zum Magic Quadrant im Social CRM Markt aufzeigt. Neu ist, dass Gartner seit 2009 eine Differenzierung von Social Software Plattformen in a) den externen Bereich, b) den internen Bereich und c) den Bereich der CRM-Prozesse eines Unternehmens sieht. Gartner geht davon aus, dass es keine Anwendung schaffen wird alle drei Bereich zu adressieren. Gartner behält sich aber einige Überschneidungen vor. Aktuell sehen wir diese Überschneidung nur für Jive SBS, die sowohl in der Bewertung von Gartner für den internen Unternehmenseinsatz, als auch für die sozialen CRM-Prozesse als Leader eingeordnet werden. Erstaunlicherweise sind Social Software Anwendungen von Mircosoft (SharePoint) und IBM (Connections) im Social CRM Quadranten nicht vertreten. Wie kommt das zustande? Unsere Erklärung ist, dass es einer Software auf der einen Seite generell gut tut, soviel wie möglich an 2.0-Funktionen  und eine gewisse Offenheit für die Abbildung von verschiedenen Anwendungsszenarien zu bieten. Auf der anderen Seite muss aber eine Spezialisierung bzw. Konzentration auf bestimmte Szenarien vorhanden sein (wie sie im CRM-Bereich erforderlich ist). Im diesem Fall scheint dies nur Jive gelungen zu sein, wobei man sagen muss, dass der Markt sehr stark in Bewegung ist und des in einem Jahr schon wieder anders aussehen kann.</p>
<p>Da wir uns aktuell nur ein Urteil zu Jive erlauben können (siehe Bewertung auf <a href="http://socialsoftwarematrix.org/jive/">http://socialsoftwarematrix.org/jive</a>/), möchte ich hier kurz die Ergebnisse für Jive darstellen:</p>
<p><strong>Stärken von Jive</strong></p>
<ul>
<li>Einer der bekanntesten und größten Social Software Anbieter im Markt</li>
<li>Nahezu komplett abgebildete 2.0-Funktionen, die sowohl für interne, als auch externe Anwendungsszenarien eingesetzt werden können</li>
<li>Social Monitoring-Komponente</li>
<li>Die Verbindung von externen und internen Jive-Plattformen durch ein Briding-Modul</li>
<li>Aktuelle Produktinnovationen wie Apps-Markt, Developer Community, Zusammenarbeit mit Twitter und Google</li>
<li>Unterstützung von Open Social Standards und gute Integration in IT-Landschaft</li>
</ul>
<p><strong>Schwächen von Jive</strong></p>
<ul>
<li>Abbildung von klassischen CRM-Funktionen</li>
<li>Eingeschränkte Vertriebs- und Support-Präsenz in EMEA</li>
<li>Nachteil zu großen Anbietern, die bereits im IT-Infrastrukturbereich etabliert sind (z.B. IBM, Microsoft)</li>
<li>Integration mit klassischen CRM-Anwendungen</li>
</ul>
<p>Klar ist natürlich, dass Jive nicht mit einem klassischen CRM-Anbieter mithalten kann, der seit Jahren im Markt vertreten ist. Dennoch ist es beachtlich, dass Jive mit seinen 2.0-Funktionen als der Leader im Social CRM-Markt angesehen wird. Das zeigt wiederum, wie schwach die großen Anbieter in diesem Bereich sind.</p>
<p>Spannend wären jetzt Meinungen von Anwendern, die Jive als Social CRM-Lösung bereits einsetzen und Erfahrungen gesammelt haben. Des Weiteren bleibt abzuwarten, welche Antworten die klassischen Anbieter von CRM-Lösungen finden. Wenn man den Vergleich zum CMS-Markt führt, dann wird es wohl noch eine Weile dauern. Die klassischen CMS-Anbieter tun sich eher schwer Social Software Funktionen in ihren Anwendungen zu integrieren.</p>
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		<title>Pimp my presentation &#8211; mit diesen Tools werden Powerpoint oder Keynote Präsentationen zum Blickfang</title>
		<link>http://www.besser20.de/pimp-my-presentation-mit-diesen-tools-werden-powerpoint-oder-keynote-prasentationen-zu-einem-echten-blickfang/1249/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[keynote]]></category>
		<category><![CDATA[powerpoint]]></category>
		<category><![CDATA[präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[presentation]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eine gute Präsentation ist die halbe Miete.</p></blockquote>
<p>Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört…? Angenommen, diese halbe Miete setzt sich zu einem Teil aus dem Inhalt und zu einem weiteren Teil aus der grafischen Aufbereitung der Präsentation zusammen; dann helfen die hier aufgeführten Tools bestimmt, die nächste Powerpoint oder Keynote (und natürlich alle weiteren) Präsi zu einem echten Eyecatcher zu machen. Entstanden ist diese Sammlung von Tools und Methoden durch die Kollegen in unserem Social Intranet und wir möchten sie den Lesern von besser20.de nicht vorenthalten. Für die andere Hälfte der Miete muss der Präsentierende durch seinen Vortragsstil dann selbst sorgen.</p>
<p>Wir freuen uns über jeden Hinweis und Kommentar, ganz sicher befinden sich in den Weiten des World Wide Web noch weitere schöne Tools, die wir in diese Tabelle (und natürlich auch in die in unserem TeamWeb) aufnehmen können.</p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse:collapse;border:none" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="565">
<tbody>
<tr style="height: 21.25pt">
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;background: none repeat scroll 0% 0% #dbe5f1;height: 21.25pt;border: 1pt solid #bfbfbf" width="130">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:center;line-height:normal" align="center"><strong><span style="font-size:9.0pt;font-family:">Name<br />
und Link</span></strong></td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt;background: none repeat scroll 0% 0% #dbe5f1;height: 21.25pt" width="435">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:center;line-height:normal" align="center"><strong><span style="font-size:9.0pt;font-family:">Beschreibung</span></strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://camstudio.org/"><span class="SpellE">CamStudio</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Ein <span class="SpellE">Screenvideorecorder, der die Aktivitäten auf dem Bildschirm</span> filmt und in eine Datei abspeichert, die sich in Powerpoint oder Keynote einbetten lässt.</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.polyvore.com/get_clippings_create_fake_newspaper/thing?id=3762931"><span class="SpellE">Get</span> <span class="SpellE">clippings</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" rowspan="3" width="435">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Tools, die aus beliebigen Texteingaben Artikel in Zeitungen kreieren und sie dann in das Layout einer Zeitung einbettet. Schön zur Darstellung von wichtigen Stichpunkten.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.fodey.com/generators/newspaper/snippet.asp"><span class="SpellE">Fodey</span></a></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.addletters.com/newspaper-generator.htm"><span class="SpellE">Addletters</span></a></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://sweetwinnie.free.fr/rip/">Sweet Winnie</a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Ein Tool, das beliebige Inschriften in einen Grabstein<br />
schreibt. Etwas makaber vielleicht, allerdings kann man damit schön totgeweihte Methoden oder Ansichten darstellen.<span id="more-1249"></span></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.istockphoto.com/index.php"><span class="SpellE">istockphoto</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" rowspan="2" width="435">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Lizenzpflichtige Bilddatenbanken, die aber auch gut zur<br />
Ideenanregung dienen können, um selbst Fotos nachzustellen.</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.thinkstockphotos.com/"><span class="SpellE">Thinkstockphotos</span></a></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.aboutpixel.de/"><span class="SpellE">Aboutpixel</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Kostenlose, lizenzfreie Bilddatenbank mit guten Bildern.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.iconfinder.com/free_icons"><span class="SpellE">Iconfinder</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" rowspan="4" width="435">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Kostenlos zu verwendende Icons. Hier findet man alles,<br />
angefangen von einfachen Icons für Telefon, Fax, E-Mail bis hin zu Icons für <span class="SpellE">Facebook</span>, <span class="SpellE">Xing</span>, etc.</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.smashingmagazine.com/2010/04/15/the-ultimate-free-web-designer-s-icon-set-750-icons-incl-psd-sources/"><span class="SpellE">Smashing</span> Magazine Icon Set</a></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.iconarchive.com/show/fantastic-dream-icons-by-rokey/bugs-nest-numbers-icon.html">Fantastic<br />
<span class="SpellE">Dream</span> Icons</a></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.drweb.de/magazin/hochwertige-kostenlose-iconsets/">Dr. Web</a></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://texturewarehouse.com/gallery/index.php"><span class="SpellE">Texture</span> Warehouse</a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Freie, hochauflösende Texturen. Gut geeignet z. B. für Folienhintergründe.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://fontstruct.fontshop.com/"><span class="SpellE">FontStruct</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Einfaches Erstellen von eigenen Fonts. Fonts von<br />
anderen Nutzern können teilweise auch heruntergeladen werden.</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.wittycomics.com/"><span class="SpellE">Witty</span> Comics</a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Erzeugen von kleinen Comicszenen. Geeignet für das<br />
Erstellen einer kleinen Story.</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.freewebpageheaders.com/gallery/"><span class="SpellE">FreeWebPageHeaders</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Kostenlose Header-Grafiken mit einer Auflösung von 800&#215;200.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.degraeve.com/favicon/"><span class="SpellE">Favicon</span> Generator</a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Erzeugt ein Icon aus einem hochgeladenen Bild.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://www.balesio.com/fileminimizer/deu/download.php"><span class="SpellE">Fileminimizer</span></a></span></p>
</td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Ein Tool, mit dem man <span class="SpellE">Officedateien</span> komprimieren kann. Nützlich zum Beispiel beim Versand großer Powerpoints. </span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:"><a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Englische_Sprichw%C3%B6rter">Englische<br />
Sprichwörter</a></span></td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:" lang="EN-US">„I make myself out of the dust“. </span><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Klingt nett, ist aber falsch. Hier finden Anwender viele Sprichwörter, die wir aus unserem täglichen Sprachgebrauch gewöhnt sind und auch im anglistischen Raum Anwendung finden.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:" lang="EN-US"><a href="http://mashable.com/2008/08/26/firefox-3-screenshot-tools/">Screen-Shot-Tools<br />
<span class="SpellE">für</span> Firefox</a></span></td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Diverse Tools zum Erzeugen von <span class="SpellE">Screenshots aus <span class="SpellE">Firefox</span> heraus im Vergleich. Ich selbst nutze das Add-On <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5648/"><span class="SpellE">FireShot</span></a>, das hier nicht mit zum Vergleich herangezogen wurde.</span></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:" lang="EN-US"><a href="http://www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.html">Periodic<br />
Table of Visualization Methods</a></span></td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Mein Lieblingstool. Ganz in Anlehnung an das Periodensystem der Elemente, finden sich hier für eine Reihe von<br />
darzustellenden Anwendungsfällen schöne Ideen zur Visualisierung.</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:" lang="EN-US"><a href="http://elevatorlady.ca/">Aurora Latex <span class="SpellE">Formeleditor</span></a></span></p>
<p><a href="http://elevatorlady.ca/"><span class="SpellE">für</span> <span class="SpellE">Powerpoint</span> und <span class="SpellE">ander</span> Office <span class="SpellE">Produkte</span> </a></td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Wer regelmäßig mathematische Zeichen in Powerpoint<br />
Präsentationen und anderen Office-Programmen benötigt, dem sei dieser praktische Latexformeleditor empfohlen. Es gibt eine 30 Tage <span class="SpellE">Trialversion</span> und die kommerzielle Version kostet 45<br />
US-Dollar.</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 97.55pt;border-right: 1pt solid #bfbfbf" width="130" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:   normal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:" lang="EN-US"><a href="http://www.ispringsolutions.com/free_powerpoint_to_flash_converter.html">Tool zum Umwandeln von Powerpoints in Flash Videos<br />
</a></span></td>
<td style="padding: 0cm 5.4pt;width: 326.05pt" width="435" valign="top"><span style="font-size:10.0pt;font-family:">Mit der kostenlosen Version von iSpring können Sie Ihre Powerpoint Dateien in Flash Videos (swf) umwandeln, um sie dann beispielsweise auf youtube bereitzustellen.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studie: Wie agiles Projektmanagement funktionierende Teams formt</title>
		<link>http://www.besser20.de/studie-wie-agiles-projektmanagement-funktionierende-teams-formt/1207/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/studie-wie-agiles-projektmanagement-funktionierende-teams-formt/1207/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Lindenhahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[projektmanagement2.0]]></category>
		<category><![CDATA[scrum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.besser20.de/?p=1207</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Agiles Projektmanagement oder doch lieber den alt bewährten Weg? Diese Frage wird intensiv in der IT-Community diskutiert – dabei geht es oftmals vor allem um agile Methoden wie z.B. Scrum oder agile Praktiken wie beispielsweise Collective Code Ownership und Stand-Up-Meetings.</p>
<p>Was bringt agil? – hier zeigen wir, dass Agilität einen positiven Effekt auf die so wichtige Teamentwicklung in Projekten hat. Basis für diese Aussage ist einer Untersuchung von 190 Softwareentwicklungsprojekten, welche ich im Rahmen meiner Diplomarbeit, in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.pentaeder.de">Eberhard Huber</a> durchgeführt habe.</p>
<p><strong>Von der Gruppe zum Team</strong></p>
<p>Menschen, die in einem Projekt zusammen arbeiten, bilden zwar immer eine Gruppe, aber nicht zwangsläufig auch ein Team. Warum diese Unterscheidung?</p>
<p>Am Anfang eines Projektes erfolgt zunächst die Zusammenstellung eine Projektgruppe. Um von einer Gruppe oder auch von „echter“ Gruppenarbeit zu sprechen, gibt es z. B. folgende Bedingungen:<span id="more-1207"></span></p>
<ul>
<li>Die Gruppe muss aus mindestens 3 Personen bestehen, hat einen gemeinsamen Arbeitsauftrag und verfolgt dementsprechend ein gemeinsames Ziel.</li>
<li>Die Zusammenarbeit erstreckt sich über einen längeren Zeitraum. Dies ist unerlässlich, damit sich soziale Strukturen entwickeln können.</li>
<li>Das Gruppenklima ist  zu Beginn durch ein (schwaches) Wir-Gefühl geprägt.</li>
</ul>
<p>Diese sehr allgemein gehaltenen Gruppenmerkmale sagen aber noch nichts über die Leistungsfähigkeit der Gruppe aus. Auch wenn beispielsweise ein schwaches Wir-Gefühl vorhanden ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass die Gruppenarbeit sehr ineffizient ist, da sich z.B. nicht alle Gruppenmitglieder aktiv an der Zusammenarbeit beteiligen oder auch eigene persönliche Ziele verfolgen. Ein Team dagegen zeichnet sich durch folgende Faktoren aus: harmonische Zusammenarbeit, stark ausgeprägtes Wir-Gefühl (Teamspirit), eine gemeinsame Vision (die persönlichen Ziele werden dem Primärziel untergeordnet), gegenseitige Motivation und Unterstützung, Fähigkeit zur Selbstorganisation und gemeinsame Problemlösungen. Ein Team ist in der Lage, ohne explizite Anweisungen, Entscheidungen im Sinne des Projektzieles zu treffen und das vor allem auch in Krisensituationen. Francis/Young definieren den Teambegriff wie folgt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">„Ein Team ist eine aktive Gruppe von Menschen, die sich auf ein gemeinsames Ziel verpflichtet haben, harmonisch zusammenarbeiten, Freude an der Arbeit haben und hervorragende Leistungen bringen.“</p>
</blockquote>
<p>Die Teammerkmale sind aber nicht einfach so vorhanden, sondern entwickeln sich erst im Laufe der Zusammenarbeit. Im besten Fall entwickelt sich eine Gruppe, im Zuge eines sogenannten Teamentwicklungsprozesses, zu einem echten Hochleistungsteam.</p>
<p>Gibt es aber einen messbaren Zusammenhang zwischen der Teamentwicklung, den daraus resultierenden Teammerkmalen und dem Projekterfolg? Die durchgeführte Untersuchung von 190 Softwareentwicklungsprojekten im Rahmen einer Online-Umfrage zeigt, dass die Erfolgsquote von Teams fünfmal höher als die von Gruppen mit schlecht-ausgeprägten Teammerkmalen ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1208" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/Blog_Artikel_Abb01.jpg" alt="Blog_Artikel_Abb01" width="596" height="384" /></p>
<p><em>Erfolgsquote von Gruppen und Teams – Berechnung Mittelwert der abgefragten Teammerkmale</em></p>
<p>Um einen Zusammenhang zwischen der Teamqualität (Ausprägung der Teammerkmale) und dem Projekterfolg zu ermitteln, wurden insgesamt 16 ausgewählte Teammerkmale erhoben, mit denen sich die Qualität des Projektteams feststellen lässt. Eine starke Ausprägung dieser Teammerkmale ist ein Indikator dafür, dass sich die Projektgruppe konstruktiv zu einem Team entwickelt hat – hierzu wurde jeweils für die erfolgreichen, eingeschränkt erfolgreichen und nicht erfolgreichen Projekte ein Mittelwert der einzelnen Teammerkmale ermittelt. Projekte mit stark ausgeprägten Teammerkmalen werden im grünen Bereich, schlecht funktionierende Gruppen im roten Bereich, des Netzdiagramms repräsentiert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1209" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/Blog_Artikel_Abb02.jpg" alt="Blog_Artikel_Abb02" width="592" height="463" /></p>
<p><em>Ausprägung Teammerkmale – Projekterfolg</em></p>
<p>Die zentrale Aussage ist: Erfolgreiche Projekte zeichnen sich offensichtlich durch gute Teams aus. Hier stellt sich jetzt nun die Frage, was zuerst da war – der Projekterfolg oder die ausgeprägten Teammerkmale? In Hinblick auf Projekterfolg und Teamqualität lauten die möglichen Antworten wie folgt:</p>
<ul>
<li>Eine konstruktive Teamentwicklung lässt aus einer Gruppe ein echtes Hochleistungsteam entstehen und ermöglicht somit den Projekterfolg.</li>
<li>Die Teamentwicklung im Verlaufe des Projektes wird durch den sich anbahnenden Projekterfolg befördert</li>
</ul>
<p>Die Antwort ist also „sowohl als auch“ – die  gegenseitige Wechselwirkung der Teamentwicklung mit dem sich anbahnenden Projekterfolg ist sicher vorhanden – trotzdem lässt sich folgendes Zwischenfazit formulieren:</p>
<p><strong>Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Erfolgsaussichten eines Projekts mit einem Team höher sind als mit einer schlecht funktionierenden Gruppe. </strong></p>
<p><strong>Was hat das aber nun mit agilen Vorgehensweisen zu tun? </strong></p>
<p>Agile Methoden und Praktiken fokussieren unter anderem den einzelnen Projektmitarbeiter, das Teams als solches und schließlich den Teamentwicklungsprozess. Beispielsweise fördert die Anwendung von Retrospektiven den Lessons Learned Prozess während des Projektes und auch den Mut, Änderungen am Prozess voran zu treiben. Durch tägliche Treffen (z.B. Stand-Up-Meetings oder Daily Scrum Meetings) wird die Möglichkeit zur direkten Kommunikation und zum Informationsaustausch geschaffen.</p>
<p>Die Umfrage-Teilnehmer sollten aufgrund ihrer Erfahrungen einschätzen, inwieweit (agile) Praktiken ausgewählte Teammerkmale beeinflusst hatten. Zusammenfassend kann festgehalten werden: Alle sieben untersuchten Praktiken wurden in Bezug auf deren Einfluss auf die Teammerkmale überwiegend als förderlich eingestuft. Die Praktiken wirken dementsprechend positiv auf den Teamentwicklungsprozess und somit indirekt auf den Projekterfolg.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1210" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/Blog_Artikel_Abb03.jpg" alt="Blog_Artikel_Abb03" width="600" height="361" /></p>
<p><em>Einfluss Praktiken und Teammerkmale (Grüne Hervorhebung wenn mehr als 80% der Probanden die Praktik als förderlich eingestuft haben)<br />
</em></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Nicht jede Gruppe ist auch gleichzeitig ein Team und ein Team ist keine Selbstverständlichkeit sondern vielmehr ein Resultat von „teamorientierten“ Projektmanagement. Hierbei können die agilen Praktiken unterstützen, indem diese auf den Teamentwicklungsprozess und den daraus resultierenden Teammerkmale (Teamqualität) förderlich wirken. Insbesondere bei Teamgrößen von vier bis acht Personen scheint die Teamqualität ein entscheidender Erfolgsfaktor zu sein.</p>
<p>Bei weiterem Interesse bzgl. der Teamentwicklung: ein umfangreicherer Ergebnisbericht findet sich in der Fachzeitschrift OBJEKTspektrum,(Online-Artikel: <a href="http://www.sigs-datacom.de/fileadmin/user_upload/zeitschriften/os/2010/02/huber_lindenhahn_OS_02_10.pdf">Teamwork: Warum Projektteams erfolgreicher sind als Projektgruppen</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Empfehlungen für erfolgreiche Webinare</title>
		<link>http://www.besser20.de/empfehlungen-fur-erfolgreiche-webinare/1171/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 11:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf-Jost Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[PM-Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[webinar web20 seminar elearning aschewolke]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es war Freitag, der 16. April 2010. Eigentlich wollte ich morgens nach Frankfurt fliegen, um ein Seminar bei einem Kunden zu halten, doch dann hat mir die Aschewolke einen Strich durch die Rechnung gemacht: alle Flüge waren abgesagt und an Mietwagen oder Bahn war gar nicht mehr zu denken. Kurzerhand haben wir uns dann dazu entschlossen, das Seminar online durchzuführen. Dies war zwar zu Beginn ungewohnt für einige Beteiligte, brachte aber denselben Erfolg wie das ursprünglich angedachte Präsenzseminar.</p>
<p style="text-align: left;">Ein per Internetbrowser durchgeführtes Seminar nennt man Webinar und kann auch ohne Aschewolke eine gute Alternative zum kostenintensiven Vor-Ort-Termin sein. Trotz des fehlenden „Live-Gefühls“ verschafft  ein Webinar mitunter Chancen, die ein Seminar nicht bietet. Jedoch sind einige wesentliche Punkte zu beachten, um es erfolgreich durchzuführen.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-1171"></span><br />
<strong>1. Die Vorbereitung</strong><br />
Zunächst muss man gründlich prüfen, ob das Thema und die Zuhörerschaft geeignet sind für diese innovative Form der Präsentation. Tiefgreifende technische Erörterungen sind vielleicht weniger sinnvoll als themenorientierte Inhalte wie zum Beispiel eine Präsentation zum Thema  <a title="Webinarfolien auf Slideshare" href="http://www.slideshare.net/TSystemsMMS/tsystems-multimedia-solutions-webinar-intranet-20">Intranet 2.0</a>. Neben der inhaltlichen Vorbereitung (siehe Punkt 2) kann man im Vergleich zu herkömmlichen Seminaren die Möglichkeiten des Internets voll ausnutzen. Der Termin sollte online nebst Anmeldemöglichkeit publiziert werden. Netzwerke wie Xing oder facebook bieten dafür einfache Funktionen an. Dort können inhaltliche und administrative Punkte sowie technische Details wie Zugangsdaten usw. dauerhaft zugänglich gemacht werden. Ein weiterer Vorteil ist, das der Dozent bereits im Vorfeld an den Profilen sehen kann, wer teilnehmen wird und daraus wichtige Ableitungen für den Seminarinhalt machen kann. Noch einen Schritt weiter geht derjenige, der den angemeldeten Teilnehmern bereits Fragen stellt, um noch genauer auf die Wünsche des Auditoriums eingehen zu können. Webinare haben den Charme, nicht auf eine räumlich bedingte Teilnehmerzahl begrenzt zu sein. Durch das Termin-Management zum Beispiel bei Xing, erfahren alle direkten Kontakte des Teilnehmers von seiner Absicht, dem Webinar beizuwohnen und entscheiden sich unter Umständen auch dazu. Wenn man das Webinar samt Audiospur aufzeichnet, kann dieses Video denjenigen dienen,  die noch kurzfristig abgesagt haben und kann darüber hinaus zur Weiterverbreitung im Netz auf youtube &amp; Co verwendet werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>2. Der Inhalt</strong><br />
Bei der Auswahl der Inhalte muss man noch viel mehr als bei Präsenzterminen darauf achten, möglichst unterhaltsame und abwechslungsreiche Medien zu gebrauchen. Es fehlt der Blick in den Saal, in die Augen der Zuhörer um festzustellen, ob man gerade begeistert oder Garant für einen gesunden 30-Minutenschlaf ist. Eine Möglichkeit ist es, möglichst viele bewegte Elemente zu verwenden. Zum Beispiel ist es angenehmer, eine reale Webseite zu sehen als nur einen verpixelten Screenshot. Auch das web2.0 bietet hier viele Möglichkeiten, indem man ad hoc Umfragen einbindet und so die Interaktion zwischen Dozenten und Teilnehmern erhöht. Webinare sollten nicht länger als 30 bis maximal 45 Minuten dauern und vor allem geplante Phasen der Diskussion enthalten. Bei längeren Terminen sollte man spätestens nach der Hälfte eine kurze Pause für Fragen einlegen, um zum einen dem Dozenten eine Verschnaufpause zu geben und zum anderen den Teilnehmern die Chance für Fragen zu ermöglichen.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_1198" class="wp-caption   aligncenter" style="width: 466px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.flickr.com/photos/clipartkid/4661547752/"><img class="size-full wp-image-1198" title="webinar" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/webinar.jpg" alt="via Flickr - theclipartkid" width="456" height="346" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">via Flickr &#8211; theclipartkid</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;"><strong>3. Die Technik</strong><br />
Auch wenn einige Dozenten mit der Inbetriebnahme eines Notebooks samt Videobeamer bereits teilweise überfordert sind, sind die technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen an ein Webinar um ein vielfaches höher als die eines Präsenztermins. Eine kurze Generalprobe mit Kollegen ist unverzichtbar, um die folgenden Punkte sicherzustellen:</p>
<ul>
<li> Sind die Einwahldaten korrekt, können sich auch ausländische Zuhörer einwählen?</li>
<li> Sind die Auflösung des Bildschirms und die Tonqualität ausreichend?</li>
<li> Kann ich die Teilnehmer stumm schalten?</li>
<li> Funktioniert die Aufzeichnung?</li>
<li> Läuft der Reserverrechner im Falle eines unerwarteten Systemabsturzes (bluescreen)?</li>
<li> Sind die Umgebungsgeräusche gering genug oder muss man einen separaten Raum benutzen?</li>
<li> Sind alle Programme ausgestellt, die automatisch Nachrichten auf dem Desktop einblenden könnten (Outlook, Skype, ICQ, …)?</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>4. Während des Webinars</strong><br />
Wie bereits erwähnt, kann es Ihnen im Webinar so vor kommen, als würden Sie lediglich mit der Wand sprechen, was nicht besonders motivierend ist. Wesentlich angenehmer ist es, den Termin zusammen mit einer Kollegin oder einem Kollegen durchzuführen. Der Assistent kann mehrere Rollen gleichzeitig ausfüllen: Zum einen hält er dem Dozenten den Rücken frei, indem er zum Beispiel die eingehenden Mitteilungen im Chat bereits vor sortiert und wichtige Fragen ganz einfach per Zettel weitergeben kann. Des weiteren kann er aber auch inhaltliches Feedback geben, da er ja auch ein Teilnehmer des Webinars ist. Im Falle eines technischen Problems sorgt er für die Wiederherstellung, während der Redner die Teilnehmer auf der Tonspur weiter bedienen kann. Bei den meisten Techniken für Webinare gibt es zwischen dem Audio- und Videosignal eine Zeitverzögerung, die zum Teil bis zu 5 Sekunden beträgt. Ein Blick auf den Bildschirm des Assistenten gibt diesbezüglich Sicherheit, gerade im Bezug auf die Sprechgeschwindigkeit.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
5. Die Nachbereitung</strong><br />
Es ist üblich, dass die Webinarteilnehmer nachträglich die Präsentation zum Beispiel als pdf zugesandt bekommen. Diese Gelegenheit kann sehr gut dazu genutzt  werden, sich für die Aufmerksamkeit zu bedanken und auch auf eventuell bereits geplante nächste Termine hinzuweisen. Selbstverständlich kann die E-Mail auch nochmal zum Feedback sammeln genutzt werden. Ein Verweis auf die oben erwähnten Seiten im web dient dazu, um auch nach dem Webinar den Teilnehmern noch eine exklusive Diskussionsplattform zu bieten. Beispielsweise können bestimmte Themen des Vortrages dort nochmal bewerten werden und für das interessanteste kann ein separater Termin in Aussicht gestellt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn auch Sie schon mal Erfahrungen mit Webinaren gemacht haben, freuen wir uns über weitere Anregungen in den Kommentaren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versicherung 2.0 – wo liegen die Potentiale von Web 2.0 für Versicherungen?</title>
		<link>http://www.besser20.de/versicherung-2-0-%e2%80%93-wo-liegen-die-potentiale-von-web-2-0-fur-versicherungen/1152/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.besser20.de/?p=1152</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele andere Branchen, fragen sich natürlich auch die Versicherungen, was das Web 2.0 für Ihr Geschäftsmodell bedeutet. Ich durfte zu diesem Thema vor einiger Zeit beim <a href="http://www.versicherungsforen.net/fs/vfl/de/index.jsp">Versicherungsforum Leipzig </a>vor einer Gruppe von ca. 25 Versicherern sprechen und rege diskutieren. Ergebnisse dieser Diskussion will ich hier im Folgenden mit darstellen und verwenden.</p>
<p>Interessant wird die Betrachtung durch ein Spannungsfeld, das zwischen Versicherern, Ihren Kunden und den entweder abhängigen oder freien Maklern entsteht.  In der Überlappung dieser drei Elemente entstehen eine Reihe von Schnittpunkten und Flächen und es liegt die Frage nahe, ob und wie Web 2.0 in den einzelnen Flächen eine Rolle spielen könnte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1153" title="versicherung20" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/versicherung20.png" alt="versicherung20" width="466" height="409" /></p>
<p>Ich habe dieses Bild auch am Anfang meines Workshops aufgelegt und danach die 25 Teilnehmer gebeten, drei Punkte auf diejenigen Flächen zu verteilen, die Ihrer Meinung nach die höchste Relevanz im Bereich  Web 2.0 besitzen. (ca 25% der Gruppe waren Direktversicherer, der Rest arbeitet mit Maklern zusammen) Das Ergebnis sah folgendermaßen aus:<span id="more-1152"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1154" title="versicherung" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/versicherung.jpg" alt="versicherung" width="540" height="456" /></p>
<p>Wir sind die Felder dann einzeln durchgegangen, um Potentiale und Erwartungen zu diskutieren.  Die wichtigsten Aussagen:</p>
<p><strong>1: Versicherung / Kunde</strong></p>
<p>Neben den allgemeingültigen Social Media Themen (Monitoring, Kunden zuhören, selbst bei Twitter etc aktiv werden,…) ist bei Versicherungen vor allem relevant, daß sie als Marke und Produkt nicht gerade im Zentrum des Interesses von Communitys stehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1155" title="branchen_buzz" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/branchen_buzz.jpg" alt="branchen_buzz" width="374" height="226" /></p>
<p> <em>Der </em><a href="http://www.ethority.de/weblog/2009/09/03/social-media-kompass-wir-helfen-bei-der-orientierung/"><em>Buzz Faktor </em></a><em>ist bei Versicherungen überschaubar.</em></p>
<blockquote><p>&#8220;The key with boring brands is to get people talking about their problems, since they won’t talk about your brand.” </p></blockquote>
<p>Das ist der Kern der Strategie,  die Josh Bernoff  für Marken mit geringerem Buzz Faktor empfiehlt – die Versicherer verzeihen ihm hoffentlich den etwas uncharmanten Titel: <a href="http://forrester.typepad.com/groundswell/2009/05/social-strategy-for-exciting-and-boring-brands.html">Social Strategy for Exciting (and Boring) Brands</a>.</p>
<p>Ein wichtiges Thema in der Schnittmenge 1 ist zusätzlich das mobile Angebot von Versicherern.  Die <a href="http://versicherungzweinull.wordpress.com/2010/04/08/iphone-apps-und-versicherungen/">Präferenzen der Kunden </a>scheinen sich hier aktuell vor allem im Bereich Notruf / Unfall- / Pannenhelfer Apps zu bewegen, also eher Dinge die helfen, wenn der Schaden eingetreten ist.</p>
<p><strong>2: Kunde / Kunde</strong></p>
<p>Eine Direktversicherung in der Runde hat Kundenbewertung für die eigenen Angebote freigeschaltet und damit positive Erfahrungen gemacht. Die Überraschung war, dass die Kunden eher sehr positiv bewertet haben.</p>
<p><strong>3: Kunde / Makler</strong></p>
<p>Sehr spannendes Feld, denn: Junge Menschen „verwalten“ und pflegen ihre Beziehungen zu einem großen Teil online. Wer mit dieser Zielgruppe ins Gespräch (Geschäft) kommen will, muss sich dem anpassen. Wo sonst bekommt man Neuigkeiten aus den Lebensumständen seiner Kunden so aktuell und einfach geliefert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1167" title="AFI" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/AFI.png" alt="AFI" width="594" height="411" /></p>
<p><em>Beispiel American Family Insurance</em></p>
<p>Vorsicht: Der Auftritt und das Verhalten der Versicherungsmakler in Sozialen Netzwerken sollten einheitlichen Standards folgen (Fehler nicht doppelt machen, Best Practises nutzen, keine Social Media Alleingänge von einzelnen Maklern). Versicherungen mit Maklernetzwerk sind klar im Vorteil gegenüber Direktversicherungen, denn gute Beziehungen in Sozialen Netzwerken lassen sich wesentlich leichter auf Basis einer persönlichen Beziehung etablieren.</p>
<p> <strong>4: Makler unter sich</strong></p>
<p>Es gibt den Austausch bereits und aus der Gruppe kam wenig Bedarf und Interesse der Versicherer das weiter zu fördern.</p>
<p><strong>5: Unternehmen / Makler</strong></p>
<p>Web 2.0 Anwendungen sind hier sehr spannend für eine bessere Kommunikation mit den Maklern.  Makler könnten wesentlich intensiver mit einbezogen werden. Z.B. bei der Entwicklung von Produkten und Marketingkampagnen .</p>
<p><strong>6: Im Unternehmen</strong></p>
<p>Hier kommen die klassischen Enterprise 2.0 / Intranet 2.0 Themen zum Tragen. Versicherungen beschäftigen sehr viele Wissensarbeiter und haben in diesem Bereich sehr viel Potential.  </p>
<p><strong>7: Alles (die Mitte)</strong></p>
<p>Hier wurden viele Punkte geklebt, danach konnte sich aber keiner so richtig auf einen Anwendungsfall festlegen.</p>
<p>Alles in allem bieten die Punkte 1,3,5 und 6 viel Potential und konkrete Ansatzpunkte. Nicht hier berücksichtigt, aber ebenfalls spannend ist das Thema Recruiting, sowohl von internen Mitarbeitern, als auch von Maklernachwuchs über Social Media Kanäle.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SharePoints kleiner Bruder: Projektmanagement mit SharePoint Foundation 2010</title>
		<link>http://www.besser20.de/sharepoints-kleiner-bruder-projektmanagement-mit-sharepoint-foundation-2010/1115/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi Kirchner und Ulf-Jost Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft SharePoint 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint Foundation 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Windows SharePoint Services 3.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 12.05.2010, wird die 2010er Version von Microsoft SharePoint Server offiziell veröffentlicht (<a href="http://sharepoint.microsoft.com/businessproductivity/proof/pages/2010-launch-events.aspx#fbid=Y0hfLeYeQ56" target="_blank">Launch Event</a>). Gerade in der Kombination mit Office 2010, welches ebenfalls heute gelauncht wird, bringt der Softwaregigant aus Redmond ein mächtiges Werkzeug für zeitgemäße Kollaboration auf den Markt (siehe unsere Bewertung auf <a title="Bewertung auf socialsoftwarematrix.org" href="http://socialsoftwarematrix.org/microsoft-office-sharepoint-server/" target="_self">socialsoftwarematrix.org</a>).</p>
<p><strong>Zu erwachsen für den Anfang</strong><br />
Mächtig bedeutet jedoch auch, dass eine Investition in den SharePoint Server 2010 mit nicht ganz unerheblichen Investitionskosten verbunden ist. Für alle, deren Anforderungen an eine Online-Kollaborationsplattform zunächst noch überschaubar sind, lohnt sich ein Blick auf den weniger bekannten kleinen Bruder des SharePoint Servers, die ab der Version 2010 sogenannte SharePoint Foundation 2010 (Nachfolger der WSS 3.0). Die Foundation ist nämlich Bestandteil des Microsoft Servers 2008 und kann somit mit den vorhandenen Serverlizenzen kostenfrei genutzt werden.</p>
<p><span id="more-1115"></span></p>
<p><strong>Mögliches Szenario</strong><br />
Am Beispiel eines verteilt arbeitenden Projektteams bestehend aus Marketing Manager, Sales Manager, Führungskräfte und Assistenten, zeigen wir im Folgenden, was für die Vorbereitung einer Messeteilnahme mit der SharePoint Foundation 2010 realisiert werden kann, um online zusammenzuarbeiten und den Projektfortschritt transparent dem Management und Mitarbeitern zu visualisieren.</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Foundation</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li><a title="Kalender" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/kalender.JPG" target="_blank">Kalender mit einfach anpassbaren Ansichten</a></li>
<li><a title="Dokumentenmanagement" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/dms.JPG" target="_blank">Dokumentenmanagement: Ablage von Dateien</a></li>
<li><a title="Content Management" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/cms.JPG" target="_blank">einfache Content-Management-Funktionalitäten</a></li>
<li><a title="Listen" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/listen.JPG" target="_blank">individuelle Liste, z.B. für Kontakte</a></li>
<li><a title="Diskussion" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/diskussion.JPG" target="_blank">Diskussion</a></li>
<li><a title="Aufgaben" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/startseite.JPG" target="_blank">Aufgabenverteilung</a></li>
<li>einfacher Drei-Stufen-Workflow z.B. für Aufgabenzuweisungen und Monitoring des Bearbeitungsstatus</li>
<li>Ribbon Bar: aus Office 2007 bekannte Oberfläche zum Editieren von Artikeln und Seiten</li>
</ul>
<p>Wer darüber hinaus erweiterte Funktionen insbesondere bezüglich integrierter Fachanwendungen, umfassenderer Suche und komplexer Reportings nutzen möchte, kommt allerdings nicht am Server-Produkt vorbei:</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Server</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li>Enterprise Wiki mit Co-Authoring, Page Rating, Categories, schnelles Editieren</li>
<li><span>Intelligente, übergreifende Suche (teilweise  durch zusätzliche Integration mit FAST-Technologie) mit Sortierfunktionalitäten,  Ranking, visuelle Darstellung (Thumbnail, Preview) von z.T. personalisierten  Suchergebnissen</span></li>
<li>MySite (Aufbau eines firmeninternen Social Networks)</li>
<li>Formulare</li>
<li>Integration von Fachanwendungen, z.B. ERP-Daten</li>
<li>Dashboards</li>
<li>Tiefenintegration von MS Excel und Access</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der kleine Bruder des neuen SharePoint Servers 2010 bietet eine kostengünstige Möglichkeit, ein modernes Intranet zu etablieren und kann dank der Upgradefähigkeit auf den großen Bruder mit den Anforderungen wachsen. Gerade für Anwendungsfälle wie oben beispielhaft beschrieben, ist es eine empfehlenswerte Variante, da die Einführung von neuer Software auch immer ein Umdenken bei den Nutzern erfordert. Somit kann bei überschaubaren Investitionskosten eine Art Pilotteam erste Erfahrungen sammeln und deren Projektmitglieder im günstigsten Fall als spätere wichtige Multiplikatoren bei einer unternehmensweiten Einführung dienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.besser20.de/sharepoints-kleiner-bruder-projektmanagement-mit-sharepoint-foundation-2010/1115/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Intranetkultur = Internetkultur oder: Wenn Knigge ein Intranet genutzt hätte…</title>
		<link>http://www.besser20.de/intranetkultur-internetkultur-oder-wenn-knigge-ein-intranet-genutzt-hatte%e2%80%a6/1092/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/intranetkultur-internetkultur-oder-wenn-knigge-ein-intranet-genutzt-hatte%e2%80%a6/1092/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 15:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.besser20.de/?p=1092</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…hätte er Groß- und Kleinschreibung beachtet? Hätte er seine Texte nach dem Verfassen nochmals Korrektur gelesen? Hätte er Beiträge mit Fehlern ignoriert oder darüber hinweggesehen? Ein Standpunkt zum Schreibstil im Intranet.</p>
<h3>Rechtschreibfehler und ihre Auswirkungen</h3>
<p>Als ich heute Morgen meinen Wochenbericht in unserem Intranet veröffentlichen wollte, sind mir bei der Texteingabe einige Fehler unterlaufen, die ich beim Korrekturlesen allerdings noch behoben habe. Statt diese Unkonzentriertheiten einfach auf die recht frühe Uhrzeit zu schieben, habe ich mir mal Gedanken über den Schreibstil im Intranet gemacht.</p>
<p>Bei der Suche nach häufig gemachten Fehlern (Frequently made mistakes [FMM]) bin ich durch Suche nach dem Begriff „P<strong>or</strong>jekt“ immerhin auf folgende Treffer gestoßen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1094" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/folie1.png" alt="folie1" width="585" height="302" /></p>
<p>Klar, Fehler in unserer täglichen Arbeit können passieren, gerade Rechtschreibfehler scheinen im Vergleich zu Fehlern bspw. eines Chirurgen total banal. Was bedeutet aber ein Rechtschreibfehler für das Intranet? Nun, an erster Stelle einmal, dass die Suche nach dem korrekten Begriff <strong>„Projekt“</strong> wohl nicht diese – womöglich sehr hilfreichen – Treffer angezeigt hätte. Also nehmen die geistigen Ergüsse der Autoren nicht Teil am Wissensmanagement und enthalten den Intranetbenutzern trotz aller guten Absichten vielleicht entscheidendes Wissen vor. Ein finaler Rechtschreibkorrekturblick auf die verfassten Zeilen bietet sich also schon aus reinen Nutzengründen an.</p>
<h3>GROß oder klein?</h3>
<p><span id="more-1092"></span>Groß- und Kleinschreibung verliert im Internet scheinbar immer mehr an Bedeutung. Kaum ein Kommentar auf Facebook beispielsweise beachtet diese Rechtschreibregel, die jeder handelsübliche Duden schon auf seinen ersten Seiten beschreibt. Und warum? Nun, ich erkläre es mir mit dem Dialog, der eben jetzt nicht mehr face-to-face stattfindet, sondern facebook-to-facebook oder irgendwo anders im Netz. Hätte mir früher ein Freund ein Bild seines neuen Autos in 9&#215;13 Hochglanz gezeigt, hätte ich wohl auch nicht gesagt „Sehr schön. Das ist aber ein für das Auge sehr angenehmes Fahrzeug, das Du da jetzt Dein Eigen nennen kannst.“ Die Reaktion auf seinen Neukauf hätte wohl eher so „Coole Karre haste da.“ Und nun kommentiere ich seinen Facebook-Bildupload „coole karre haste da“.</p>
<p>Im Intranet wird der Fall eines Postings zur Fahrzeugneuanschaffung wohl trotz aller „social“ Bewegungen nur selten eintreten, häufiger werden arbeitsthemenrelevante Beiträge von Mitarbeitern oder beispielsweise die Quartalszahlen kommentiert. Ziehen wir wieder den Vergleich zur Praxis. Mein Steuerberater würde wohl die Einreichung meiner Quittungen des vergangenen Jahres mit sachlichem Nachdruck telefonisch einfordern und nicht anrufen und fragen „Wo bleibt’n das Zeug?“.</p>
<p>Die Kernbotschaft also lautet: trotz aller Offenheit und Funktionen, die wir heute aus dem Internet gewöhnt sind, ein respektvolles Miteinander sollte auch im Social Intranet herrschen. Und – das Beherrschen eines flinken Computerschreibstils nicht einmal vorausgesetzt – ist die Berührung der Shift-Taste mit dem kleinen Finger der linken Hand wohl von übersichtlich hohem Aufwand.</p>
<h3>Intranetkultur = Internetkultur?</h3>
<p>Dass es ausreicht, wenn der erste und der letzte Buchstabe eines Wortes an ihrer vorgesehenen Position stehen, die Buchstaben dazwischen hingegen in völlig wirrer Weise aufgeführt werden können, wissen wir spätestens seit uns folgender Text zu schon zu 1.0 Zeiten von Kollegen per Mail zugesandt wurde.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1095" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/folie2.png" alt="folie2" width="467" height="163" /></p>
<p>Allerdings soll das Intranet uns das Zusammenarbeiten und das Auffinden von Wissen erleichtern, und trotz der verblüffenden Glaubhaftigkeit der Aussage des oben angezeigten Buchstabenwirrwarrs, ist das doch nicht als Instrument der Kollaboration zu verstehen.</p>
<p>Gepflogenheiten, die wir aus dem Internet kennen und derer wir uns gern im Umgang mit unseren sozialen Netzwerken bedienen, sollten nur dann verwendet werden, wenn es tatsächlich informell zugeht. Die Veröffentlichung von Quartalszahlen durch die Geschäftsführung in deren Blog gehört ganz sicher nicht unter die Überschrift „informell“ und sollte dementsprechend behandelt werden.</p>
<p>Wichtig ist bei der Kommunikation im Intranet so formell wie nötig und so informell wie möglich zu sein. Die Kunst ist die Balance zwischen hochoffizieller Bekanntmachung und dem entspannten Gespräch in der virtuellen Kaffeeküche, ohne dabei an Authentizität zu verlieren. Denn dass ein Beitrag im Intranet lieber authentisch sein sollte als „aufpoliert“, finden 65% der Teilnehmer an einer Umfrage zum Thema „Zukünftig wichtige Maßnahmen in der internen Kommunikation.“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1096" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/folie3.png" alt="folie3" width="588" height="441" /></p>
<p><em>Die komplette Studie findet sich hier:</em> <a href="http://www.zerfass.de/ecm/ECM2009-Charts.htm">http://www.zerfass.de/ecm/ECM2009-Charts.htm</a></p>
<h3>Schreibkultur im Intranet  - die wichtigsten Punkte:</h3>
<ul>
<li>Rechtschreibfehler vermeiden und Beiträge vor deren Veröffentlichung lieber einmal zu viel lesen</li>
<li>Bei wichtigen Beiträgen am Vier-Augen-Prinzip festhalten und schon dabei vom Wissen anderer profitieren</li>
<li>Artikel „Suche-freundlich“ aufbereiten, also vor allem bei themenrelevanten Begriffen auf eine saubere Rechtschreibung achten</li>
<li>Beim Tagging unbedingt auf die Korrektheit der Rechtschreibung achten, da sonst „Tagleichen“ produziert werden.</li>
<li>Die Beachtung von Groß- und Kleinschreibung unterstreicht die Bedeutung Ihres Postings, kleingeschriebene Substantive oder gar Namen gelten für das Auge des Lesers als informell und stufen den Inhalt womöglich automatisch ab.</li>
<li>Satzzeichen setzen, wo sie hingehören. Es erleichtert das Lesen und kann im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheiden („Die Gefangenen hängen nicht, laufen lassen.“ vs. „Die Gefangenen hängen, nicht laufen lassen“)</li>
<li>Authentisch bleiben! Es darf gern transparent werden, dass hinter einem Text ein Mensch mit all seinen Besonderheiten steht. Kein Mensch liest gern rundgeschliffene und seelenlose Texte.</li>
<li>Offline-Inhalte nicht 1:1 ins Intranet kopieren, sondern um multimediale Inhalte anreichern, die dem Leser den Beitrag zum „Erlebnis“ werden lassen.</li>
</ul>
<p>Ein Intranet 2.0 will aus möglichst vielen Mitarbeitern Autoren machen. Nur dann wird es lebendig und spannend und zu einem Zentrum des Wissensaustausches. Nicht in jedem schlummert ein Goethe, es gilt jedoch die Grenze zwischen &#8220;authentisch&#8221; und  &#8221;nachlässig&#8221; zu finden und nicht zu überschreiten. Schon die Beachtung weniger Punkte kann zu einer angenehmen und vor allem produktiven Schreibkultur im Intranet beitragen.</p>
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