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	<title>Besser 2.0 &#187; wissensmanagement</title>
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		<title>Schwimmen nicht filtern &#8211; Vom Umgang mit der Informationsflut</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 09:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[wissensmanagement]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://carta.info/24656/schwimmen-nicht-filtern-peter-kruse-im-interview/">Interview</a> mit vielen Aha-Effekten. Das ist kein Wunder, denn der Befragte heißt Peter Kruse und ist das gefühlte Zentrum der Weisheit wenn es um die aktuellen netzwerkzentrierten Entwicklungen des Internets geht.  Ein großer Teil des Interviews dreht sich um den Umgang mit der beständig steigenden Informationsflut und den Umgang mit dieser. Eine der wichtigsten Aussagen zum konkreten Umgang mit vielen Informationen ist für mich diese:</p>
<blockquote><p>Kruse: Schwimmen, nicht filtern. <strong>Dann spürt man die Strömung, die Dynamik der Welt.</strong> Wenn jemand anfängt zu twittern, frag ich mich immer: nutzt er Twitter als PR-Instrument, will er kontrollieren oder will er wirklich mitschwimmen, möchte er Teil dieser Dynamik werden? Es geht darum, angekoppelt zu sein, es geht um die Lust an der Unkalkulierbarkeit. Es ist eine Form zu leben, anstrengend aber anregend – eine Bereicherung. Wer „Herr oder Frau der Lage“ bleiben will, für den ist das Internet inzwischen ein sehr unangenehmes Medium. Wer einen Ameisenhaufen aufräumen möchte, wird sich schnell überfordert fühlen. Wer aber beobachtet, welche Wege die Ameisen gehen und wie sie ihren Staat organisieren, für den ist das ein faszinierendes Geschehen. Aber, wem es dennoch auf Dauer nicht gelingt, Muster zu erkennen, der läuft Gefahr einfach ins driften zu geraten. Das verbraucht nur viel Zeit und bringt nichts und ist noch am ehesten der unproduktiven Gedankenflucht in einem psychotischen Schub vergleichbar.</p></blockquote>
<p>Wer im Internet alles zu seinem noch so kleinen Nischenthema lesen will, wird wahnsinnig. Entweder er bekommt zu wenig Schlaf oder er hat ständig das Gefühl die entscheidende Information zu verpassen. Der notwendige Perspektivwechsel ist mit „Schwimmen, nicht filtern, aber auch nicht driften“ auf den Punkt gebracht.</p>
<p>Spannend wird in dem Zusammenhang aber die Welt des Web 2.0 im Unternehmen. Wer Social Software für Projekte oder übergreifende Gruppenarbeit nutzt, der will und muss teilweise 100% der Informationen bekommen und lesen. Im Unternehmen wird es also eine Mischung aus „100%“ Inhalten (Filtern) und „Kann“ (Schwimmen) Inhalten geben, die über die gleiche Plattform laufen. Ein Weg so etwas zu organisieren, sind getrennte Feeds und Widgets, die dann mit unterschiedlichen Prioritäten gelesen und bearbeitet werden können.</p>
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		<title>Das lautlose Geheimnis guter Websites: Was ist eigentlich Informationsarchitektur?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 09:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<category><![CDATA[IA]]></category>
		<category><![CDATA[Information Architecture]]></category>
		<category><![CDATA[informationsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Jursa]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Information_architecture">Wikipedia</a> glaubt, dann ist Informationsarchitektur auf jeden Fall eine Kunst: „<strong>Information architecture</strong> (<strong>IA</strong>) is the art of expressing a model or concept of information used in activities that require explicit details of complex systems…“. Das klingt zwar eindrucksvoll, aber so ganz schlau bin ich daraus nicht geworden.  Also lieber einen echten Informationsarchitekten fragen. Jan Jursa ist Mitglied des Board of Advisors des <a href="http://iainstitute.org/">internationalen Instituts für Informationsarchitektur</a> und einer der Organisatoren der <a href="http://iakonferenz.org/" target="_blank">Deutschen Konferenz für Informationsarchitektur</a>. Jan arbeitet als Informationsarchitekt für die T-Systems MMS in Berlin und bloggt außerdem zum Thema unter <a href="http://iatelevision.blogspot.com/">IA Television</a> und <a href="http://thehotstrudel.blogspot.com/">The Hot Strudel</a>.</p>
<p><strong>Woran merkt man beim Benutzen einer Website, dass ein guter Informationsarchitekt am Werk war?</strong></p>
<p>Informationsarchitektur (IA) ist, im Gegensatz zu beispielsweise Typografie oder Marketing, lautlos und hält sich meist bescheiden im Hintergrund. So wie, sagen wir mal&#8230; die Leinwand im Kino (Achtung: meine <a href="http://thehotstrudel.blogspot.com/">Blog-Leser</a> fürchten meine schlechten Analogien). Nun, wie muss eine Kinoleinwand gewesen sein, damit es ein guter Film war? Sie muss sicher vorhanden sein, aber niemand wird sie beachten. Erst wenn sie Risse hat und in der Mitte durchhängt wird man merken, dass etwas nicht stimmt.<span id="more-804"></span></p>
<p>Ursprünglich stand der Begriff Informationsarchitektur für das, was wir heute Informationsdesign nennen. Schon bald wurde aber IA als das Strukturieren, Organisieren und Betiteln von Inhalten definiert. Eine effektive IA war und ist also eine Struktur, die sich dem Nutzer nicht in den Weg stellt, sondern hilft innerhalb eines (meist digitalen) Informationssystems ein gewünschtes Ziel zu erreichen.</p>
<p>Heutzutage ist Informationsarchitektur ein umfassender Prozess der Belange von Kunden und Anwendern berücksichtigt. Hierbei wird versucht eine optimale Kommunikationsgrundlage für Business und User zu schaffen. &#8220;Markets are conversations&#8221; heisst es im <a href="http://bit.ly/8bneFR">Cluetrain Manifesto</a>. Diese Konversation zu erleichtern ist die Aufgabe moderner Informationsarchitektur. Vor zehn Jahren nannte Peter Morville (ein bekannter Name in der IA Szene) diesen Prozess &#8220;Big IA&#8221;. Im Gegensatz zu &#8220;Little IA&#8221; welche sich vor allem mit Metadaten, Kontroliertem Vokabular, Labels und so weiter befasst. Heute sind diese Begriffe nicht mehr besonders verbreitet, sie deuten aber gut an wie umfassend und abwechslungsreich das Feld der Informationsarchitektur ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-805" title="ExplainIA" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/01/ExplainIA.jpg" alt="ExplainIA" width="393" height="500" /></p>
<p><em>Auf Flickr läuf aktuell eine </em><a href="http://www.flickr.com/groups/explainia/pool/"><em>Sammlung</em></a><em> der besten Erklärungen von Informationsarchitektur. Hier ein Beitrag von </em><a href="http://www.flickr.com/photos/7819129@N07/"><em>Richard Ingram</em></a><em>.</em></p>
<p><strong>Verglichen mit dem Web vor 10 Jahren, wie hat sich das Thema Informationsarchitektur weiterentwickelt?</strong></p>
<p>Der Begriff des Informationsarchitekten wurde 1975 von Wurman geprägt. 14 Jahre bevor ein Brite in einem Schweizer Labor auf die Idee kam sein Hypertext Projekt ins Internet zu hängen und das ganze „The Web“ zu nennen. Grundsätzlich geht es in der Informationsarchitektur darum, Unverständliches verständlich zu machen. &#8220;<em>Information architecture is to make the the complex clear</em>&#8221; hat der Architekt Wurman in etwa gesagt. Nach meinem Verständnis der Informationsarchitektur hat sich daran im Groben nichts geändert. Im Detail betrachtet, hat sich die Informationsarchitektur von Informationsdesign-lastig zu prozessorientiert bewegt &#8211; was sehr gut ist. Heutzutage sollte Informationsarchitektur Nutzer-Anforderungen <em>und</em> Business Belange berücksichtigen. Es geht nicht nur um Navigation und <em>Findability</em> und Flow und <em>Information Scent</em>. Es geht auch um SEO, Content Strategien und Kommunikation.</p>
<p><strong>Welche neuen Aspekte und Herausforderungen stellen Web 2.0 Anwendungen dar? Gibt es so etwas wie Informationsarchitektur 2.0?</strong></p>
<p>Man findet tatsächlich den Begriff Informationsarchitektur 2.0 im Web, Peter Morville hat 2006 auch schon mal versucht den Begriff IA 3.0 zu etablieren. Zum Glück hat sich beides bislang nicht durchgesetzt. Gesetze von Struktur und Ordnung scheinen zeitlos zu sein. Das Gestaltprinzip der Nähe beispielsweise besagt, dass nahe Objekte als zusammengehörig empfunden werden. Diese Beobachtung ist Technologie-unabhängig. Wenn ich also ein Textfeld in die Nähe eines Eingabefeldes bringe, denken alle die beiden gehören zusammen. Wie früher in der Schule. Wenn man sich zu lange in der Nähe eines bestimmten Mädels aufhielt, galt man gleich als Paar.</p>
<p>Viele Web 2.0 Features und Herausforderungen betreffen eher die Usability einer Website, als deren Informationsarchitektur. Natürlich gibt es im Web 2.0 dynamischere Inhalte und mehr Funktionen als noch vor 6 Jahren. Zusätzlich zu Klick und Doppelklick gibt es jetzt auch &#8220;Drag and Drop&#8221; und &#8220;Pan and Zoom&#8221; und nicht zu vergessen: das Taggen. Freie Verschlagwortung. Aber eine der Kernaufgaben der Informationsarchitektur, das Strukturieren von Informationsräumen hat sich deshalb nicht verändert. Ich gebe allerdings zu, dass Informationsarchitektur im Web 2.0 Zeitalter auch nicht einfacher geworden ist. Wenn alles geht und nichts unmöglich ist, ist es oft schwer sich zu zügeln und auf das Wesentliche zu beschränken. Der moderne Web 2.0 Mensch ist ein Informavor, das heißt, er frisst Informationen (ich höre meine Biologen-Freunde aufschreien…). Aber Information frisst auch etwas, und zwar Aufmerksamkeit. &#8220;<em>A wealth of information creates a poverty of attention</em>&#8220;, sagte der Sozialwissenschaftler Herbert Simon einst. Die Herausforderung von Web 2.0 an Informationsarchitekur und vor allem Usability ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.</p>
<p><strong>Welche Unterschiede in der Informationsarchitektur gibt es für Internet Auftritte und Intranets?</strong></p>
<p>Ein Intranet stellt besondere Ansprüche an die Organisation von Inhalten. Zudem leidet es oft an einer seltsamen Mischung aus kollektiver Nichtbeachtung und punktuellem Übereifer Einzelner. Intranets wachsen meist organisch und in jeder Abteilung gibt es Jemanden, der seine kreative Ader ausleben möchte &#8211; was ja an sich auch nicht schlecht ist. Inhalte und Features werden unkontrolliert angehängt oder eingebaut &#8211; wo es gerade passt. Eine konsistente Navigation oder Bezeichnung sucht man hier vergebens. Hinzu kommt eine regelmäßige Umstrukturierung innerhalb der jeweiligen Firma, so dass die abteilungsorientierte Navigation, die letztes Jahr noch so einleuchtend schien, ein Jahr später schon keinen Sinn mehr macht. Hat man sich dann endlich auf verständliche Begriffe in der Navigation geeinigt, kommt ein gut gemeinter Vorschlag aus dem Management und schon sind die neuesten Buzz-Words in der Hauptnavigation.</p>
<p>Es liegt in der Natur des Intranets, dass man auch kaum schauen kann, wie es andere machen. Jeder kennt meist nur das eigene Intranet und da wird das Rad eben immer wieder neu erfunden. Intuitive Navigation kommt halt nicht von selbst und die Kosten eines schlecht bedienbaren Intranets sind oft wesentlich höher als man denkt. Nutzer denken meist in Aufgaben und Aktionen und nicht in Organisationsstrukturen und Hierarchien. Eine effektive Informationsarchitektur muss das Mentale Modell des Anwenders wiederspiegeln und nicht das Implementierungsmodell einer Software oder, im Fall des Intranets, einer Organisation.</p>
<p><strong>Welche Webseiten sind für dich herausragende Beispiele einer guten Informationsarchitektur?</strong></p>
<p>Gerne würde ich hier die Webseite unserer <a href="http://www.iakonferenz.org">Konferenz für Informationsarchitektur</a> (IA Konferenz) positiv erwähnen, aber die befindet sich mal wieder im Umbau (die nächste Konferenz steht vor der Tür). Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Jede Webseite die mir hilft, mein Ziel zu erreichen und das zufriedenstellend zu erledigen, weshalb ich zu dieser Webseite gekommen bin, hat zumindest keine schlechte Informationsarchitektur. Eine verständliche Navigation, eine gut funktionierende Suche und eine verständliche Struktur runden das Bild jeder guten Informationsarchitektur ab.</p>
<p><strong>Gibt es noch Fragen, die du gern beantworten würdest?</strong></p>
<p>Hm, keine Fragen &#8211; aber Hinweise. Die Informationsarchitektur ist ein faszinierendes, interdisziplinäres Betätigungsfeld. Gute Informationsarchitektur kann nur in einem motivierten, facettenreichen Team entstehen. Ich habe das Glück, Teil eines solchen Teams zu sein. Es gibt übrigens mehrere gute Anlaufstellen für an Informationsarchitektur Interessierte: da ist natürlich zum einen das Internationale <a href="http://www.iakonferenz.org">Institut für Informationsarchitektur</a>. Dann gibt es unsere jährliche Deutsche <a href="http://www.iakonferenz.org">IA Konferenz</a> und hier in Berlin beispielsweise das after work networking event <a href="http://berliniacocktailhour.blogspot.com">Berlin IA Cocktail Hour</a>. Die IA Community ist recht groß, weltweit organisiert und immer offen für Neues. Wer jetzt neugierig geworden ist: Ich stehe gerne für weitere Fragen zur Verfügung (<a href="http://jan.jursa.myopenid.com">OpenID: Jan Jursa</a>). Vielen Dank für die interessanten Fragen und die Möglichkeit hier ein wenig über IA plaudern zu können.</p>
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		<title>Wissen, was 2.0 bedeutet? Oder Machen, was hinter 2.0 steckt?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 13:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi Kirchner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Unsere ersten Eindrücke von der <a href="http://www.besser20.de/knowtech-2009-twitter-boards-ja-twitter-verstandnis-noch-nicht/397/" target="_self">KnowTech</a> zeigen bereits, dass Wissensmanagement nicht aufgezwungen werden kann, sondern Wissen freiwillig geteilt werden muss, damit man von erfolgreichem Knowledge Sharing sprechen kann. Ähnlich verhält es sich mit den „2.0“-Konzepten, ob Web oder Enterprise sei hier mal dahingestellt.<br />
Unternehmen können sich natürlich intensiv theoretisch mit Konzepten und Einführungsstrategien beschäftigen und auseinander setzen. So befragte beispielsweise PWC vor Einführung eines Instant Messengers seine Mitarbeiter, welche Technologien und Produkte bereits bekannt und akzeptiert, wo der Nutzen gesehen wird und ob bereits Erfahrungen im privaten Umfeld gesammelt wurden. Einige Unternehmen haben allerdings, ohne Expertenwissen, das Bedürfnis gespürt, Zusammenarbeit und Kommunikation in ihrer Organisation zu vereinfachen und das Wissen der Mitarbeiter und Netzwerke zu teilen und einfach losgelegt – mit Instant Messaging, mit Semantischen Netzwerken, mit mehr Service für die Stakeholder oder mit der großen Social Software Suite.<br />
T-Systems Multimedia Solutions beteiligte sich aktiv am Programm der KnowTech mit drei Erfahrungsberichten aus verschiedenen Kooperationen mit Kunden und Partnern.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Eine Betrachtung in drei Teilen.</em></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-414"></span><strong>Verwaltung und Wissensmanagement</strong>: In einem Landkreis häufen sich einerseits sehr viel Wissen um Prozesse an, aber auch sehr viele Bürgeranfragen und –anliegen. Um den Service für den Bürger GROß zu schreiben und Prozesse einfacher zu gestalten, hat der <a href="https://www.kreis-lwl.de/Seiten/default.aspx" target="_self">Landkreis Ludwigslust</a>, viele der Bürgeranliegen ins Netz gestellt. Joachmin Müller, Teamleiter Kommunikation des Landkreises, stellt in einem Dialog mit Maxi Kirchner, seine Anliegen für besseren Bürgerservice auf Basis eines effizienten Wissensmanagements vor. Die internetversierten Bürger greifen direkt online auf die Informationen zu ihrer Lebenslage, auf Checklisten und Anträge sowie Informationen zur Arbeit des Landkreises bis hin zu Beschlüssen aus Ausschusssitzungen zu. Der weniger medien-geneigte Bürger, und in einem ländlich geprägten Landkreis ist dieser durchaus zu finden,  wählt den Weg in das Bürgerbüro seiner Wahl, wo er quasi zum „Onliner“ wird, denn der Verwaltungsmitarbeiter ruft ebenfalls das oben beschriebene Portal auf. Wissen als Voraussetzung für besten Service für den Bürger – egal, welcher Kommunikationsweg gewählt wird!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/lwl.png"><img class="size-full wp-image-416 aligncenter" title="lwl" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/lwl.png" alt="lwl" width="584" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wissensmanagement erzielt einfachere Contentpflege und höheren Online-Umsatz</strong>: Ein semantisches Netz, von Fachleuten erstellt, die ihnen gut bekannte Produkte mit Stichwörtern versehen, sorgt im Geschäftskundenportal der Deutschen Telekom für Ordnung und mehr Geschäft. Ralf Backes, Marketing Manager und verantwortlich für das <a href="http://www.telekom.de/geschaeftskunden" target="_self">Geschäftskundenportal</a> und Tino Schmidt, Architekt bei T-Systems Multimedia Solutions, stellten das semantische Netz vor:  Verweise auf andere Produkte derselben Gruppe, auf White Paper und Webcasts erhöhen die Verweildauer der Nutzer auf der Seite und somit das Cross-Selling-Potential. Aufgrund eines von der Contentpflege gelösten Prozesses des Taggings fällt die Zuordnung der Stichwörter nicht mehr in die Hände der Redakteure, sondern die der Fachleute: Produktentwickler, Produktmanager, etc. Das spart Redaktionszeit und minimiert die Fehlerquote, denn die Experten kennen ihr Produkt und die passenden Stichwörter.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Neu erlebt: Umgang mit Wissen im Enterprise 2.0</strong>: In Kooperation mit der TU Dresden wurde ein <a href="http://www.beyond-collaboration.de/enterprise20/neu-erlebt-umgang-mit-wissen-im-enterprise-20/" target="_self">Ansatz für das Wissensmanagement in einem Enterprise 2.0-Unternehmen vorgestellt</a>, der sich in die drei Dimensionen Mensch, Organisation und Technik gliedert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/mensch_technik_organisation2.png"><img class="size-full wp-image-418 aligncenter" title="mensch_technik_organisation" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/mensch_technik_organisation2.png" alt="mensch_technik_organisation" width="433" height="304" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Peter Geißler von der TU Dresden stellte den theoretischen Teil vor und ging dabei auf die Wirkungsweise und Beziehung der drei Dimensionen ein. Am praktischen Beispiel stellte Christoph Rauhut vor, wie dieser Ansatz in der T-Systems Multimedia Solution GmbH angewandt wird. Gezeigt wurde, wie Mitarbeiter in einem Enterprise Wiki (Atlassian Confluence) an ganz konkreten Anwendungsszenarien arbeiten und somit ihre tägliche Zusammenarbeit und den Informationsaustausch untereinander verbessern. Wir werden dazu in Kürze hier noch einmal ausführlicher über unsere Erfahrungen mit einem Social Intranet und den Lektionen und Erfolgsfaktoren bei seiner Einführung berichten.</p>
<p style="text-align: left;">So haben wir selbst Erfahrungen gesammelt, aber auch Kunden aus unterschiedlichsten Branchen auf Ihrem Weg zur Organisation2.0 begleitet, und es hat sich dabei immer wieder gezeigt, dass die reine Theorie und die verlockend komplexen theoretischen Gedankenspiele der Enterprise 2.0 Welt nur schwer geeignet sind, um potentielle Anwender zu überzeugen und begeistern. Wirkliches Interesse und Verständnis kommt vor allem aus fassbaren Beispielen und der konkreten Anwedung von Social Software. Mit dieser Basis lässt sich dann auch viel fundierter die eine oder anderen Theorie diskutieren.</p>
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		</item>
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		<title>Wie weiter, bevor die letzte Zeitung offline vergriffen ist</title>
		<link>http://www.besser20.de/wie-weiter-bevor-die-letzte-zeitung-offline-vergriffen-ist/115/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 14:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektmanagement20.de/?p=115</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Software und 2.0 Prinzipien verändern unsere Kommunikation. Printmedien und Verlage gelten als besonders fragil, wenn es um Prüfstand und Zukunftsfähigkeit des aktuellen Geschäftsmodells geht. Erinnern wir uns doch noch die Vision aus <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hZEhtVoI16g" target="_blank">EPIC2015</a>, nach der klassische, gedruckte Zeitungen nur noch ein Privileg vereinzelter Elite sein werden. Unsere Kollegen von den <a href="http://www.zeitungsperspektiven.de/" target="_blank">Zeitungsperspektiven</a> Thomas, Olga und Christopher beschäftigen sich mit aktuellen Trends in diesem Spannungsfeld. Ein kleiner Einblick dazu hier: <span id="more-115"></span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt; line-height: 115%;">Neue Wege mit Social Software im Verlag</span></p>
<p class="MsoNormal">Die Zeitungsindustrie steht vor den vielleicht größten Herausforderungen seit ihrem Bestehen. Das hat Clay Shirky in seinem Beitrag <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">„Newspapers and Thinking the Unthinkable“</a> pointiert deutlich gemacht: „There is no general model for newspapers to replace the one the internet just broke“. Diese Unternehmen können zukünftig nur wettbewerbsfähig sein, wenn sie sich den neuen Gegebenheiten, die Medienentwicklung schafft, anzupassen wissen, diese gleichzeitig aber auch ausgestalten können. Mit diesem Themenbereich beschäftigt sich intensiv unser Blog <a href="http://www.zeitungsperspektiven.de" target="_blank">Zeitungsperspektiven</a>.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn Anpassungen an Marktveränderungen vorgenommen werden, dann müssen auch interne Neuorientierungen durchgeführt werden. Verlage müssen Prozesse neu strukturieren, Abläufe reorganisieren. Social Software zur internen Verwendung im Zeitungsverlag und hierbei insbesondere in der Redaktion kann Baustein einer erfolgreichen Zukunftsvision sein. Sie kann, so die Grundannahme von besser20, bestehende Prozesse effizienter machen und den veränderten Gegebenheiten besser anpassen helfen – und <a href="http://www.slideshare.net/TSystemsMMS/die-entmystifizierung-der-wertversprechen-des-enterprise-20?src=embed">dabei echte Werte schaffen</a>. Drei Fallstudien sollen den Einsatz von Social Software in Verlagen verdeutlichen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Integriertes Wissensmanagement: Wiki als Wissensbasis der Redaktion</strong></p>
<p class="MsoNormal">Verlage und insbesondere ihre Redaktionen sind, ähnlich wie Computer- und Softwarehersteller oder Unternehmensberatungen, „Knowledge Intensive Firms“. Das bedeutet, dass in ihnen hoch qualifiziertes Personal relativ autonom wissensbasierter Arbeit nachgeht. Social Software kann diese wissensbasierte Zusammenarbeit in und zwischen Gruppen vereinfachen und verbessern. Wissensmanagement in Redaktionen kann damit neuen Aufwind erfahren.</p>
<p class="MsoNormal">Welche Festlichkeiten stehen in der Region in den nächsten Wochen an? Welche Lokalgrößen haben wann Geburtstag? Wer ist der richtige Ansprechpartner zum Thema Abfallentsorgung im Kreis? Solche und ähnliche Fragen stellen sich Journalisten einer Regionalzeitung jeden Tag. Dabei finden sich die Antworten zumeist verstreut in den Notizen und Terminkalendern ganz unterschiedlicher Kollegen, fest angestellte und freie Journalisten. Gerade in Redaktionen, die oft nach dem System der Ressorts dezentral strukturiert sind, kann nicht jeder Journalist automatisch wissen, wo er diese Informationen bei Bedarf erhält. Dadurch entsteht unnötige, oft doppelte und damit ineffiziente Recherchearbeit. Ein Wiki kann als zentraler Wissenspool eine geeignete Möglichkeit sein, dieses Wissen der Journalisten an einem Ort zu bündeln. Anton Simons bloggt(e) zu dem Thema des <a href="http://www.redaktionelles-wissensmanagement.de" target="_blank">„Redaktionellen Wissensmanagements“</a> und hat zudem ein <a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=&amp;TITZIF=1922" target="_blank">Buch</a> unter diesem Titel (2007) veröffentlicht, welches praktische Anwendungstipps gibt.</p>
<p class="MsoNormal">Der Nutzen eines implementierten Wikis endet jedoch nicht bei der internen Verwendung. Auch externe Stakeholder, insbesondere die eigenen Leser, können nach dem Prinzip der „Co-Creation“ in die Generierung der neuen Wissensbasis einbezogen werden. Dazu lassen sich Teile des internen Wikis für die Leser öffnen, wie es zum Beispiel die Hessische Niedersächsische Allgemeine seit 2007 mit ihrem <a href="http://www.ifra.com/website/xma2007.nsf/xma/B6BA5E6CFFB66FE6C12573090060E1BF?OpenDocument&amp;PRJJN29062007193812" target="_blank">RegioWiki</a> praktiziert. User generieren hier weitere, wertvolle Inhalte für die Redaktion und werden somit in ein erweitertes Wissensmanagement einbezogen. Nicht nur die eigenen Journalisten vermerken demnach, wann welche Festlichkeit in der Region anliegt, sondern auch die Leser helfen als Hinweisgeber und „Informanten“. Zusätzlich entsteht neben dem eigenen Onlineauftritt ein attraktives Zusatzangebot, das auch von Lesern wahrgenommen und geschätzt wird, die nicht aktiv an der Erstellung partizipieren.</p>
<p class="MsoNormal">Doch Vorsicht: Besser 2.0 hat schon in der Präsentation zum <a href="(http://www.besser20.de/prasentation-wissensmanagement-im-enterprise-20-der-wikipedia-irrtum-jetzt-online/75/)" target="_blank">„alten“ Wissensmanagement</a> vor dem „Wikipedia-Irrtum“ gewarnt. Ein Wiki bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Hürden, die Wissensmanagement im Unternehmen lähmen, überwunden werden – dazu bedarf es vielmehr der Integration von Social Software in die tägliche Arbeit des Journalisten und der Vernetzung der Mitarbeiter. Die reine technische Umsetzung ist auch hier nicht hinreichend. Wie kann aber eine solche Integration gelingen?</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Neue Formen der (Zusammen-)arbeit: „Publish2“</strong></p>
<p class="MsoNormal">Die Plattform <a href="http://publishing2.com/" target="_blank">Publish2</a> von Scott Karp, an der u.a. auch Journalismusprofessor <a href="http://www.buzzmachine.com/" target="_self">Jeff Jarvis</a> finanziell beteiligt ist, erleichtert die Recherche und das Publizieren von Artikeln und die kooperative Arbeit mehrerer Journalisten an einem Thema. Sie bietet dazu Features des Bookmark-Dienstes <a href="http://delicious.com/" target="_blank">Delicious</a>, jedoch speziell abgestimmt auf ein journalistisches Umfeld. Journalisten, die an aktuellen Themen recherchieren, legen relevante Onlineartikel über <a href="http://en.sevenload.com/videos/2tueGd0-Das-publish2-Bookmarklet" target="_blank">ein einfaches Bookmarklet</a> in ihrer eigenen Linksammlung ab. Redaktionen können „Newsgroups“ zu aktuellen Themen erstellen, in denen sie gemeinsam Links sammeln und öffentlich oder privat kommentieren. Diese können mit den Nutzern geteilt, in andere Services, wie die eigene Website, eingebunden oder über Twitter und Blogs verbreitet werden. Die Aggregation von Informationen ist gerade bei Krisen oder aktuellen Themen, die sich rasant entwickeln, wichtig, um Aktualität zu garantieren. Durch die qualitative Sammlung und Bewertung von Informationen aus verschiedenen Quellen schafft die Redaktion damit einen Mehrwert für die Nutzer. Wie Publish2 die Zusammenarbeit zwischen Journalisten verbessern &#8212; „revolutionieren“ &#8212; kann, zeigt eindrücklich das Beispiel einer <a href="http://publishing2.com/2009/01/09/networked-link-journalism-a-revolution-quietly-begins-in-washington-state/" target="_blank">„Cross-Newsroom Cooperation“</a>. Auch Nutzer selber können Artikel zu Newsgroups hinzufügen und somit erneut Teil einer ko-kreativen Wertschöpfung werden.</p>
<p class="MsoNormal">Publish2 ist ein Beispiel, wie Tools des Social Webs interne Routinen effizienter gestalten können. Es trägt zum internen Wissensmanagement bei (siehe oben), vereinfacht aber auch die alltägliche Arbeit des Journalisten und vernetzt ihn mit seinen Kollegen und Stakeholdern. Features von Publish2 sollten daher als Bausteine im Redaktionssystem einer Zeitungsredaktion in Zukunft zum Standard gehören.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Neue Möglichkeiten auf dem Weg zum crossmedialen Medienhaus: „Mobiler Reporter“</strong></p>
<p class="MsoNormal">In dem Rahmen, in dem Verlage neue Geschäftsmodelle für die Zukunft entwickeln, ist auch die Integration von (regionalen) Video- und Audioinhalten ein immer wieder thematisierter Ansatz. Auf dem Weg zum crossmedialen Medienunternehmen ist dies ein elementarer Baustein. Problematisch bleibt dabei, dass in vielen, gerade kleineren Zeitungshäusern (die in Deutschland das Gros der Tageszeitungen publizieren) die Infrastruktur für eine solche Integration fehlt.</p>
<p class="MsoNormal">Eine interessante Lösung für diese Verlage stellt <strong><span style="font-weight: normal; font-family: ">der <a href="http://www.zeitungsperspektiven.de/crossmedia/mobiler-reporter/" target="_blank">Mobile Reporter</a> dar</span></strong><strong>.</strong> Das System ermöglicht es Journalisten, Videostreams live von ihrem Mobiltelefon auf eine Website zu übertragen. Neu ist diese Idee nicht — <a href="http://www.qik.com/">Qik</a> (auch zusammen mit <a href="http://www.mogulus.com/blog/?p=194">Mogulus</a>) bieten dies bereits seit längerem an. Neu ist jedoch die Professionalität des Angebots: So garantiert der Mobile Reporter hochwertige Streamqualität, offeriert ein Online-Regiestudio und wird daher speziell im B2B-Bereich vertrieben.</p>
<p class="MsoNormal">Mit dem Mobilen Reporter eröffnet das Mobiltelefon, schon heute regelmäßiger Begleiter jedes Journalisten, neue Möglichkeiten, um publizistisch tätig zu werden – und erweitert gleichzeitig auch das journalistische Berufsprofil. Verlage bilden ihre Journalisten somit auf relevanten Zukunftsfeldern weiter.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Fazit</strong></p>
<p class="MsoNormal">Unsere drei Fallbeispiele haben ganz unterschiedliche, interne Einsatzmöglichkeiten von Social Software für Verlagshäuser gezeigt, die sich bereits im praktischen Einsatz beweisen konnten. Diese Exempel bilden sicherlich nicht die Bandbreite aller Einsatzmöglichkeiten von Social Software im Verlag ab, sie können aber Einblicke geben, was heute möglich ist und morgen vielleicht zum Standard gehören wird. Deutlich ist außerdem geworden, dass interne Tools in Zeitungsverlagen immer auch einen parallelen Einsatz „nach außen hin“ finden können – und damit zusätzlichen Nutzen stiften, ob als Wiki, Linkaggregator oder neue Form der crossmedialen Informationsvermittlung.</p>
<p class="MsoNormal">Thomas Müller<br />
Christopher Buschow</p>
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<blockquote>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.flickr.com/photos/victoriapeckham/261126130/sizes/l/" alt="" /></p>
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		<title>&#8216;Die Entdeckung des Menschen&#8217; &#8211; Teil 2 der Wissensmanagement Präsentation verfügbar</title>
		<link>http://www.besser20.de/die-entdeckung-des-menschen-teil-2-der-wissensmanagement-prasentation-verfugbar/76/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/die-entdeckung-des-menschen-teil-2-der-wissensmanagement-prasentation-verfugbar/76/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 17:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ, Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Slides]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir letzte Woche <a href="http://www.projektmanagement20.de/prasentation-wissensmanagement-im-enterprise-20-der-wikipedia-irrtum-jetzt-online/75/">Teil 1</a> zum Thema &#8220;Wissensmanagement im Enterprise 2.0&#8243; veröffentlicht haben, gab es eine ganze Menge Feedback <a href="http://www.projektmanagement20.de/prasentation-wissensmanagement-im-enterprise-20-der-wikipedia-irrtum-jetzt-online/75/#comments">in Blogs </a>und <a href="http://www.centrestage.de/2009/01/16/wissensmanagement-im-enterprise-20/trackback/">bei Twitter </a>und <a href="http://www.slideshare.net/SoftwareSaxony/der-wikipedia-irrtum-presentation?src=embed#commentsList" target="_blank">im Slideshare </a>und natürlich auch direkt. Das ist gerade der beste Beweis, wie motivierend Publikum ist. Vielen Dank für alle Reaktionen. Wir sind auf weitere Diskussionen gespannt&#8230;</p>
<p>Teil 2 heißt &#8221;Die Entdeckung des Menschen&#8221; und wirft einen Blick auf konkrete Einsatzszenarien von Social Sofware im Unternehmen. Wichtig ist, zu verstehen, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und dass Wissensmanagement immer nur Teil unserer täglichen Arbeit sein kann. Doch die phantastischen Möglichkeiten von Social Software im Unternehmenseinsatz lassen sich nur durch die bewusste Gestaltung kultureller, technischer und organisatorischer Rahmenbedigungen zu nachhaltigem Leben erwecken.</p>
<object style="margin:0px" width="425" height="348" type="application/x-shockwave-flash" data="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=teil-2-die-entdeckung-des-menschen-1232556269347551-1"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=teil-2-die-entdeckung-des-menschen-1232556269347551-1" /></object>
<p><em></em></p>
<p><em>PS: Es gab einige Anfragen zu einer englischen Version. Wir sind schon dabei diese zu erstellen und informieren darüber hier im Blog.</em></p>
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		<title>Präsentation &#8216;Wissensmanagement im Enterprise 2.0 &#8211; Der Wikipedia Irrtum&#8217; jetzt online</title>
		<link>http://www.besser20.de/prasentation-wissensmanagement-im-enterprise-20-der-wikipedia-irrtum-jetzt-online/75/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 11:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ, Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Slides]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben schon viel über den Einfluss von Social Software auf betriebliche Prozesse diskutiert. Aber wenn der Kern von Enterprise 2.0 der vereinfachte, dezentrale, verteilte, vernetzte Informationsaustausch zwischen Menschen ist, dann ist doch Enterprise 2.0 vor allem ein Wissensmanagement-Thema. Also bringt uns die 2.0 Welle ein neues Wissensmanagement. Motiviert durch &#8220;Meet Charly&#8221; haben wir den Blick auf dieses neue Wissensmanagement in einer Präsentation zusammengestellt. Und damit es etwas spannend bleibt, heute der Teil 1 von 3 Akten (Teil 2 folgt nächste Woche). Teil 1 heisst &#8220;Der Wikipedia Irrtum&#8221; und wirft nicht nur einen Blick auf das &#8220;alte Wissensmanagement&#8221; sondern auch darauf, wie die neuen Tools an vielen Stellen mit den alten Konzepten eingesetzt werden &#8211; was nicht funktionieren kann. Hoffentlich ein Stück Anlass zum Nachdenken und zur Diskussion.</p>
<p>Vielen Dank an dieser Stelle allen Akteuren in der T-Systems MMS, die uns unterstützt haben: Von den Fotomodels, über Mitdenker bis hin zu den Grafikexperten&#8230;</p>
<object style="margin:0px" width="425" height="348" type="application/x-shockwave-flash" data="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=wissensmanagement11-1231929686953638-3"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=wissensmanagement11-1231929686953638-3" /></object>
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		<title>&#8216;The changing World of E-Learning&#8217;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 22:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ</dc:creator>
				<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Learning 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn doch all die Akteure auf Video- und Fotoplattformen, in MySpace oder Facebook Spaß haben, aktiv zu sein, warum hat dann ein kompletter Online-Lernkurs noch immer den Charme muffiger Büroluft? Was fehlt, damit E-Learning 2.0 in betrieblicher Weiterbildung ankommt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn doch all die Akteure auf Video- und Fotoplattformen, in MySpace oder facebook Spaß haben, aktiv zu sein, warum hat dann ein kompletter Online-Lernkurs noch immer den Charme muffiger Büroluft? Was fehlt, damit E-Learning 2.0 in betrieblicher Weiterbildung ankommt?</strong></p>
<p><a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_wirtschaftswissenschaften/wi/wiim/counsel" target="_blank">CoUNSeL</a>, das Kompetenznetzwerk eLearning Dresden, hatte gestern zum ersten Stammtisch eingeladen. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von <a href="http://www.7daysandmore.blogspot.com/" target="_blank">Prof. Joachim Niemeier </a>zum Thema <a href="http://www.slideshare.net/openforum/the-changing-world-of-elearning-presentation" target="_blank">“The changing world of e-learning“</a>.  Provokanter Einstieg &#8211; und dem muss ich doch mit Blick auf Lernplattformen und komplexe Lernkonzepte vom Anfang des Jahrzehnts durchaus zustimmen &#8211;  „E-Learning is dead. Kaput.“ So einfach ist es natürlich nicht, auch in Zeiten des (E-Learning) 2.0.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Aber sind wir im Bereich e-Learning nicht nach wie vor in der Experimentier- und Testphase? Vielleicht haben Tools zu Webconferencing den Status (akzeptierter) Produkte erreicht, aber Lernerunterstützung , elektronisches Selbstlernen und co.? Das Web 2.0 Prinzip „User Generated Content &#8211;  UGC“ bringt neue Ideen in die „Lehrer- und-Lerner-Community“: UGC durch (aktive) Lerner und UGC  (Co-created content) durch Experten. Offenheit im Netz bringt Zugang zu professionellen frei verfügbaren Inhalten (beispielsweise <a href="http://ocw.mit.edu/OcwWeb/web/home/home/index.htm" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.youtube.com/profile_play_list?user=nptelhrd " target="_blank">hier</a> oder auch <a href="http://arxiv.org/" target="_blank">hier</a>). Das kann man gut miteinander kombinieren. Doch wo sind die Lernszenarien wo Microblogs, Blogs, Wikis, soziale Netzwerke und dergleichen ausprobiert und integriert werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">E-Learning 2.0 spielt heute schon dort eine Rolle, wo kleine Wissensbausteine statt langer Lernkurse gefragt sind und dort, wo Unterstützung unkritisch ist. <a href="http://bit.ly/wZbU " target="_blank">Will Thalheimer </a>hat dafür eine schöne Grafik entwickelt, die jedoch auch zeigt, dass für komplexe und gesicherte Informationen noch immer E- Learning 1.0  (geführt und zentral) eingesetzt wird (und werden muss).  Und diese Diskussion führt zu gar nicht so neuen Wissenssenken (Niemeier hat in seinem Vortrag 5 Gaps identifiziert), dass trotz Tools und neuer technologischer Möglichkeiten, das (Lern-)wissen zuerst dokumentiert, Quellen überhaupt identifiziert und letztendlich für jeden die Mitmachhürde so weit wie möglich minimiert werden muss. Deshalb sind Vernetzung der Lerner und Minimierung der Barrieren so wichtig. Und dazu gehört auch, zu erkennen, dass nicht jeder Inhalte SCHREIBEN muss, sondern dass Mitmachen beim Lesen, beim Taggen, beim Verteilen beginnt.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Ja, wir haben neue Ideen, aus denen 2.0 Tools entstehen, deren Einsatz und Effekte wir ausprobieren. Doch Wissen ist so entscheidend, dass Lernen zum Kernprozess im Unternehmen wird.  Und deshalb brauchen wir nun professionelle „Produkte“ für diesen Kernprozess Lernen und damit sind Governance Modelle, integrierte Softwaresuiten oder Frameworks, Strukturen und Organisationsprozesse untrennbar verbunden. Ändern wir dann das Lernen selbst?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Knowtech 2008</title>
		<link>http://www.besser20.de/knowtech-2008/36/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 09:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[PM-Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[folksonomies]]></category>
		<category><![CDATA[knowtech 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[taxonomien]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Eindrücke als Zwischenfazit der <a href="http://www.iw-live.de/wissen/2008/de/home/">Knowtech 2008 </a>in Frankfurt. Der Ort der Konferenz ist die IHK Frankfurt, die im selben Gebäude wie die Börse ist &#8211; man läuft ständig am Börsensaal vorbei &#8211; näher kann man der Finanzkrise in Deutschland wohl nicht kommen. Im Gegensatz dazu geht es mit dem Wissensmanagement nach langen Jahren des Siechtums schon wieder aufwärts &#8211; die Knowtech hat in diesem Jahr 25% mehr Besucher. Meine wichtigsten Erkenntnisse bisher:</p>
<p>1. Die Knowtech befindet sich inhaltlich nicht an der Spitzte der Enterprise 2.0 Bewegung &#8211; wer dazu viele Impulse erwartet, wurde bislang eher enttäuscht. Man bekommt aber einen guten Überblick darüber, wie weit Unternehmen mit dem Thema derzeit in Deutschland sind: nicht sehr weit. Vom Wiki als Glossar und neuem Wissensmanagement Tool bis zur neuen Sharepoint Lösung für das Dokumentenmanagement &#8211; die Anwenderberichte waren bisher eher ernüchternd. Eines der Beispiele, das weiter ging und soziale Software schon sehr systematisch als Teil des täglichen Geschäfts beschrieben hat, kam von Rheinmetall. Die haben auch verstanden, dass Blogs im Unternehmen keine persönlichen Tagebücher sein müssen, sondern einfach nur ein sehr effektives Dokumentationsinstrument &#8211; das nebenbei auch noch eine Wissensbasis erzeugt.</p>
<p>2. Die meisten Vorträge beschäftigen sich mit den nachgelagerten Prozessen im Wissensmanagement: Wissen bewerten, nutzen, suchen, verteilen. Alle gehen fast wie selbstverständlich davon aus, dass alles relevante Wissen irgendwie schon das ist. Aber genau hier liegt doch die grosse Herausforderung, die das &#8220;alte&#8221; Wissensmanagement nie in den Griff bekommen hat: Wie können Menschen Ihr Wissen teilen, ohne zusätzlichen Aufwand für Sie selbst. Wie kann man Wissen quasi nebenbei gewinnen und nutzbar machen. In diesem Bereich hat soziale Software so viel Potential &#8211; Beispiele dazu habe ich hier kaum gesehen.</p>
<p>3. Folksonomien &#8211; einer der Eckpfeiler des Web 2.0 kommt auf dem Weg in die Unternehmen ins Wanken. Im Web ist es egal, ob ich 100% der Inhalte über Tags wiederfinde &#8211; die Masse ist eh da und wenn es am Ende nur 90% sind &#8211; auch gut. Im Unternehmenskontext sieht das schon anders aus. Wir machen diese Erfahrung gerade mit unserem Confluence Wiki, das wir als neues Intarnet benutzen. Viele unserer Mitarbeiter wollen bestimmte Inhalte und Dokumente, die sie dort einstellen wirklich wiederfinden oder für andere einfach findbar machen - was nicht immer gelingt. Abhilfe kann hier ein wesentlich konsequenteres Tag Management schaffen &#8211; Martina Göhring von Centrestage hat in Ihrem Vortrag über Projektmanagement  via Blog davon berichtet, dass der Projektleiter eine Art Tag Manager werden muss, der in ihrem Fall nach einem halben Jahr Projektlaufzeit die Tags konsolidiert hat und wieder für Übersicht sorgt. Man sollte eigentlich noch einen Schritt weiter gehen und eine Art Folk-Taxonomie einführen: Die Elemente der Projektstrukturplanes oder die Liste der Anforderungen könnten eine einfache und wirkunsvolle Basis für eine schnell zu erstellende Projekt-Taxonomie (oder sogar Ontologie &#8211; wenn man an den Netzplan denkt) sein &#8211; die von Angfang an Struktur bietet und schrittweise durch freie Tags ergänzt wird.</p>
<p>4. Die Bitkom ist noch nicht 2.0. Keine Twitter Boards, keiner der Vorträge wird aufgezeichnet oder gestreamt, ein dicker Konferenz-Band, eine CD Rom zum Mitnehmen - da muss sich in den nächsten Jahren einiges tun um konkurenzfähig zu bleiben. Ich bin kein Twitter Verfechter, aber im Konferenzumfeld hat es sich wirklich schon bewährt &#8211; man kommt viel besser  &#8211; virtuell und persönlich -  ins Gespräch &#8211; das Feedback ist viel direkter und schneller, zum Thema Vernetzung ein wirlicher Mehrwert.</p>
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