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	<title>Besser 2.0 &#187; tools</title>
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		<title>Prezi als Lösung für wirklich &#8220;andere&#8221; Präsentationen</title>
		<link>http://www.besser20.de/prezi-als-losung-fur-wirklich-andere-prasentationen/1332/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 11:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Wanitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[keynote]]></category>
		<category><![CDATA[powerpoint]]></category>
		<category><![CDATA[präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[prezi]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a href="../pimp-my-presentation-mit-diesen-tools-werden-powerpoint-oder-keynote-prasentationen-zu-einem-echten-blickfang/1249/#comments" target="_self">Artikel</a> vom 05.07.2010 stellte ich Tools vor, die Powerpoint und Keynote-Präsentationen aufwerten können. Johannes Egenolf hatte in den Kommentaren zu diesen Post <a href="http://prezi.com" target="_self">Prezi</a> als &#8220;Super Software für wirklich andere Präsentationen&#8221; angepriesen. Am vergangenen Mittwoch bot sich mir beim Twittwoch Sachsen in Dresden die Möglichkeit, Prezi einmal auszuprobieren.</p>
<p>Das Thema, über das ich berichtet habe, lautete &#8220;(In)Corporative Blogging&#8221;. Nicht ganz grundlos hatte ich diese Überschrift gewählt, denn ich wollte gern unseren Besser 2.0 Blog vorstellen, der zwar von Kollegen der T-Systems Multimedia Solutions betrieben wird, allerdings nicht als ein offizieller Unternehmensblog auftritt.</p>
<p>Das Ergebnis dieser Präsentation möchte ich gern als Beispiel für eine Präsentation mit Prezi vorstellen und bin sehr gespannt auf Erfahrungsaustauch und Feedback von Nutzern, die ebenfalls Prezi im Einsatz haben.</p>
<iframe src="http://prezi.com/wzljuz-jiiea/incorporative-blogging-besser20de " width="600" height="400"></iframe>
<p><span id="more-1332"></span></p>
<p>Die Erstellung der Präsentation ist kinderleicht und hat viel Spaß  gemacht. Mich würde noch interessieren, ob jemand die Desktop-Variante  von Prezi im Einsatz hat und dazu Erfahrungsberichte geben kann. Da die bei Prezi erstellten Präsentationen online stehen und &#8211; bei entsprechender Rechtevergabe des Autors &#8211; jedem Nutzer zum Kopieren und Weiterverwenden bereitstehen, an dieser Stelle auch noch der <a href="http://prezi.com/wzljuz-jiiea/incorporative-blogging-besser20de/" target="_blank">Link zur Präsentation</a>.</p>
<h3><strong>Funktionsumfang von Prezi</strong></h3>
<p>Um Prezi nutzen zu können, braucht es nicht mehr als einen Account. Die Registrierung ist schnell abgeschlossen und dem Anwender stehen in der kostenlosen Version (&#8221;Public&#8221;) bereits viele Funktionen zur Verfügung. Prezi unterscheidet noch in einen &#8220;Enjoy&#8221;- und einen &#8220;Pro&#8221; Account, deren Funktionsumfänge sich folgendermaßen unterscheiden:</p>
<p style="text-align: left"><img class="size-full wp-image-1363 aligncenter" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/08/Funktionsumfang.png" alt="Funktionsumfang" width="596" height="512" /></p>
<p style="text-align: left">Neben der Onlineversion kann man auch eine Offlineversion downloaden, die auf Adobe Air beruht. Ich selbst habe bisher nur den &#8220;Public&#8221; Account und finde den Funktionsumfang für meine bisherigen Anforderungen durchaus ausreichend. In allen drei Versionen ist das Einbinden von Bildern, Videos und sogar PDF-Dateien problemlos möglich. Selbst YouTube-Videos lassen sich durch ein einfaches Copy&amp;Paste der URL des Videos einbinden.</p>
<h3><strong>Schwachstellen von Prezi</strong></h3>
<p style="text-align: left">Trotz der Möglichkeit, wirklich &#8220;andere&#8221; Präsentationen zu erstellen, gibt es aus meiner Sicht (noch) einige kleine Nachteile von Prezi, die ich an der Stelle nur kurz auflisten möchte. Vielleicht hat ja jemand auch einen Lösungsvorschlag, worüber ich mich sehr freuen würde:</p>
<ul>
<li><strong>Integration von Weblinks</strong>: Einbindung ist möglich, aber 1) pro Textfeld nur einer und 2) werden die Links erst aktiv, wenn man die Webseite neu lädt</li>
<li><strong>Embed in Wordpress:</strong> Wie in diesem Blogartikel leicht zu erkennen, ist die Einbettung in Wordpress nicht wirklich schön. Das einfache Kopieren des Embed Codes, den Prezi zur Verfügung stellt, funktioniert leider gar nicht, Abhilfe schafft das Wordpress-Plugin <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/prezi-shortcode/" target="_blank">Prezi Shortcode</a>. Diese Abhilfe ist allerdings nicht sehr schön, denn es wird nicht nur die Präsentation eingebettet, sondern ein Ausschnitt (der in seiner Größe variabel ist) der ganzen Seite. Wenn jemand eine elegantere Lösung gefunden hat, bin ich für Tipps sehr dankbar.</li>
<li><strong>Ausrichten von Objekten:</strong> Der geneigte Powerpoint User sucht vergeblich nach der Möglichkeit, mehrere Objekte (Textboxen, Bilder o.ä.) aneinander auszurichten. Das geht nur per Augenmaß oder an den Hilfslinien, die es in einigen Stylevorlagen gibt.</li>
<li><strong>Auswahl mehrerer Objekte:</strong> Der Powerpoint-Junkie ertappt sich ein weiteres Mal, wenn er versucht, per Maus einen Rahmen um mehrere Objekte zu ziehen und diese damit markieren will.</li>
<li><strong>Anwendung eigener Styles:</strong> Prezi bietet insgesamt 9 verschiedene Styles an, die sich in der Hintergrundfarbe und in Schriftarten und -größen unterscheiden. Eigene Styles können laut eigener Auskunft von Prezi (noch) nicht integriert werden.</li>
</ul>
<p>Mein Fazit über die Schwächen des Tools ist recht generisch: Jeder, der häufig Powerpoint nutzt, muss sich vor der Erstellung einer Präsentation mit Prezi vollständig vom gewohnten Habitus verabschieden und sich &#8220;auf etwas Neues&#8221; einlassen. Dann wird man die Möglichkeiten, die das Tool schon in der kostenlosen Version bietet, schnell lieben lernen. Viele erste Anwendungsproblemchen lassen sich durch einen Blick in die umfangreichen <a href="http://prezi.com/learn/" target="_self">Tutorials</a> jedoch aus dem Weg räumen.</p>
<h3><strong>Alternativen zu Prezi</strong></h3>
<p><em>pptPlex als Plugin für Powerpoint 2007 und 2010</em><br />
Microsoft hat eine &#8220;Labs&#8221;-Abteilung. Wenn ich nicht über <a href="http://musingsaboutlibrarianship.blogspot.com/2009/11/zooming-into-presentations-zoomit-prezi.html" target="_blank">diesen Artikel</a> im Web gestolpert wäre, hätte ich das nicht gewusst. Und diese Labs haben ein Tool rausgebracht &#8211; pptPlex. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung befindet sich auf der <a href="http://www.officelabs.com/pptplex" target="_blank">Seite der Officelabs</a>. Was ich bisher gelesen habe, klingt sehr vielversprechend. Mit Hilfe dieses Plugins lässt es sich &#8211; ähnlich wie bei Prezi &#8211; in Ausschnitte auf Folien zoomen und einzelne Slides können miteinander verbunden werden, obwohl sie nicht sequenziell angeordnet sind. Bei mir läuft der Download bereits und ich werde meine Erfahrungen damit natürlich gern wieder zur Diskussion stellen.</p>
<p><em>ahead &#8211; &#8220;Ready to make an online impression?&#8221;</em><br />
Ahead ist ebenfalls ein Tool, das webbasiert Inhalte veranschaulicht. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert und auch noch keine Erfahrungen dazu gehört. Was auf der <a href="http://ahead.com/#view/lilaspaces/main/welcome?scene=HOME" target="_blank">Website von Ahead</a> zu lesen ist, klingt allerdings sehr vielversprechend und im Funktionsumfang Prezi sehr ähnlich. Auch hier gibt es wieder eine kostenlose Version, die 300MB Speichervolumen bietet. Ich freue mich über Erfahrungen mit diesem Tool von den Lesern von besser 2.0.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gartner Magic Quadrant für den Social CRM Markt</title>
		<link>http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-fur-den-social-crm-markt/1285/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 19:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwendungsszenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Customer Self Service]]></category>
		<category><![CDATA[Garnter]]></category>
		<category><![CDATA[Jive Social Business Software]]></category>
		<category><![CDATA[Social CRM]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche hat Gartner seinen weitbekannten Magic Quadrant zum Thema Social CRM herausgegeben (<a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-2010-crm">Quelle</a>). In den Dimensionen „Ability to Execute“ und „Completeness of Vision“ ordnet Gartner die untersuchten Anwendungen ein. Gartner definiert Social CRM wie folgt:</p>
<blockquote><p>„Social CRM application encourage many-to-many participation among internal users, as well as customers, partners, affiliates, fans, constituents, donors, members and other external parties, to support sales, customer service marketing processes. Social CRM works with each of these domains, for example, to provide a social enterprise feedback mechanism in the service domain, or social monitoring or prduct development in the marketing domain.”</p></blockquote>
<p>Vereinfacht gesagt, soll ein Social CRM all die „sozialen“ Prozesse im Leben eines Produktes oder Services und die entsprechenden Kontakte/Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Kunden (B2B und B2C), Partnern und weiteren Stakeholdern abbilden. Dazu gehören Anwendungsszenarien in Vertriebs- und Marketing-Prozessen, in der Produktentwicklung, im Customer (Self) Service und im Bereich Social Monitoring. Gartner betrachtet dabei sowohl externe und interne Communities, als auch die Mischung dieser beiden Formen. Nicht Bestandteil der Betrachtung sind klassische CRM-Funktionen, wie sie SAP, Oracle und Microsoft mit ihren CRM-Plattformen bieten. Diese sieht Gartner in den nächsten Jahren aber sehr stark in die Richtung 2.0 streben.</p>
<p><span id="more-1285"></span>Von den Funktionalitäten her, sollte eine Social CRM Plattform die gängigen 2.0-Features wie Forum, Kommentare, Umfragen, Ratings, Chat, Blog, Wiki usw. unterstützen. Klar, was sollte an einer solchen Plattform sonst „social“ sein. Darüber hinaus verbindet Gartner damit aber auch Funktionsbereiche wie Moderation, Reputation Management, Dashboards, Event Management, Privacy Management usw. D.h., es geht hierbei nicht nur um die bloße Abbildung von 2.0-Funktionen, sondern die professionelle Steuerung von Inhalten. Zum einen natürlich aus datenschutzrechlichen Gründen aber auch aus der Unsicherheit heraus die Kontrolle über die Inhalte der Nutzer zu verlieren.</p>
<p><a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-2010-crm"><img class="aligncenter" title="Gartner 2010 Magic Quadrant for Social CRM" src="http://img.en25.com/eloquaimages/clients/jivesoftware/%7b2abb7296-ff6f-4ac7-ae8c-d1007008e8f5%7d_promo-gartner-magic-quadrant-2010-scrm.png" alt="" width="343" height="367" /></a></p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr <a href="http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-die-neuen-leader-im-social-software-markt/463/">berichteten</a> wir über den Magic Quadrant von Gartner im Social Software Markt, der starke Parallelen im funktionalen Bereich zum Magic Quadrant im Social CRM Markt aufzeigt. Neu ist, dass Gartner seit 2009 eine Differenzierung von Social Software Plattformen in a) den externen Bereich, b) den internen Bereich und c) den Bereich der CRM-Prozesse eines Unternehmens sieht. Gartner geht davon aus, dass es keine Anwendung schaffen wird alle drei Bereich zu adressieren. Gartner behält sich aber einige Überschneidungen vor. Aktuell sehen wir diese Überschneidung nur für Jive SBS, die sowohl in der Bewertung von Gartner für den internen Unternehmenseinsatz, als auch für die sozialen CRM-Prozesse als Leader eingeordnet werden. Erstaunlicherweise sind Social Software Anwendungen von Mircosoft (SharePoint) und IBM (Connections) im Social CRM Quadranten nicht vertreten. Wie kommt das zustande? Unsere Erklärung ist, dass es einer Software auf der einen Seite generell gut tut, soviel wie möglich an 2.0-Funktionen  und eine gewisse Offenheit für die Abbildung von verschiedenen Anwendungsszenarien zu bieten. Auf der anderen Seite muss aber eine Spezialisierung bzw. Konzentration auf bestimmte Szenarien vorhanden sein (wie sie im CRM-Bereich erforderlich ist). Im diesem Fall scheint dies nur Jive gelungen zu sein, wobei man sagen muss, dass der Markt sehr stark in Bewegung ist und des in einem Jahr schon wieder anders aussehen kann.</p>
<p>Da wir uns aktuell nur ein Urteil zu Jive erlauben können (siehe Bewertung auf <a href="http://socialsoftwarematrix.org/jive/">http://socialsoftwarematrix.org/jive</a>/), möchte ich hier kurz die Ergebnisse für Jive darstellen:</p>
<p><strong>Stärken von Jive</strong></p>
<ul>
<li>Einer der bekanntesten und größten Social Software Anbieter im Markt</li>
<li>Nahezu komplett abgebildete 2.0-Funktionen, die sowohl für interne, als auch externe Anwendungsszenarien eingesetzt werden können</li>
<li>Social Monitoring-Komponente</li>
<li>Die Verbindung von externen und internen Jive-Plattformen durch ein Briding-Modul</li>
<li>Aktuelle Produktinnovationen wie Apps-Markt, Developer Community, Zusammenarbeit mit Twitter und Google</li>
<li>Unterstützung von Open Social Standards und gute Integration in IT-Landschaft</li>
</ul>
<p><strong>Schwächen von Jive</strong></p>
<ul>
<li>Abbildung von klassischen CRM-Funktionen</li>
<li>Eingeschränkte Vertriebs- und Support-Präsenz in EMEA</li>
<li>Nachteil zu großen Anbietern, die bereits im IT-Infrastrukturbereich etabliert sind (z.B. IBM, Microsoft)</li>
<li>Integration mit klassischen CRM-Anwendungen</li>
</ul>
<p>Klar ist natürlich, dass Jive nicht mit einem klassischen CRM-Anbieter mithalten kann, der seit Jahren im Markt vertreten ist. Dennoch ist es beachtlich, dass Jive mit seinen 2.0-Funktionen als der Leader im Social CRM-Markt angesehen wird. Das zeigt wiederum, wie schwach die großen Anbieter in diesem Bereich sind.</p>
<p>Spannend wären jetzt Meinungen von Anwendern, die Jive als Social CRM-Lösung bereits einsetzen und Erfahrungen gesammelt haben. Des Weiteren bleibt abzuwarten, welche Antworten die klassischen Anbieter von CRM-Lösungen finden. Wenn man den Vergleich zum CMS-Markt führt, dann wird es wohl noch eine Weile dauern. Die klassischen CMS-Anbieter tun sich eher schwer Social Software Funktionen in ihren Anwendungen zu integrieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SharePoints kleiner Bruder: Projektmanagement mit SharePoint Foundation 2010</title>
		<link>http://www.besser20.de/sharepoints-kleiner-bruder-projektmanagement-mit-sharepoint-foundation-2010/1115/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi Kirchner und Ulf-Jost Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft SharePoint 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint Foundation 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Windows SharePoint Services 3.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 12.05.2010, wird die 2010er Version von Microsoft SharePoint Server offiziell veröffentlicht (<a href="http://sharepoint.microsoft.com/businessproductivity/proof/pages/2010-launch-events.aspx#fbid=Y0hfLeYeQ56" target="_blank">Launch Event</a>). Gerade in der Kombination mit Office 2010, welches ebenfalls heute gelauncht wird, bringt der Softwaregigant aus Redmond ein mächtiges Werkzeug für zeitgemäße Kollaboration auf den Markt (siehe unsere Bewertung auf <a title="Bewertung auf socialsoftwarematrix.org" href="http://socialsoftwarematrix.org/microsoft-office-sharepoint-server/" target="_self">socialsoftwarematrix.org</a>).</p>
<p><strong>Zu erwachsen für den Anfang</strong><br />
Mächtig bedeutet jedoch auch, dass eine Investition in den SharePoint Server 2010 mit nicht ganz unerheblichen Investitionskosten verbunden ist. Für alle, deren Anforderungen an eine Online-Kollaborationsplattform zunächst noch überschaubar sind, lohnt sich ein Blick auf den weniger bekannten kleinen Bruder des SharePoint Servers, die ab der Version 2010 sogenannte SharePoint Foundation 2010 (Nachfolger der WSS 3.0). Die Foundation ist nämlich Bestandteil des Microsoft Servers 2008 und kann somit mit den vorhandenen Serverlizenzen kostenfrei genutzt werden.</p>
<p><span id="more-1115"></span></p>
<p><strong>Mögliches Szenario</strong><br />
Am Beispiel eines verteilt arbeitenden Projektteams bestehend aus Marketing Manager, Sales Manager, Führungskräfte und Assistenten, zeigen wir im Folgenden, was für die Vorbereitung einer Messeteilnahme mit der SharePoint Foundation 2010 realisiert werden kann, um online zusammenzuarbeiten und den Projektfortschritt transparent dem Management und Mitarbeitern zu visualisieren.</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Foundation</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li><a title="Kalender" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/kalender.JPG" target="_blank">Kalender mit einfach anpassbaren Ansichten</a></li>
<li><a title="Dokumentenmanagement" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/dms.JPG" target="_blank">Dokumentenmanagement: Ablage von Dateien</a></li>
<li><a title="Content Management" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/cms.JPG" target="_blank">einfache Content-Management-Funktionalitäten</a></li>
<li><a title="Listen" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/listen.JPG" target="_blank">individuelle Liste, z.B. für Kontakte</a></li>
<li><a title="Diskussion" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/diskussion.JPG" target="_blank">Diskussion</a></li>
<li><a title="Aufgaben" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/startseite.JPG" target="_blank">Aufgabenverteilung</a></li>
<li>einfacher Drei-Stufen-Workflow z.B. für Aufgabenzuweisungen und Monitoring des Bearbeitungsstatus</li>
<li>Ribbon Bar: aus Office 2007 bekannte Oberfläche zum Editieren von Artikeln und Seiten</li>
</ul>
<p>Wer darüber hinaus erweiterte Funktionen insbesondere bezüglich integrierter Fachanwendungen, umfassenderer Suche und komplexer Reportings nutzen möchte, kommt allerdings nicht am Server-Produkt vorbei:</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Server</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li>Enterprise Wiki mit Co-Authoring, Page Rating, Categories, schnelles Editieren</li>
<li><span>Intelligente, übergreifende Suche (teilweise  durch zusätzliche Integration mit FAST-Technologie) mit Sortierfunktionalitäten,  Ranking, visuelle Darstellung (Thumbnail, Preview) von z.T. personalisierten  Suchergebnissen</span></li>
<li>MySite (Aufbau eines firmeninternen Social Networks)</li>
<li>Formulare</li>
<li>Integration von Fachanwendungen, z.B. ERP-Daten</li>
<li>Dashboards</li>
<li>Tiefenintegration von MS Excel und Access</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der kleine Bruder des neuen SharePoint Servers 2010 bietet eine kostengünstige Möglichkeit, ein modernes Intranet zu etablieren und kann dank der Upgradefähigkeit auf den großen Bruder mit den Anforderungen wachsen. Gerade für Anwendungsfälle wie oben beispielhaft beschrieben, ist es eine empfehlenswerte Variante, da die Einführung von neuer Software auch immer ein Umdenken bei den Nutzern erfordert. Somit kann bei überschaubaren Investitionskosten eine Art Pilotteam erste Erfahrungen sammeln und deren Projektmitglieder im günstigsten Fall als spätere wichtige Multiplikatoren bei einer unternehmensweiten Einführung dienen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Evolution von Social Software im Unternehmen: das Ende der reinen Wikis</title>
		<link>http://www.besser20.de/die-evolution-von-social-software-im-unternehmen-das-ende-der-reinen-wikis/1060/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/die-evolution-von-social-software-im-unternehmen-das-ende-der-reinen-wikis/1060/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 13:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[ERP]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Salesforce]]></category>
		<category><![CDATA[SAP]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Evolutionsartikel kann man nicht anders beginnen als mit einem Zitat von Charles Darwin:</p>
<blockquote><p>Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.</p></blockquote>
<p>Wer auf den wachsenden und immer unübersichtlicher werdenden Markt für Social Software Lösungen und deren Anwendungsbereiche im Unternehmen blickt, der fragt sich zwangsläufig was denn davon auf Dauer Bestand haben wird. Wir werden ohne Zweifel darüber in 5 Jahren viel schlauer sein und wissend und sicher auch schmunzelnd auf die gegenwärtigen Enterprise 2.0 Diskussionen zurückschauen. Nun,</p>
<blockquote><p>Ohne Spekulation gibt es keine neue Beobachtung. (auch ein Darwin Zitat),</p></blockquote>
<p>deshalb im folgenden einen kurze Spekulation über die Zukunft von Social Software im Unternehmen.</p>
<p>Basis meiner Spekulation sind 2 grundsätzliche Erkenntnisse oder Behauptungen:</p>
<p><strong>1.</strong> <strong>Das grosse Potential und der Nutzen von Social Software liegt in der Vernetzung von Informationsobjekten</strong> wie Personen (Profilen) und Inhalten (Wikiseite, Blogpost, Dokumente, Prozesse..) durch Links, Tags, Suche, Navigation oder Feeds.  Diese Integration ist die Basis für die „Entdeckbarkeit“ von neuem Wissen und Zusammenhängen und den geheimnisvollen Vorgang, den Andrew McAfee im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 Emergenz nennt.</p>
<p><strong>2.</strong> <strong>Social Software Anwendungen wie Wikis, Blogs, Foren oder Microblogs sind in ihrer Funktionalität zu einfach und einander funktional zu ähnlich, als das sie einen Einsatz als alleinstehendes und damit in die IT Gesamtlandschaft zu integrierendes System rechtfertigen könnten.</strong> Bei erhöhter Komplexität des Unternehmens ist es langfristig sinnvoller, diese Funktionalität bestehenden Anwendungen wie CMS oder CRM hinzuzufügen oder in einer Social Software Suite zusammenzuführen. Aus dem Tool wird ein Feature.</p>
<p>Die Konsequenz aus diesen beiden Einsichten führt zu diesem Bild:</p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1063" title="evolution" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/04/evolution1.png" alt="evolution" width="539" height="406" /></p>
<p><strong><span id="more-1060"></span>Social Web</strong></p>
<p>1995 wurde das erste Wiki ins Internet gestellt, 2004 wurde der Begriff Web 2.0 geprägt. Aus heutiger Sicht war diese Beschreibung keine Übertreibung – keine andere Entwicklung hat das Internet so nachhaltig geprägt und verändert. Die Stars des Social Web sind eine neue Klasse von ganz einfach zu benutzenden Anwendungen wie Wikis, Blogs, Social Networks oder Microblogs. Tool (Wiki) und Anwendungsfall (Online Enzyklopädie &#8211; Wikipedia) verschmelzen oft in der Wahrnehmung – das Tool wird durch den Anwendungsfall definiert.</p>
<p><strong>Social is a Tool</strong></p>
<p>Flaggschiff Anwendungen des Web 2.0 wie Wikipedia, Xing, Facebook und Twitter wecken Begehrlichkeiten im Unternehmen. Ein Großteil der Unternehmen befindet sich heute in dieser Phase. Tools und Anwendungsfälle werden oft 1:1 ins Unternehmen importiert, haben dort aber meist große Probleme mit der Beteiligung und Nutzung durch die Mitarbeiter oder etablieren bei Erfolg Parallelwelten und Informationsinseln neben dem Intranet, dem CRM oder anderen bestehenden Informationssystemen.  </p>
<p><strong>Social is a Feature</strong></p>
<p>Im Unternehmen sind Anwendungsfälle und Tools sehr oft nicht 1:1 gleichzusetzen. Wer z.B. Projektmanagement mit einer Social Suite abwickeln möchte, der braucht geschlossene Räume, um nur berechtigte Nutzer zuzulassen. Projekttagebuch, Meeting Minutes und Status können am besten per Blog erledigt werden, Konzepte und Dokumentationen werden am besten per Wiki erstellt und gemeinsam bearbeitet und es sollte jederzeit möglich sein an jeder Stelle zu kommentieren und diskutieren.  Die Trennung von Social Software Tools macht im Unternehmen meist keinen Sinn und verbaut mittelfristig viele Anwendungsfälle. Je nach Anwendungsfall und Anforderung werden &#8220;Social Features&#8221; entweder zu einer neuen Suite zusammengefasst oder in bestehende Systeme als Standard eingebaut.</p>
<p>Vieles im Bereich „Social is a Feature“ ist schon Realität oder als baldige Realität absehbar, andere Entwicklungen, wie z.B. die eines echten Social ERP Systems sind wahrscheinlich, liegen aber noch vor uns.  Weitere Klassen von Systemen wie z.B. DMS Anwendungen, Conferencing  oder alle domainspezifischen Anwendungen wie z.B. CAD Systeme sind denkbar – die dargestellten fünf erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<ul>
<li>Die <strong>Social Suite</strong> ist ein schnell wachsende Klasse von Anwendungen, die eine Vielzahl von Social Software Funktionen integrieren und in einer Lösung mit Unternehmensanforderungen wie Zugriffsbeschränkungen oder rollenbasierte Nutzerverwaltung zusammenführen. Typische Vertreter wie Jive oder Confluence haben wir auf der <a href="http://socialsoftwarematrix.org/">Socialsoftwarematrix.org </a>zusammengeführt und bewertet. Im internen Bereich wird die Social Suite zunehmend dem CMS als Basis für ein Intranet Konkurenz machen.</li>
<li>Das <strong>Social CRM</strong> versteht Customer Relationship Management als zutiefst „sozialen“ Vorgang, dessen bisherige prozessorientierte Ausrichtung (Prospect, Lead,Offer,…) bei weitem nicht die ganze Komplexität und Vernetzung einer Kundenbeziehung abbilden kann.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1067" title="chatter" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/04/chatter1.jpg" alt="chatter" width="551" height="400" /></p>
<p><em>Salesforce.com hat mit seiner Lösung „<a href="http://www.salesforce.com/chatter/">Chatter</a>“ in den letzten Monaten seiner bestehenden CRM Suite eine Social Software Komponente mitgegeben. Den großen innovativen Anbietern scheint es also nicht schwer zu fallen, in sehr kurzer Zeit relativ umfangreiche eigene Social Software Komponenten ihren bestehenden Produkten hinzuzufügen.</em></p>
<ul>
<li>Wer als <strong>CMS</strong> Anbieter mittelfristig im Intranet Umfeld noch relevant sein möchte, wird ohne umfangreiche Social Features keine Chance haben. Einige CMS Anbieter sind hier schon weiter und kommen sowieso aus der Web 2.0 Ecke (z.B. Drupal) oder haben massiv investiert, um Social Features hinzuzufügen (z.B. MS Sharepoint) oder als variable Extensions anbieten zu können (z.B. Day).  Evolutionstechnisch ist es durchaus vorstellbar, das Social Suite und CMS (für den Internen Gebrauch) mittelfristig zu einer Klasse von Systemen werden.</li>
<li>Der bekannteste Vertreter und unbestrittene Vorreiter von <strong>Social Email</strong> ist Google Wave. Nach der ersten Euphorie ist mittlerweile klar, dass es ein langer Weg zum Email Killer ist.</li>
<li>Das <strong>Social ERP</strong> ist zum großen Teil noch Zukunft. Hier liegen aber große Potentiale, denn in der eher prozessorientierten Welt der ERP Systeme gibt es durchaus Bereiche wie z.B. Einkauf, HR oder Vertrieb, die wissensintensiv sind und viele weniger strukturierte Tätigkeiten beinhalten. Die schiere Komplexität von SAP und Co. wird hier jedoch eine schnelle „Social Release“ genauso verhindern wie die bislang noch eher diffusen Anwendungsfälle von Social Software in den sehr kernprozessnahen Bereich eines Unternehmens. Hier werden wir in den nächsten Jahren sicherlich spannende Pilotanwendungen (z.B. <a href="http://sapstreamwork.com/">SAP Streamwork</a>) sehen, die darüber dann auch Ihren Weg in die großen ERP Anwendungen finden werden.</li>
</ul>
<p> <strong>Und was passiert mit dem klassischen Wiki?</strong></p>
<p>Wenn das beschriebene Szenario wirklich so eintritt, dann dürften es grössere Installationen von alleinstehenden Wikis (z.B. ein Glossar auf Basis von Mediawiki) im Unternehmen mittelfristig schwer haben, Ihre aufwendige Integration in die restliche Wissensarchitektur des Unternehmens zu rechtfertigen.  Evt. tröstet es ja, dass es dieses Schicksal dann mit reinen Blog-Plattformen (z.B. Wordpress), alleinstehenden Social Networks oder einzelnen Diskussionsforen (z.B. phpBB) teilen wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert eigentlich Crowdsourcing im Unternehmen?</title>
		<link>http://www.besser20.de/wie-funktioniert-eigentlich-crowdsourcing-im-unternehmen/976/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Prognosemarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei so grundsätzlichenFragen lohnt wie immer zunächst ein Blick in Richtung Wikipedia und dort steht zum Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing">Crowdsourcing </a>folgendes:</p>
<blockquote><p>Crowdsourcing bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt.</p></blockquote>
<p>Dieser Definition dürfte unser heutiger Gesprächspartner Aleksandar Ivanov heftig wiedersprechen, denn die Firma <a href="http://www.analyx.com/?L=1&amp;L=1">Analyx</a> aus Berlin setzt mit Ihrer Lösung <a href="http://www.crowdworx.de/de">CrowdWorx</a> vor allem auf die verteilte Intelligenz der Mitarbeiter, um verschiedenste geschäftskritische Fragestellungen mit sogenannten Prognosemärkten gemeinschaftlich besser zu verstehen und Entwicklungen präziser vorherzusagen. Prognosemärkte sind ein sehr formalisierter Anwendungsfall einer Crowdsourcing Strategie im Unternehmen, andere Anwendungsgebiete wären z.B. die gemeinschaftliche Bewertung und Diskussion von Innovationsideen (Betriebliches Vorschlagswesen).</p>
<p><strong>Prognosemärkte sollen das Bauchgefühl von Mitarbeitern, Zulieferern oder Kunden bündeln und daraus quantitative Prognosen erstellen. Wie funktioniert das genau?<span id="more-976"></span></strong></p>
<p>AI: Jeder Mitarbeiter verfügt potentiell über relevantes Wissen, welches bessere Prognosen ermöglicht. Ziel einer Prognosemarkt-Software ist es, dieses Wissen zu bündeln, zu gewichten und automatisch in quantitative Kennzahlen und Prognosen umzurechnen.</p>
<p>Es funktioniert recht einfach: Teilnehmer besuchen eine Intranet-Webseite auf der sie mit Spielgeld auf das tatsächliche Ergebnis eines Indikators, einer Kennzahl oder auf beliebige anderen Prognosen setzen. Wer schlecht tippt, verliert sein Spielgeld und hat keine Chance Preise zu gewinnen oder im Ranking nach oben zu kommen. Daher hat jeder einen Anreiz richtig zu tippen, was die Prognosen nachweislich genauer macht. Diese Anreizmechanismen sind der eine Grund, warum die Prognosen mit Prognosemärkten genauer sind.</p>
<p>Ein weiterer Mechanismus in einem Prognosemarkt ist die automatische Gewichtung der Teilnehmer nach ihrer individuellen historischen Prognosegenauigkeit. Nutzer, die besser sind, erhalten zunehmend höheres Gewicht in den Prognosen, so dass ein solches System über die Zeit immer besser wird.</p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-989" title="Bild_1" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild_1.png" alt="Bild_1" width="554" height="419" /></em></p>
<p><em>Auf der Starseite sehen Nutzer alle Prognosen, die in einem Unternehmen aktuell laufen, und wählen an welchen sie teilnehmen möchten. Nutzer werden nur dort Ihr Spielgeld investieren, wo sie sich selbst eine gute Prognose zutrauen.</em></p>
<p><strong>Und wofür setzen Firmen diese Methode konkret ein?</strong></p>
<p>AI: Die häufigsten Einsatzgebiete sind Umsatz- oder Absatzprognosen sowie die Prognose des Umsatzpotentials von neuen Produktideen. In diesem Umfelde werden auch viele weitere Indikatoren prognostiziert, das variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Manche Unternehmen wollen Entwicklungskosten, -dauer, und Umsatzpotential neuer Produkte vorhersagen. Andere nutzen das Tool, um die Verspätungen wichtiger Projekte vorherzusagen, was ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist, weil gerade hier, die Anonymität des Marktes das Tool zu einem Frühwarnsystem macht, weil sich niemand im normalen Meeting traut, die Probleme offen anzusprechen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-990" title="Bild_2" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild_2.png" alt="Bild_2" width="555" height="381" /></p>
<p><em>Vorhersage der wöchentlichen Absatzzahlen eines Waschmittels.</em></p>
<p>Die Anwendungsgebiete sind aber sehr breit, da man Kollektive Intelligenz auf viele Problembereiche anwenden kann. So ist bspw. einer unserer Vertriebspartner Spezialist für Change Management und nutzt Prognosemärkte als Echtzeit-Barometer, um die Stimmung in einem Unternehmen in Echtzeit zu messen. Dadurch kann das Management natürlich sofort die Reaktionen auf Ankündigungen ablesen und frühzeitig reagieren.</p>
<p>Prognosemärkte werden sowohl in großen Konzernen als auch in KMU genutzt, wobei bei KMU mit geringen Teilnehmerzahlen spezielle Software eingesetzt wird, um mangelnde Aktivität automatisch zu kompensieren.</p>
<p><strong>Was sind die Herausforderungen beim Einsatz im Unterhemen?</strong></p>
<p>AI: Unternehmen nutzen Prognosemärkte komplementär zu Wikis und Wissensmanagement-Systemen. In Prognosemärkten wird nämlich kein Wissen abgelegt, sondern das Wissen direkt in entscheidungsrelevante quantitative Indikatoren umgerechnet, die tagesaktuell sind.</p>
<p>Viele Kunden sind von der Prognosegenauigkeit begeistert, können aber ein Web2.0-Tool nicht ohne Weiteres dauerhaft in der Organisation verankern. Der kritische Erfolgsfaktor ist nämlich der Einführungsprozess und die Einbettung in die Geschäftsprozesse des Unternehmens. Warum sollte z. B. jemand das Tool nutzen, wenn die Prognosen des Tools vom Management nicht beachtet werden.</p>
<p>Erfolgreiche Prognosemärkte in Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass Sie eine durchdachte und leicht verständliche Anreizstruktur haben, dass konkrete Aufgaben in das System verlegt werden und nicht außerhalb erledigt werden und dass das Management die kollektiven Prognosen auch wirklich nutzt.</p>
<p><strong>Mit wem redet Ihr im Unternehmen, wer ist da normalerweise euer Ansprechpartner?</strong></p>
<p>AI: In der Regel kommen Abteilungsleiter oder Geschäftsführer, mit einer konkreten geschäftlichen Fragestellung auf uns zu, um eine Pilotphase zu vereinbaren, in der Sie das System testen können. In dieser Phase klären sich wichtige Fragen, wie die Zusammensetzung der Teilnehmer (alle oder nur ein ausgewählter Kreis), das Anreizsystem oder auch ob die Unternehmenskultur in der Lage ist, einen Enterprise 2.0-Ansatz zu tragen. Enterprise 2.0 heißt auch mehr Demokratie im Unternehmen zu wagen und dazu sind nicht alle Unternehmen bereit. Es gibt eine Menge organisatorischer Fragen zu klären und der richtige Ansprechpartner kann durchaus der Wissensmanagement-Verantwortliche sein, falls er Erfahrungen in der erfolgreichen Einführung neuer Tools in die Geschäftsprozesse des Unternehmens hat. Trotzdem ist eine enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen, wie bei allen anderen Dingen auch, immer notwendig.</p>
<p> </p>
<p>Mehr Informationen:  <a href="http://www.crowdworx.de/news/wp-content/uploads/2009/10/using-prediction-markets-in-business-forecasting-pre-print-ivanov-20091.pdf">Ivanov (2009) Using Prediction Markets to Harness Collective Wisdom for Forecasting <em>Journal of Business Forecasting</em>, Vol 28, No 3</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Es ist eine Matrix! Social Software verstehen und vergleichen mit der Socialsoftwarematrix</title>
		<link>http://www.besser20.de/es-ist-eine-matrix-social-software-verstehen-und-vergleichen-mit-der-socialsoftwarematrix/724/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 08:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte November ist sie als Beta Version live, wir haben schon immer mal darüber gesprochen und darauf verlinkt, aber jetzt wird es höchste Zeit, unserer neuesten Errungenschaft (unserem Baby:-) hier deutlich mehr als nur einen Link zu widmen. Also: Bühne frei für die <a href="http://socialsoftwarematrix.org/">socialsoftwarematrix.org</a>.</p>
<p>Im folgenden die <strong>acht wichtigsten Punkte</strong>, die man zur Matrix wissen sollte:</p>
<p><strong>1. Wofür braucht man die Matrix?</strong></p>
<p>Der Markt für Social Software explodiert förmlich. Neue Anbieter kommen aus den Nischen von Foren-, Wiki- oder Blogsoftware und rüsten Ihre Produkte zu vollwertigen Social Software Suiten auf. Auf der anderen Seite gibt es die etablierten Platzhirsche im Bereich Collaboration und CMS Anbieter, die Ihren Tools Web 2.0 Funktionen hinzufügen. Ein sehr dynamischer Markt, der in Zukunft einige Stars aber auch viele Sternschnuppen sehen wird. Die Matrix soll helfen, in diesem Dschungel den Überblick zu behalten und angepasst an die eigenen Bedürfnisse und Absichten eine Shortlist der spannendsten Anwendungen erstellen zu können. Diese engere Wahl sollte dann im Idealfall als Pilot installiert und ausführlich getestet werden. Erst dann kann man eine wirklich belastbare Entscheidung über das am besten passende System treffen.</p>
<p><object id="matrix" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="510" height="370" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="menu" value="false" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://widget.socialsoftwarematrix.org/matrix.swf?mainColor=0xCC0000&amp;secondColor=0xFF9900&amp;mainTextColor=0xFFFFFF" /><param name="name" value="matrix" /><embed id="matrix" type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="370" src="http://widget.socialsoftwarematrix.org/matrix.swf?mainColor=0xCC0000&amp;secondColor=0xFF9900&amp;mainTextColor=0xFFFFFF" name="matrix" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" quality="high" menu="false" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object></p>
<p><strong>2. Es gibt doch schon Vergleiche von Wiki Systemen oder?<span id="more-724"></span></strong></p>
<p>Viele kennen die <a href="http://www.wikimatrix.org/">Wikimatrix</a>, die aktuell mehr als 120 Systeme beinhaltet. Das ist gut für einen ersten Eindruck, aber die Tatsache, dass zwei Anwendungen eine Wiki Funktionalität anbieten, sagt sehr wenig darüber aus, wie das Wiki implementiert ist, wie es mit anderen Funktionalitäten zusammenspielt oder wie einfach es zu benutzen ist.  Darüber hinaus wollen wir uns vor allem auf komplette Suiten fokussieren, die nicht nur ein Wiki beinhalten, sondern auch Blogs, Foren, abgrenzbare Bereiche, Dashboards u.s.w.enthalten und auch technisch und administrativ für den Einsatz im Unternehmen geeignet sind.</p>
<p>Die größte Herausforderung für einen belastbaren Vergleich ist aber eine andere Besonderheit von Social Software. Sie ist außerordentlich flexibel und offen für verschiedenste Arten der Anwendung. Der Wert besteht darin, einen einfachen und flexiblen Rahmen zu schaffen, in dem persönliche und gemeinsame Orte der Konversation und Zusammenarbeit entstehen können. Diese große Flexibilität hat aber einen Haken. Es gibt sehr viele Antworten auf die Frage: „Was genau macht man eigentlich damit?&#8221; Man kann mit einer Social Business Suite sehr viele verschiedene Anwendungsszenarien unterstützen. Es gibt deshalb nicht das eine beste System, sondern verschiedene Antworten, je nachdem ob man mehr Projektarbeit im überschaubaren Team oder unternehmensweite Vernetzung im Sinn hat. Aus unserer Sicht sollte deshalb die Basis eines Vergleiches nicht aus technischen Features bestehen, sondern beim Anwendungsfall ansetzen.</p>
<p><strong>3. Nach welchen Anwendungsfällen wird in der Matrix unterschieden?</strong></p>
<p>Wir betrachten fünf verschiedene geschäftliche Anwendungsfälle, außerdem drei technische Szenarien und zwei Aspekte zur Bewertung des Anbieters:</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Geschäftliche Anwendungsfälle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Enterprise Communication:</span> Hier wird bewertet wie ein Social Software Tool die Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Partnern und Kunden ermöglicht und ob es sich als zentrale Kommunikationsplattform einsetzen lässt.<em> Hauptanforderungen: Blog- und Foren Funktionalität</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Collaboration &amp; Knowledge Exchange:</span> Hier wird analysiert in welchem Ausmaß Zusammenarbeit und Wissensaustausch zwischen Nutzern auf der Social Software Plattform möglich ist.<em> Hauptanforderungen: Offene und geschlossene Arbeitsräume, Wiki, Dateiaustausch</em></p>
<p><em></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Social Networking &amp; Expert Search:</span> Hier wird getestet wie gut ein Social Software Produkt Mitarbeiter bei Aufbau und Ausbau ihres Netzwerkes unterstützt und wie leicht es ist, Experten zu finden.<em> Hauptanforderung: Nutzerprofile, Follower/Connect-Funktion, Skill/Personensuche</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Personal Information Management:</span> Wie einfach ist es für den Nutzer, sich zu organisieren und alle persönlich relevanten Informationen zentral zu aggregieren.<em> Hauptanforderung: Personal Dashboard, Activity-</em>Streams, RSS-Support, Suche</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Project Management:</span> Dieser Fall baut auf den Anforderungen von Collaboration &amp; Knowledge Exchange auf und bewertet darüber hinaus wie gut zusätzliche Funktionalitäten das Management und die Durchführung von Projekten unterstützen.<em> Hauptanforderung: Kalendar und Zeitmanagement, Aufgabenverteilung</em></p>
<p><strong>Technische Szenarien:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Operational Flexibility:</span> In dieser Kategorie wird bewertet wie einfach es ist, die analysierte Social Software Plattform aufzusetzen und unter verschiedenen Bedingungen in die IT-Landschaft von Unternehmen zu integrieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Customization &amp; Extensibility:</span> Diese Kategorie dreht sich um die Möglichkeiten die Social Software auf User- und Plattform Ebene anzupassen und den gegebenen Funktionsumfang selbst oder mit Drittanbieter Software zu erweitern.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Data &amp; Security:</span> In Data &amp; Security wird das Datenhandling und Zugriffsmanagement der Social Software Systeme bewertet.</p>
<p><strong>Betrachtung des Anbieters:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vendor Position:</span> Die Vendor Position ergibt sich unter anderem aus der Größe-, Marktposition-, und der Produktstrategie- des Social Software Herstellers. Aus der Gesamtbetrachtung dieser Variablen kann man auf das Zukunftspotenzial des Social Software Produktes schließen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Support &amp; Services:</span> In der Kategorie Support &amp; Services wird neben den direkten Herstellerleistungen besonders die Größe und Qualität des Partnernetzwerkers in Betracht gezogen. Die Kombination entscheidet in wie weit die für Firmen nötigen Service-Level erreicht werden.</p>
<p><strong>4. Welche Tools werden bewertet?</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Der Enterprise Social Software Markt bietet eine große Bandbreite an Tools mit einer klaren Tendenz in Richtung integrierter Social Software Suites, denen viele die größten Chancen im Wettbewerb einräumen. Diesem Trend folgend wurden bei der Toolauswahl nur Produkte berücksichtigt die wenigstens vier der angesprochenen Anwendungsfälle abdecken. Aus einer Vorauswahl von zwanzig Tools wurden dann für den Launch der Social Software Matrix die neun vielversprechendsten ausgewählt. Die Tools:</p>
<ul>
<li>Atlassian Confluence 3.0</li>
<li>blueKiwi 2009</li>
<li>Google Apps Pro + Wave</li>
<li>IBM Lotus Connections 2.5</li>
<li>Jive SBS 4.0</li>
<li>Liferay Social Office</li>
<li>Microsoft SharePoint 2010</li>
<li>Socialtext</li>
<li>MindTouch</li>
</ul>
<p><strong>5. Wie funktioniert die Bewertung?</strong></p>
<p>Die Bewertungen der Tools wurden anhand eines Benchmarking-Verfahrens abgeleitet, indem das Leistungsangebot der verschiedenen Tools für jede Kategorie mit dem jeweiligen Category-Champion verglichen wurde. Die Category-Champions konnten durch einen Vergleich der Kategorieanforderungen mit den ausgewählten Tools bestimmt werden. Um die Ergebnisse aus dem theoretischen Leistungsvergleich in den Use-Case Kategorien praktisch zu überprüfen, wurde standardisierter Beispielcontent für die Use-Cases erstellt und in alle Tools eingepflegt. Auftretende Unterschiede zwischen theoretischem Vergleich und praktischer Erfahrung, wurden in die Bewertung mit eingerechnet. Informationen zu einem System bekommt man auf drei Ebenen. Man kann es entweder bei einem Überblick über die Systeme und Szenarien belassen, oder eine Ebene tiefer auf ein einzelnes System springen und dann sogar für jeden Anwendungsfall ein Reihe von Screenshots sehen, die ein gutes Gefühl für jede Applikation und Ihre Stärken und Schwächen vermitteln.</p>
<p><strong>Ebene 1:</strong> Überblick mit dem Vergleichswidget (siehe oben)</p>
<p><strong>Ebene 2: </strong>Details zum System und Beschreibung der einzelnen Anwendugsfälle</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-740" title="ebene2" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/01/ebene2.jpg" alt="ebene2" width="391" height="448" /></p>
<p><strong>Ebene 3: </strong>Screenshots zu jedem Anwendungsfall</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;noautoplay=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fsocialsoftwarematrix%2Falbumid%2F5426299341889037585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" src="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;noautoplay=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fsocialsoftwarematrix%2Falbumid%2F5426299341889037585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde"></embed></object></p>
<p><strong>6. Was ist noch wichtig?</strong></p>
<p>Einige Systeme sind nach der Installation praktisch funktionsbereit, andere verstehen sich eher als Framework, die sehr flexibel sind, aber für den Anfang einiges an Konfigurations- und teilweise auch Entwicklungsarbeit benötigen, um gut nutzbar zu sein. Wir haben hier versucht, einen guten Mittelweg zu finden, aber es ist klar, dass man alle Tools in der Matrix mit mehr oder weniger großem Entwicklungsaufwand in allen Anwendungsfällen auf 100% bringen könnte.</p>
<p>Ein weiterer Punkt, der schon zu Diskussionen geführt hat, ist die Tatsache, dass wir mit Sharepoint 2010 ein System im Betastadium mit aufgenommen haben. Uns geht es vor allem darum, eine Entscheidung zur Softwareauswahl zu unterstützen, die mittelfristige einige Auswirkungen hat und für die nächsten Jahre in der Unternehmens IT eine Richtung vorgibt. Aus diesem Grund wollen wir das aktuell bestmögliche Wissen in der Matrix zusammentragen, auch wenn das den Vergleich aktuell verfügbarer Systeme evtl. etwas verändert.</p>
<p><strong>7. Kommen weitere Tools dazu?</strong></p>
<p>Das ist auf jeden Fall unser Ziel. Die Übersicht soll fortlaufend aktualisiert werden. Auch haben wir viele Anfragen von Anbietern, Limit ist vor allem die Zeit. Wir denken über eine Vorschlags- und Bewertungsfunktion nach, um die Leser über die spannendsten Systeme abstimmen zu lassen.</p>
<p><strong>8. Die Helden der Matrix</strong></p>
<p>Wer länger in der Matrix unterwegs ist, bekommt eine Ahnung wie viel Arbeit darin steckt. Dahinter stehen viele engagierte und pfiffige Köpfe, die mit viel Enthusiasmus und Einsatz diesen Stand möglich gemacht haben: Bernd Appelhans, Christoph Rauhut, Sandra Barthel, Ulf Kossol, Uwe Schuster, Yvonne Koletzki, Katharina Simon und Joachim Heinz. Danke!</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Wir sind dabei die Matrix ins Gespräch zu bringen und sowohl technisch als auch inhaltlich weiter zu entwickeln. Wir freuen uns sehr über Feedback und Diskussionen, denn letzendlich entscheiden die Anwender, welche Tools sich im harten Praxiseinsatz auf Dauer am besten bewähren. Die Antwort ist irgendwo da draußen <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Neo: What is the Matrix?</p>
<p>Trinity: The answer is out there, Neo, and it&#8217;s looking for you, and it will find you if you want it to.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise Suche: Semantik macht Arbeit und ist keine Magie</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 09:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Uwe Crenze]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Interview mit interface:projects Geschäftsführer Uwe Crenze über seine Enterprise Suche inter:gator.</h1>
<p>Das Schöne am Social Web ist, dass es Menschen animiert sich mitzuteilen und wertvolle Inhalte zu erstellen. Die Kehrseite sind Informationsmengen in Dimensionen, die so vor einigen Jahren nicht vorstellbar  waren. Nicht zuletzt dank Google und seinem Siegeszug im Internet ist eine gute Suche heute der wichtigste Weg, um im Wirrwarr aus Tweets, Artikeln, Präsentationen, Webseiten, Dokumenten und Kommentaren die Übersicht zu behalten. Das Dresdner Unternehmen <a href="http://www.interface-projects.de/">interface:projects </a>konzentriert sich mit seiner Suche „<a href="http://www.intergator.de/">inter:gator</a>“ vor allem auf Suchszenarien im Unternehmen. Die Lösung kommt auch als Unternehmenssuche in der T-Systems MMS zum Einsatz und hat in der laufenden Beta-Phase viel Lob geerntet. Interface:projects Geschäftsführer <a href="https://www.xing.com/profile/Uwe_Crenze">Uwe Crenze </a>war so freundlich, uns einige Frage zum Thema Enterprise Suche zu beantworten.</p>
<p><strong>Eine Suche ist heute überall eingebaut: in Content Management Systemen aber auch in Social Business Software. Was leistet eine Enterprise Suche zusätzlich?</strong></p>
<p>Der zentrale Knackpunkt ist der übergreifende Charakter einer Enterprise Suche. Eine gute Suche endet ja nicht mit einer Ergebnisliste, sondern diese Ergebnisse können unterschiedlich gefiltert, gruppiert und visualisiert werden. Performant umzusetzen ist das nur, wenn es einen Gesamtindex über alle Anwendungen gibt. Man kann auch die jeweiligen Suchen der einzelnen Systeme automatisiert einzeln abfragen, hat dann aber eine Ergebnisliste, die schwer zu priorisieren ist und mit der man nichts weiter anfangen kann.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-633" title="Suche" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/12/Suche-496x400.png" alt="Suche" width="496" height="400" /></p>
<p><em>Metadaten sind der große Schatz einer Enterprise Suche: Links neben dem Suchergebnis werden Filter und Kategorien zu den Ergebnissen angezeigt. Damit können die Suchresultate weiter eingegrenzt werden.</em></p>
<p><strong>Es gibt ja verschiedene Suchlösungen für Unternehmen. Was ist der Unterschied zwischen z.B. einer FAST Suche und dem inter:gator?<span id="more-632"></span></strong></p>
<p>Als erstes zu nennen wäre das Preis / Leistungsverhältnis. Mittelständische Unternehmen können sich sehr große Lösungen wie FAST nicht leisten, denn ein Suchprojekt besteht ja nicht nur aus den Kosten für die Lizenz, sondern auch aus Aufwänden für die Implementierung. Unterhalb der Markführer entsteht ein großes Loch zu den Standard Suchen und genau in diesem Bereich platzieren wir uns. Wir bieten 80% der Funktionalität zu 20% des Preises. Funktional gesehen, hat jedes System seine Schokoladenseite. Das können eine ausgeprägte Mehrsprachigkeit sein, ein umfangreicher Thesaurus, der Umgang mit extremen Datenmengen oder eine Spezialisierung auf Audio und Videodateien. Generell gibt es im Bereich der Suche viele Detailprobleme, die im Einzelfall viel Kraft kosten können und wenn diese von einem Produkt besonders gut gelöst werden, dann lohnt sich dort die Investition.</p>
<p><strong>Jeder redet von Semantik – man könnte den Eindruck gewinnen, es ist ein richtiges Marketing Buzzword geworden. Was sind die Möglichkeiten und Grenzen von Semantik bei der Suche?</strong></p>
<p>Das wichtigste, wenn wir über Semantik reden sind Metadaten. Nicht nur Volltext, sondern alles was ich zusätzlich an Informationen zu einem Objekt finden kann. Vieles ist bereits vorhanden, weitere Informationen können in zusätzlichen Analyseschritten generiert werden. So kann man z.B. Eigennamen durch ein kombiniertes Verfahren aus Wörterbüchern und linguistischen Regeln erkennen. Am Ende muss die Bedeutung erschlossen werden, dafür brauche ich Anhaltspunkte und das sind entweder Metadaten oder eine ausreichende Anzahl an thematisch ähnlichen Beispieldokumenten. Semantik macht Arbeit. Es ist keine Magie, dafür muss ich etwas tun. Spannend ist vor allem das Szenario, dass auf der einen Seite ein gut gepflegter Datenbestand existiert und auf der anderen Seite viel unstrukturierter „digitaler Müll“. Die gepflegten Daten geben bei einem inhaltlichen Zusammenhang genügend Hinweise, um auch den „Müll“ viel besser in seiner Bedeutung zu erschließen. Aus dem Wenigen was ich redaktionell gepflegt habe, kann ich also für alles einen Nutzen ziehen.</p>
<p><strong>Welchen Nutzen hat Autotagging?</strong></p>
<p>Autotagging hängt in erster Linie an der Qualität der Inhalte. Je unstrukturierter, je mehr Beliebigkeit in der Formulierung desto schwieriger. Unsere Erfahrung ist aber, dass selbst eine relativ einfache statistische Findung von Schlagworten, von den Anwendern als sehr nützlich betrachtet wird.</p>
<p><strong>Teil Ihrer Suche ist auch eine Social Search Funktion. Wie funktioniert die?</strong></p>
<p>Wir erheben Nutzerfeedback als ein Kriterium für Relevanz. Nutzerfeedback kann verschiedene Formen annehmen. Das einfachste ist ein Button, der sagt „Dieses Ergebnis war relevant“. Darüber hinaus kann man automatisch beobachten, welche Treffer sich ein Nutzer angesehen hat – so fängt man auch das Verhalten von eher passiven Nutzern mit ein. Das betreffende Dokument wird dann einfach mit dem Suchbegriff getaggt. So baut sich schrittweise einen Datenbasis auf, die man dann wieder für Treffervorschläge verwenden kann.</p>
<p><strong>Welche neuen Funktionen planen sie in der Produktroadmap?</strong></p>
<p>Ein großes Thema sind für uns relationale Suchen, also das Indizieren von relationalen Datenbanken. Damit wird z.B. so etwas möglich wie ein aggregiertes Skillprofil, wo für einen Mitarbeiter aus den verschiedensten Anwendungen Daten zusammengetragen werden, die sehr aktuell sind und nicht extra für das Skillprofil gepflegt werden müssen. Ein weiteres Thema ist die Verknüpfung von Desktop und Enterprise Suche. Wir werden inter:gator also auch als Desktop Suche anbieten. Der Nutzer kann dann über ein Dashboard, das auf dem Google Web Toolkit basiert, verschiedenste Suchanfragen speichern und als zentrales Informationscockpit verwenden (aktuelle Dokumente, News zu bestimmten Stichwörtern, Personen, Outlook – Mails, Termine, Aufgaben, etc).</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-636" title="Dashboard" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/12/Dashboard2-570x291.png" alt="Dashboard" width="570" height="291" /></p>
<p><em>Schlanke Integration: Dashboard mit einzelnen Widgets, die jeweils die aktuellen Ergebnisse einer gespeicherten Suchabfrage anzeigen.</em></p>
<p><strong>Struktur vs. Suche. Suche ist nicht der einzige Weg etwas zu finden, oder?</strong></p>
<p>Wir sind Strukturen gewohnt. Wir können uns aber nicht auf eine Ordnung einigen, Ordnung ist etwas Mehrdimensionales. Die Suche wird gut, wenn sie beim Indizieren auf bestimmte Dinge aufbauen kann und Metadaten wichtige Informationen für die Auswahl von Treffern liefern. Je mehr Strukturen das sind, desto reicher wird das Ergebnis. Die Suche ist deshalb wichtig, weil es nicht die eine Struktur für alles gibt. Informationen entstehen in einem bestimmten Kontext und werden in einem anderen Zusammenhang gebraucht. Wehe ich suche mal etwas aus einem anderen Blickwinkel, dann ist Struktur am Ende und die Suche übernimmt das Feld.</p>
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		<title>Gartner Magic Quadrant. Die neuen Leader im Social Software Markt.</title>
		<link>http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-die-neuen-leader-im-social-software-markt/463/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Techologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Atlassian Confluence]]></category>
		<category><![CDATA[Gartner]]></category>
		<category><![CDATA[Gartner Magic Quadrant]]></category>
		<category><![CDATA[IBM Connections]]></category>
		<category><![CDATA[Jive Social Business Software]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint 2010]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Established vendors need to build up their products, while specialist vendors need to build up their reputation.</p></blockquote>
<p>Mit diesem Zitat könnte man den aktuellen Gartner Magic Quadrant für den Social Software Markt 2009 zusammenfassen. Dieser wurde am 22.10.2009  offiziell fertiggestellt (<a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-workforce-2009">Quelle</a>). Im Gegensatz zu 2008, grenzt Gartner die Betrachtung in diesem Jahr auf den Bereich der internen Nutzung durch Mitarbeiter in einer Organisation/Unternehmen ein. Gartner zielt dabei auf eine Schärfung des Scope für die Bewertung der jeweiligen Anwendungen ab. Dabei sind Gartner unter anderem Kriterien wie: Social Networking and Search, Communities und Collaboration, Discussion and Comments wichtig. Für den Magic Quadrant, wurden nur „suite-like products“ mit einbezogen. Das heißt, dass die Anwendungen entweder eine Vielzahl der wesentlichen Social Software Funktionalitäten mitbringen oder ein Anbieter in der Lage ist, externe Service/Applikationen oder Third-Party Lösungen einzubinden. Dadurch sind Anwendung, wie KickApps, Lithium Technologies oder auch Oracle Beehive aus der Betrachtung rausgefallen. Der Magic Quadrant ist an sich ausgerichtet nach den Dimensionen „Ability to Execute” und “Completness of Vision”, wodurch sich eine 4-Felder-Matrix (Leader, Challengers, Visionaries und Niche Players) ergibt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-workforce-2009" ><img class="size-full wp-image-472 aligncenter" title="gartner_magic quadrant 2009_klein" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2009/10/gartner_magic-quadrant-2009_klein.png" alt="gartner_magic quadrant 2009_klein" width="138" height="156" /></a></p>
<p><span id="more-463"></span></p>
<p><strong>Überblick</strong></p>
<p><strong>Leaders: </strong>Im Quadranten der „Leaders” wurden die drei großen Player im Social Software Markt platziert. Dazu zählen die Anbieter bzw. Produkte: Microsoft Office SharePoint, IBM Lotus Connections und Jive Social Business Software. Dabei hat Microsoft die Nase im Bereich „Ability to Execute“ und Jive bei der „Completeness of Vision“ vorne. IBM hängt noch etwas hinterher.</p>
<p><strong>Challengers:</strong> Die Anbieter, die zwar ein gut positioniertes Produkt haben, bei denen aber Unsicherheiten bezüglich der Positionierung im Markt und der weiteren Entwicklung bestehen, wurde im Quadranten der „Challengers” einsortiert. Dazu zählen Open Text und Atlassian Confluence. Im Fall von Atlassian Confluence steht auf der einen Seite, das am meist verbreitete Enterprise Wiki im Markt, aber auf der anderen Seite eine relativ kleines Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeiter (verteilt auf alle Produkte).</p>
<p><strong>Visionaries:</strong> Im Fall der Anbieter, die visionäre Produkte anbieten, mit guten Chancen an Bedeutung im Markt zu gewinnen, sind Google, Drupal und Socialtext zu nennen. Aber auch blueKiwi kann ganz knapp dem „Visionaries“-Quadranten zugeordnet werden. Gerade Google mit all seinen Applikationen, die die Kollaboration und Kommunikation unterstützen und nicht zu Letzt durch die neuesten Entwicklungen in Bezug zu Google Wave, wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Google hat durch seine Bekanntheit und Verbreitung eine besonders gute Ausgangsposition, um den Social Software Markt in Zukunft ordentlich aufzumischen.</p>
<p><strong>Niche Players:</strong> Die meisten Anbieter, die im Gartner Magic Quadrant betrachtet wurden, sind im Bereich der „Niche-Players” zu finden. Die starke Fluktuation in diesem Teil des Magic Quadranten lässt schon darauf schließen, dass die Anbieter versuchen müssen eine Antwort zu finden, auf das was die Vorreiter im Social Software Markt vorgeben oder ihre speziellen Niche finden müssen. Drei aussichtreiche Kandidaten sind aus unserer Sicht: Huddle, Liferay Social Office, Mindtouch.</p>
<p><strong>Die „Leader“ im Vergleich zu 2008</strong></p>
<p><strong>Jive Social Business Software</strong></p>
<ul>
<li>Jive wird weiterhin als eine der am vollständigsten ausgestattete Social Software Suite im Markt gesehen.</li>
<li>Die gute Kundenentwicklung, positive Feedback/Bewertung und die klar ausgerichtete Strategie werden auch in 2009 als eine der Stärken von Jive gesehen.</li>
<li>Wurde 2008 die Anzahl der Mitarbeiter von Jive noch als hemmender Faktor für die zukünftige Entwicklung gesehen, kommt jetzt der Hinweis, dass mit dem starken Wachstum im Jahr 2009 gut umgegangen werden muss.</li>
</ul>
<p><strong>Microsoft SharePoint</strong></p>
<ul>
<li>Die Kombination im Umgang mit strukturierten Inhalten und Abbildung von Workflows, mit Social Software Funktionalitäten wird auch 2009 als eine der großen Stärken von Microsoft Office SharePoint 2007 gesehen.</li>
<li>Die weitere Verbreitung und Etablierung als eine der Standardanwendungen in Unternehmen, unterstreicht die gute Positionierung von Microsoft.</li>
<li>SharePoint 2007 weist weiterhin Schwächen bei den Social Software Funktionalitäten wie Tagging, Bookmarking und Wiki auf und tut sich schwer, bei den Unternehmen, die auf der Suche nach einer reinen Social Software Suite mit einer guten Usability sind.</li>
</ul>
<p><strong>IBM Lotus Connections</strong></p>
<ul>
<li>IBM hat es geschafft mit Lotus Connections 2.5 eine umfangreiche Social Software Suite anzubieten, was 2008 noch als eine der Schwächen gesehen wurde.</li>
<li>Auch die Integration mit anderen Anwendungen, wie Microsoft Office und eine web-oriented Architecture wird mit Pluspunkten für IBM bewertet.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der von Gartner erstellte Magic Quadrant, zum Einsatz von Social Software Suiten im Unternehmen, gibt einen relativ guten Überblick über den Markt und die entsprechenden Anbieter. Wobei es den Stand vor Oktober 2009 abbildet. Entwicklungen wie <a href="http://www.jivesoftware.com/products/whats-new ">Jive SBS 4.0</a> und<a href="http://sharepoint2010.microsoft.com/Pages/default.aspx "> Microsoft SharePoint 2010</a> wurde noch nicht mit einbezogen. Zudem kann Gartner nur eine sehr generische Einschätzung abgeben. Im Einzelfall, lassen sich die Ergebnisse nicht 1:1 auf die Bedürfnisse und Anforderungen eines Unternehmens übertragen (siehe dazu auch unseren Artikel „<a href="http://www.besser20.de/social-software-vergleiche-wir-sind-verwirrt/276/">Social Software Vergleiche: Wir Sind Verwirrt</a>“). Im Vergleich zu 2008, konnten sich 2009 drei Anbieter ganz klar als Leader im Social Software Markt positionieren, wobei der Scope der Betrachtung von Gartner auf den internen Unternehmensbereich eingegrenzt wurde. Die große Frage wird sein, wer sich in Zukunft weiterhin in Richtung Social Software Suite entwickeln bzw. verbessern kann. Alle Anbieter weisen Schwächen auf und müssen kontinuierlich an ihren Produkten arbeiten, um in einem sehr dynamischen Markt bestehen bzw. sich positionieren zu können.</p>
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		<item>
		<title>Sharepoint, Surface und Co.: Der Arbeitsplatz im Enterprise 2.0</title>
		<link>http://www.besser20.de/sharepoint-surface-und-co-der-arbeitsplatz-im-enterprise-20/109/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise20]]></category>
		<category><![CDATA[InterfaceDesign]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint]]></category>
		<category><![CDATA[Slides]]></category>
		<category><![CDATA[Surface]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://barcampdresden.mixxt.de/" target="_blank">Mobile Barcamp</a> in Dresden, <a href="http://www.microsoft-s3.com/" target="_blank">Microsoft Summit</a> in Köln, <a href="http://www.sharepoint-convention.de" target="_blank">Sharepoint Convention</a> in Düsseldorf&#8230; Diese Woche bin ich mit unserem Microsoft Surface unterwegs und will zeigen, wie das Multimedia Gerät im Table-Format unseren Umgang mit IT verändern kann. Wir haben schon schicke Applikationen dafür entwickelt, siehe <a href="http://www.t-systems-mms.com/surface" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Das Gerät wird zunächst vor allem in der Kundenkommunikation eingesetzt - zur Präsentation und Konfiguration hochwertiger Waren und Services. Doch welche Rolle spielt das überdimensionale Touch-Gerät am Arbeitsplatz im Enterprise 2.0? Wir erkennen den Trend, dass das mobile Web immer umfassender wird und mehr Knoten einschliesst, dass unser Zugang zum Web immer intutitver und die Geräte immer kleiner (also &#8220;hosentaschen-kompatibler&#8221;) werden. Aber wir wollen zusammenarbeiten und die Ideen verschiedener Köpfe zusammenbringen, und dann brauchen wir da auch feste, stationäre Punkte, wo wir einerseits mobile Zugänge zusammenbringen und andererseits richtig real diskutieren und technisch unterstützt zusammenarbeiten können. Dort müsste dann der Surface stehen. Kennen wir eigentlich schon: Der Photonentorpedo konnte auch überall im Raumschiff Enterprise konfiguriert werden.</p>
<p>In meiner Präsentation von der Sharepoint Convention gibt es ein paar mehr Ideen dazu und auch noch ein paar Links auf die aktuellen Fragen, die wir auf dem Weg zum Enterprise 2.0 diskutieren. Die Slides dazu gibt es hier:</p>
<object style="margin:0px" width="425" height="348" type="application/x-shockwave-flash" data="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=090420sharepointconv-090423080158-phpapp02"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=090420sharepointconv-090423080158-phpapp02" /></object>
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		<title>Agiles Projektmanagement: Viele Stolpersteine in der Praxis</title>
		<link>http://www.besser20.de/agiles-projektmanagement-viele-stolpersteine-in-der-praxis/84/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 14:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ, Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[PM-Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement Agilität]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vortrag von Jutta Eckstein, it Consulting, zum Thema &#8220;Agiles Projektmanagement&#8221; stand gestern auf dem Programm. Ihre Enleitung war treffend und widerspiegelt wohl auch die Erwartungshaltung von uns und unseren Kollegen &#8220;Agilität ist wie Teenage Sex &#8211; Alle reden darüber, doch keiner weiss, wer es wirklich praktisch macht.&#8221;</p>
<p>Die Grundrinzipien und Leitlinen sind schnell umrissen (siehe auch  <a href="http://agilemanifesto.org" target="_blank">hier</a>) und mit gesundem Menschenverstand gut nachzuvollziehen:</p>
<ul>
<li>Individuals and Interactions over Processes and Tools</li>
<li>Working Software over Comprehensive Documentation</li>
<li>Customer Collaboration over Contract Negotiaion</li>
<li>Responding to Change over Following and Plan</li>
</ul>
<p><span id="more-84"></span>Verglichen mit klassischem Projektmanagement mit vorab abgestimmten Scope, Zeit und Geld gibt es also den entscheidenen Vorteil, dass sich ändernde oder unausgesprochene (vielleicht auch unaussprechbare) Anforderungen einbezogen und beachtet werden können. Eigentlich ja schön, für Kunden wie auch für den Hersteller.  Doch im praktischen Einsatz scheint das gar nicht so einfach zu sein:</p>
<ul>
<li>Kann Agilität bei der Vertragsbeziehung von zwei Partnern funktionieren, die sich gar nicht kennen? Ist nicht eine Vertrauensbeziehung notwendig, um den sich aendernden Scope eines Projektes mit allen Konsequenzen gegenseitig zu akzeptieren?</li>
<li>Funktioniert agiles Projektmanagement in Ausschreibungsprojekten, wo ich aufgrund eines definierten Kriterienkatalogs (defined scope) eine Zeit- und Kostenschätzuung abgegeben habe?</li>
<li>Wenn die Projektleistung &#8220;NUR&#8221; ein Konzept oder eine Studie ist, wie komme ich zu Projektergebnissen, wenn doch die Anforderungen sich sehr dynamisch aendern und wandeln?</li>
<li>Welche menschlichen / persönlichen Eigenschaften muss ich von den Teammitgliedern fordern, um in einer agilen Umgebung abrechenbare und wertvolle Ergebnisse zu erzielen? Kann das jeder?</li>
<li>Agiles Vorgehen heisst nicht nur in kurzen Intervallen zeigbare  Ergebnisse zu produzieren, sondern auch diese Ergebnisse schnell zu bewerten und freizugeben &#8211; ein Umstand der viele Kunden scheinbar überfordert, denn der allgemeine Kommunikationsaufwand steigt und es müssen kurzfristig, schnell Entscheidungen getroffen werden.</li>
</ul>
<p>Doch werfen wir auch auf die Vertragssituation einen Blick mit gesundem Menschenverstand: Wenn es noch keine klaren Vorstellung über gewünschte Features und Scope gibt, dann ist doch ein Festpreisvertrag immer problematisch, egal ob agil oder per Wasserfall vorgegangen wird. Im agilen Vorgehen wird nur viel eher transparent, wenn es viele ungeklärte Punkte gibt. Ähnlich können die meisten anderen Bedenken bei genauerem Hinsehen zum grossen Teil entkräftet werden. Also keine keine Ausreden mehr: &#8220;Bei uns funktioniert das so nicht!&#8221;. Wie schon in Teil 3 unserer Wissensmanagement Präsentation angesprochen: Kultur (Agilität) ist ein Ziel, keine Vorraussetzung.</p>
<p>Agiles Projektmanagement und agile Softwareentwicklung bleiben ein spannnendes Thema und noch viele Fragen zum Praxiseinsatz sind offen. Auch im <a href="http://www.software-saxony.de/wp-trackback.php?p=205" target="_blank">naechsten Meeting</a> unserer lokalen PMI Gruppe steht das Thema auf der Agenda und die zahlreichen Anmeldungen bisher versprechen auch hier eine interessante Diskussion.</p>
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