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	<title>Besser 2.0 &#187; enterprise 2.0</title>
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			<item>
		<title>Gartner Magic Quadrant für den Social CRM Markt</title>
		<link>http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-fur-den-social-crm-markt/1285/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 19:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Rauhut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwendungsszenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
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		<category><![CDATA[Jive Social Business Software]]></category>
		<category><![CDATA[Social CRM]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche hat Gartner seinen weitbekannten Magic Quadrant zum Thema Social CRM herausgegeben (<a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-2010-crm">Quelle</a>). In den Dimensionen „Ability to Execute“ und „Completeness of Vision“ ordnet Gartner die untersuchten Anwendungen ein. Gartner definiert Social CRM wie folgt:</p>
<blockquote><p>„Social CRM application encourage many-to-many participation among internal users, as well as customers, partners, affiliates, fans, constituents, donors, members and other external parties, to support sales, customer service marketing processes. Social CRM works with each of these domains, for example, to provide a social enterprise feedback mechanism in the service domain, or social monitoring or prduct development in the marketing domain.”</p></blockquote>
<p>Vereinfacht gesagt, soll ein Social CRM all die „sozialen“ Prozesse im Leben eines Produktes oder Services und die entsprechenden Kontakte/Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Kunden (B2B und B2C), Partnern und weiteren Stakeholdern abbilden. Dazu gehören Anwendungsszenarien in Vertriebs- und Marketing-Prozessen, in der Produktentwicklung, im Customer (Self) Service und im Bereich Social Monitoring. Gartner betrachtet dabei sowohl externe und interne Communities, als auch die Mischung dieser beiden Formen. Nicht Bestandteil der Betrachtung sind klassische CRM-Funktionen, wie sie SAP, Oracle und Microsoft mit ihren CRM-Plattformen bieten. Diese sieht Gartner in den nächsten Jahren aber sehr stark in die Richtung 2.0 streben.</p>
<p><span id="more-1285"></span>Von den Funktionalitäten her, sollte eine Social CRM Plattform die gängigen 2.0-Features wie Forum, Kommentare, Umfragen, Ratings, Chat, Blog, Wiki usw. unterstützen. Klar, was sollte an einer solchen Plattform sonst „social“ sein. Darüber hinaus verbindet Gartner damit aber auch Funktionsbereiche wie Moderation, Reputation Management, Dashboards, Event Management, Privacy Management usw. D.h., es geht hierbei nicht nur um die bloße Abbildung von 2.0-Funktionen, sondern die professionelle Steuerung von Inhalten. Zum einen natürlich aus datenschutzrechlichen Gründen aber auch aus der Unsicherheit heraus die Kontrolle über die Inhalte der Nutzer zu verlieren.</p>
<p><a href="http://resources.jivesoftware.com/content/promo_reg_gartner-mq-2010-crm"><img class="aligncenter" title="Gartner 2010 Magic Quadrant for Social CRM" src="http://img.en25.com/eloquaimages/clients/jivesoftware/%7b2abb7296-ff6f-4ac7-ae8c-d1007008e8f5%7d_promo-gartner-magic-quadrant-2010-scrm.png" alt="" width="343" height="367" /></a></p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr <a href="http://www.besser20.de/gartner-magic-quadrant-die-neuen-leader-im-social-software-markt/463/">berichteten</a> wir über den Magic Quadrant von Gartner im Social Software Markt, der starke Parallelen im funktionalen Bereich zum Magic Quadrant im Social CRM Markt aufzeigt. Neu ist, dass Gartner seit 2009 eine Differenzierung von Social Software Plattformen in a) den externen Bereich, b) den internen Bereich und c) den Bereich der CRM-Prozesse eines Unternehmens sieht. Gartner geht davon aus, dass es keine Anwendung schaffen wird alle drei Bereich zu adressieren. Gartner behält sich aber einige Überschneidungen vor. Aktuell sehen wir diese Überschneidung nur für Jive SBS, die sowohl in der Bewertung von Gartner für den internen Unternehmenseinsatz, als auch für die sozialen CRM-Prozesse als Leader eingeordnet werden. Erstaunlicherweise sind Social Software Anwendungen von Mircosoft (SharePoint) und IBM (Connections) im Social CRM Quadranten nicht vertreten. Wie kommt das zustande? Unsere Erklärung ist, dass es einer Software auf der einen Seite generell gut tut, soviel wie möglich an 2.0-Funktionen  und eine gewisse Offenheit für die Abbildung von verschiedenen Anwendungsszenarien zu bieten. Auf der anderen Seite muss aber eine Spezialisierung bzw. Konzentration auf bestimmte Szenarien vorhanden sein (wie sie im CRM-Bereich erforderlich ist). Im diesem Fall scheint dies nur Jive gelungen zu sein, wobei man sagen muss, dass der Markt sehr stark in Bewegung ist und des in einem Jahr schon wieder anders aussehen kann.</p>
<p>Da wir uns aktuell nur ein Urteil zu Jive erlauben können (siehe Bewertung auf <a href="http://socialsoftwarematrix.org/jive/">http://socialsoftwarematrix.org/jive</a>/), möchte ich hier kurz die Ergebnisse für Jive darstellen:</p>
<p><strong>Stärken von Jive</strong></p>
<ul>
<li>Einer der bekanntesten und größten Social Software Anbieter im Markt</li>
<li>Nahezu komplett abgebildete 2.0-Funktionen, die sowohl für interne, als auch externe Anwendungsszenarien eingesetzt werden können</li>
<li>Social Monitoring-Komponente</li>
<li>Die Verbindung von externen und internen Jive-Plattformen durch ein Briding-Modul</li>
<li>Aktuelle Produktinnovationen wie Apps-Markt, Developer Community, Zusammenarbeit mit Twitter und Google</li>
<li>Unterstützung von Open Social Standards und gute Integration in IT-Landschaft</li>
</ul>
<p><strong>Schwächen von Jive</strong></p>
<ul>
<li>Abbildung von klassischen CRM-Funktionen</li>
<li>Eingeschränkte Vertriebs- und Support-Präsenz in EMEA</li>
<li>Nachteil zu großen Anbietern, die bereits im IT-Infrastrukturbereich etabliert sind (z.B. IBM, Microsoft)</li>
<li>Integration mit klassischen CRM-Anwendungen</li>
</ul>
<p>Klar ist natürlich, dass Jive nicht mit einem klassischen CRM-Anbieter mithalten kann, der seit Jahren im Markt vertreten ist. Dennoch ist es beachtlich, dass Jive mit seinen 2.0-Funktionen als der Leader im Social CRM-Markt angesehen wird. Das zeigt wiederum, wie schwach die großen Anbieter in diesem Bereich sind.</p>
<p>Spannend wären jetzt Meinungen von Anwendern, die Jive als Social CRM-Lösung bereits einsetzen und Erfahrungen gesammelt haben. Des Weiteren bleibt abzuwarten, welche Antworten die klassischen Anbieter von CRM-Lösungen finden. Wenn man den Vergleich zum CMS-Markt führt, dann wird es wohl noch eine Weile dauern. Die klassischen CMS-Anbieter tun sich eher schwer Social Software Funktionen in ihren Anwendungen zu integrieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Versicherung 2.0 – wo liegen die Potentiale von Web 2.0 für Versicherungen?</title>
		<link>http://www.besser20.de/versicherung-2-0-%e2%80%93-wo-liegen-die-potentiale-von-web-2-0-fur-versicherungen/1152/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele andere Branchen, fragen sich natürlich auch die Versicherungen, was das Web 2.0 für Ihr Geschäftsmodell bedeutet. Ich durfte zu diesem Thema vor einiger Zeit beim <a href="http://www.versicherungsforen.net/fs/vfl/de/index.jsp">Versicherungsforum Leipzig </a>vor einer Gruppe von ca. 25 Versicherern sprechen und rege diskutieren. Ergebnisse dieser Diskussion will ich hier im Folgenden mit darstellen und verwenden.</p>
<p>Interessant wird die Betrachtung durch ein Spannungsfeld, das zwischen Versicherern, Ihren Kunden und den entweder abhängigen oder freien Maklern entsteht.  In der Überlappung dieser drei Elemente entstehen eine Reihe von Schnittpunkten und Flächen und es liegt die Frage nahe, ob und wie Web 2.0 in den einzelnen Flächen eine Rolle spielen könnte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1153" title="versicherung20" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/versicherung20.png" alt="versicherung20" width="466" height="409" /></p>
<p>Ich habe dieses Bild auch am Anfang meines Workshops aufgelegt und danach die 25 Teilnehmer gebeten, drei Punkte auf diejenigen Flächen zu verteilen, die Ihrer Meinung nach die höchste Relevanz im Bereich  Web 2.0 besitzen. (ca 25% der Gruppe waren Direktversicherer, der Rest arbeitet mit Maklern zusammen) Das Ergebnis sah folgendermaßen aus:<span id="more-1152"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1154" title="versicherung" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/versicherung.jpg" alt="versicherung" width="540" height="456" /></p>
<p>Wir sind die Felder dann einzeln durchgegangen, um Potentiale und Erwartungen zu diskutieren.  Die wichtigsten Aussagen:</p>
<p><strong>1: Versicherung / Kunde</strong></p>
<p>Neben den allgemeingültigen Social Media Themen (Monitoring, Kunden zuhören, selbst bei Twitter etc aktiv werden,…) ist bei Versicherungen vor allem relevant, daß sie als Marke und Produkt nicht gerade im Zentrum des Interesses von Communitys stehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1155" title="branchen_buzz" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/branchen_buzz.jpg" alt="branchen_buzz" width="374" height="226" /></p>
<p> <em>Der </em><a href="http://www.ethority.de/weblog/2009/09/03/social-media-kompass-wir-helfen-bei-der-orientierung/"><em>Buzz Faktor </em></a><em>ist bei Versicherungen überschaubar.</em></p>
<blockquote><p>&#8220;The key with boring brands is to get people talking about their problems, since they won’t talk about your brand.” </p></blockquote>
<p>Das ist der Kern der Strategie,  die Josh Bernoff  für Marken mit geringerem Buzz Faktor empfiehlt – die Versicherer verzeihen ihm hoffentlich den etwas uncharmanten Titel: <a href="http://forrester.typepad.com/groundswell/2009/05/social-strategy-for-exciting-and-boring-brands.html">Social Strategy for Exciting (and Boring) Brands</a>.</p>
<p>Ein wichtiges Thema in der Schnittmenge 1 ist zusätzlich das mobile Angebot von Versicherern.  Die <a href="http://versicherungzweinull.wordpress.com/2010/04/08/iphone-apps-und-versicherungen/">Präferenzen der Kunden </a>scheinen sich hier aktuell vor allem im Bereich Notruf / Unfall- / Pannenhelfer Apps zu bewegen, also eher Dinge die helfen, wenn der Schaden eingetreten ist.</p>
<p><strong>2: Kunde / Kunde</strong></p>
<p>Eine Direktversicherung in der Runde hat Kundenbewertung für die eigenen Angebote freigeschaltet und damit positive Erfahrungen gemacht. Die Überraschung war, dass die Kunden eher sehr positiv bewertet haben.</p>
<p><strong>3: Kunde / Makler</strong></p>
<p>Sehr spannendes Feld, denn: Junge Menschen „verwalten“ und pflegen ihre Beziehungen zu einem großen Teil online. Wer mit dieser Zielgruppe ins Gespräch (Geschäft) kommen will, muss sich dem anpassen. Wo sonst bekommt man Neuigkeiten aus den Lebensumständen seiner Kunden so aktuell und einfach geliefert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1167" title="AFI" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/06/AFI.png" alt="AFI" width="594" height="411" /></p>
<p><em>Beispiel American Family Insurance</em></p>
<p>Vorsicht: Der Auftritt und das Verhalten der Versicherungsmakler in Sozialen Netzwerken sollten einheitlichen Standards folgen (Fehler nicht doppelt machen, Best Practises nutzen, keine Social Media Alleingänge von einzelnen Maklern). Versicherungen mit Maklernetzwerk sind klar im Vorteil gegenüber Direktversicherungen, denn gute Beziehungen in Sozialen Netzwerken lassen sich wesentlich leichter auf Basis einer persönlichen Beziehung etablieren.</p>
<p> <strong>4: Makler unter sich</strong></p>
<p>Es gibt den Austausch bereits und aus der Gruppe kam wenig Bedarf und Interesse der Versicherer das weiter zu fördern.</p>
<p><strong>5: Unternehmen / Makler</strong></p>
<p>Web 2.0 Anwendungen sind hier sehr spannend für eine bessere Kommunikation mit den Maklern.  Makler könnten wesentlich intensiver mit einbezogen werden. Z.B. bei der Entwicklung von Produkten und Marketingkampagnen .</p>
<p><strong>6: Im Unternehmen</strong></p>
<p>Hier kommen die klassischen Enterprise 2.0 / Intranet 2.0 Themen zum Tragen. Versicherungen beschäftigen sehr viele Wissensarbeiter und haben in diesem Bereich sehr viel Potential.  </p>
<p><strong>7: Alles (die Mitte)</strong></p>
<p>Hier wurden viele Punkte geklebt, danach konnte sich aber keiner so richtig auf einen Anwendungsfall festlegen.</p>
<p>Alles in allem bieten die Punkte 1,3,5 und 6 viel Potential und konkrete Ansatzpunkte. Nicht hier berücksichtigt, aber ebenfalls spannend ist das Thema Recruiting, sowohl von internen Mitarbeitern, als auch von Maklernachwuchs über Social Media Kanäle.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SharePoints kleiner Bruder: Projektmanagement mit SharePoint Foundation 2010</title>
		<link>http://www.besser20.de/sharepoints-kleiner-bruder-projektmanagement-mit-sharepoint-foundation-2010/1115/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi Kirchner und Ulf-Jost Kossol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft SharePoint 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint]]></category>
		<category><![CDATA[SharePoint Foundation 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Windows SharePoint Services 3.0]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 12.05.2010, wird die 2010er Version von Microsoft SharePoint Server offiziell veröffentlicht (<a href="http://sharepoint.microsoft.com/businessproductivity/proof/pages/2010-launch-events.aspx#fbid=Y0hfLeYeQ56" target="_blank">Launch Event</a>). Gerade in der Kombination mit Office 2010, welches ebenfalls heute gelauncht wird, bringt der Softwaregigant aus Redmond ein mächtiges Werkzeug für zeitgemäße Kollaboration auf den Markt (siehe unsere Bewertung auf <a title="Bewertung auf socialsoftwarematrix.org" href="http://socialsoftwarematrix.org/microsoft-office-sharepoint-server/" target="_self">socialsoftwarematrix.org</a>).</p>
<p><strong>Zu erwachsen für den Anfang</strong><br />
Mächtig bedeutet jedoch auch, dass eine Investition in den SharePoint Server 2010 mit nicht ganz unerheblichen Investitionskosten verbunden ist. Für alle, deren Anforderungen an eine Online-Kollaborationsplattform zunächst noch überschaubar sind, lohnt sich ein Blick auf den weniger bekannten kleinen Bruder des SharePoint Servers, die ab der Version 2010 sogenannte SharePoint Foundation 2010 (Nachfolger der WSS 3.0). Die Foundation ist nämlich Bestandteil des Microsoft Servers 2008 und kann somit mit den vorhandenen Serverlizenzen kostenfrei genutzt werden.</p>
<p><span id="more-1115"></span></p>
<p><strong>Mögliches Szenario</strong><br />
Am Beispiel eines verteilt arbeitenden Projektteams bestehend aus Marketing Manager, Sales Manager, Führungskräfte und Assistenten, zeigen wir im Folgenden, was für die Vorbereitung einer Messeteilnahme mit der SharePoint Foundation 2010 realisiert werden kann, um online zusammenzuarbeiten und den Projektfortschritt transparent dem Management und Mitarbeitern zu visualisieren.</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Foundation</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li><a title="Kalender" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/kalender.JPG" target="_blank">Kalender mit einfach anpassbaren Ansichten</a></li>
<li><a title="Dokumentenmanagement" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/dms.JPG" target="_blank">Dokumentenmanagement: Ablage von Dateien</a></li>
<li><a title="Content Management" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/cms.JPG" target="_blank">einfache Content-Management-Funktionalitäten</a></li>
<li><a title="Listen" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/listen.JPG" target="_blank">individuelle Liste, z.B. für Kontakte</a></li>
<li><a title="Diskussion" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/diskussion.JPG" target="_blank">Diskussion</a></li>
<li><a title="Aufgaben" href="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/05/startseite.JPG" target="_blank">Aufgabenverteilung</a></li>
<li>einfacher Drei-Stufen-Workflow z.B. für Aufgabenzuweisungen und Monitoring des Bearbeitungsstatus</li>
<li>Ribbon Bar: aus Office 2007 bekannte Oberfläche zum Editieren von Artikeln und Seiten</li>
</ul>
<p>Wer darüber hinaus erweiterte Funktionen insbesondere bezüglich integrierter Fachanwendungen, umfassenderer Suche und komplexer Reportings nutzen möchte, kommt allerdings nicht am Server-Produkt vorbei:</p>
<p>Auszug der Funktionalitäten von <strong>SharePoint Server</strong> für den Use-Case „Messevorbereitung“:</p>
<ul>
<li>Enterprise Wiki mit Co-Authoring, Page Rating, Categories, schnelles Editieren</li>
<li><span>Intelligente, übergreifende Suche (teilweise  durch zusätzliche Integration mit FAST-Technologie) mit Sortierfunktionalitäten,  Ranking, visuelle Darstellung (Thumbnail, Preview) von z.T. personalisierten  Suchergebnissen</span></li>
<li>MySite (Aufbau eines firmeninternen Social Networks)</li>
<li>Formulare</li>
<li>Integration von Fachanwendungen, z.B. ERP-Daten</li>
<li>Dashboards</li>
<li>Tiefenintegration von MS Excel und Access</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der kleine Bruder des neuen SharePoint Servers 2010 bietet eine kostengünstige Möglichkeit, ein modernes Intranet zu etablieren und kann dank der Upgradefähigkeit auf den großen Bruder mit den Anforderungen wachsen. Gerade für Anwendungsfälle wie oben beispielhaft beschrieben, ist es eine empfehlenswerte Variante, da die Einführung von neuer Software auch immer ein Umdenken bei den Nutzern erfordert. Somit kann bei überschaubaren Investitionskosten eine Art Pilotteam erste Erfahrungen sammeln und deren Projektmitglieder im günstigsten Fall als spätere wichtige Multiplikatoren bei einer unternehmensweiten Einführung dienen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Evolution von Social Software im Unternehmen: das Ende der reinen Wikis</title>
		<link>http://www.besser20.de/die-evolution-von-social-software-im-unternehmen-das-ende-der-reinen-wikis/1060/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/die-evolution-von-social-software-im-unternehmen-das-ende-der-reinen-wikis/1060/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 13:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[ERP]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Salesforce]]></category>
		<category><![CDATA[SAP]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Evolutionsartikel kann man nicht anders beginnen als mit einem Zitat von Charles Darwin:</p>
<blockquote><p>Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.</p></blockquote>
<p>Wer auf den wachsenden und immer unübersichtlicher werdenden Markt für Social Software Lösungen und deren Anwendungsbereiche im Unternehmen blickt, der fragt sich zwangsläufig was denn davon auf Dauer Bestand haben wird. Wir werden ohne Zweifel darüber in 5 Jahren viel schlauer sein und wissend und sicher auch schmunzelnd auf die gegenwärtigen Enterprise 2.0 Diskussionen zurückschauen. Nun,</p>
<blockquote><p>Ohne Spekulation gibt es keine neue Beobachtung. (auch ein Darwin Zitat),</p></blockquote>
<p>deshalb im folgenden einen kurze Spekulation über die Zukunft von Social Software im Unternehmen.</p>
<p>Basis meiner Spekulation sind 2 grundsätzliche Erkenntnisse oder Behauptungen:</p>
<p><strong>1.</strong> <strong>Das grosse Potential und der Nutzen von Social Software liegt in der Vernetzung von Informationsobjekten</strong> wie Personen (Profilen) und Inhalten (Wikiseite, Blogpost, Dokumente, Prozesse..) durch Links, Tags, Suche, Navigation oder Feeds.  Diese Integration ist die Basis für die „Entdeckbarkeit“ von neuem Wissen und Zusammenhängen und den geheimnisvollen Vorgang, den Andrew McAfee im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 Emergenz nennt.</p>
<p><strong>2.</strong> <strong>Social Software Anwendungen wie Wikis, Blogs, Foren oder Microblogs sind in ihrer Funktionalität zu einfach und einander funktional zu ähnlich, als das sie einen Einsatz als alleinstehendes und damit in die IT Gesamtlandschaft zu integrierendes System rechtfertigen könnten.</strong> Bei erhöhter Komplexität des Unternehmens ist es langfristig sinnvoller, diese Funktionalität bestehenden Anwendungen wie CMS oder CRM hinzuzufügen oder in einer Social Software Suite zusammenzuführen. Aus dem Tool wird ein Feature.</p>
<p>Die Konsequenz aus diesen beiden Einsichten führt zu diesem Bild:</p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1063" title="evolution" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/04/evolution1.png" alt="evolution" width="539" height="406" /></p>
<p><strong><span id="more-1060"></span>Social Web</strong></p>
<p>1995 wurde das erste Wiki ins Internet gestellt, 2004 wurde der Begriff Web 2.0 geprägt. Aus heutiger Sicht war diese Beschreibung keine Übertreibung – keine andere Entwicklung hat das Internet so nachhaltig geprägt und verändert. Die Stars des Social Web sind eine neue Klasse von ganz einfach zu benutzenden Anwendungen wie Wikis, Blogs, Social Networks oder Microblogs. Tool (Wiki) und Anwendungsfall (Online Enzyklopädie &#8211; Wikipedia) verschmelzen oft in der Wahrnehmung – das Tool wird durch den Anwendungsfall definiert.</p>
<p><strong>Social is a Tool</strong></p>
<p>Flaggschiff Anwendungen des Web 2.0 wie Wikipedia, Xing, Facebook und Twitter wecken Begehrlichkeiten im Unternehmen. Ein Großteil der Unternehmen befindet sich heute in dieser Phase. Tools und Anwendungsfälle werden oft 1:1 ins Unternehmen importiert, haben dort aber meist große Probleme mit der Beteiligung und Nutzung durch die Mitarbeiter oder etablieren bei Erfolg Parallelwelten und Informationsinseln neben dem Intranet, dem CRM oder anderen bestehenden Informationssystemen.  </p>
<p><strong>Social is a Feature</strong></p>
<p>Im Unternehmen sind Anwendungsfälle und Tools sehr oft nicht 1:1 gleichzusetzen. Wer z.B. Projektmanagement mit einer Social Suite abwickeln möchte, der braucht geschlossene Räume, um nur berechtigte Nutzer zuzulassen. Projekttagebuch, Meeting Minutes und Status können am besten per Blog erledigt werden, Konzepte und Dokumentationen werden am besten per Wiki erstellt und gemeinsam bearbeitet und es sollte jederzeit möglich sein an jeder Stelle zu kommentieren und diskutieren.  Die Trennung von Social Software Tools macht im Unternehmen meist keinen Sinn und verbaut mittelfristig viele Anwendungsfälle. Je nach Anwendungsfall und Anforderung werden &#8220;Social Features&#8221; entweder zu einer neuen Suite zusammengefasst oder in bestehende Systeme als Standard eingebaut.</p>
<p>Vieles im Bereich „Social is a Feature“ ist schon Realität oder als baldige Realität absehbar, andere Entwicklungen, wie z.B. die eines echten Social ERP Systems sind wahrscheinlich, liegen aber noch vor uns.  Weitere Klassen von Systemen wie z.B. DMS Anwendungen, Conferencing  oder alle domainspezifischen Anwendungen wie z.B. CAD Systeme sind denkbar – die dargestellten fünf erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<ul>
<li>Die <strong>Social Suite</strong> ist ein schnell wachsende Klasse von Anwendungen, die eine Vielzahl von Social Software Funktionen integrieren und in einer Lösung mit Unternehmensanforderungen wie Zugriffsbeschränkungen oder rollenbasierte Nutzerverwaltung zusammenführen. Typische Vertreter wie Jive oder Confluence haben wir auf der <a href="http://socialsoftwarematrix.org/">Socialsoftwarematrix.org </a>zusammengeführt und bewertet. Im internen Bereich wird die Social Suite zunehmend dem CMS als Basis für ein Intranet Konkurenz machen.</li>
<li>Das <strong>Social CRM</strong> versteht Customer Relationship Management als zutiefst „sozialen“ Vorgang, dessen bisherige prozessorientierte Ausrichtung (Prospect, Lead,Offer,…) bei weitem nicht die ganze Komplexität und Vernetzung einer Kundenbeziehung abbilden kann.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1067" title="chatter" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/04/chatter1.jpg" alt="chatter" width="551" height="400" /></p>
<p><em>Salesforce.com hat mit seiner Lösung „<a href="http://www.salesforce.com/chatter/">Chatter</a>“ in den letzten Monaten seiner bestehenden CRM Suite eine Social Software Komponente mitgegeben. Den großen innovativen Anbietern scheint es also nicht schwer zu fallen, in sehr kurzer Zeit relativ umfangreiche eigene Social Software Komponenten ihren bestehenden Produkten hinzuzufügen.</em></p>
<ul>
<li>Wer als <strong>CMS</strong> Anbieter mittelfristig im Intranet Umfeld noch relevant sein möchte, wird ohne umfangreiche Social Features keine Chance haben. Einige CMS Anbieter sind hier schon weiter und kommen sowieso aus der Web 2.0 Ecke (z.B. Drupal) oder haben massiv investiert, um Social Features hinzuzufügen (z.B. MS Sharepoint) oder als variable Extensions anbieten zu können (z.B. Day).  Evolutionstechnisch ist es durchaus vorstellbar, das Social Suite und CMS (für den Internen Gebrauch) mittelfristig zu einer Klasse von Systemen werden.</li>
<li>Der bekannteste Vertreter und unbestrittene Vorreiter von <strong>Social Email</strong> ist Google Wave. Nach der ersten Euphorie ist mittlerweile klar, dass es ein langer Weg zum Email Killer ist.</li>
<li>Das <strong>Social ERP</strong> ist zum großen Teil noch Zukunft. Hier liegen aber große Potentiale, denn in der eher prozessorientierten Welt der ERP Systeme gibt es durchaus Bereiche wie z.B. Einkauf, HR oder Vertrieb, die wissensintensiv sind und viele weniger strukturierte Tätigkeiten beinhalten. Die schiere Komplexität von SAP und Co. wird hier jedoch eine schnelle „Social Release“ genauso verhindern wie die bislang noch eher diffusen Anwendungsfälle von Social Software in den sehr kernprozessnahen Bereich eines Unternehmens. Hier werden wir in den nächsten Jahren sicherlich spannende Pilotanwendungen (z.B. <a href="http://sapstreamwork.com/">SAP Streamwork</a>) sehen, die darüber dann auch Ihren Weg in die großen ERP Anwendungen finden werden.</li>
</ul>
<p> <strong>Und was passiert mit dem klassischen Wiki?</strong></p>
<p>Wenn das beschriebene Szenario wirklich so eintritt, dann dürften es grössere Installationen von alleinstehenden Wikis (z.B. ein Glossar auf Basis von Mediawiki) im Unternehmen mittelfristig schwer haben, Ihre aufwendige Integration in die restliche Wissensarchitektur des Unternehmens zu rechtfertigen.  Evt. tröstet es ja, dass es dieses Schicksal dann mit reinen Blog-Plattformen (z.B. Wordpress), alleinstehenden Social Networks oder einzelnen Diskussionsforen (z.B. phpBB) teilen wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie: Der Stand von Enterprise 2.0 im deutschsprachigen Raum</title>
		<link>http://www.besser20.de/studie-der-stand-von-enterprise-2-0-im-deutschsprachigen-raum/1044/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 12:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ, Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Centrestage]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Enterprise 2.0 schafft mittlerweile auch hierzulande den wichtigen Sprung von den Whitepapers, Konferenzen und Trendbüchern in die tatsächliche Unternehmenswirklichkeit. Sicher, dort ist es in vielen Fällen als &#8220;Wikipedia im Unternehmen-Bettvorleger&#8221; gelandet, aber die neue <a href="http://www.centrestage.de/enterprise-2-0-studie/">Untersuchung von Centrestage </a>basierend auf 72 Fallstudien zeigt, dass sich mittlerweile nachhaltigere Anwendungsgebiete wie Interne Kommunikation, Ideenmanagement oder Projektmanagement durchgesetzt haben. Der dominierende Anwendungsfall heisst jedoch Wissensmanagement und Wissensmanagement allein scheint in seinem Ansatz eigentlich viel zu breit und unklar definiert, als das es für einen guten und allgemeingültigen Anwendungsfall ausreichen würde. Der Umgang mit Wissen steht doch immer im Zusammenhang mit spezifischen Aufgaben, wie z.B. Dokumentation, Projektmanagement, CRM, Ideenmanagement etc.,  und sollte nicht um seiner selbst Willen passieren.</p>
<p>Ein besonderes Lob für ein merkenswertes  Zitat zum Thema Betriebsrat und Enterprise 2.0, das wir uns für die nächste einschlägige Diskussion  &#8211; und die kommt bestimmt <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211;  auf jeden Fall behalten sollten:</p>
<blockquote><p>Eigentlich müsste in den Unternehmen der Betriebsrat eine Enterprise 2.0 Bewegung sehr unterstützen. Typische Forderungen der Betriebsräte wie Mitarbeiterpartizipation, Demokratisierung, Selbstorganisation, Lernprozesse, unternehmensweite und abteilungsübergreifende Kooperation und Kommunikation werden durch Enterprise 2.0 nicht nur unterstützt, sondern vielfach erst realisierbar.</p></blockquote>
<p><strong>Fazit:</strong> Eine schöne konsolidierte Sicht auf den deutschsprachigen Enterprise 2.0 Raum und eine gute und hilfreiche Zusammenfassung für Entscheider.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert eigentlich Crowdsourcing im Unternehmen?</title>
		<link>http://www.besser20.de/wie-funktioniert-eigentlich-crowdsourcing-im-unternehmen/976/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Analyx]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdworx]]></category>
		<category><![CDATA[Prognosemarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei so grundsätzlichenFragen lohnt wie immer zunächst ein Blick in Richtung Wikipedia und dort steht zum Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing">Crowdsourcing </a>folgendes:</p>
<blockquote><p>Crowdsourcing bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt.</p></blockquote>
<p>Dieser Definition dürfte unser heutiger Gesprächspartner Aleksandar Ivanov heftig wiedersprechen, denn die Firma <a href="http://www.analyx.com/?L=1&amp;L=1">Analyx</a> aus Berlin setzt mit Ihrer Lösung <a href="http://www.crowdworx.de/de">CrowdWorx</a> vor allem auf die verteilte Intelligenz der Mitarbeiter, um verschiedenste geschäftskritische Fragestellungen mit sogenannten Prognosemärkten gemeinschaftlich besser zu verstehen und Entwicklungen präziser vorherzusagen. Prognosemärkte sind ein sehr formalisierter Anwendungsfall einer Crowdsourcing Strategie im Unternehmen, andere Anwendungsgebiete wären z.B. die gemeinschaftliche Bewertung und Diskussion von Innovationsideen (Betriebliches Vorschlagswesen).</p>
<p><strong>Prognosemärkte sollen das Bauchgefühl von Mitarbeitern, Zulieferern oder Kunden bündeln und daraus quantitative Prognosen erstellen. Wie funktioniert das genau?<span id="more-976"></span></strong></p>
<p>AI: Jeder Mitarbeiter verfügt potentiell über relevantes Wissen, welches bessere Prognosen ermöglicht. Ziel einer Prognosemarkt-Software ist es, dieses Wissen zu bündeln, zu gewichten und automatisch in quantitative Kennzahlen und Prognosen umzurechnen.</p>
<p>Es funktioniert recht einfach: Teilnehmer besuchen eine Intranet-Webseite auf der sie mit Spielgeld auf das tatsächliche Ergebnis eines Indikators, einer Kennzahl oder auf beliebige anderen Prognosen setzen. Wer schlecht tippt, verliert sein Spielgeld und hat keine Chance Preise zu gewinnen oder im Ranking nach oben zu kommen. Daher hat jeder einen Anreiz richtig zu tippen, was die Prognosen nachweislich genauer macht. Diese Anreizmechanismen sind der eine Grund, warum die Prognosen mit Prognosemärkten genauer sind.</p>
<p>Ein weiterer Mechanismus in einem Prognosemarkt ist die automatische Gewichtung der Teilnehmer nach ihrer individuellen historischen Prognosegenauigkeit. Nutzer, die besser sind, erhalten zunehmend höheres Gewicht in den Prognosen, so dass ein solches System über die Zeit immer besser wird.</p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-989" title="Bild_1" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild_1.png" alt="Bild_1" width="554" height="419" /></em></p>
<p><em>Auf der Starseite sehen Nutzer alle Prognosen, die in einem Unternehmen aktuell laufen, und wählen an welchen sie teilnehmen möchten. Nutzer werden nur dort Ihr Spielgeld investieren, wo sie sich selbst eine gute Prognose zutrauen.</em></p>
<p><strong>Und wofür setzen Firmen diese Methode konkret ein?</strong></p>
<p>AI: Die häufigsten Einsatzgebiete sind Umsatz- oder Absatzprognosen sowie die Prognose des Umsatzpotentials von neuen Produktideen. In diesem Umfelde werden auch viele weitere Indikatoren prognostiziert, das variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Manche Unternehmen wollen Entwicklungskosten, -dauer, und Umsatzpotential neuer Produkte vorhersagen. Andere nutzen das Tool, um die Verspätungen wichtiger Projekte vorherzusagen, was ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist, weil gerade hier, die Anonymität des Marktes das Tool zu einem Frühwarnsystem macht, weil sich niemand im normalen Meeting traut, die Probleme offen anzusprechen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-990" title="Bild_2" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild_2.png" alt="Bild_2" width="555" height="381" /></p>
<p><em>Vorhersage der wöchentlichen Absatzzahlen eines Waschmittels.</em></p>
<p>Die Anwendungsgebiete sind aber sehr breit, da man Kollektive Intelligenz auf viele Problembereiche anwenden kann. So ist bspw. einer unserer Vertriebspartner Spezialist für Change Management und nutzt Prognosemärkte als Echtzeit-Barometer, um die Stimmung in einem Unternehmen in Echtzeit zu messen. Dadurch kann das Management natürlich sofort die Reaktionen auf Ankündigungen ablesen und frühzeitig reagieren.</p>
<p>Prognosemärkte werden sowohl in großen Konzernen als auch in KMU genutzt, wobei bei KMU mit geringen Teilnehmerzahlen spezielle Software eingesetzt wird, um mangelnde Aktivität automatisch zu kompensieren.</p>
<p><strong>Was sind die Herausforderungen beim Einsatz im Unterhemen?</strong></p>
<p>AI: Unternehmen nutzen Prognosemärkte komplementär zu Wikis und Wissensmanagement-Systemen. In Prognosemärkten wird nämlich kein Wissen abgelegt, sondern das Wissen direkt in entscheidungsrelevante quantitative Indikatoren umgerechnet, die tagesaktuell sind.</p>
<p>Viele Kunden sind von der Prognosegenauigkeit begeistert, können aber ein Web2.0-Tool nicht ohne Weiteres dauerhaft in der Organisation verankern. Der kritische Erfolgsfaktor ist nämlich der Einführungsprozess und die Einbettung in die Geschäftsprozesse des Unternehmens. Warum sollte z. B. jemand das Tool nutzen, wenn die Prognosen des Tools vom Management nicht beachtet werden.</p>
<p>Erfolgreiche Prognosemärkte in Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass Sie eine durchdachte und leicht verständliche Anreizstruktur haben, dass konkrete Aufgaben in das System verlegt werden und nicht außerhalb erledigt werden und dass das Management die kollektiven Prognosen auch wirklich nutzt.</p>
<p><strong>Mit wem redet Ihr im Unternehmen, wer ist da normalerweise euer Ansprechpartner?</strong></p>
<p>AI: In der Regel kommen Abteilungsleiter oder Geschäftsführer, mit einer konkreten geschäftlichen Fragestellung auf uns zu, um eine Pilotphase zu vereinbaren, in der Sie das System testen können. In dieser Phase klären sich wichtige Fragen, wie die Zusammensetzung der Teilnehmer (alle oder nur ein ausgewählter Kreis), das Anreizsystem oder auch ob die Unternehmenskultur in der Lage ist, einen Enterprise 2.0-Ansatz zu tragen. Enterprise 2.0 heißt auch mehr Demokratie im Unternehmen zu wagen und dazu sind nicht alle Unternehmen bereit. Es gibt eine Menge organisatorischer Fragen zu klären und der richtige Ansprechpartner kann durchaus der Wissensmanagement-Verantwortliche sein, falls er Erfahrungen in der erfolgreichen Einführung neuer Tools in die Geschäftsprozesse des Unternehmens hat. Trotzdem ist eine enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen, wie bei allen anderen Dingen auch, immer notwendig.</p>
<p> </p>
<p>Mehr Informationen:  <a href="http://www.crowdworx.de/news/wp-content/uploads/2009/10/using-prediction-markets-in-business-forecasting-pre-print-ivanov-20091.pdf">Ivanov (2009) Using Prediction Markets to Harness Collective Wisdom for Forecasting <em>Journal of Business Forecasting</em>, Vol 28, No 3</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 5 wichtigsten Intranet Themen für 2010: Studie Global Intranet Trends</title>
		<link>http://www.besser20.de/die-5-wichtigsten-intranet-trends-fur-2010-studie-global-intranet-trends/862/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 12:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Dashboard]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 5 Jahren befragt <a href="http://www.netjmc.net/about/jane-mcconnell.html">Jane McConnell </a>Unternehmen weltweit zum Thema Intranet. Der jüngste <a href="http://www.netjmc.net/intranet-trends/about.html">Report für das Jahr 2010 </a>basiert auf den Aussagen und Rückmeldungen von 300 Unternehmen verschiedenster Grössen (von weniger als 1000 Mitarbeiter bis zu über 100.000 Mitarbeitern). McConnel fasst die Ergebnisse der Studie zu fünf übergreifenden Trends zusammen:</p>
<h3>1. The front-door intranet</h3>
<blockquote><p>„The intranet is becoming the entry point into the „workplace web“ – the ensemble of resources and information needed by staff.”</p></blockquote>
<p>Hier wird in der Studie zwischen verschiedenen Reifegraden unterschieden. 30 Prozent der Befragten haben noch eine sehr fragmentierte Intranet Landschaft mit vielen Portalen und Einstiegspunkten für die Mitarbeiter. Für 15 Prozent ist nach eigenen Angaben die Vision des einheitlichen Eingangstores schon Realität. 55 Prozent liegen irgendwo dazwischen.</p>
<p>Spannend für diese Entwicklung dürfen vor allem die stark auf dem Vormarsch befindlichen „Dashboards“ sein, die nach dem iGoogle Prinzip beliebige Widgets und Inhalte personalisiert auf einer persönlichen Startseite anzeigen. Ähnliches konnten zwar auch schon die Portlets in den etwas in die Jahre gekommen Unternehmensportalen, nur waren die bei weitem nicht so flexibel und einfach personalisierbar.  Widgets können zwar oft nur Inhalte anzeigen und verlinken für alles Weitere auf die eigentliche Applikation (z.B. Sharepoint, SAP HR oder auch externe Dienste wie Wetter oder Börsenkurse), dafür ist diese „flache Integration“ wesentlich leichter zu bewerkstelligen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-866" title="Dashboard" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/02/Dashboard-570x291.png" alt="Dashboard" width="570" height="291" /></p>
<p><em>Beispiel: Dashboard das verschiedenste Quellen zusammenführt und personalisiert darstellt.</em></p>
<p><em> <span id="more-862"></span></em></p>
<h3>2. The team-oriented intranet</h3>
<blockquote><p>„Collaboration is considered to be part of the broader intranet scope and collaborative spaces are becoming part of the intranet.”</p></blockquote>
<p>Zusammenarbeit ist also nicht länger eine eigene Plattform oder das historische Vorrecht von Email und Fileshares, sondern wird ein “Feature” des Intranets. Teams können offene oder geschlossene Räume eröffnen und dort Funktionen wie gemeinsame Kalender, ToDo Listen, Team Nachrichten, Blogs, Wikis oder Diskussionsforen nutzen. Diese neuen Möglichkeiten schaffen natürlich auch organisatorische Herausforderungen. Räume müssen möglichst schnell und unkompliziert aufgesetzt, dezentral administriert und nach definierten Kriterien auch wieder geschlossen werden können. Auch die organisatorische Verankerung des Intranets muss auf den Prüfstand – kann die neue „Mächtigkeit“ noch von einem Bereich (oft: Interne Kommunikation) gut gesteuert werden?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-865" title="Gruppenraum" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/02/Gruppenraum.jpg" alt="Gruppenraum" width="570" height="450" /></p>
<p><em>Beispiel: (noch leerer) Gruppenraum für den Nutzungsfall Projektmanagement.</em></p>
<p><em> </em></p>
<h3>3. The people-focused intranet</h3>
<blockquote><p>„Organizations are beginning to realize that bottom-up flows of information and greater interactivity are essential for organizations.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Intranet rückt näher an die Menschen heran. Mitarbeiter können sich, ihr Bild und Informationen über sich, die sie preisgeben wollen, selbst darstellen. Die meisten Inhalte sind mit den Bildern ihrer Ersteller verknüpft. Das Intranet wird so lebendiger und ein besseres Abbild der realen Organisation. Das Intranet wird so zur „virtuellen emotionalen Heimat“  &#8211; eine Entwicklung, die man gerade in sehr verteilten Organisationen mit vielen Standorten, Zeitzonen und Kulturen nicht hoch genug einschätzen kann. Die Zahlen des Reports treten hier aber auch auf die Euphoriebremse: beim Vergleich von Erwartungen an Social Media Funktionalitäten und den tatsächlichen ersten Resultaten zeigt sich eine deutliche Diskrepanz:</p>
<blockquote><p>„Organizations planning to implement Social Media have unrealistically high expectations and risk being severely disappointed.”</p></blockquote>
<p>Spannend ist hier noch die Beobachtung, dass der Nutzen von Social Media Aktivitäten wesentlich deutlicher bei großen Unternehmen zutage tritt. Zum einen ist hier sicher das Potential größer, aber evtl. gehen größere Unternehmen das ganze Thema auch professioneller an und haben sich schon eher vom Wiki unter dem Schreibtisch zugunsten einer übergreifenden Lösung verabschiedet.</p>
<h3>4. The real-time intranet</h3>
<blockquote><p>„Organizations are experimenting with real-time communication and publishing tools that make publishing easy and fast.”</p></blockquote>
<p>Informationen und Nachrichten können dezentral schnell und mit wenig Aufwand erstellt und veröffentlicht werden. Direkte Kommunikationsmittel wie Instant Messaging oder Statusmeldungen erlauben den schnellen Austausch von Informationen. Diese neue Geschwindigkeit und Aktualität erlaubt die wesentlich intensivere Nutzung des Intranets  auch und gerade in der operativen Arbeit.  Laut Ergebnis der Studie sind diese Funktionen bislang allerdings eher selten und nur bei sehr ausgereiften Intranets zu finden.</p>
<p>Hier sei auch auf den zehnten Punkt aus Dion Hichcliffes aktueller Liste der „<a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=1224&amp;tag=col1;post-1224">Ten emerging Enterprise 2.0 technologies to watch</a>“ verwiesen:</p>
<blockquote><p><strong>“Next-generation unified communication.</strong> Just when enterprise communication was about to get truly unified, social media showed up and fragmented it again.”</p></blockquote>
<p>Es ist in dem Bereich nur schwer abzusehen, was sich hier am Ende durchsetzten wird. Vorteile haben sicher die großen Anbieter wie Microsoft und IBM, die zumindest auf der Marketingebene eine Integrationsgeschichte von CMS, Social Software und Unified Communications verkaufen können.</p>
<h3>5. The place-independent intranet</h3>
<blockquote><p>„The intranet is gradually becoming place-independent. This means it can be accessed from home, from a hotel room or other external locations using a computer, a laptop or a smart phone.”</p></blockquote>
<p>Der Trend zu mobilen Endgeräten macht auch vor dem Intranet nicht halt und wird vor allem den Trend des Echtzeit Intranets zusätzlich verstärken. Die geringe Verbreitung von wirklich webfähigen mobilen Geräten unter den Mitarbeitern der meisten Unternehmen und noch große Fragezeichen beim Zugriff auf ein geschütztes internes Netzt von außen, werden aber dazu führen, dass dieser Trend erst mittelfristig eine größere Relevanz bekommen wird.  So planen aktuell erst 25 Prozent der Studienteilnehmer, das Intranet mobil verfügbar zu machen. Einen wirklichen Schub wird das Thema mobiler Zugriff aber wohl erst dann erhalten, wenn wirkliche Killeranwendungen, wie z.B. das mobile Monitoring eines Rechenzentrums oder das mobile Management Dashboard zur Verfügung stehen.</p>
<p>Alles in allem ein sehr spannender Report mit einigen überraschenden Einsichten. Ab <a href="http://www.netjmc.net/intranet-trends/how-to-sign-up-for-2010-survey.html">Juni 2010 läuft die Umfrage </a> für die Intranet Trends 2011.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gibt es die ultimative Wahrheit im Unternehmen? Warum wir keine Angst vor Fehlinformationen im Intranet haben sollten.</title>
		<link>http://www.besser20.de/gibt-es-die-ultimative-wahrheit-im-unternehmen-warum-wir-keine-angst-vor-fehlinformationen-im-intranet-haben-sollten/838/</link>
		<comments>http://www.besser20.de/gibt-es-die-ultimative-wahrheit-im-unternehmen-warum-wir-keine-angst-vor-fehlinformationen-im-intranet-haben-sollten/838/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 08:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Happ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise20]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektive Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.besser20.de/?p=838</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich auf einer Konferenz wurde ich nach der Wahrheit befragt. Stimmt das, was Sie sagen? Wie vermeiden Sie Fehler, die in Ihrem Intranet stehen? Wie viel Wahrheit steckt in den Meinungen, die im Mitarbeiterforum diskutiert werden?</p>
<p>Nun bin ich weder Mathematiker noch Physiker und referiere eher über meine Erfahrungen mit neuen Webtools und die Akzeptanz von offener Kommunikation im Unternehmen als über beweisbare Theoreme. Gibt es da die absolute Wahrheit? Ist es die wahre Information, die ich in meinen Onlinesystemen suche?</p>
<p>Betrachten wir zuerst das uns alltäglich umgebende Informationsdilemma: Im Mitmachweb, in dem jeder seine Meinung publizieren kann, findet sich zu fast jedem Thema These und Antithese. Wirkt Homöopathie? Ja, erklärt ein Homöopathen-Verband mit dem Verweis auf individuelle erfolgreiche Heilbehandlungen. Nein, demonstrieren britische Gegner lautstark, die nach wissenschaftlichen Beweisen fragen. Anders als in Grundschultagen ist es also oft schwieriger eine eindeutig richtige Information zu finden mit Hilfe eines Lehrers, der früher als letzte Instanz zur klaren Beantwortung aller Fragen bereitstand. Dafür existiert im Web nun ein neues Phänomen, das bei der Suche nach Antworten weiterhilft: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen" target="_blank">Die Weisheit der Massen.</a> Die kollektive Intelligenz. Die durchschnittliche Meinung, die oft besser ist als ihr Ruf, zum <a href="http://galton.org/cgi-bin/searchImages/galton/search/essays/pages/galton-1907-vox-populi_1.htm" target="_blank">Beispiel</a> wenn sie das Gewicht eines Ochsen schätzen soll. Oder der exklusive Zugang zu einem Experten, der mich und meine Frage in der alten realen Welt nie gefunden hätte. Doch halt: die Gesetze des Internet gelten nur bedingt im Intranet, wie ja schon <a href="http://www.besser20.de/prasentation-wissensmanagement-im-enterprise-20-der-wikipedia-irrtum-jetzt-online/75/ " target="_blank">der Wikipedia-Irrtum</a> zeigte.</p>
<p>Was also sind die Antworten auf der Suche nach der Wahrheit im Intranet?<span id="more-838"></span></p>
<p><strong>1. Allgemeingültige</strong> <strong>Wahrheiten unterscheiden sich von individuellen Regelungen</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Es gibt Inhalte, die sind beweisbar: mathematisch wahr oder falsch, allgemein gültig. Eine Tabelle mit Werkstoffeigenschaften oder technischen Parametern beispielsweise kann eindeutig richtig oder falsch sein. Inhalte der Unternehmenskommunikation, die typischerweise im Intranet kommuniziert werden, sind dagegen oft nicht so klar durch logische Schlüsse zu verifizieren. Trotz Branchenunterschieden und unternehmensinternen Spezifika passt der Hauptteil der Inhalte eines Intranet in folgende Kategorien:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>Organisatorische Vereinbarungen und Regelungen: Wann findet wo ein nächstes Meeting statt? Welche Prozesse und Verantwortlichkeiten wurden vereinbart?</li>
<li>Festlegungen: Entscheidungen der Geschäftsleitung, Projektentscheidungen, Abteilungsvereinbarungen, Verträge</li>
<li>Subjektive Meinungen: Lessons Learned, Erfahrungen, Bewertungen</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;">Die Frage, ob diese Informationen wahr oder falsch sind, stellt sich zumeist gar nicht. Im Gegenteil, durch die zentrale definierte Bereitstellung, kann ich eine Aktualität (und damit „Wahrheit“) sicherstellen, die ohne verteilt redaktioniertes elektronisches Medium nicht gegeben war.</p>
<p><strong>2. Transparenz als beste Quelle, Wahrheit und deren Gegenteil aufzudecken</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ob allgemein gültig oder individuell vereinbart: Neben richtigen Aussagen stehen oft auch Fehler und Unwahrheiten, im alten Unternehmen wie auch im Enterprise 2.0. Die Angst vor falschen Informationen lässt sich also auch auf das Unternehmen ohne Intranet und ohne offene 2.0-Kommunikation übertragen. Offizielle Veranstaltungen und Ansprachen des Managements waren Hauptquelle für Neuigkeiten, genauso wie die inoffiziellen Gerüchte zwischen den Mitarbeitern.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Mit dem Intranet entsteht ein Podium zur Veröffentlichung, Verteilung und Kommentierung von Informationen. Hier können gleichzeitig über Kommentare und Links Sachverhalte bewiesen, Thesen hinterlegt oder Unwahrheiten dementiert werden. Fehler können sich dadurch zwar schneller verbreiten, können aber auch viel schneller aufgedeckt und widerlegt werden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Hierbei hilft die kollektive Intelligenz der Mitarbeiter. Experten können ihr Spezialwissen in unterschiedlichen Themenbereichen einbringen und werden Inhalte oder Fragen vor allem dort veröffentlichen, wo ihre Interessen liegen und sie einen Wissensvorsprung haben. Eine von der zentralen Kommunikation falsch weitergegebene Information kann so beispielsweise schnell und für alle sichtbar kommentiert oder dementiert werden und zwar im Originalton von genau den Mitarbeitern, die von diesem Thema betroffen sind.</p>
<p><strong>3. Die Macht der (indirekten) Bewertungssysteme</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ratings und Bewertungen, wie sie aus dem Internet bekannt sind, finden sich kaum im Intranet. Dabei sind Bewertungen ein wichtiger Filter zur Orientierung in Meinungsvielfalt und Informationsflut. Doch die explizite Bewertung von personalisierten Artikeln auf einer Skala von 1 bis 5 ist kritisch in einem Mikrokosmos, wo Autoren und Leser sich mehr oder weniger gut kennen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ein mächtigeres und gut funktionierendes Bewertungssystem sind automatische Rankings, die sichtbar gemacht werden. Welche Artikel wurden am meisten gelesen? An welcher Stelle im Intranet wird eine heftige Diskussion mit vielen Kommentaren geführt? Zu welchen Themen werden viele Fragen aufgeworfen? Diese indirekten Bewertungen entscheiden nicht final über Wahrheit oder Unwahrheit, aber Sie lenken die nötige Aufmerksamkeit auf strittige Themen. Je größer die Aufmerksamkeit, desto größer wird dann auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand einmischt, der zur Wahrheitsfindung beitragen kann.</p>
<p><strong>4. Der Wunsch nach verrückten Ideen</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Unsere Wissensgesellschaft und fast jedes Unternehmen im globalisierten, informationsorientierten Wirtschaftsgefüge entwickelt sich durch neue Ideen und Erkenntnisse. Intranets sind eine gute Sammelstelle für Meinungen, Geistesblitze und Anregungen. „Ein innovativer Impuls muss die Chance kriegen, nicht unterzugehen, sondern durch Bewertungen Beachtung zu finden“ sagte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=l1hmD0mga9Y&amp;feature=channel" target="_blank">Peter Kruse</a>.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Intranets sind wichtige Quelle für Innovationen, die sich ja vor allem durch das „In-Frage-stellen“ vermeintlich akzeptierter und bewährter Prozesse und Produkte entwickeln. Konformität und das blinde Vertrauen in vermeintliche Wahrheiten sind der Hauptfaktor, der diesen Prozess beim Finden neuer Ideen verhindert.</p>
<p><a href="http://www.forrester.com/rb/Research/splinternet/q/id/56303/t/2"></a></p>
<p><a href="http://www.forrester.com/rb/Research/splinternet/q/id/56303/t/2" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-857" title="splinternet" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/02/splinternet-570x397.png" alt="splinternet" width="319" height="236" /></a>Unternehmen, die vor allem aus absoluten Wahrheiten bestehen, werden langfristig kaum in der Lage sein, sich bei verändernden Rahmenbedingungen neu zu erfinden. Ein zentraler kultureller Vorteil von innovativen Unternehmen ist es, den Graubereich zwischen falsch und wahr zuzulassen und auch längerfristig ertragen zu können, ohne sich gleichzeitig in ihrer Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zu blockieren. Über Erfolg und Misserfolg entscheidet häufig nicht die Information, die schon seit 10 Jahren jeder kennt und als wahr erkannt hat, sondern diejenige, die ein Unternehmen als erstes für sich als Wahrheit entdeckt und entsprechend agiert. Social Software ist hier so spannend, weil es nicht nur viele Meinungen zulässt und sichtbar macht, sondern auch die Mechanismen mitliefert, um Aufmerksamkeit und Diskussionen wirksam zu lenken und dafür das Wissen aller einbezieht.</p>
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		<item>
		<title>Es ist eine Matrix! Social Software verstehen und vergleichen mit der Socialsoftwarematrix</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 08:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte November ist sie als Beta Version live, wir haben schon immer mal darüber gesprochen und darauf verlinkt, aber jetzt wird es höchste Zeit, unserer neuesten Errungenschaft (unserem Baby:-) hier deutlich mehr als nur einen Link zu widmen. Also: Bühne frei für die <a href="http://socialsoftwarematrix.org/">socialsoftwarematrix.org</a>.</p>
<p>Im folgenden die <strong>acht wichtigsten Punkte</strong>, die man zur Matrix wissen sollte:</p>
<p><strong>1. Wofür braucht man die Matrix?</strong></p>
<p>Der Markt für Social Software explodiert förmlich. Neue Anbieter kommen aus den Nischen von Foren-, Wiki- oder Blogsoftware und rüsten Ihre Produkte zu vollwertigen Social Software Suiten auf. Auf der anderen Seite gibt es die etablierten Platzhirsche im Bereich Collaboration und CMS Anbieter, die Ihren Tools Web 2.0 Funktionen hinzufügen. Ein sehr dynamischer Markt, der in Zukunft einige Stars aber auch viele Sternschnuppen sehen wird. Die Matrix soll helfen, in diesem Dschungel den Überblick zu behalten und angepasst an die eigenen Bedürfnisse und Absichten eine Shortlist der spannendsten Anwendungen erstellen zu können. Diese engere Wahl sollte dann im Idealfall als Pilot installiert und ausführlich getestet werden. Erst dann kann man eine wirklich belastbare Entscheidung über das am besten passende System treffen.</p>
<p><object id="matrix" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="510" height="370" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="menu" value="false" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://widget.socialsoftwarematrix.org/matrix.swf?mainColor=0xCC0000&amp;secondColor=0xFF9900&amp;mainTextColor=0xFFFFFF" /><param name="name" value="matrix" /><embed id="matrix" type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="370" src="http://widget.socialsoftwarematrix.org/matrix.swf?mainColor=0xCC0000&amp;secondColor=0xFF9900&amp;mainTextColor=0xFFFFFF" name="matrix" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" quality="high" menu="false" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object></p>
<p><strong>2. Es gibt doch schon Vergleiche von Wiki Systemen oder?<span id="more-724"></span></strong></p>
<p>Viele kennen die <a href="http://www.wikimatrix.org/">Wikimatrix</a>, die aktuell mehr als 120 Systeme beinhaltet. Das ist gut für einen ersten Eindruck, aber die Tatsache, dass zwei Anwendungen eine Wiki Funktionalität anbieten, sagt sehr wenig darüber aus, wie das Wiki implementiert ist, wie es mit anderen Funktionalitäten zusammenspielt oder wie einfach es zu benutzen ist.  Darüber hinaus wollen wir uns vor allem auf komplette Suiten fokussieren, die nicht nur ein Wiki beinhalten, sondern auch Blogs, Foren, abgrenzbare Bereiche, Dashboards u.s.w.enthalten und auch technisch und administrativ für den Einsatz im Unternehmen geeignet sind.</p>
<p>Die größte Herausforderung für einen belastbaren Vergleich ist aber eine andere Besonderheit von Social Software. Sie ist außerordentlich flexibel und offen für verschiedenste Arten der Anwendung. Der Wert besteht darin, einen einfachen und flexiblen Rahmen zu schaffen, in dem persönliche und gemeinsame Orte der Konversation und Zusammenarbeit entstehen können. Diese große Flexibilität hat aber einen Haken. Es gibt sehr viele Antworten auf die Frage: „Was genau macht man eigentlich damit?&#8221; Man kann mit einer Social Business Suite sehr viele verschiedene Anwendungsszenarien unterstützen. Es gibt deshalb nicht das eine beste System, sondern verschiedene Antworten, je nachdem ob man mehr Projektarbeit im überschaubaren Team oder unternehmensweite Vernetzung im Sinn hat. Aus unserer Sicht sollte deshalb die Basis eines Vergleiches nicht aus technischen Features bestehen, sondern beim Anwendungsfall ansetzen.</p>
<p><strong>3. Nach welchen Anwendungsfällen wird in der Matrix unterschieden?</strong></p>
<p>Wir betrachten fünf verschiedene geschäftliche Anwendungsfälle, außerdem drei technische Szenarien und zwei Aspekte zur Bewertung des Anbieters:</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Geschäftliche Anwendungsfälle:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Enterprise Communication:</span> Hier wird bewertet wie ein Social Software Tool die Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Partnern und Kunden ermöglicht und ob es sich als zentrale Kommunikationsplattform einsetzen lässt.<em> Hauptanforderungen: Blog- und Foren Funktionalität</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Collaboration &amp; Knowledge Exchange:</span> Hier wird analysiert in welchem Ausmaß Zusammenarbeit und Wissensaustausch zwischen Nutzern auf der Social Software Plattform möglich ist.<em> Hauptanforderungen: Offene und geschlossene Arbeitsräume, Wiki, Dateiaustausch</em></p>
<p><em></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Social Networking &amp; Expert Search:</span> Hier wird getestet wie gut ein Social Software Produkt Mitarbeiter bei Aufbau und Ausbau ihres Netzwerkes unterstützt und wie leicht es ist, Experten zu finden.<em> Hauptanforderung: Nutzerprofile, Follower/Connect-Funktion, Skill/Personensuche</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Personal Information Management:</span> Wie einfach ist es für den Nutzer, sich zu organisieren und alle persönlich relevanten Informationen zentral zu aggregieren.<em> Hauptanforderung: Personal Dashboard, Activity-</em>Streams, RSS-Support, Suche</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Project Management:</span> Dieser Fall baut auf den Anforderungen von Collaboration &amp; Knowledge Exchange auf und bewertet darüber hinaus wie gut zusätzliche Funktionalitäten das Management und die Durchführung von Projekten unterstützen.<em> Hauptanforderung: Kalendar und Zeitmanagement, Aufgabenverteilung</em></p>
<p><strong>Technische Szenarien:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Operational Flexibility:</span> In dieser Kategorie wird bewertet wie einfach es ist, die analysierte Social Software Plattform aufzusetzen und unter verschiedenen Bedingungen in die IT-Landschaft von Unternehmen zu integrieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Customization &amp; Extensibility:</span> Diese Kategorie dreht sich um die Möglichkeiten die Social Software auf User- und Plattform Ebene anzupassen und den gegebenen Funktionsumfang selbst oder mit Drittanbieter Software zu erweitern.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Data &amp; Security:</span> In Data &amp; Security wird das Datenhandling und Zugriffsmanagement der Social Software Systeme bewertet.</p>
<p><strong>Betrachtung des Anbieters:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vendor Position:</span> Die Vendor Position ergibt sich unter anderem aus der Größe-, Marktposition-, und der Produktstrategie- des Social Software Herstellers. Aus der Gesamtbetrachtung dieser Variablen kann man auf das Zukunftspotenzial des Social Software Produktes schließen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Support &amp; Services:</span> In der Kategorie Support &amp; Services wird neben den direkten Herstellerleistungen besonders die Größe und Qualität des Partnernetzwerkers in Betracht gezogen. Die Kombination entscheidet in wie weit die für Firmen nötigen Service-Level erreicht werden.</p>
<p><strong>4. Welche Tools werden bewertet?</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Der Enterprise Social Software Markt bietet eine große Bandbreite an Tools mit einer klaren Tendenz in Richtung integrierter Social Software Suites, denen viele die größten Chancen im Wettbewerb einräumen. Diesem Trend folgend wurden bei der Toolauswahl nur Produkte berücksichtigt die wenigstens vier der angesprochenen Anwendungsfälle abdecken. Aus einer Vorauswahl von zwanzig Tools wurden dann für den Launch der Social Software Matrix die neun vielversprechendsten ausgewählt. Die Tools:</p>
<ul>
<li>Atlassian Confluence 3.0</li>
<li>blueKiwi 2009</li>
<li>Google Apps Pro + Wave</li>
<li>IBM Lotus Connections 2.5</li>
<li>Jive SBS 4.0</li>
<li>Liferay Social Office</li>
<li>Microsoft SharePoint 2010</li>
<li>Socialtext</li>
<li>MindTouch</li>
</ul>
<p><strong>5. Wie funktioniert die Bewertung?</strong></p>
<p>Die Bewertungen der Tools wurden anhand eines Benchmarking-Verfahrens abgeleitet, indem das Leistungsangebot der verschiedenen Tools für jede Kategorie mit dem jeweiligen Category-Champion verglichen wurde. Die Category-Champions konnten durch einen Vergleich der Kategorieanforderungen mit den ausgewählten Tools bestimmt werden. Um die Ergebnisse aus dem theoretischen Leistungsvergleich in den Use-Case Kategorien praktisch zu überprüfen, wurde standardisierter Beispielcontent für die Use-Cases erstellt und in alle Tools eingepflegt. Auftretende Unterschiede zwischen theoretischem Vergleich und praktischer Erfahrung, wurden in die Bewertung mit eingerechnet. Informationen zu einem System bekommt man auf drei Ebenen. Man kann es entweder bei einem Überblick über die Systeme und Szenarien belassen, oder eine Ebene tiefer auf ein einzelnes System springen und dann sogar für jeden Anwendungsfall ein Reihe von Screenshots sehen, die ein gutes Gefühl für jede Applikation und Ihre Stärken und Schwächen vermitteln.</p>
<p><strong>Ebene 1:</strong> Überblick mit dem Vergleichswidget (siehe oben)</p>
<p><strong>Ebene 2: </strong>Details zum System und Beschreibung der einzelnen Anwendugsfälle</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-740" title="ebene2" src="http://www.besser20.de/wp-content/uploads/2010/01/ebene2.jpg" alt="ebene2" width="391" height="448" /></p>
<p><strong>Ebene 3: </strong>Screenshots zu jedem Anwendungsfall</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;noautoplay=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fsocialsoftwarematrix%2Falbumid%2F5426299341889037585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" src="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;noautoplay=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fsocialsoftwarematrix%2Falbumid%2F5426299341889037585%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde"></embed></object></p>
<p><strong>6. Was ist noch wichtig?</strong></p>
<p>Einige Systeme sind nach der Installation praktisch funktionsbereit, andere verstehen sich eher als Framework, die sehr flexibel sind, aber für den Anfang einiges an Konfigurations- und teilweise auch Entwicklungsarbeit benötigen, um gut nutzbar zu sein. Wir haben hier versucht, einen guten Mittelweg zu finden, aber es ist klar, dass man alle Tools in der Matrix mit mehr oder weniger großem Entwicklungsaufwand in allen Anwendungsfällen auf 100% bringen könnte.</p>
<p>Ein weiterer Punkt, der schon zu Diskussionen geführt hat, ist die Tatsache, dass wir mit Sharepoint 2010 ein System im Betastadium mit aufgenommen haben. Uns geht es vor allem darum, eine Entscheidung zur Softwareauswahl zu unterstützen, die mittelfristige einige Auswirkungen hat und für die nächsten Jahre in der Unternehmens IT eine Richtung vorgibt. Aus diesem Grund wollen wir das aktuell bestmögliche Wissen in der Matrix zusammentragen, auch wenn das den Vergleich aktuell verfügbarer Systeme evtl. etwas verändert.</p>
<p><strong>7. Kommen weitere Tools dazu?</strong></p>
<p>Das ist auf jeden Fall unser Ziel. Die Übersicht soll fortlaufend aktualisiert werden. Auch haben wir viele Anfragen von Anbietern, Limit ist vor allem die Zeit. Wir denken über eine Vorschlags- und Bewertungsfunktion nach, um die Leser über die spannendsten Systeme abstimmen zu lassen.</p>
<p><strong>8. Die Helden der Matrix</strong></p>
<p>Wer länger in der Matrix unterwegs ist, bekommt eine Ahnung wie viel Arbeit darin steckt. Dahinter stehen viele engagierte und pfiffige Köpfe, die mit viel Enthusiasmus und Einsatz diesen Stand möglich gemacht haben: Bernd Appelhans, Christoph Rauhut, Sandra Barthel, Ulf Kossol, Uwe Schuster, Yvonne Koletzki, Katharina Simon und Joachim Heinz. Danke!</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Wir sind dabei die Matrix ins Gespräch zu bringen und sowohl technisch als auch inhaltlich weiter zu entwickeln. Wir freuen uns sehr über Feedback und Diskussionen, denn letzendlich entscheiden die Anwender, welche Tools sich im harten Praxiseinsatz auf Dauer am besten bewähren. Die Antwort ist irgendwo da draußen <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Neo: What is the Matrix?</p>
<p>Trinity: The answer is out there, Neo, and it&#8217;s looking for you, and it will find you if you want it to.</p>
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		<title>Enterprise 2.0 and Intranet 1.0: How two problem children can benefit from each other</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 21:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.besser20.de/intranet-2-0-%E2%80%93-evolution-durch-content-management-oder-revolution-durch-social-software-workshop-auf-dem-enterprise-2-0-summit/552/">As promised</a> the slides from my Intranet 2.0 workshop at the <a href="http://www.enterprise2.0-summit.de/">Enterprise 2.0 Summit</a> in Frankfurt last week. Talking about classical intranets at an Enterprise 2.0 conference means for me talking about two &#8220;problem children&#8221;. Enterprise 2.0 is promising a lot and still struggles to prove its inevitableness for companies to survive in quickly changing environments. There had been many discussions and questions at the summit about measurable and intangible benefits and the right use cases for social applications within the enterprise.  Classical intranets on the other hand are in many cases a real disappointment for their promoters, because the substantial investments in the application and an (mostly central) editing infrastructure did often not create a vibrant information and communication platform but a rather static electronic newspaper.</p>
<p>An Intranet 2.0 means that both join forces and put their strengths together – the intranet as an existing, accepted and budgeted (!) information platform and Enterprise 2.0 as very compelling approach to move from a one2many communication to a highly interactive conversation and collaboration platform. Four good reasons to join forces:</p>
<ul>
<li>Web 2.0 features are on every intranet managers agenda</li>
<li> “Cost of Doing Business” vs. ROI</li>
<li>Many “given” use cases to start with</li>
<li>Smooth way to Enterprise 2.0</li>
</ul>
<p>This sounds promising but is just a start &#8211; open points remain:</p>
<ul>
<li>CMS or a Social Business Suite or an integration of both as technical platform? (see the last slides for a first approach)</li>
<li>Is structure still required (I think yes) or are search and tagging sufficient?</li>
<li>Is there still a need for complex editing work-flows within companies? (most of the participants said &#8220;No&#8221;)</li>
<li>Do intranets still require multiple design templates to achieve a newspaper-like layout or is a blog-like design sufficient?</li>
</ul>
<p>Looks like we are not running out of topics to cover here at besser20 <img src='http://www.besser20.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Thanks to all participants for their active participation and the interesting discussion!</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_2540228"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/besser20/intranet-20-evolution-from-content-management-or-revolution-by-social-software-2540228" title="Intranet 2.0: Evolution from Content Management or Revolution by Social Software?">Intranet 2.0: Evolution from Content Management or Revolution by Social Software?</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webversion-091119153133-phpapp02&#038;stripped_title=intranet-20-evolution-from-content-management-or-revolution-by-social-software-2540228" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webversion-091119153133-phpapp02&#038;stripped_title=intranet-20-evolution-from-content-management-or-revolution-by-social-software-2540228" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/besser20">besser20  </a>.</div>
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